DE2950201C2 - Verfahren zur Herstellung eines Transformators in Folienwickeltechnik - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Transformators in Folienwickeltechnik

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DE2950201C2 DE19792950201 DE2950201A DE2950201C2 DE 2950201 C2 DE2950201 C2 DE 2950201C2 DE 19792950201 DE19792950201 DE 19792950201 DE 2950201 A DE2950201 A DE 2950201A DE 2950201 C2 DE2950201 C2 DE 2950201C2
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Wilfried Dipl.-Ing. 8300 Altdorf Böhmer
Paul Dr. 8300 Landshut Petrick
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Roederstein Spezialfabriken fur Bauelemente Der E
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Ernst Roederstein Spezialfabrik fur Kondensatoren 8300 Landshut De GmbH
Ernst Roederstein Spezialfabrik Fuer Kondensatoren 8300 Landshut GmbH
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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Transformators, insbesondere eines Zeilentransformators, in Folienwickeltechnik, wobei die Wicklung aus einer mit mindestens einer Kunststoff-Folie als Zwischenlage zu einem Wickel aufgewickelten Metallfolie besteht und Anschlußelemente mit der Metallfolie verschweißt sind.
Ein derartiges Verfahren ist aus »Funkschau«, Heft 21,1979, Seite 11 bekannt.
Zur Kontaktierung des bekannten Transformators in Folienwickeltechnik sind die Anschlüsse in Form von verzinnten, flachgepreßten Kupferdrähten an eine leitende Aluminium-Folie angeschweißt. Auf welche Weise die verzinnten Kupferdrähte an die Aluminium- w Folie angeschweißt werden, ist dieser Druckschrift aber nicht zu entnehmen.
Aus der GB-PS 11 57 696 ist es für Transformatoren in Folienwickeltechnik bekannt, Anschlußteile bereits vor dem Wickeln an der Metallfolie zu befestigen und den fertigen Wickel durch Erwärmung, beispielsweise durch Stromdurchgang über die Anschlußteile zu verfestigen. Zwar führt das Befestigen der Anschlußteile insbesondere durch Verschweißen zu einem sicheren elektrischen Kontakt. Das Aufwickeln mit bereits fest angebrachten Anschlußteüen ist aber herstellungsmäßig sehr ungünstig, was auch der US-PS 36 22 847 im Zusammenhang mit der Herstellung von Kondensatorwickeln zu entnehmen ist. Nach dieser Entgegenhaltung werden zwar Anschlußteile zunächst nur in den Wickel <" eingelegt. Es erfolgt aber keine nachträgliche Verschweißung, sondern es wird ein fließfähiges Deckstück auf die Anschlußteile aufgelegt, das bei einer Wärmebehandlung zur Trocknung des Kondensatorkörpers fließt und dabei eine bessere mechanische Festigkeit des Kontakts ergibt Damit ist aber eine Verbesserung des Obergangswiderstandes des Kontaktes nicht erreichbar.
Aus der DE-AS 20 61 505 ist es für die Kontaktierung von Kondensatorwickel bekanntgeworden, den Kondensatorwickel kontaktierende Metallstreifen vor dem Aufwickeln an die Folien des KondensaCorwickels anzuschweißen und an die Metallstreifen anzulötende Anschlußdrähte durch Strcmdurchgang zu erhitzen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zur Herstellung eines Transformators in Folienwickeltechnik anzugeben, die sowohl ein einfaches Wickeln als auch die Realisierung von Anschlußkontakten mit festem Übergangswiderstand gewährleistet
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschlußelemente zunächst nur in den Wickel beim Wickeln eingelegt werden, daß dann der Wickel durch Erhitzen verfestigt wird und daß anschließend das Verschweißen der Anschlußelemente mit der Metallfolie durch mindestens einen durch benachbarte Anschlußelemente geschickten Stromstoß erfolgt
Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer schematischen Darstellung eines Transformatorwickels näher erläutert.
Beim Herstellungsvorgang werden zunächst Anschlußelemente in Form jeweils einer vorzugsweise aus verzinntem Kupfer bestehenden Anschlußfolie und einem an dieser angeschweißten oder angelöteten Anschlußteil vorzugsweise in Form eines verzinnten Kupferdrahtes mit flachgedrücktem Ende in einen Wickel eingelegt, der aus einer mit mindestens einer Kunststoff-Folie als Zwischenlage versehenen Metallfolie besteht Dabei erfolgt zunächst noch keine elektrische Verbindung zwischen den Anschlußelementen und der Metallfolie. Nach dem Wickeln wird der Wickel erhitzt (getempert), wobei durch Schrumpfen der Kunststoff-Folie eine Verfestigung des Wickels erfolgt und die Anschlußelemente an die Metallfolie gedrückt werden. Zur Verbesserung des elektrischen Kontakts und auch des mechanischen Kontakts zwischen den Anschlußelementen und der Metallfolie wird dann durch benachbarte Anschlußelemente mindestens ein Stromstoß geschickt, der die Anschlußelemente mit der Metallfolie verschweißt. Der Stromstoß wird bevorzugt durch Entladen mindestens eines Kondensators erzeugt. Besonders bewährt haben sich Kondensatoren mit einer Kapazität zwischen 1 und 10 μΡ, die vor der Entladung auf 250 bis 1000 V aufgeladen werden. Durch den Stromstoß oder die Stromstöße wird der Übergangswiderstand zwischen den Anschlußelementen und der Metallfolie auf 60% des Ausgangswertes oder mehr reduziert.
In der Zeichnung ist schematisch ein nicht fest aufgewickelter Wickel dargestellt. Die Wicklung besteht aus einer mit einer Kunststoff-Folie 18 als Zwischenlage aufgewickelten Metallfolie 20. Zur Kontaktierung der Metallfolie 20 sind in den Wickel metallische Anschlußfolien 26 eingelegt, die in der beschriebenen Weise mit der Metallfolie 20 elektrisch und mechanisch verbunden werden. Auf den der Metallfolie abgewandten Seiten der Anschlußfolien 26
sind aus dem Wickel ragende Anschlußteile 16, 24 angelötet oder angeschweißt Die Anschlußteile 16, 24 sind verzinnte Kupferdrähte, die mit flachgedrückten Enden 28 versehen sind. Die Anschlußfolien 26 bestehen aus verzinntem Kupfer.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Transformators, insbesondere eines Zeilenfxansformators, in Folienwickeltechnik, wobei die Wicklung aus einer mit mindestens einer Kunststoff-Folie als Zwischenlage zu einem Wickel aufgewickelten Metallfolie besteht und Anschlußelemente mit der Metallfolie verschweißt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (16, 24, 26, 28) zunächst nur in den Wickel beim Wickeln eingelegt werden, daß dann der Wickel durch Erhitzen verfestigt wird und daß anschließend das Verschweißen der Anschlußelemente (16, 24, 26, 28) mit der is Metallfolie (20) durch mindestens einen durch benachbarte Anschlußelemente geschickten Stromstoß erfolgt
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlußelement (16, 24, 26, 28) eine vorzugsweise aus verzinntem Kupfer bestehende Anschlußfolie (26) mit einem an dieser angelöteten oder angeschweißten Anschlußteil (16, 24), vorzugsweise in Form eines verzinnten Kupferdrahtes mit flachgedrücktem Ende (28) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stremstoß durch Entladen mindestens eines Kondensators erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator mit einer Kapazität ^o zwischen 1 und ΙΟμΡ verwendet wird, der auf 250 bis 1000 V aufgeladen wird.
DE19792950201 1979-12-13 1979-12-13 Verfahren zur Herstellung eines Transformators in Folienwickeltechnik Expired DE2950201C2 (de)

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