DE295604C - - Google Patents

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DE295604C
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rod
welding
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clamping
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/0426Fixtures for other work

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 295604 KLASSE 49/. GRUPPE
FRIEDRICH DZIELACK in GELSENKIRCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1913 ab.
Beim Zusammenschweißen der die fertig bearbeiteten Achsschenkel tragenden Achshälften besteht bisher der Übelstand, daß die mit Gewinde versehenen Enden der Schenkel infolge der beim Anschweißen entstehenden Schwingungen öfters abspringen. Um dieses zu vermeiden, hat man bisher das frei schwingende Ende des Schenkels von einem Hilfsarbeiter festhalten lassen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche diese unangenehme Arbeit des Festhaltens entbehrlich macht, so daß der Achsschenkel ohne Hilfsarbeiter angeschweißt werden kann und das Abspringen des Schenkelendes sicher vermie-
iS den wird.
Die Vorrichtung besteht aus einer Stange, die auf der fertig bearbeiteten Achshälfte befestigt wird, und zwar so, daß ein Ende der Stange an dem Anschweißende mittels Klemmbacken befestigt ist, während an dem freien Ende eine Klemmvorrichtung aufgehängt ist, die das Schenkelende umfaßt und sein Schwingen verhindert. Die Klemmbacken und die Klemmvorrichtung sind verstellbar eingerichtet, so daß die gleiche Vorrichtung für verschieden große Achsen bzw. Achsschenkel verwendet werden kann. Infolge der Verbindung des Schenkelanfangs mit dem Ende der einen Achshälfte durch die Stange und infolge Verspannens des freien Achsschenkels mit der Stange wird das Auftreten von Schwingungen beim Anschweißen der beiden Achshälften aneinander verhindert, so daß nunmehr eine Beschädigung des Schenkelendes ausgeschlossen ist. Zweckmäßig ordnet man die das freie Ende des Achsschenkels umgreifende Klemmvorrichtung so an, daß man zwischen der Stange und dem Achsschenkel eine gewisse Spannung erzeugen kann. Zu dem Zweck wird beispielsweise die Vorrichtung an einer Schraube befestigt, welche die Stange durchdringt und auf der anderen Seite mit einer Flügelmutter versehen ist.
In der Zeichnung (Fig. 1 bis 5) ist eine Ausführungsform der Vorrichtung als Beispiel dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einer Stange a, die an dem einen Ende ein Querstück g hat, an dem zwei Klemmbacken b und c hängen, die mittels einer Spindel d mit Rechts- und Linksgewinde einander genähert oder voneinander entfernt werden können. Die Klemmbacken b, c sind mittels der Schrauben e und f, die durch Schlitze in dem an der Stange α sitzenden Querstück g greifen, mit der Stange α verbunden. An dem anderen Ende der Stange α ist mittels einer Schraube h, die durch den Schlitz i greift, die Klemmvorrichtung k aufgehängt, welche das Ende des Achsschenkels umschließt. Beim Gebrauch wird die Vorrichtung auf den Achsschenkel I aufgesetzt, bis die Klemmbacken b, c in der Nähe des Anschweißendes nc liegen. Durch Drehen der Spindel d wird zunächst dieses Anschweißende m fest zwischen die Backen b, c geklemmt. Hierauf wird durch Festziehen der Müttern der Schrauben e, f das Widerlager g des Balkens α an den Klemmbacken b, c derart festgespannt, daß
der am Widerlager g sitzende Balken α in der Richtung des Achsschenkels I liegt. Die am freien Ende η des Achsschenkels sitzende Klemmvorrichtung k wird durch Anziehen der Flügelmutter ο so lange gespannt, bis zwischen der Stange α und dem Achsschenkel I eine gewisse Spannung vorhanden ist. Um das von der Klemmvorrichtung umspannte Gewinde am Schenkelende η zu schonen, enthält das Klemmband k zweckmäßig eine weiche Einlage. In diesem gespannten Zustande kann der Achsschenkel in der üblichen Weise von einer Person beim Anschweißen gehalten werden, da das Auftreten von Schwingungen verhindert wird; gleichzeitig ist der Schenkel gegen Beschädigung gesichert.
In Fig. 5 ist eine zum Schweißen fertige, mit der Vorrichtung versehene Achse dargestellt. Die Anschweißenden M1 und m2 sind in bekannter Weise bei p aufgespleißt und in der Stauchmaschine vorläufig zusammengefügt. Das Verschweißen kann daher von einem Schmied allein ausgeführt werden. Die auf den Achsschenkel I aufgesetzte Vorrichtung verhindert dabei das Abspringen des Gewindes, so daß das Festhalten des freien Endes sich erübrigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hilfsvorrichtung für das Aneinanderschweißen von Achshälften, durch welche das Abspringen der Schenkelenden verhindert wird, gekennzeichnet durch eine Stange («), die an ihrem einen Ende mittels eines Querstückes (g) an das Anschweißende (m) festhaltenden Klemmbacken (δ, c) befestigt ist und an ihrem anderen Ende eine Klemmvorrichtung (k), die ein Verspannen des freien Achsschenkels (n) mit der Stange (a) ermöglicht, trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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