DE295352C - - Google Patents
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- DE295352C DE295352C DENDAT295352D DE295352DC DE295352C DE 295352 C DE295352 C DE 295352C DE NDAT295352 D DENDAT295352 D DE NDAT295352D DE 295352D C DE295352D C DE 295352DC DE 295352 C DE295352 C DE 295352C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 295352 KLASSE Ad. GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Gasdruckfernzünder mit zwei beweglichen Schaltorganen,
deren erstes den Zugang des Gases zum zweiten beweglichen Schaltorgan steuert. Ein
solcher Fernzünder ist bereits bekannt. Bei diesem ist aber der das Anheben des zweiten
Schaltorgans bewirkende Raum verhältnismäßig groß in seinen Abmessungen. Da nun
das in diesem Raum befindliche Gas nach
ίο dem Aufhören des Druckstoßes beim Rückgange
des zweiten Schaltorgans in seine Ausgangsstellung in die Luft entweicht, so geht
eine um so größerere Menge Gas verloren, je größer der wirksame Raum für das zweite
Schaltorgan ist. Um diesen möglichst zu verkleinern, liegt gemäß der Erfindung die
Steuerungsflache des zweiten Schaltorgans in der Ruhelage auf einer ebenen Fläche auf.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist
unter Fig. 1 eine Ausführungsform des Apparates
in dem Zustande des Ausgangsdruckes wiedergegeben. Fig. 2 stellt einen Schnitt A-B der
Fig. ι dar, während in Fig. 3 die Stellung des Apparates bei Wirkung der Druckwelle gezeichnet
ist.
In dem Gehäuse α befindet sich die Membrane
b, welche durch Gewichte c beliebig den Druckverhältnissen der einzelnen Laternen entsprechend
belastet werden kann. Der Raum χ über der Membrane b steht durch den Kanal y
mit der Außenluft in Verbindung.
Starr mit der Membrane h ist ein Stift d
verbunden. Durch einen Kanal β findet das Gas einen Weg nach der Vorkammer f'y in
welcher sich das Ventil g befindet, welches durch den Ausgangsdruck des Gases niedergehalten
wird. Zwischen der Vorkammer f und dem Gasraum h ist eine als Dämpfung
wirkende Lederscheibe * 0. dgl. eingeschaltet, welche ein nur langsames Überströmen des
Gases in den Vorraum f gestattet.
Durch den Kanal k, welcher im Ruhezustande
(beim Ausgangsdruck) geschlossen ist, gelangt das Gas unter die Hilfsmembrane I
• und wird diese in die Höhe heben. Vermittels des Stiftes m erfolgt die Übertragung
dieser Bewegung auf die Schaltorgane, welche hier der Übersichtlichkeit halber — da bekannt
·— nicht näher dargestellt sind. Des weiteren findet das Gas durch den Kanal η
einen Weg nach außen, in welchem jedoch ein das Gas schwerer als die Dämpfung i
durchlassendes Dämpfungsmittel 0 eingeschaltet ist.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Zur gegebenen Zeit, da die Schaltung erfolgen soll, wird vom Gaswerk eine Druckwelle
gegeben, welche um einen gewissen Betrag höher als der Ausgangsdruck ist und
eine gewisse Zeit lang anhalten muß.
Durch diese Druckwelle wird die Membrane b unter Überwindung des Gewichtes c
in die Höhe gehoben. Die im Räume χ be-. findliche, Luft findet einen Weg nach außen
durch den Kanal y. Gleichzeitig wird das Gas durch den Kanal e nach der Vorkammer f
strömen. Um jedoch zu verhüten, daß der Zünder bei einem kurz andauernden Druckstoß
(Sturm und andere Zufallswellen) in Wirkung tritt, ist die Dämpfung i zwischen
dem Ausgangsdruckraum h und der Vorkammer f eingeschaltet, so daß die Vorkammer
ganz allmählich den gleichen Druck wie die Kammer h erhält. Durch die bereits vorerwähnte
Hebung der Membrane b durch die Druckwelle wird, wie in Fig. 3 dargestellt,
vermittels des mit der Membrane b starr verbundenen Stiftes d nach einem gewissen
Leerlauf das Ventil g geöffnet, so daß das Gas von der Vorkammer f durch den Kanal k
unter die Membrane I strömen und diese von ihrer Unterlage, auf welcher sie bisher vollständig
auflag, abheben kann. Ein Ausströmen des Gases nach außen durch den Kanal η
kann nur sehr langsam erfolgen, da die Dämpfung 0, welche stärker wirkt als die
Dämpfung i, dem Gas mehr Widerstand entgegensetzt. Durch die Hebung der Membrane
I wird durch den mit ihr starr verbundenen Stift m die Betätigung des Schaltwerkes
vermittelt.
Beim Aufhören der Druckwelle wird die Membrane b in die Ausgangslage zurückkehren,
wodurch durch den Gasüberdruck in der Vorkammer f das Ventil g geschlossen wird, da
es von der Membrane b und dem Stift d nicht mehr gehalten wird. Das unter der
Membrane / befindliche Gas wird nunmehr langsam, da es durch die Dämpfung 0 gehindert
wird, durch den Kanal η entweichen und die Membrane I durch ihr eigenes sowie
das Gewicht der Schaltorgane nach unten sinken und sich wieder auf ihre Unterlage
innig auflegen, so daß die Ausgangsdruckstellung, welche in Fig. 1 bezeichnet ist, sich
langsam wieder herstellt und der Vorgang von neuem sich wiederholen kann.
Claims (2)
1. Gasdruckfernzünder mit zwei beweglichen Schaltorganen, deren erstes den
Zugang des Gases zum zweiten beweglichen Schaltungsorgan steuert, dadurch
gekennzeichnet, daß die Membrane (Z) des zweiten Schaltorgans in der Ruhelage auf
einer ebenen Fläche (fi) aufliegt.
2. Ausführungsform des Gasdruckfernzunders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem den Gaszutritt zum zweiten beweglichen Schaltorgan (I) steuernden Ventil (g) und dem
ersten Schaltorgan (b) ein gewisser Leerlauf eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295352C true DE295352C (de) |
Family
ID=549837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT295352D Active DE295352C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE295352C (de) |
-
0
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