DE2950201C2 - Verfahren zur Herstellung eines Transformators in Folienwickeltechnik - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Transformators in FolienwickeltechnikInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Transformators, insbesondere eines Zeilentransformators,
in Folienwickeltechnik, wobei die Wicklung aus einer mit mindestens einer Kunststoff-Folie als
Zwischenlage zu einem Wickel aufgewickelten Metallfolie besteht und Anschlußelemente mit der Metallfolie
verschweißt sind.
Ein derartiges Verfahren ist aus »Funkschau«, Heft 21,1979, Seite 11 bekannt.
Zur Kontaktierung des bekannten Transformators in Folienwickeltechnik sind die Anschlüsse in Form von
verzinnten, flachgepreßten Kupferdrähten an eine leitende Aluminium-Folie angeschweißt. Auf welche
Weise die verzinnten Kupferdrähte an die Aluminium- w Folie angeschweißt werden, ist dieser Druckschrift aber
nicht zu entnehmen.
Aus der GB-PS 11 57 696 ist es für Transformatoren
in Folienwickeltechnik bekannt, Anschlußteile bereits vor dem Wickeln an der Metallfolie zu befestigen und
den fertigen Wickel durch Erwärmung, beispielsweise durch Stromdurchgang über die Anschlußteile zu
verfestigen. Zwar führt das Befestigen der Anschlußteile insbesondere durch Verschweißen zu einem sicheren
elektrischen Kontakt. Das Aufwickeln mit bereits fest angebrachten Anschlußteüen ist aber herstellungsmäßig
sehr ungünstig, was auch der US-PS 36 22 847 im Zusammenhang mit der Herstellung von Kondensatorwickeln
zu entnehmen ist. Nach dieser Entgegenhaltung werden zwar Anschlußteile zunächst nur in den Wickel <"
eingelegt. Es erfolgt aber keine nachträgliche Verschweißung, sondern es wird ein fließfähiges Deckstück
auf die Anschlußteile aufgelegt, das bei einer Wärmebehandlung zur Trocknung des Kondensatorkörpers fließt
und dabei eine bessere mechanische Festigkeit des Kontakts ergibt Damit ist aber eine Verbesserung des
Obergangswiderstandes des Kontaktes nicht erreichbar.
Aus der DE-AS 20 61 505 ist es für die Kontaktierung von Kondensatorwickel bekanntgeworden, den Kondensatorwickel
kontaktierende Metallstreifen vor dem Aufwickeln an die Folien des KondensaCorwickels
anzuschweißen und an die Metallstreifen anzulötende Anschlußdrähte durch Strcmdurchgang zu erhitzen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zur Herstellung eines
Transformators in Folienwickeltechnik anzugeben, die sowohl ein einfaches Wickeln als auch die Realisierung
von Anschlußkontakten mit festem Übergangswiderstand gewährleistet
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Anschlußelemente zunächst nur in den Wickel beim Wickeln eingelegt werden, daß dann der
Wickel durch Erhitzen verfestigt wird und daß anschließend das Verschweißen der Anschlußelemente
mit der Metallfolie durch mindestens einen durch benachbarte Anschlußelemente geschickten Stromstoß
erfolgt
Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer schematischen Darstellung eines Transformatorwickels
näher erläutert.
Beim Herstellungsvorgang werden zunächst Anschlußelemente in Form jeweils einer vorzugsweise aus
verzinntem Kupfer bestehenden Anschlußfolie und einem an dieser angeschweißten oder angelöteten
Anschlußteil vorzugsweise in Form eines verzinnten Kupferdrahtes mit flachgedrücktem Ende in einen
Wickel eingelegt, der aus einer mit mindestens einer Kunststoff-Folie als Zwischenlage versehenen Metallfolie
besteht Dabei erfolgt zunächst noch keine elektrische Verbindung zwischen den Anschlußelementen
und der Metallfolie. Nach dem Wickeln wird der Wickel erhitzt (getempert), wobei durch Schrumpfen
der Kunststoff-Folie eine Verfestigung des Wickels erfolgt und die Anschlußelemente an die Metallfolie
gedrückt werden. Zur Verbesserung des elektrischen Kontakts und auch des mechanischen Kontakts
zwischen den Anschlußelementen und der Metallfolie wird dann durch benachbarte Anschlußelemente mindestens
ein Stromstoß geschickt, der die Anschlußelemente mit der Metallfolie verschweißt. Der Stromstoß wird
bevorzugt durch Entladen mindestens eines Kondensators erzeugt. Besonders bewährt haben sich Kondensatoren
mit einer Kapazität zwischen 1 und 10 μΡ, die vor
der Entladung auf 250 bis 1000 V aufgeladen werden. Durch den Stromstoß oder die Stromstöße wird der
Übergangswiderstand zwischen den Anschlußelementen und der Metallfolie auf 60% des Ausgangswertes
oder mehr reduziert.
In der Zeichnung ist schematisch ein nicht fest aufgewickelter Wickel dargestellt. Die Wicklung besteht
aus einer mit einer Kunststoff-Folie 18 als Zwischenlage aufgewickelten Metallfolie 20. Zur Kontaktierung
der Metallfolie 20 sind in den Wickel metallische Anschlußfolien 26 eingelegt, die in der
beschriebenen Weise mit der Metallfolie 20 elektrisch und mechanisch verbunden werden. Auf den der
Metallfolie abgewandten Seiten der Anschlußfolien 26
sind aus dem Wickel ragende Anschlußteile 16, 24 angelötet oder angeschweißt Die Anschlußteile 16, 24
sind verzinnte Kupferdrähte, die mit flachgedrückten Enden 28 versehen sind. Die Anschlußfolien 26 bestehen
aus verzinntem Kupfer.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung eines Transformators, insbesondere eines Zeilenfxansformators, in
Folienwickeltechnik, wobei die Wicklung aus einer mit mindestens einer Kunststoff-Folie als Zwischenlage
zu einem Wickel aufgewickelten Metallfolie besteht und Anschlußelemente mit der Metallfolie
verschweißt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußelemente (16, 24, 26, 28) zunächst nur in den Wickel beim Wickeln eingelegt
werden, daß dann der Wickel durch Erhitzen verfestigt wird und daß anschließend das Verschweißen
der Anschlußelemente (16, 24, 26, 28) mit der is
Metallfolie (20) durch mindestens einen durch benachbarte Anschlußelemente geschickten Stromstoß
erfolgt
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß als Anschlußelement (16, 24, 26, 28) eine vorzugsweise aus verzinntem Kupfer bestehende
Anschlußfolie (26) mit einem an dieser angelöteten oder angeschweißten Anschlußteil (16, 24),
vorzugsweise in Form eines verzinnten Kupferdrahtes mit flachgedrücktem Ende (28) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stremstoß durch Entladen
mindestens eines Kondensators erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator mit einer Kapazität ^o
zwischen 1 und ΙΟμΡ verwendet wird, der auf 250
bis 1000 V aufgeladen wird.
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| DE19792950201 DE2950201C2 (de) | 1979-12-13 | 1979-12-13 | Verfahren zur Herstellung eines Transformators in Folienwickeltechnik |
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| DE2950201A1 DE2950201A1 (de) | 1981-07-02 |
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1979
- 1979-12-13 DE DE19792950201 patent/DE2950201C2/de not_active Expired
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| DE2950201A1 (de) | 1981-07-02 |
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