DE2954440C2 - Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen Ladungsbildes - Google Patents
Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen LadungsbildesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Magnetbürst^n-Entwicklungsvorrichtung
zum Entwickeln eines elektrostatischen Ladungsbildes auf einem Bildträger mittels pulverförmigem,
magnetisierbaren Teilchen enthaltenden Entwicklers mit den weiteren Merkmalen des Oberbegriffes
des Anspruches 1.
Aus DE-OS 2758726 ist ein Trockenentwicklungsverfahren
und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bekannt, die die wesentlichen Merkmale
des Oberbegriffes des Anspruches 1 aufweist. Wird eine derartige Vorrichtung mit einer Tonermischung verwendet,
die aufgrund eines relativ geringen mittleren Teilcher.durchmessers zum Stauben und damit zur
Flugwolkenbildung innerhalb des Tonergehäuses neigt, verschlechert sich die Kopierqualität des vorbeschriebenen
Gerätes nicht unerheblich; weiterhin ist zu befürchten, daß abgestreifter Entwickler durch den
zwischen Gehäuse und Bildträger gebildeten Spalt austritt und somit dar üanfeld des Entwicklergehäuses verschmutzt,
woraus außerdem ein übermäßig hoher Tonerverbrauch resultiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der beschriebenen Art derart auszubilden, daß
eine übermäßige Flugwolkenbildung des Entwicklers wirkungsvoll eingedämmt und räumlich begrenzt sowie
ein übermäßig hoher Tonerverbrauch vermieden wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß zwischen dem Abstreifelement und dem Dichtungsteil des Gehäuses ein Auffangschirm zum Auffangen
von durch das Abstreifelement freigesetzten Flugteilchen des Entwicklers vorgesehen ist.
Durch die Erfindung wird ein gezielter Einfang von Tonerflugwolken im Bereich zwischen der Entwicklertrommel
und der Bildträgertrommel bewirkt, wobei durch die Anordnung bzw. Ausbildung des plattenartig
ausgebildeten Auffangschirms ein Tonerteilchenstau im Bereich der Abstreifelemente wirksam vermieden
wird.
Die Unteransprüche enthalten vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung. Weitere Vorteilsangaben sowohl
zum Hauptansprucn als auch zu den Unteransprüchen finden sich in der Figurenbeschreibung.
Die Erfindung wird anhand eines Ausfuhrungsbeisnieles in den Zeichnungsfiguren näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Entwickleretnrichtung
mit Magnetbürste in der Seitenansicht im Schnitt;
Fig. 2 eine Entwicklereinrichtung gemäß Fig. I mit einer Schaltung zum Anlegen einer elektrischen Vorspannung;
Fig. 3 eine Einzelheit des Aufbaus gemäß Fig. 2 in
vergrößertem Maßstab in der Seitenansicht im Schnitt, um das Betriebsverhalten des Entwicklers zu erläutern.
Wie in der Fig. 1 gezeigt, besteht die Entwicklercinrichtung 5 mit Magnetbürste gemäß der vorliegenden
Erfindung aus einer Entwicklertrommel 6, einem mehrpoligen Magneten 7, der drehbar in der Entwicklerlrommel
6 aufgenommen ist und einer Rührvorrichtung für das Entwicklermaterial, die ebenfalls drehbar in dem
Entwicklervorratstank bildenden Gehäuse 8 aufgcnom-
men ist, in dem sich ein aus nichtmagnetisierbaren und magnetisierbaren Teilchen bestehender Entwickler bis
auf den in der Einrichtung verwendeten Entwickler, befindet.
Eine Entwicklertrommel 6 ist in zylindrischer Form aus einem nichtmagnetisierbaren, elektrisch leitfähigen
Material, wie beispielsweise Aluminium, hergestellt und nahe der Oberfläche einer Fotoaufnehmertrommel
1 mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit entgegen dem Uhrzeigersinn von etwa 30 Umdrehungen pro Minute
aufgenommen, wobei die Fotoaufnehmertrommel 1 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar ist Der
mehrpolige Magnet 7 mit rollenähnlichem Aufbau weist an seinem Außenumfang abwechselnd magnetische
Pole N und S mit abwechselnder unterschiedlicher Polrichtung wie dargestellt auf und kann mit einer
Geschwindigkeit von 1300 Umdrehungen pro Minute in der gleichen Drehrichtung wie die Entwicklertrommel
6 rotieren.
Kurz gefaßt ist die Magnetbürstenentwicklereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein
Gehäuse 8, ein oberes Gehäuse 9 und zwei Scitenwände 10 umschlossen. Oberhalb der Entwicklertrommel 6 ist
ein Gehäuseteil 11 angeordnet, welches am oberen Gehäuse 9 mit mehreren Schrauben 12 befestigt ist, um
einen Teil des oberen Gehäuses 9 zu bilden, wobei eine Innenfläche 11a eine kreisförmige Form bildet, so daß
die auf der Entwicklertrommel 6 erzeugte magnetische Bürste mit der oben genannten Innenfläche einen
engen Kontakt einnimmt. Neben dem oben genannten Gehäuseteil 11 ist weiterhin eine elektrisch isolierende
Dichtung 13 so angeordnet, daß sie die Führungskante des Gehäuseteils 11 überlappt und ihre Führungskante
die Fotoaufnehmerfläche berührt. Unterhalb der Entwicklertrommel 6 ist ein Dichtungsteil 14, ein Auffangschirm
15, ein ergänzendes Reinigungsglied 16, dessen wesentlicher Teil gegen die Drehrichtung der Entwicklertrommel
6 ausgerichtete ist, ein Abstreifelement 17, das in Drehrichtung der Entwicklertrommel 6 ausgerichtet
ist, ein Reinigungsglied 18, dessen wesentlicher Teil entgegen der Drehrichtung der Entwicklertrommel
6 ausgerichtet ist und ein im Uhrzeigersinn drehbarer Flügel 19 angeordnet. Durch die vorstehend
beschriebene Anordnung wird der Entwickler nach und nach im Uhrzeigersinn durch mehrere trogähnliche
Glieder 30 einer Schöpfrolle 28 transportiert, bis der Entwickler eine gewisse Position A erreicht, wo er
durch die magnetische Kraft des mehrpoligen Magneten 7 angezogen wird. Am oben erwähnten Punkt A ist
das trogähnliche Glied 30 über den toten Punkt gedreht, um den Entwickler gegen die Entwicklerwalze zu gießen,
wodurch sich der Entwickler nach und nach im Uhrzeigersinn bewegt und die Form der magnetischen
Bürste auf der Enlwicklertrommel 6 annimmt. In Übereinstimmung
mit der Drehbewegung des Entwicklers im Uhrzeigersinn, die in Form einer magnetischen
Bürste wie oben beschrieben erfolgt, behält der Entwickler einen reibenden Kontakt mit dem bereits auf
der Fotoaufnehmerfläche in bekannter Art und Weise elektrostatisch gespeicherten Bild, so daß das elektrostatisch
gespeicherte Bild auf der Fotoaufnehmerfläche entwickelt werden kann. Nach dem oben beschriebenen
Entwicklerschritt wird der Entwickler von der Umfangsfläche der Entwicklertrommel 6 durch das Abstreifelement
17 entfernt i'nd nach und nach durch den oben erwähnten Flügel 19 auf die Schöpfrolle 28 zubewegt.
Der Entwickler auf der Entwicklertrommel 6 wird weiterhin von der Umfangsfläche der Entwicklertrommel
durch entsprechende Glieder 18 und 16 im Laufe einer einzigen Umdrehung der Entwicklertrommel
6 entfernt.
In Verbindung mit dem Transport des Entwicklers auf die Entwicklerstation sowie der Entfernung des Entwicklers
von der Entwicklertrommel 6, sind die entsprechenden Glieder um die Fotoaufnehmertrommel 1 in
der vorstehend beschriebenen Art und Weise im besonderen angeordnet und wie im folgenden ausgebildet.
ίο Die Innenfläche 11a des Gliedes 11, die kreisförmig,
wie oben bereits beschrieben, ausgebildet ist, steht in engem Kontakt mit der Entwicklertrommel 6, so daß die
Magnetbürste ständig an der Innenfläche reibt.
Wenn im einzelnen eine triboelektrische Ladung zwisehen den nichtmagnetisierbaren Teilchen und den
magnetisierbaren Teilchen erzeugt wird, die im allgemeinen sehr viel höher als die zwischen dem Gehäuseteil
11 und der Magnetbürste erzeugte Ladung ist, ist die Art des fur das Gehäuseteil 11 verwendeten Materials
nicht kritisch und es kann eines df.; zur Verfugung stehenden
Harze oder Metalle verwendst werden. Der zwischen
dem äußeren Umfang der Entwicklertrommel 6 und der Innenfläche 11a des Gehäuseteils 11 ausgebildete
Spalt wird geeigneter Weise gemäß den vorbestimmten Entwicklungsbedingungen sowie der
Eigenschaften des bei dem Entwicklungsprozeß verwendeten Entwicklers ausgebildet.
Die Dichtung 13 ist so angeordnet, daß sie die Führungskante des Gehäuseteils 11 überlappt. Das für die
Dichtung 13 verwendete Material sollte eine derartige Elastizität und elektrische Isolierfähigkeit haben, daß
nicht nur das elektrostatisch gespeicherte Bild, welches zuvor auf der Fotoaufnehmerfläche gebildet war, nicht
elektrostatisch zerstört wird, sondern daß auch die Fotoaufnehmerfläche selbst durch das zwangsweise
Abkratzen nicht weniger effektiv wird. Das bevorzugte Material für die Dichtung 13 ist Urethangummi.
Durch die Ausbildung der Innenfläche 11a des Teils
11 und die Anordnung von Glied 13 kann das Anhaften von nicht genutzten Teilchenwolken an der Innenfläche
de» oberen Gehäuses und eine unerwünschte Entwicklung der Fotoaufnehmerfläche mit dem verteilten,
nicht genutzten Teilchennebel, wirksam verhindert werden, und demgemäß kann das Auftreten von Fehlern,
wie beispielsweise Schlieren oder einer Anzahl von dunklen Flecken auf dem das Kopierbild tragenden
Kopierpapier effektiv verhindert werden. Zusätzlich kann das Entweichen von nicht genutztem Teilchennebel
aus der Innenseite der Entwicklereinrichtung wesentlich durch das Vorhandensein der Dichtung 13
gemäß der vorliegenden Erfindung verhindert werden. Die Entwicklertrommel 6 wird solange angetrieben, wie
der -Kcpierstartschalter oder ein Hauptschalter (nicht
dargestellt) eingeschaltet bleiben, wobei der mehrpolige Magnet 7 während dem Zeitabschnitt, in dem nicht
entwickelt wird, am Rotieren gehindert wird, so daß dcr
Entwickler nicht an der Fotoaufnehmerfläche anhaften
kann.
Bezüglich dem Dichtungsteil 14 zusammen mit dem Auffangschirm 15 soll verhindert werden, daß die entsprechenden,
den Entwickler bildenden Teilchen aus der Innenseite der Entwicklereinrichtung freikommen,
da ein Teil der magnetisierbaren Teilchen durch die durch den mehrpoligen Magneten 7 bewirkte Magnetkraft
angezogen wird, wählend ein Teil der nichtmagnetisierbaren Teilchen im Gegenteil durch die Gravitationskraft
in der Nähe der oben genannten Teilchen angezogen wird. Um, wie im folgenden im einzelnen
beschrieben, zu verhindern, daß die magnetisierbaren Teilchen aus der Innenseite der Entwicklereinrichtung
entweichen können, muß das Dichtungsteil 14 bevorzugt aus irgendeinem geeigneten metallischen Material
bestehen und weiterhin so angeordnet sein, daß es mit S dem Vorspannungspotential beaufschlagt wird. Hierdurch
wird der unerwünschte Transport magnetisierbarer Teilchen aufgrund des Vorhandenseins eines elektrischen
Feldes, erzeugt durch die entsprechende Entwicklertrommel 6 und die Fotoaufnehmertrommel 1,
wirksam verhindert.
In den Fig. 2 und 3 wird eine bevorzugte Ausführungsform
in Verbindung mit dem Dichtungsteil 14 zusammen mit dem Auffangschirm 15 gemäß der vorliegenden
Erfindung gezeigt. Hierbei ist das Dichtungsteil 14 unterhalb des Auffangschirms 15 angeordnet und
aus einem elektrisch leitfähigen Material, wie beispielsweise Äiuminiuiu udcf Messing, hergestellt. Wie insbesondere
aus der Fig. 3 ersichtlich, sind sowohl die Entwicklertrommel 6 als auch das Dichtungsteil 14 entsprechend
mit einem Vorspannungspotential beaufschlagt, damit an beiden Teilen eine elektrisch negative Polrichtung
vorherrscht. Am elektrostatisch gespeicherten Bild an der Fotoaufnehmerfläche herrscht ebenfalls ein elektrisches
Potential mit negativer Polriciuung vor. Um wirksam das Entweichen nichtmagnetisierbarer Teilchen
von der Innenseite der Entwicklereinrichtung 5 zu verhindern, weist eine Führungskante des Dichtungsteils 14 zur Umfangsfläche der fotoaufnehmenden
Trommel einen Spalt von ungefähr 1 mm auf und das Dichtungsteil 14 ist so angeordnet, daß es an beiden
Enden an den axial seitlich gelegenen Umfangsteilen der fotoaufnehmenden Trommel 1 um ungefähr 1 mm
seitlich übersteht. Weiterhin ist das Dichtungsteil 14 so angeordnet, daß es zur Bezugsebene einen Winkel bildet,
der größer als der Ruhewinkel der verwendeten nichtmagnetisierbaren Teilchen ist, so daß der Entwickler
mit Hilfe des Dichtungsteils 14 gleitend nach innen in die Entwicklereinrichtung 5 fallen kann. Bei
der vorliegenden Ausführungsform ist der erwähnte Winkel ungefähr 45°. Der Auffangschirm 15, welcher
zwischen der Entwicklertrommel 6 und dem Dichtungsteil 14 angeordnet ist, besteht aus einem elektrisch
leitenden Material, wie beispielsweise Aluminium, und befindet sich wahlweise in einem der folgenden elektrisehen
Zustände, d. h. (1) elektrisch gepuffert, (2) elektrisch geerdet, (3) mit einem elektrischen Potential
beaufschlagt, welches im Vergleich zur Polrichtung des Vorspannungspotentials, mit welchem die Entwicklertrommel
6 beaufschlagt wird, umgekehrte Polrichtung aufweist. Durch die Anordnung de·" entsprechenden
Elemente 14 und 15 kann, bald nachdem der Entwicklungsvorgang beendet ist, der auf der Umfangsfläche
der Entwicklertrommel 6 verbleibende Entwickler zuerst von der Trommel durch die Entwicklerabstreifleiste
17 abgestreift werden, der, bedingt durch die Schwerkraft, nach unten fällt, und wieder in dem
Entwicklervorratstank 50 gespeichert wird, wobei der verstreute Entwickler durch Zusammenprall mit der
dem Abstreifelement 17 weitgehend durch den Auffangschirm 15 abgefangen wird, wodurch gleichzeitig
das Auftreten von Zerstreuen oder Entweichen von Entwickler aus der Entwicklereinrichtung wirksam verhindert
wird. Weiterhin wird eine gewisse Menge nicht genutzten Teilchenstaubes des Entwicklers, der im
inneren des Gerätes zerstreut ist, elektrostatisch durch den Auffangschirm 15 eingefangen. Dies erfolgt aufgrund
der Tatsache, daß die magnetisierbaren Teilchen mit einer negativen Polrichtung elektrostatisch durch
den Auffangschirm 15 angezogen werden. Im einzelnen zeigt gemäß dem oben beschriebenen Vorspann-Schaltkreis
der Auffangschirm 15 das elektrische Potential von ungefähr Nullniveau, wenn die Entwicklertrommel 6
zusammen mit dem Dichtu".gsteil 14 mit einem Vorspannungspotential
mit negativer Polrichtung beaufschlagt werden, wobei der Auffangschirm 15 entweder
im Pufferzustand oder geerdet ist. Alternativ kann für einen Fall, in dem es nicht notwendig ist, den Entwickler
elektrisch mit dem Auffangschirm 15 zu fangen, der Auffangschirm 15 aus einem elektrisch isolierenden
Material hergestellt, sein. Aufgrund der Versorgung des Auffangschirmes 15 jedoch wird die von der Entwicklertrommel
6 verstreute Entwicklerwolke weder vom Dichtungsteil 14 festgesetzt noch um die Fotoaufnehmerfläche
herum verteilt, wodurch kein Anhaften von Entwickler an dsr Fctcaufnehrrierfiäche erzeugt wird.
Daraus folgt, daß gemäß der Ausbildung des Auffangschirmes
15 zusammen mit dem Dichtungsteil 14, die beide benachbart zur Gehäuseöffnung der Entwicklereinrichtung
mit einem Abstand zwischen der Entwicklertrommel 6 und dem Fotoaufnehmer 1, wie oben
beschrieben, angeordnet sind, die unerwünschte freie Verteilung des Entwicklers und das daraus resultierende
Entweichen insbesondere aus der Öffnung gut verhind :rt wird. Unter phänomenologischem Aspekt
betrachtet, haften die Teilchen des Entwicklers elektrostatisch an der oberen Fläche des Auffangschirmes 15,
bewegen sich aufgrund des Einflusses der durch den, in der Entwicklertrommel 6 rotierend aufgenommenen
mehrpoligen Magneten 7 erzeugten magnetischen Kraft, entlang der oben erwähnten Fläche nach oben,
wie in der Fig. 3 durch Pfeile angegeben, bis sie die obere Kante des Auffangschirmes 15 erreichen und
dann entlang der rückwärtigen Fläche des Auffangschirmes 15 nach unten rollen und dadurch in den Entwicklermaterialspeicherteil
50 fallen. Dies erfolgt aufgrund der Tatsache, daß die rückwärtige Fläche des Elementes
verglichen mit der an der oberen Fläche herrschenden, oben genannten, magnetischen Kraft einer
sehr viel schwächeren magnetischen Kraft ausgesetzt ist. Weiterhin ist gemäß der vorliegenden Erfindung der
Auffangschirm 15 so angeordnet, daß der Spalt zwischen der Entwicklertrommel und dem Auffangschirm
15 ausreicht, um zu verhindern, daß der entlang der Umfangsfläche der Entwicklertrommel 6 transportierte
Entwickler durch die Anwesenheit des Auffangschirmes 15 gestört wird. In Verbindung mit den
Funktionseigenschaften des Abstreifelementes Π ist der Auffangschirm 15 der Führungskante des Elementes
17 so zugewandt, daß der am Umfang des Abstreifelementes 17 gestreute Entwickler durch den Auffangschirm
15 gut abgeschirmt wird. Im einzelnen ist der Teil des Entwicklers, der beispielsweise, wenn derauf
der Umfangsfläche der Entwicklertrommel 6 verbleibende Entwickler mit der Führungskante des Abstreifelementes
17 kollidiert und zerstreut wird, so gelegen, daß er sogleich durch den Auffangschirm 15 abgeschirmt
wird, wobei das Erzeugen von nicht genutztem Teilchennebel durch Anbringen des Auffangschirmes
15 verhindert werden kann. Wie aus der F i g. 1 ersichtlich, wird die wesentliche Menge des benutzten Entwicklers
von der Umfangsfläche der Entwicklertrommel zuerst durch die Führungskante des Elementes 17 abgekratzt
und nachfolgend entlang dem restlichen Teil des Elementes 17 nach unten geleitet. Deshalb fallt eine
Menge des benutzten Entwicklers aufgrund der Erdan-
zichung an cine Position, an der die Menge des benutzten
Entwicklers frei von Beeinflussung durch das Element 17 ist. Demgemäß ist der Auffangschirm 15 außerhalb
der Fallinie des Entwicklers angebracht, so daß die fallende Menge des Entwicklers nicht durch das Vorhandensein
des Auffangschirmes 15 beeinträchtigt ist. Obwohl ein Zusammenstoß des Entwicklers mit dem
Auffangschirm 15 nur schwer durch die oben beschriebene Ausführungsform erzeugt werden kann, ist ein
Führungsteil des Auffangschir.nes 15 weiterhin messerkantenförmig
ausgebildet csiehe Fig. 2), so daß die absolute Menge der nicht genutzten Teilchenwolke des
Entwicklers, die in Verbindung mit der unerwarteten Kollision auftreten würde, vermindert wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
35
40
45
50
55
60
65
Claims (7)
1. Magnetbürsten-Entwicklungsvorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen Ladungsbildes
auf einem Bildträger mittels pulverförmigen, magnetisierbare Teilchen enthaltenden Entwicklers,
mit einer mit geringem Abstand zu einem Bildträger angeordneten Entwicklertrommel, einem
in der Entwicklertrommel angeordneten Magneten, der eine Schicht des Entwicklers zur Bildung einer
magnetischen Bürste an die Oberfläche der Entwicklertrommel anzieht, Antriebsmitteln zum
Erzeugen einer Relativdrehung zwischen Entwicklertrommel und Magneten derart, daß die Ent-Wicklerschicht
in einer Transportbewegung auf einem Transportweg entlang eines Teils der
Umfangsfläche der Entwicklertrommel zu einer Abgabestefle im Bereich der Bildträgertrommel
gefördert wird, einem die Entwicklervorrichtung umgebenden Gehäuse, das ein mit geringem Spalt
an die Bildträgertrommel heranreichendes Abdichtungsteil zum Verhindern des Austretens von Entwicklerteilchen
aufweist, und mindestens einem an die Umfangsfläche der Entwicklertrommel angestellten
Abstreifelement zum Abstreifen von Entwickler, der den Spalt zwischen Entwicklertrommel
und Bildträgertrommel passiert hat, dadurch 'gekennzeichnet, daß zwischen dem Abstreifelement
(17) irid dem Dichtungsteil (14) des Gehäuses (8) ein Auffangschirm (15) zum Auffangen von
durch das Abstreifelement (17) freigesetzten Flugteilchen des Entwicklers vorgesehen ist.
2. Entwicklervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangschirm
(15) in solchem Abstand vom Abstreifelement (17) angeordnet ist, daß er sich außerhalb des Transport-
und Fallweges des sich am Abstreifelement (17) entlang bewegenden und von diesem abfallenden Entwicklerteilchen
befindet.
3. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch \ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangschirm
(15) sich über dem Bereich der Abstreifkante des Abstreifelementes (17) erstreckt.
4. Entwicklungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Auffangschirm (15) aus elektrisch leitfähigem Material besteht.
5. Entwicklungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangschirm
(15) auf einem elektrischen Potential liegt, das vom elektrischen Potential der Entwicklertrommel (6)
und des Dichtungsteils (14) des Gehäuses (8) verschieden ist.
6. Entwicklungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Magnet zur
Erzeugung der Transportbewegung drehbar angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Bildträger (1) zugewendete freie Kante des Auffangschirms (15) in solchem ausreichenden Abstand
vom Bildträger (1) liegt, daß vom Auffangschirm (15) aufgefangene, unter dem Einfluß des rotierenden
Magneten (7) wandernde Entwicklerteilchen um die freie Kante herum von der Auffangseite auf
die Rückseite des Auffangschirms (15) gelangen können, ohne in den Bereich des Bildträgers (1) zu
geraten.
7. Entwicklungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Bildträger (1) zugewendete freie Kante des Auffangschirms (15) schneidenartig ausgebildet
ist
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