DE296185C - - Google Patents

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DE296185C
DE296185C DENDAT296185D DE296185DA DE296185C DE 296185 C DE296185 C DE 296185C DE NDAT296185 D DENDAT296185 D DE NDAT296185D DE 296185D A DE296185D A DE 296185DA DE 296185 C DE296185 C DE 296185C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive
    • F01L1/04Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steuerung für die Brennstoffdüsen an Verbrennungskraftmaschinen und ist hauptsächlich für den Fall bestimmt, wo zwei Brennstoffdüsen gleichzeitig durch ein einziges Antriebsgestänge bewegt werden sollen, wobei die zugehörigen Arbeitszylinder bei Zweitakt-Dieselmaschinen mit um i8o° versetzten Kurbeln ausgerüstet sind. Sinngemäß läßt sich die Steuerung auch
ίο für Viertaktmaschinen mit zwei gleichgerich-' teten Arbeitskurbeln anwenden und auch umsteuerbar einrichten.
Bei der vorliegenden Erfindung wird nicht, wie üblich, ein Nocken benutzt, der mit der Steuerwelle oder Kurbelwelle umläuft, sondern ein Rollenhebel oder -schieber rotiert mit der Steuer welle, und seine Rolle schlägt dabei gegen eine oder zwei fest gelagerte, aber einstellbare und auch ganz ausrückbare Kurvenbahnen an. Beim Anschlag gegen eine der Kurvenbahnen wird der Rollenhebel relativ zur Welle bewegt, und diese Bewegung wird mittels eines gewöhnlich konzentrisch zur Welle laufenden Zapfens auf die Düsennadeln übertragen. Der Zapfen erhält beim Anschlagen der Rolle an die Kurvenbahn einen exzentrischen Ausschlag, der auf ein geeignetes Antriebsgestänge übertragen und hierdurch der Düse mitgeteilt wird.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise in seiner Anwendung an einer Zweitakt-Dieselmaschine mit zwei einfachen Tauchkolben und mit zwei um 180 ° versetzten Arbeitskurbeln dargestellt.
Fig. ι zeigt die Maschine in Seitenansicht; Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Steuerung nach der Linie A-B in Fig. 3;
' Fig. 3 stellt eine Seitenansicht der Steuerung in teilweisem Schnitt dar.
; Die beiden Nadeln der Brennstoffdüsen a und b werden abwechselnd von einem zweiarmigen Hebel c angehoben, dessen fester Drehpunkt sich bei d befindet. Die an dem ; Hebel c angelenkte Stange e wirkt dabei ziehend für die Nadel der Düse a, drückend für die Nadel der Düse b.
; In Fig. 3 ist beispielsweise ein Rollenhebel f jmit Rolle g verwendet. Der Hebel ist schwingbar am Zapfen h der Kurbelwelle i befestigt ;und läuft mit dieser um. An den beiden miteinander gekuppelten, mit Hilfe der Zapfen in und η drehbar gelagerten Hebeln 0 und p befinden sich die Kurvenbahnen kv und kr bzw. Iv und Ir; die Bahnen kv und Iv \ kommen bei dem Vorwärtsgang der Maschine in Eingriff mit der Rolle g des Rollenhebels f, , während die Bahnen kr und Ir für den Rück- ' wärtsgang bestimmt sind. Die Hebel 0 und p ' sind miteinander durch eine Stange s ver- ; bunden, so daß sie durch die Stange t gemein- !sam eingestellt werden können.
Durch Drehen der Hebel 0 und p lassen
ι sich die Kurvenbahnen kv und Iv aus der Bahn der Rolle g herausbringen, während bei Weiterbewegung dieser Hebel die Bahnen kr und Ir zum Eingriff mit der Rolle g gebracht werden können. Durch besondere Ausbildung der Kurvenbahnen kann man erreichen, daß

Claims (1)

  1. bei der Mittelstellung der Hebel ο und φ die Kurvenbahnen k und / überhaupt außer Eingriff sind.
    Der Rollenhebel f besitzt einen gewöhnlich konzentrisch liegenden Zapfen r, an dem die Antriebsstange e des zweiarmigen Hebels c angreift. Diese macht beim Auftreffen der Rollen g auf den Kurvenbahnen kv oder kr eine kurze Abwärtsbewegung, beim Auftreffen auf
    ίο Iv oder Ir eine kurze Aufwärtsbewegung.
    Läßt man die Kurvenbahnen kr und Ir fort, so ist die Steuerung nur für eine Drehrichtung geeignet und durch Verstellung der Kurvenbahnen Av und Iv ausrückbar. Bei umsteuer· baren Motoren mit einem Arbeitszylinder ist nur ein Hebel mit einer Rückwärts- und einer Vorwärtskurvenbahn vorgesehen. Bei nicht umsteuerbaren Einzylindermotoren wird die Rückwärtskurvenbahn fortgelassen. Bei Vier-
    ao taktmaschinen ist der Rollenhebel f an einer besonderen Steuerwelle angeordnet, welche die ' halbe Anzahl von Umdrehungen wie die ' Kurbelwelle macht. ■ Die beiden Arbeitskurbeln der Viertaktmaschine sind dann gleichgerichtet.
    An Stelle des bei Ii angelenkten Rollcnhebels f könnte natürlich auch ein in radialer Richtung beweglicher Schieber benutzt werden.
    Ρλ τ ent-An Spruch:
    Steuerung für die Brennstoffdüsen an Verbrennungskraftmaschine^ dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Steuerwelle (i) umlaufender, zweckmäßig eine Gleitrolle tragender Hebel (f) von den fest gelagerten, aber einstellbaren Kurvenbahnen (kv, kr, Iv, Ir) bei seinem Umlauf be- ,. einflußt wird und hierdurch das an einem auf dem Hebel (f) exzentrisch sitzenden "· Zapfen (r) angreifende Steuergestänge (e, c) 4<> verstellt, welches diese Bewegung auf die Düsennadeln überträgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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