DE29615702U1 - Vorrichtung zum Absaugen von Abgasen von sich auf einem Prüfstand o.dgl. befindlichen Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Absaugen von Abgasen von sich auf einem Prüfstand o.dgl. befindlichen KraftfahrzeugenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B15/00—Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
- B08B15/002—Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using a central suction system, e.g. for collecting exhaust gases in workshops
- B08B15/005—Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using a central suction system, e.g. for collecting exhaust gases in workshops comprising a stationary main duct with one or more branch units, the branch units being freely movable along a sealed longitudinal slit in the main duct
-
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Description
'Vorrichtung zum Absaugen von Abgasen von sich auf einem Prüfstand oder dergl. befindlichen Kraftfahrzeugen"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Absaugen von Abgasen von sich auf einem Prüfstand oder dergl. befindlichen
Kraftfahrzeugen mit einem oberhalb des Prüfstandes angeordneten, an seinem einen Ende an eine Absaugeinrichtung
angeschlossenen, im wesentlichen horizontalen Äbsaugkanal, an welchem im Bereich seines anderen Endes ein nach unten
gerichteter Saug-Gelenkarm angelenkt ist, dessen freies
Ende auf das Auspuffrohr des Kraftfahrzeuges aufsteckbar ist.
Es ist bekannt, im Bereich von Prüfständen sogenannte Abgas-Absauganlagen
vorzusehen, und zwar in verschiedensten Ausführungsformen. Eine Lösung zeigt beispielsweise DE
43 29 786 Al, welche einen stationären Absaugkanal aufweist, der oberhalb des PrüfStandes quer zur Prüfstandlängsachse
angeordnet ist und einen entlang des Absaugkanals verfahrbaren, nach unten gerichteten Saug-Gelenkarm
aufweist, der mit dem Auspuff des zu untersuchenden Fahrzeuges kuppelbar ist.
Nachteil solcher bekannter Vorrichtungen für Leistungsprüfstände ist, daß diese aufgrund ihres Aufbaus nicht oder nur
schlecht geeignet sind, um Abgase von Fahrzeugen abzusau-
■* 3
gen, die entweder einen Heckantrieb oder einen Frontantrieb aufweisen, da der Absaugkanal stationär oberhalb des Prüfstandes
angeordnet ist und je nach Fahrzeugtyp mit Heckoder Frontantrieb die vom Absaugkanal bis zum jeweiligen
Auspuff des Fahrzeuges zurückzulegende Strecke unterschiedlich groß ist. Abhilfe könnte zwar dadurch geschaffen werden,
daß der Saug-Gelenkarm entsprechend lang ausgebildet
würde oder daß der Absaugkanal im mittleren Bereich des PrüfStandes angeordnet würde, was jedoch ebenfalls mit
einem beträchtlich langen Saug-Gelenkarm verbunden wäre. Derartig lange Saug-Gelenkarme sind jedoch in der Handhabung
nachteilig. Alternativ könnte auch der Prüfstand an sich modifiziert werden, indem er in beiden Endbereichen
mit Rollen zur Aufnahme der angetriebenen Fahrzeugräder versehen wäre, dies ist jedoch ebenfalls aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine gattungsgemäße Vorrichtung so zu verbessern, daß sie auf möglichst einfache
Weise für übliche Prüfstände für Kraftfahrzeuge geeignet ist, die sowohl von Kraftfahrzeugen mit Front- als
auch mit Heckantrieb benutzt werden.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Absaugkanal
im Bereich seines einen Endes um eine vertikale Achse schwenkbar angeordnet ist.
Durch diese Neuerung ist es möglich, in Abhängigkeit vom auf dem Prüfstand befindlichen Fahrzeug (Front- oder Heckantrieb)
den gesamten Absaugkanal in den Heckbereich des jeweiligen Fahrzeugs zu verschwenken und dann den so in dem
Bereich des Hecks des Fahrzeugs gebrachten Saug-Gelenkarm einfach an den Auspuff anzuschließen. Dabei reicht ein kurzer
Saug-Gelenkarm aus, der ohne Schwierigkeiten zu handhaben ist. Bekannte Vorrichtungen können dabei auch entsprechend
umgerüstet werden, indem der Absaugkanal an seinem einen Ende schwenkbar angelenkt wird.
Da derartige Absaugkanäle häufig ein beträchtliches Gewicht aufweisen, ist vorteilhaft vorgesehen, daß das andere Ende
des Absaugkanals, in dessen Bereich der Saug-Gelenkarm angelenkt ist, beweglich gehalten ist. Dazu kann besonders
vorteilhaft das andere Ende des Absaugkanals in einer Schienenführung geführt sein. Der Radius dieser Schienenführung
entspricht dann natürlich dem Schwenkradius des Absaugkanals.
Um eine besonders kompakte Anordnung zu erreichen, ist dabei
vorgesehen, daß das andere Ende des Absaugkanals in der Schienenführung aufgehängt ist, die ihrerseits unter der
Deckenkonstruktion der Prüfstandhalle befestigt wird.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung bei-
j, 1 .QQ .Ci f.
spielsweise näher erläutert. Diese zeigt in:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung
und
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in Seitenansicht ohne Schienenführung.
In Figur 1 ist ein Leistungsprüfstand für ein Kraftfahrzeug
allgemein mit 1 bezeichnet, wobei an einem Ende dieses Prüfstandes 1 Rollen 2 zur Aufnahme der angetriebenen Räder
des nicht dargestellten Fahrzeugs vorgesehen sind. Je nachdem, ob es sich bei dem Fahrzeug um ein Fahrzeug mit Heckoder
Frontantrieb handelt, befindet sich somit der Auspuff des Fahrzeugs am einen Ende 3 bzw. am anderen Ende 4 des
PrüfStandes.
Um die Abgase des Fahrzeugs vom Prüfstand abzusaugen, ist
eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorgesehen, die zunächst einen Absaugkanal 5 aufweist. Dieser Absaugkanal 5 verläuft
im wesentlichen horizontal und ist oberhalb des Prüfstandes 1 in einem lichten Abstand angeordnet, der einen freien Zugang
zum Prüfstand 1 ermöglicht. Erfindungsgemäß ist nun besonders wesentlich vorgesehen, daß der Absaugkanal 5 im
Bereich seines einen Endes 5a um eine vertikale Achse 6 schwenkbar an einem Drehgelenk 7 angelenkt ist. Im Bereich
dieses einen Endes 5a ist der ansonsten oberseitig geschlossene Absaugkanal 5 auch mit einem Absauganschluß 8
verbunden, der an eine nicht dargestellte Vakuumquelle oder eine andere Absaugeinrichtung angeschlossen ist.
Das andere Ende 5b des Absaugkanals 5 ist in einer Schienenführung
9 beweglich geführt aufgehängt, wobei der Radius der Schienenführung 9 dem Schwenkradius des Absaugkanals 5
um die Schwenkachse 6 des Drehgelenkes 7 entspricht.
Im Bereich des anderen Endes 5b des Absaugkanals 5 ist an diesem ein nach unten gerichteter, dicht mit dem Absaugkanal
verbundener Saug-Gelenkarm 10 angelenkt, der in gewissem
Maße auch in Längsrichtung des Absaugkanals 5 verfahren werden kann, was durch eine entsprechende Führung 11 angedeutet
ist. Der Saug-Gelenkarm 10 ist mit seinem freien Ende 10a an den Auspuff des nicht dargestellten Fahrzeugs
ankoppelbar. Der Saug-Gelenkarm 10 weist beispielsweise zwei Drehgelenke 12 auf.
Im in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Absaugeinrichtung
für ein Fahrzeug mit Frontantrieb eingestellt. Die vorderen Antriebsräder des Fahrzeuges befinden
sich dabei auf den Rollen 2 des PrüfStandes 1, während dementsprechend
der Auspuff des nicht dargestellten Fahrzeuges sich im Bereich des anderen Endes 4 des Prüfstandes 1 be-
findet. Durch Anordnung des Absaugkanals 5 in der in Figur 1 dargestellten Stellung und entsprechende Verdrehung des
Saug-Gelenkarmes 10 läßt sich das freie Ende 10a des Saug-Gelenkarmes
auf einfache Weise auf den nicht dargestellten Auspuff aufstecken.
Befährt nun ein Fahrzeug mit Heckantrieb den Prüfstand 1, befinden sich die Hinterräder des nicht dargestellten Fahrzeugs
auf den Rollen 2 des PrüfStandes 1. Dies hat zur Folge,
daß sich auch der Auspuff des Fahrzeugs nun im Bereich des Endes 3 des PrüfStandes 1 befindet. Um den Saug-Gelenkarm
10 bzw. dessen Ende 10a an den Auspuff anzukoppeln, wird der Absaugkanal 5 entsprechend um die vertikale Achse
6 entlang der Schienenführung 9 nach links verschwenkt und der Saug-Gelenkarm 10 kann dann auf einfache Weise an den
Auspuff angekoppelt werden.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Weitere Ausgestaltungen
sind möglich, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So ist es möglich, den Absaugkanal 5 manuell zu verschwenken,
es kann aber auch ein motorischer Antrieb vorgesehen werden und dergl. mehr, dies hängt letztendlich von
der Größe der gesamten Vorrichtung ab.
Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabringhaus und Partner
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Absaugen von Abgasen von sich auf einem Prüfstand oder dergl. befindlichen Kraftfahrzeugen mit einem
oberhalb des Prüfstandes angeordneten, an seinem einen Ende an eine Absaugeinrichtung angeschlossenen, im wesentlichen
horizontalen Absaugkanal, an welchem im Bereich seines anderen Endes ein nach unten gerichteter Saug-Gelenkarm
angelenkt ist, dessen freies Ende auf das Auspuffrohr des Kraftfahrzeuges aufsteckbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Absaugkanal (5) im Bereich seines einen Endes (5a) um eine vertikale Achse (6) schwenkbar angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das andere Ende (5b) des Absaugkanals (5) beweglich gehalten ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das andere Ende (5b) des Absaugkanals (5) in einer Schienenführung (9) geführt ist.
Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabringhaus und Partner
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende (5b) des Absaugkanals (5) in der Schienenführung
(9) aufgehängt ist.
Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabringhaus und Partner
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615702U DE29615702U1 (de) | 1996-09-10 | 1996-09-10 | Vorrichtung zum Absaugen von Abgasen von sich auf einem Prüfstand o.dgl. befindlichen Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615702U DE29615702U1 (de) | 1996-09-10 | 1996-09-10 | Vorrichtung zum Absaugen von Abgasen von sich auf einem Prüfstand o.dgl. befindlichen Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615702U1 true DE29615702U1 (de) | 1998-01-15 |
Family
ID=8029005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615702U Expired - Lifetime DE29615702U1 (de) | 1996-09-10 | 1996-09-10 | Vorrichtung zum Absaugen von Abgasen von sich auf einem Prüfstand o.dgl. befindlichen Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615702U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005007090A1 (de) * | 2005-02-16 | 2006-08-24 | Bayerische Motoren Werke Ag | Prüfstand |
| WO2009065698A3 (de) * | 2007-11-20 | 2009-08-27 | Heinz Fischer Gmbh | Abgasabsaugvorrichtung für kraftfahrzeuge |
-
1996
- 1996-09-10 DE DE29615702U patent/DE29615702U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005007090A1 (de) * | 2005-02-16 | 2006-08-24 | Bayerische Motoren Werke Ag | Prüfstand |
| WO2009065698A3 (de) * | 2007-11-20 | 2009-08-27 | Heinz Fischer Gmbh | Abgasabsaugvorrichtung für kraftfahrzeuge |
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