DE295904C - - Google Patents

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DE295904C
DE295904C DENDAT295904D DE295904DA DE295904C DE 295904 C DE295904 C DE 295904C DE NDAT295904 D DENDAT295904 D DE NDAT295904D DE 295904D A DE295904D A DE 295904DA DE 295904 C DE295904 C DE 295904C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/58Applying two or more wrappers, e.g. in succession

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Einpacken von Gegenständen in zwei oder mehrere Umhüllungen mittels zweier oder mehrerer hintereinander vorgesehener Faltvorrichtungen, denen die einzupackenden Gegenstände nacheinander mittels eines endlosen Transportorganes zugeführt werden.
Solche Einpackmaschinen, deren Faltvorrichtungen die einzupackenden Gegenstände
ίο nacheinander mittels einer endlosen Fördervorrichtung zugeführt werden, sind bekannt, doch verließen die Gegenstände die Fördervorrichtung beim Falten nicht, woraus sich die Notwendigkeit einer sehr genauen Zusammenarbeit der Förderung und Falzung ergibt. Die Erfindung bezweckt nun, die Fördervorrichtung einfacher zu gestalten, was dadurch erreicht werden soll, daß in jeder Station ein Gegenstand dem Transportorgan entnommen, an die dortige Faltvorrichtung abgegeben und nach jedesmaligem Anbringen einer Umhüllung in das Transportorgan zurückgebracht, dann in gleicher Weise der nächsten Faltvorrichtung zugeführt und entnommen, sowie schließlich durch das Transportorgan der fertig eingepackte Gegenstand in bekannter Weise aus der Maschine befördert wird.
Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Einpackmaschine im senkrechten Längsschnitt nach der Linie.I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen Grundriß der Maschine;
Fig. 3, 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien H-II, ΙΪΙ-ΙΙΙ und IV-IV der Fig. 2;
Fig. 6 und 7 zeigen einen Teil der Faltvorrichtung in größerem Maßstab in Ansicht und im Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 6;
Fig. 8, 9 und 10 zeigen Teile der Transportkette im Aufriß, im Querschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 8 und im Grundriß;
Fig. 11-21 zeigen einen Gegenstand in verschiedenen aufeinander folgenden Stadien des Einpackens ih eine Umhüllung, zum Teil im Schnitt und in Ansicht.
Die dargestellte Einpackmaschine dient zum Einpacken von Gegenständen mit ovaler Grund- und Querschnittsform, wie z. B. Seifenstücken, in zwei Umhüllungen, und zwar in eine erste, innere Umhüllung und in eine zweite, äußere, als Etikett dienende Umhüllung, die nacheinander in zwei Faltvorrichtungen A und B (Fig. 1) um ein Seifenstück 1 geschlagen wefden.
Die Maschine besitzt einen von Gestellwänden 2 getragenen, wagerechten und längliehen Tisch 3, an welchem die Faltorgane der beiden Faltvorrichtungen A und B gelagert sind (Fig. 1); letztere sind in der Längsrichtung des Tisches 3 hintereinander angeordnet. Beide Faltvorrichtungen erhalten die Seifenstücke durch ein einziges Transportorgan, nämlich die in Fig. 1, 3 und 8-10 ersichtliche, endlose Transportkette C, zugeführt. Diese Transportkette, die aus zwei nebenein-
ander angeordneten Gliederketten 4 besteht, liegt in der senkrechten Mittelebene des Tisches 3 (Fig. 3) und ist unterhalb dieses über Kettenräder und Leitrollen geführt; hierbei laufen die oberen Trume der beiden Einzelketten 4 über wagerechte, zum Tisch 3 gleichgerichtete, feste Führungsschienen 5.
Die Kette C ist zur Aufnahme der Seifenstücke ι mit Trägern ausgerüstet, die durch geteilte Schalen 6 gebildet sind, welche in regelmäßigen Abständen voneinander angeordnet sind (Fig. 1 und 8-10). Die sich unter Belassung eines Zwischenraumes gegenüberliegenden Schalenhälften sind vermittels Lappen 7 an den Einzelketten 4 befestigt. Die Kette C erhält durch ein nicht dargestelltes Schaltwerk eine ruckweise Vorwärtsbewegung um die Größe des mittleren Abstandes zweier Schalen 6 voneinander.
Die Maschine" besitzt ferner noch die Zuführungsvorrichtungen D und E (Fig. 2 und 3) für die inneren und äußeren, blattförmigen Umhüllungen 47 bzw. 47'. Die ersteren werden von einem zu einer Rolle aufgewickelten Band abgeschnitten, während die letzteren, also die Etiketten, aus einem Magazin 8 entnommen werden (Fig. 2), in welchem sie aufgestapelt übereinander liegen. Die Umhüllungen werden durch wagerecht hin und her bewegliche Zangen 9 und 9' (Fig. 2 und 3) erfaßt und über die einzupackenden Seifenstücke 1 auf einen unterhalb des Tisches 3 angeordneten Halter H bzw. H' (Fig. i, 3, 11) gebracht. Die Seifenstücke ι werden sodann von der Kette C abgehoben und samt den Umhüllungen in die Faltvorrichtungen A bzw. B befördert und nach dem Einschlagen in die Umhüllungen zum Weitertransport wieder auf die Kette abgesetzt.
Zu diesem Zwecke besitzt jede Faltvorrichtung A und B zwei Greifer, die je durch zwei zangenartig zusammenwirkende untere und obere Hebefinger 10 und 11 bzw. 10' und 11' gebildet sind (Fig. 1-4, 11-13, 20 und 21), welche in senkrechten Führungen auf und ab beweglich sind (in Fig. 3 sind die beiden Führungen 12 und 13 für die Finger 10 ersichtlich). Sowohl die Zangen 9 und 9' als auch die Hebefinger 10, 11 und 10', 11' erhalten ihre Bewegungen in bekannter Weise durch Vermittlung von Hebelgestängen von auf der Welle 14 (Fig. 2) sitzenden Hubscheiben aus, und zwar die beiden Zangen von den Hubscheiben 15 bzw. 15' und die unteren Hebefinger von der durch die Hubscheibe 12' angetriebenen Schwingachse 13' aus, soVie die oberen Hebefinger von den Hubscheiben 16,17 bzw. 16', 17' (Fig. 2) aus. Die unteren Hebefinger io, 10' und ii, 11' bewegen sich zwischen den beiden Ketten 4 durch die Zwischenräume zwischen den Schalenhälften 6 hindurch nach oben und unten. Mit der Welle 14 ist durch Winkelräder eine zweite Welle 18 und mit dieser ebenfalls durch Winkelräder eine dritte Welle 19 verbunden (Fig. 2). Von der Welle 18 aus wird das "nicht dargestellte Schaltwerk für die Kette C betätigt.
Die beiden Faltvorrichtungen A und B besitzen je die gleichen Faltorgarie und arbeiten auch gleichzeitig in gleicher Weise. Jede derselben besitzt zwei sich gegenüberliegende feste Faltplatten 20 bzw. 20' (Fig. 1, 2, 7 und 12-14) unter dem Tisch 3, ferner einen Transportschieber 21 bzw. 21' (Fig. 1-3 und 12-14), einen unter diesem liegenden Faltschieber 22 bzw. 22' (Fig. 1-3 und 12-14), eine diesem gegenüberliegende Faltzunge 23 bzw. 23' (Fig. 1, 2, 6, 7 und 12-14), aui dem Tisch 3 befestigte Niederhaltebügel 24 bzw. 24' (Fig. 1-4 und 13-18) für die Seifenstücke, zwei über dem Tisch 3 senkrecht auf und ab bewegliche Seitenfalter 25 bzw. 25' (Fig. i, 2, 4 und 16-19), Vlev paarweise zusammenarbeitende rotierende Seitenfalter 26 bzw. 26' (Fig. i, 2, 5, 14, 15, 17 und 18), zwei unter dem Tisch 3 schwingbar gelagerte Stützen 27 bzw. 27' (Fig. 1, 4 und 15-19), zwei auf der Höhe des Tisches 3 hin und her bewegliche Faltschieber 28 bzw. 28' (Fig. 2, 4, 16 und 19-21) und eine auf dem Tisch 3 hin und her bewegliche Haltezunge 29 bzw. 29' (Fig. 1, go 2, 5 und 15-19).
Die Faltplatten 20 bzw. 20' sind unterhalb einer Öffnung 30 bzw. 30' am Tisch 3 befestigt und liegen quer zur Längsrichtung des Tisches; die eine derselben besitzt einen oberen, entgegen Federwirkung umlegbaren Teil 20" (Fig. i, 6, 7 und 12-14). Die beiden Schieber 21 und 2i' sind durch einen gemeinsamen Rahmen 31 miteinander verbunden, der in der Längsrichtung des Tisches 3, auf diesem ge- loo führt, hin und her beweglich ist und seine Bewegung von der Welle 18 aus durch nicht dargestellte Mittel erhält. Die unter den Schiebern 21 und 21' liegenden Faltschieber 22 und 22' sind ebenfalls in dem Tisch 3 geführt und in der Längsrichtung desselben durch ein Gestänge 18' von der Welle 18 aus hin und her beweglich (Fig. 1), machen jedoch einen kleineren Weg als die Schieber 21 und 21'. Die Faltzungen 23 und 23' sind umlegbar und werden für gewöhnlich durch die Platten 20" und durch auf dieselben wirkende Zugfedern 32 (Fig. 7) in einer aufgerichteten Lage gehalten. Die Zungen 23 und 23' stehen unter Wirkung von Torsionsfedern 33 (Fig. 6), die bestrebt •sind, die Zungen gegen die Platten 20" angelegt, also aufgerichtet zu halten. Jede Faltzunge 23 und 23' besitzt einen nach unten gerichteten Nocken 34 bzw. 34', der dazu dient, beim Umlegen der Faltzunge auch die Platte 20" zu drehen. Zur Aufnahme der Faltzungen in der umgelegten Lage sind Ausnehmungen 35
bzw. 35' im Tisch 3 (Fig. 1, 2 und 7) vorgesehen.
Außer der für den Durchgang der Hebefinger 10 und 10' im Tisch 3 vorgesehenen öffnung 30 bzw. 30' ist noch eine solche öffnung 36 bzw. 36' für die Hebefinger 11 und 11/ vorgesehen (Fig. 1 und 2). Die paarweise für jede Faltvorrichtung A und B vorgesehenen Niederhaltbügel 24 und 24' sind auf dem Tisch 3 befestigt und erstrecken sich von der öffnung 30 bzw. 30' bis zur Öffnung 36 bzw. 36' (Fig. ι und 2) und dienen dazu, die Seifenstücke während des Transportes durch die Schieber 21 bzw. 21' an einem Aufsteigen zu hindern. Die durch flache Platten gebildeten Seitenfalter 25 und 25' sind in auf dem Tisch 3 befestigten senkrechten Führungen 37 bzw. 37' (Fig. i, 2 und 4) auf und ab beweglich und er-
- halten ihre Bewegung von auf Querachsen sitzenden Hebeln 38 und 38', die von der Welle 18 aus betätigt werden.
Die rotierenden Seitenfalter 26 und 26' sind durch flache Zungen gebildet, die auf im Tisch 3 wagerecht gelagerten Querwellen 39
bzw. 39' zu beiden Seiten der Öffnungen 36 so befestigt sind, daß sie sich in der Längsrichtung des Tisches aneinander vorbeidrehen können; es sind für jede Faltvorrichtung vier rotierende Falter vorgesehen, zwei auf jeder Seite der öffnungen 36 und 36', die paarweise durch Gegeneinanderdrehung zusammenarbeiten. Die Wellen 39, 39' sind durch eine endlose Kette 40 miteinander verbunden, welche von der Welle 18 aus stetig angetrieben wird, in der Weise, daß für jede Umdrehung dieser Welle auch die Falter 26 und 26' eine Umdrehung ausführen. Die Stützen 27 und 27' sind durch an der Unterseite des Tisches 3 schwingbar gelagerte Hebel gebildet, die an ihren äußeren, gegeneinander gerichteten Enden abgebogen sind und quer zur Längsrichtung des Tisches beweglich sind. Diese Stützen erhalten ihre Bewegung von der Welle 14 aus durch Vermittlung der Hubscheibe 41 und von Hebelgestängen 42 bzw. 42' (Fig. 2 und 4).
Die Faltschieber 28 und 28' sind an der Unterseite des Tisches 3 geführt und quer zur Längsrichtung desselben gegeneinander beweglich (Fig. 2 und 4); sie erhalten ihre Bewegung durch Hebelgestänge 43 und 43' und eine Hubscheibe 44 von der Welle 14 aus (Fig. 2). Die Haltezungen 29 und 29' sind an einer gemeinsamen, in der Längsrichtung des Tisches 3 in diesem geführten Schiene 45 vorgesehen und sind dazu bestimmt, in die öffnungen 36 und 36' geschoben zu werden, um die über diese verbrachten Seifenstücke bis zum Erfassen durch die Hebefinger 11 und 11' zu halten; sie erhalten zu diesem Zwecke eine hin und her gehende Bewegung von der Welle 18 aus. * Mit 46 (Fig. 3) ist die Schere zum Abschneiden der inneren Umhüllungen von dem dieselben liefernden Band bezeichnet, die ihre Bewegung ebenfalls von der Welle 18 aus erhält.
Wirkungsweise: Da in bezug auf die Wirkungsweise der Maschine das Einpacken eines Seifenstückes in die zweite Umhüllung (Etikett) in gleicher Weise vor sich geht wie beim Einpacken in die erste Umhüllung, so ist auf den Zeichnungen in den Fig. 11-21 nur der letztere Vorgang dargestellt worden, und es soll im folgenden auch nur dieser Vorgang an Hand der genannten Figuren näher beschrieben werden.
Die einzupackenden Seifenstücke 1 werden von Kand in die Schalen 6 der Kette C eingelegt ; diese wird jeweils um so viel vorwärts geschaltet,' daß nach dem Stillstand derselben je eine Schale 6 sich unter den Öffnungen 30, 30' und 36, 36' befindet. Nachdem das erste Seifenstück unter der Öffnung 30 angelangt ist, wird durch die Zange 9 der Zuführungsvorrichtung D eine von dem Band durch die Schere 46 abgeschnittene Umhüllung 47 auf den Halter H über das Seifenstück gebracht (Fig. ι und 11) und alsdann das Seifenstück und die Umhüllung durch die beiden Hebefinger 10 erfaßt und auf die Höhe der Oberfläche des Tisches 3 gehoben, also in den Bereich der Faltvorrichtung A gebracht. Beim Durchgehen zwischen den Faltplatten 20 wird durch diese die Umhüllung 47 über die beiden Längsseiten des Seifenstückes n-förmig heruntergefaltet (Fig. 12). Nun wird der Faltschieber 22 vorbewegt und dadurch der eine untere Umhüllungslappen υ gegen die Unterseite des Seifenstückes gelegt (Fig. 13). Hierauf wird das Seifenstück, samt der Umhüllung durch den Schieber 21 auf dem Tisch 3 unter Umlegen der Faltzunge 23 vorbewegt (Fig. 14). Die letztere, die unter Wirkung ihrer Feder 33 das Bestreben hat, sich wieder aufzurichten, legt den zweiten unteren Umhüllungslappen w straff gegen das Seifenstück an und faltet ihn an der Unterseite des Seifenstückes über den ersten Umhüllungslappen ν (Fig. 14). Beim Umlegen der Faltzunge 23 ist durch deren Nocken 34 auch der Teil 20" der einen Faltplatte 20, der die Faltzunge 23 für gewöhnlich in der aufgerichteten Lage hält, in der entgegengesetzten Richtung umgelegt worden, um dem Seifenstück beim Vorwärtbewegen nicht hinderlich zu sein.
Während der Faltschieber 22 sich wieder zurückbewegt, wird das Seifenstück durch den Schieber 21 über die öffnung 36 bewegt, wobei die Zunge 23 immer noch in der umgelegten Lage durch den Schieber 21 gehalten wird. Bevor das Seifenstück über der öffnung 36 angelangt ist, wird die Schiene 45 mit den Zungen 29 und 29' über die Öffnungen 36 und 36' bewegt, so daß das Seifenstück
nunmehr über der Öffnung 36 auf der Zunge 29
* aufliegt (Fig. 15). Nun werden die Stützen 27 von unten her gegen die Unterseite des Seifenstückes nahe dessen Stirnseiten angelegt (Fig. 15 und 16), um in dieser Lage eine Zeitlang zu ■ verbleiben, und alsdann werden die Seitenfalter 25 nach unten bewegt, welche hierbei die über die Stirnseiten des Seifenstückes vorstehenden oberen Ränder ζ der Umhüllung 47 zur Bildung von Schließlappen 47X nach unten drücken und an die Stirnseiten des Seifenstückes anlegen (Fig. 16).
Während die Stützen 27 und die Falter 25 immer noch in ihrer oberen bzw. unteren Stellung verbleiben, beginnen die rotierenden Falter 26 auf die über die Stirnseiten des Seifenstückes vorstehenden Schließlappen 47X der Umhüllung einzuwirken, und zwar werden zuerst die einen Lappen 47X durch die einen Falter 26 (Fig. 17) und dann die anderen Lappen 47x durch die anderen Falter 26 (Fig. 18) an die Falter 25 angelegt, übereinandergefaltet und nach unten umgebogen (Fig. 18 und 19). Die Falter 25 bewirken hierbei, daß die Faltung der Lappen 47X durch die abgerundeten Stirnseiten des Seifenstückes nicht beeinträchtigt wird, vielmehr diese Lappen in einer zur Mittelachse des Seifenstückes rechtwinkligen Ebene übereinander zu liegen kommen und so ebene Stirnseiten an der Verpackung bilden, während die Stützen 27 die Bildung möglichst scharfer Ecken an der Unterseite der Umhüllung für die Schließlappen 47x bewirken.
Jetzt werden die Stützen 27 nach unten zurückgeschwungen und die Faltschieber 28 gegeneinander bewegt, worauf auch die Falter 25 nach oben zurückbewegt werden. Durch die Schieber 28 werden die Schließlappen 47X nunmehr an die Unterseite des Seifenstückes angelegt (Fig. 20). Nach Zurückgehen der Schieber 28 wird das in die erste Umhüllung fertig eingepackte Seifenstück durch die beiden Hebefinger 11 erfaßt (Fig. 21) und nach Zurückbewegung der Zunge 29 durch die Öffnung 36 hindurch nach unten bewegt und in eine bereitstehende Schale 6 der Kette C abgesetzt, worauf sich der obere Finger 11 nach oben zurückbewegt, der untere Finger 11 hingegen in seiner unteren Lage verbleibt (Fig. 1).
Das eingepackte Seifenstück wird nun durch die Kette C weiterbewegt und in den Bereich der Faltvorrichtung B gebracht. Hier werden dann nach Verbringung der zweiten Umhüllung 47' über das Seifenstück bzw. auf den Halter H' durch die Zange 9' das Seifenstück und die Umhüllung 47' durch die Hebefinger ίο' in die Faltvorrichtung B gebracht, in welcher in der gleichen Weise wie vorbeschrieben das Seifenstück in die zweite Umhüllung eingepackt wird. Dieses Einpacken erfolgt gleichzeitig während des Einpackens eines neuen Seifenstückes in eine erste Umhüllung. Aus der Faltvorrichtung B wird das nunmehr in beide Umhüllungen eingepackte Seifenstück durch die Hebefinger 11' wieder in eine Schale 6 der Kette C abgesetzt und durch diese aus der Maschine befördert. Die beiden Schließlappen der zweiten Umhüllung können dann noch durch ein aufgeklebtes Schließetikett miteinander verbunden werden. Zugleich mit der ersten Umhüllung könnte auch noch ein Prospekt um die Seifenstücke gelegt werden. Auch könnten die Seifenstücke durch mehr als zwei Faltvorrichtungen in mehr als zwei Umhüllungen eingepackt werden.
Die vorbeschriebene Einpackmaschine hat zufolge Anordnung der mit Schalen ausgerüsteten Transportkette als Förderorgan für die einzupackenden Gegenstände den Vorteil einer einfacheren Konstruktion der Maschine, in dem Sinne, daß bei Anordnung einer größeren Zahl von Faltvorrichtungen hintereinander alle durch ein und dieselbe Kette bedient werden können. Das Einlegen der Stücke in die Schalen der Kette nach jedem FaItVorgang verhindert ein Aufgehen der Faltung auf jedem Transport und zudem eine Beschädigung der Stücke durch Reibung. Die Schalen der Kette könnten, anstatt geteilt zu sein, auch aus einem Stück bestehen und für den Durchgang der unteren Hebefinger Durchbrechungen aufweisen.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Maschine zum Einpacken von Gegenständen in zwei oder mehrere Umhüllungen
. mittels zweier oder mehrerer, hintereinander vorgesehener Faltvorrichtungen, denen die einzupackenden Gegenstände nachein-
. ander mittels eines endlosen Transportorganes zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Station ein Gegenstand dem Transportorgan entnommen und an die dortige Faltvorrichtung abgegeben und nach jedesmaligem Anbringen einer Umhüllung in das Transportorgan zurückgebracht, dann in gleicher Weise der nächsten Faltvorrichtung zugeführt und entnommen, sowie schließlich durch das Transportorgan der fertig eingepackte Gegenstand in bekannter Weise aus der Maschine befördert wird.
2. Einpackmaschine nach Anspruch 1, bei welcher das Transportorgan ruckweise bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim jeweiligen Stillstand des Transportorganes bei jeder Faltvorrichtung ein Gegenstand vom Transportorgan durch Greifer in die Faltvorrichtung gebracht und beim nächsten Stillstand des Transportorganes der unterdessen in eine Umhüllung einge-
packte Gegenstand, ebenfalls durch Greifer, wieder an das Transportorgan abgegeben wird.
3. Einpackmaschine nach Anspruch 1 und 2, bei welcher jeder Greifer durch zwei zangenartig wirkende Hebefinger und das Transpoftorgan durch eine endlose Kette gebildet ist, die mit Schalen zur Aufnahme der einzupackenden Gegenstände ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (6) aus zwei in einem Abstand sich gegenüberliegenden Hälften bestehen, zwischen welchen hindurch sich der untere Finger jedes Greifers (10, ii, 10', ii') zum Abheben eines Gegenstandes von einer Schale bzw. zum Abgeben eines solchen an eine Schale bewegen kann.
4. Einpackmaschine nachAnspruchibis3, bei welcher der Gegenstand mit der Umhüllung zum Π-förmigen Herumfalten dieser durch die Greifer von unten nach oben zwischen zwei ortsfesten Faltplatten hindurch und sodann nach Umfalten des einen über die untere Seite des Gegenstandes vorstehenden Teiles der Umhüllung zum Umfalten des anderen über dieselbe Seite des Gegenstandes vorstehenden Teiles der Umhüllung über eine Faltzunge hinweggeführt wird, die über der einen Faltplatte schwingbar angeordnet ist und beim Darüberführen des Gegenstandes entgegen Federwirkung umgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (20") der unter der Faltzunge (23, 23') befindlichen Faltplatte (20, 20') ebenfalls schwingbar angeordnet ist und beim Umlegen der Faltzunge vermittels eines Ansatzes (34, 34') dieser entgegen Federwirkung umgelegt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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