DE295397C - - Google Patents

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DE295397C
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bellows
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22C—FOUNDRY MOULDING
    • B22C23/00—Tools; Devices not mentioned before for moulding
    • B22C23/02—Devices for coating moulds or cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gießformen mittels einer Vorrichtung zu bestäuben, bei welcher zwischen einer Druckluft erzeugenden Kammer und dem Bestäubungsmundstück der Behälter für das Bestäubungsmittel angeordnet ist, aus dem das Bestäubungsmittel durch die den Behälter für das Bestäubungsmittel durchziehenden Luftströme teils saugend, teils drückend mitgenommen
ίο wird.
Diese Einrichtungen haben aber keine die Bedürfnisse der Praxis befriedigende Ergebnisse' geliefert, weil der aus dem Mundstück des Zerstäubers austretende Druckluftstrom, der nur auf seinem Wege durch den Bestäubungsmittelbehälter mit dem Bestäubungsmittel in Berührung kam, nur ungenügend mit letzterem gesättigt war.
Diesem Übelstand wird nach der Erfindung dadurch abgeholfen, daß die die Druckluft erzeugende Kammer, wie Blasebalg o. dgl., mit dem Behälter des Bestäubungsmittels derart verbunden ist, daß die zu komprimierende Luft vor ihrem Komprimieren mit dem Bestäubungsmittel aus dem Bestäubungsmittelbehälter gesättigt wird, derart, daß der aus dem Mundstück der Bestäubungseinrichtung austretende Druckluftstrom vollständig und gleichmäßig mit dem Bestäubungsmittel gesättigt ist und daher das Haften des gegen die Wandung der Gießform geschleuderten Bestäubungsmittels gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die neue Einrichtung in der Draufsicht, während
Fig. 2 und 3 Schnitte nach den Linien A-B bzw. C-D der Fig. 1 sind.
α ist ein Blasebalg und b ein Behälter für das Bestäubungsmittel, welcher mit dem Blasebalg α durch ein Rohr c verbunden ist. Das Rohr c ist im Innern des Behälters b als Sieb f ausgebildet. Der Blasebalg α ist mit einem Ventil e, welches sich beim Aufziehen des Blasebalgs schließt, und das Rohr c mit einem Ventil d versehen, welches sich beim Aufziehen des Blasebalgs öffnet und beim Zusammendrücken des Blasebalgs schließt.
Beim Aufziehen des Blasebalgs öffnet sich das Ventil d, und gleichzeitig mit dem Einsaugen der Luft durch den Blasebalg dringt durch das Rohr c das Bestäubungsmittel aus dem Behälter b in den Blasebalg., ein und vermengt sich mit der beim Zusammendrücken des Blasebalgs komprimierten Luft. Beim Zusammendrücken des Blasebalgs wird das Bestäubungsmittel, von welchem der aus dem Blasebalg austretende Druckluftstrahl gesättigt ist, gegen die Wand der Form geworfen, an welcher er fest haftet.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Einrichtung ist gedacht, daß der Blasebalg mit einem besonderen Ventil zum Ansaugen der Luft versehen ist und das Bestäubungsmittel aus dem Behälter b schon durch das beim Aufziehen des Blasebalgs im Rohr c entstehende Vakuum angesaugt wird. Selbstverständlich kann aber auch das Rohr c selbst zum Ansaugen der Luft durch den Blasebalg
dienen, in welchem Falle das Rohr c den Behälter δ durchdringen und in die Außenluft münden muß. In diesem Fall wird das Bestäubungsmittel beim Vorbeistreichen der Luft durch das siebartige Rohr f intensiver in den Blasebalg α eingesaugt.
Selbstverständlich kann an Stelle des Blasebalgs auch eine einfache Druckluftleitung treten, an die das Rohr f angeschlossen wird, so daß der Druekluftstrom das Bestäubungsmittel aus dem Kasten δ mitnimmt und durch das Rohr c der Gußform zuführt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zum Bestäuben von Gießformen mit Formpuder, Kohlenstaub u. dgl., bei welcher das Bestäubungsmittel der Form in einem Druckluftstrahl zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Druckluft erzeugende Kammer mit dem Behälter (δ) für das Bestäubungsmittel derart verbunden ist, daß die zu komprimierende Luft während des Ansaugens durch die Drucklufterzeugungskammer (a) mit dem Bestäubungsmittel gesättigt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucklufterzeugungskammer aus einem Blasebalg (α) besteht, der mit dem Behälter (b) für das Bestäubungsmittel durch ein ein Ventil (d) enthaltendes Rohr (c) verbunden ist und in dem beim Aufziehen desselben die zu komprimierende Luft mit dem Bestäubungsmittel gesättigt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansaugen der Luft durch den Blasebalg (α) durch das den Blasebalg (a) mit dem Behälter (δ) für das Bestäubungsmittel verbindende Rohr (c) erfolgt, welches den Behälter (δ) durchdringt und in diesem als Sieb (f) ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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