DE2948740C2 - Schaltungsanordnung zur Verarbeitung eines Farbvideosignalgemisches - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verarbeitung eines Farbvideosignalgemisches

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Verarbeitung eines Farbvideosignalgemisches gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein Beispiel dieser Anordnung, bei der die Anwendung der Prinzipien vo: liegender Erfindung besonders vorteilhaft sind, ist eine Wiedergabeanordnung für eine Videoaufzeichnung, beispielsweise ein Bildplattenspieler, wie er in der US-PS 38 42 194 beschrieben ist. Im Betrieb eines solchen Bildplattenspielers kann eine nicht exakte Beibehaltung der geeigneten Drehgeschwindigkeit der Platte zu einer andauernden Verschiebung der zurückgewonnenen Signalfrequenzen gegenüber ihren geeigneten Werten führen. Außerdem kann das Vorliegen von solchen Faktoren wie Exzentrizität der Platte gegenüber dem Drehmittelpunkt der Platte und Verwerfungen an der Oberfläche der Platte in zyklischen Änderungen der Relativbewegung zwischen dem Signalabnehmrr und der Plattenspur resultieren, die ihrerseits Störschwankungen in den zurückgewonnenen Signalfrequenzen hervorrufen, wobei die Schwankungen mit Frequenzen wieder erscheinen, welche der Plattendrehfrequenz und Harmonischen derselben entsprechen.
Obgleich in einem Bildplattenspieler wünschenswerterweise eine Einrichtung zur Fehlerbeseitigung, beispielsweise eine Synchronisiereinheit für den Plattenteller, wie sie in der US-PS 39 12 283 beschrieben ist. vorgesehen sein kann, um Fehlern in der mittleren Plattendrehgeschwindigkeit zu begegnen, oder eine Justiereinheit für den Signalabnehnier vom Typ eines „Armstreckers", wie er in der o'S-PS 37 11641 angegeben ist. um zyklischen Änderungen in der Relativbewegung zwischen dem Signalabnehmer und der Platte zu begegnen, sind wahrscheinlich in den zurückgewonnenen Signalfrequenzen Restfehler enthalten. Derartige Fehler in der zurückgewonnenen Signalfrequenz stellen ein Problem dar. wenn die Art des aufgezeichneten Signalformats die Verwendung einer KammfiUerung bei der Verarbeitung der zurückgewonnenen Signal·,' in dem Plattenspieler erfordert. In der US-PS 38 72 498 ist beispielsweise ein Signalformat angegeben, das ein Videosignalgemisch d. h. I UAS-Signal in einer Form eines sogenannten „eingebetteten Trägers" begründet, ein Format, das - wie noch erläutert wird - besonders vorteilhaft für die Verwendung einer Videoplattenaufzeichnung ist. In diesem Format wird die Farbinformation von einem modulierten Farbträger der allgemeinen Form dargestellt, wie er in dem NTSC-System verwendet wird. Die Farbartkomponente ist jedoch nicht im oberen Ende des Leuchtdichtesignalbereichs angeordnet, wie bei dem NTSC-System, sondern wird vielmehr in einen unteren Abschnitt des Videofrequenzbereiches eingebettet; die Trägerfrequenz wird beispielsweise in der Umgebung von 1,53MHz gewählt, wobei die Farbträger-Seitenbänder sich um diesen Wert mit etwa ± 500 KHz erstrecken; das Leuchtdichtesignalband erstreckt sich ausreichend weit über die höchste Farbträger-Seiten-
band-F.-equenz (ζ. B. u,i J MHz). Dice!, eine geeignete Versetzung der Trägerfrequenz gegenüber einem ganzzahligen Vielfachen der dem Videosignal zugeordneten Zeilenfrequenz (wenn z, B. die Träger-Frequenz gleich dem 195/2-fachen der Zeilenfrequenz gewählt wird) und durch Ausführung einer geeigneten komplementären Kpmmfilterung der jeweiligen Leuchtdic^i und Farbartsignale vor ihrer Kombination kann für Aufzeichnungszwecke ein rBAS-Signal gebildet werden, dessen Bandmitte Teil der Leuchtdichte- und Farbartkomponenien ist, ohne daß ein schädliches Üuen pr—hen in den signalformenden bzw. signalerzeugenden Prozeß eingeführ» wird. Wie es ebenfalls in der US-PS 38 72 498 angegeben ist, ist es zweckmäßig, in einer Wiedergabeanordnung für die die Farbbildinformation tragende Platte in dem vorerwähnten „eingebetteten Trägerformal" eine K&mmf'lterung einzusetzen, um aus den zurückgewonnenen FBAS-Signalen (1) das aufgezeichnete Leuchtdichtesignal im wesentlichen frei von den eingebetteten Farbartkomponenten und (2) die aufgezeichnete Farbartinformation im wesentlichen frei von den Leuchtdichtekomponenten zu erhalten. Bei einem derartigen Einsatz der Kammfilterunf in der Plattenwiedergabeanordnung kann das Vorliegen von Frequenzfehlern in den zurückgewonnenen FPAS-Signalen (infolge der vorstehend angegebenen Gründe) störend sein, wenn ein gewünschter Trennungsgrad der jeweiligen Leuchtdichte- und Farbartkomponenten erhalten werden soll.
In der US-PS 39 96 606 ist eine Kammfilteranordnung, die eine taktgesteuene Verzögerungsleitung, beispielsweise eine sogenannte ladungsgekoppelte Verzögerungsleitung benutzt, als geeignet zur Verwendung für die vorstehend angegebene Kammfilterungsfunktion in einem Plattenwiedergabesystem beschrieben. Die Frequenz der Taktsignale, die an die Verzögerungsleitung in dieser Kammfilteranordnung angelegt werden, spricht auf Frequcn/fehler der zurückgewonnenen Signalgemische an. so daß die durch die Verzögerungsleitung hervorgerufene Verzögerung auf eine W°ise sich ändert, die dazu tendiert. Frequenzfehler zu kompensieren. Infolgedessen treten Verschiebungen der vielzahligen Spitzen und Einbrüche in den Frequenzkennlinien der Kammfilter des Plattenspielers in einer Richtung und Zeiigebung in Übereinstimmung mit der Richtung und Zeitgebung von ungewunsch'en Verschiebungen der "-Yequenzkompo ncnten der zurückgewonnenen Signalkomponcnten auf. Der Betrag der Verschiebungen der Spitzen und Einbrüche ist jedoch kleiner als die Verschiebung der Frequenz des zurückgewonnenen Signals. Der Grund dafür ist. :laß die Frequenz der Taktsignale gleich der Summe von zwei Frequenzen ist. von denen eine die Änderungen in den .Signalfrequenzen darstellt, während die lindere fest ist.
In der 11S PS }9 % MO ist eine andere 'Snordnung zur Schaffung einer Kammfiltereinheit beschrieben, bei der eine variable Ver/oi·« rung durch die Verwendung einer iadungsgckor>pelun Verzögerungsleitung erreicht wird Die Verzögerung der ladungsgekoppelt.:!! Verzöge rnngslc 'ung wird abhangig von Signalen gesteuert, die win dem Oszillator eine! !'hascMKVnehroni^itionsschleife abgegeben weiden. Die l'hascnsvnehronisationsschleife fol/i den Änderungen der Bez.ugssignalknmponcntc1. die ah farbsynchronsignal angegeben ist. das von clent Signal erlaßt wird, das aus der Vidc-oplattenatifzeichriung zurückgewonnen wird. Diese Anordnung erfordert daher ein·-· zusätzliche l'hasensvnchromsa tionsschleife, die eine Taktinformation aus dem Farbsynchronsignal ausschließlich für den Zweck der Steuerung der ladungsgekoppelten Einrichtung ableitet.
In Fig.2 der US-PS 39 96 610 ist eine Anordnung angegeben bei der die auf das Farbsynchronsignal ansprechende Phasensynchronisationsschleife, die nor-■lijjLi-wtNt zum Umsetzen und Stabilisieren des Farbträgers erforderlich ist, danach beseitigt ist.
Die in den US-PS'en 39 96 606 und 39 96 610 beschriebenen Anordnungen sind geeignet, um ein Steuersignal für die steuerbare Verzögerungsleitung in einem solchen Sinn zu erzeugen, daß die Tendenz besteht, unerwünschte Frequenzänderungen zu kompensieren, um eine exaktere Trennung der Farbart- und Leuchtdichtekomponenten in den KammFiltern zu schaffen. In beiden Fällen werden die unerwünschten bzw. Störfrequenzänderungen von dem Farbsynchronsignal erfaßt, das von der Aufzeichnung auf der Platte zurückgewonnen wird.
Bei der Anordnung nach der US-PS 39 96 606 werden die Störfrequenzänderungen nicht vollständig beseitigt. Für die dort beschriebenen spezit^n Frequenzen beträgt die Änderung der Frequenzen der Kammfilterspttzen und Einkerbungen nur Vio der Änderung der Frequenzkomponenten der zurückgewonnenen Si<*nalkomponenten.
In der US-PS 39 96 610 wird eine im wesentlichen vollständige Kompensation geschaffen, jedoch erfordert die in Fig. 1 gezeigte Form eine zusätzliche Phasensynchronisationsschleife. die aus einem Farbsynchronsignal-Gatter, einem Phasenkomparator und einem sehr stabilen und exakt spannungsgesteuerten Oszillator besteht. Der Oszillator muß exakt gesteuert werden, um die Möglichkeit einer Fehlsynchronisierung
r' zu vermeiden, einem gut bekannten Problem, welches auftritt, wenn eine Phasensynchronisationsschleife mit einem Synchronisiersignal synchronisiert wird, welches ein niedriges Tastverhältnis hat. beispielsweise mil dem Farbsynchronsignal.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besieht in der Erhöhung der Genauigkeit der Regelung der Kammfilterkennlinie entsprechend zufalligen Frequenzschwankungen des zurückgewonnenen Videosignalgemisches. so daß sich diese nicht mehr auf das
4) Wiedergabebild auswirken, und zwar ohne wc·entliche Erhöhung des Schaltungsaufwandes gegenüber dem vorstehend erörterten Stand der Technik.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran Sprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung schifft eine Einrichtung, welche eine im wesentlichen perfekte ■Nnpassung der Kammfilter-·! genschaften an die Frequenzen der zurückgewonnenen
"" Sig lalk >mponenten liefert, w ic dies bei der Anordnung nach der I S-PS 59 ^b bin der fall ist. jedoch ohne c'as Erfordernis an einer zusätzlichen f'hasensvmhronis.i tionsschleife zum \oleiten der I ,irbsignalinforni.ition und der begleitenden Kompliziertheit.
h0 Dies wird dadurch erreicht, dalt der \usgang des Oszillators verwendet wird, der üblicherweise benutz wird, um die getrennte I arh.irtmfnrm.itiuM /um /uui.keder Frequenzumsetzung des Farbiirtsig'U'ls auf die übliche Stelle im NTSC-Signal zu mischen oder /u
*"■' überlagern. AuHerdem wird ein Signal von dem best c he nc'... fesju'i Bi-zugsoszillator verwendet..! is ·ϋ·_ Frequenz der u:ngesetzten I arbartinformation nestimmt. Durdi Kombinieren dieser zw ei O1-/illaiorsi-jna-
Io in einem Misch- oder Uberlagerungsprozeß wird ein Signal erzeugt, das eine Frequenz gleich der Differenz /wischen den beiden Oszillalo-frequenzon hut. die im wesentlichen identisch mit der Frequenz des I arbsynchronsignalcs des von der Platte zurückgewonnenen Signals ist und die gleichen unerwünschten Frequcnzänderungen hat. Dieses Signal, das kontinuierlich im wesentlichen konstante Amplitude hat. kann dann einfach bezüglich der frequenz durch mehrere bekannte Techniken multipliziert werden (z. B. mit Hilfe einer °.icht linearen Einrichtung und einem Filter oder einer l'h.isensvnchronisalionsschlcife. die einen frequenzteiler enthalt, um die erforderliche Taktfrequenz für die ladungsgekoppelt1 F.inrichlung zu erzeugen). Dabei uiril ti ie Kombination der Fiher sehr evtkl unabhängig inn der Tatsache des Vorliegens von Störfrcquenzkom· ponenten in dem zurückgewonnenen Signalgemisch gesteuert. Die getrennte Farbartkomponente. in der jede beliebige Störfrequenzkomponente. die ihr zugeordnet ist. im wesentlichen entfernt ist. wird dann nut dem getrennten I.euchtdiehtesignal kombiniert, um das nii'ni.ile NTSC-Signalgcmisch zu bilden.
iJic Erfindung bezieht sich somii allgemein auf eine Anordnung zur Verarbeitung von FBAS-Signalen und schafft insbesondere eine Anordnung zur KammfilleruiiiT und Umordnung der Leuchtdichte- und Farbartsignale eines FBAS-Signals von einem Format in ein anderes Format. Dies wird trotz des Auftretens von unerwünschten Änderungen der Frequenzen des F BAS Signals exakt erreicht.
Die Erfindung schafft eine Einrichtung zur Verarbeitung von FBAS-Signalen. die eine Leuchtdichtekomponente enthalten, welche ein vorgegebenes Frequenzband einnimmt, sowie eine Farbartkomponente. die mit tier Leuchtdichtenkomponente über einen Bereich des Frequenzbandes verschachtelt ist und eine Farbsynihronsignalkompo'iente enthalt. Die FBAS-Komponenten unterliegen zusammen störenden Frequenzänderungen, nachfolgend als Störfrequenzänderungen bezeichnet. Die Einrichtung zur Verarbeitung weist eine Einheit zum Empfang \on FBAS-Signalen (Videosignalgemischen) auf. Eine steuerbare Verzögerungseinheit ist mit der Empfangseinrichtung gekoppelt, um einen steuerbaren Verzögerungswert den empfangenen FBAS-Signalen zu verleihen. Es ist eine erste Kammfiltereinrichtung vorgesehen, die eine Einheit zum Kombinieren von Signalen nach Art einer Subtraktion enthält, wobei die Signale von der Verzögerungseinrichtung und der Empfangseinrichtung geliefert werden. Eine zweite Kammfiltereinnchtung weist eine Einheit zum additiven Kombinieren der Signale auf. die von der Verzögerungseinheit und der empfangenden Einheit geliefert werden. Eine Frequenz-Bezugseinheit wird verwendet, um eine feste Bezugsfrequenz zu liefern. Eine erste Einheit ist vorgesehen, um den Ausgang der ersten " Kammfiltereinnchtung auf eine Frequenz umzusetzen, die im wesentlichen gleich der Bezugsfrequenz ist. Eine zweite Einheit ist vorgesehen, die auf die Einheit für die Bezugsfrequenz und auf das frequenzumgesetzte Signal anspricht, um der die Frequenz umsetzenden Einheit ein r Ausgangssigna! zuzuführen, das alle verbleibenden Störfrequenzänderungen enthält, wodurch die Störfrequenzänderungen in dem frequenzumgesetzten Signal wesentlich reduziert sind. Eine dritte Einheit, die mit der zweiten Einheit und der Einheit für die Bezugsfrequenz " gekoppelt ist '"ird benutzt, urn ein Ausgar.gssigna! mit einer Nennfrequenz zu erzeugen, das die Störfrequenzänderungen enthält Eine Einheit, die zwischen die dritte Einheit und die steuerbare Verzögerungseinheit gekoppelt ist. spricht auf das Ausgangssigiial der drillen Fjnheit an. um die Verzögerung, die von der Verzögerungseinheit zusammen mil ilen Störfrcquenziinderiingen hervorgerufen wird, in solchem Sinn zu andern, daß cn umgekehrtes Verhältnis zwischen den Störfrequenzäriderungen und den begleitenden Verzögertingsandcrungen hervorgerufen wird. Schließlich ist eine Einheit vorgesehen, um die <\usg,!ng-,signale der
• zweiten Kammfiltereinnchtung und der ersten Einrichtung /u kombinieren, um als Ausgangssignal ein FBAS Signal /u schliffen.
Im folgenden um! eine bevorzugte Ausfiihrungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung /ur Verarbeitung von FBA.S-Signalen anhand tier Zeichnung zur Frlmilerung weiterer Merkmale beschrieben.
Die Zeichnung zeigt eine Wiedergabeanordnung mit einer Kammfilteranordnung in einer Videosignale verarbeitenden F.inrichtung gemäß der Erfindung.
im folgenden wird aiii clic Zeichnung He/tii.· genommen. Ein Signalabnehinenirm 10 eines Bildplattenspielers 12 (der als freispiel von solcher Art angegeben ist. wie er in der US-PS 38 42 IM4 erläutert ist), ist derart angeordnet, daß er eine auf einer
• spiralförmigen Informations-.pur aufgezeichnete Farbbildinformation erfaßt, wenn eine Platte 14 gedreht w ird und der Arm IO radial zur Plane 14 bewegt w ird.
Der Signaiabnehmerarm 10 ist mit einen Eingang einer Sifiialvcrarbeitungsschaltung 16 verbunden, die ' dazu dient, ein FBAS-Signal bzw. Vidcosignalgemisch aus tier aufgenommenen Information abzuleiten. Der FBAS-Signalausgang eier SignaKerarbcitungsschaliung 16 befindet sich in einem Format in Form eines »eingebetteten Trägers«, wie es vorstehend angegeben ■ ist. Die Leuchtdichtenkomponente belegt ein Frequenzband von 0 bis etwa 3 MFIz. Die Farbartkomponente weist einen modulierten Farbträger auf, wobei die Trägerfrequenz in einen Bereich des Frequenzbandes der Leuchtdichtenkomponente (ζ. B. in der Umgebung - von 1.53MFIz) bei einem ungeraden, ^anzzahligen Vielfachen der halben Zeilenfrequenz fälit. wobei sich die Seitenbänder über etwa ± 500 KHz um diesen Wert erstrecken. Das FBAS-Signal enthält auch übliche Ablenkungssynchronisationsimpulse und ein Farbsynchronisiersignal mit Farbsynchronsignalen der Farbträgerfrequenz, welche während des hinteren Schw arzschulterabschnitts des wieder auftretenden horizontalen Austastintervalls erscheinen.
Während der Übertragung der aufgezeichneten Farbbildinformation von der Platte 14 zur Signalverarbeitungsschaltung 16 kann eine nich! exakte Beibehaltung der geeigneten Drehgeschwindigkeit der Platte 14 eine andauernde Verschiebung der Frequenzen der zurückgewonnenen FBAS-Signale gegenüber ihren geeigneten Werten bewirken. Auch das Vorliegen von Bedingungen wie beispielsweise Exzentrizität der Informationsspur auf der Platte 14 gegenüber dem Drehmittelpunkt der Platte 14 und Verwerfungen der Oberfläche der Platte 14 können zyklische Änderungen der Relativbewegung zwischen dem Signaiabnehmerarm 10 und den Informationsspuren auf der Platte 14 mit einer Größe hervorrufen, daß Störschwankungen der Frequenzen des zurückgewonnenen FBAS-Signales auftreten, wobei sich die Schwankungen mit Frequenzen wiederholen, die der Drehfrequenz der Platte 14 und Harmonischen derselben entsprechen.
Der FBAS-Signalausgang der Signalverarbeitungsschaltung 16 wird einem analogen Eingangsanschluß
einer laktgesleueHcn \ erzögemngsleitung IH zugefiiliri. die beispielsweise cmc ladiiugsgekoppehe Verzögerungsleitung von der Art eines »eingebetteten Kanals« sein kam; (w ic sie beispielsweise in dem Artikel »Charge Coupled Devices'!. |armar 147 5. Wireless World, von |. Mato\. beschrieben ist). Die von ilvv ladungsgekoppelten Verzögerungsleitung 18 erzeugte Verzögerung wird durch Signale gesteuert, die von Taktgebjrn 20 erzeugt werden. Die Takigeberschaltung 20 spricht auf ein Signal an. das angelegt wird und teilt das eingehende Signal in zwei Taktimpulssijriale. die um IHO phasenverselzl sind, und eine Vielzahl von Taktgebern, die darauf ansprechen, liefern Taktein gatiL'ssignale zu tier Verzögerungsleitung 18. wobei diese lakteingangssignale in geeigneter Weise phasenmäßig festgesetzt sind. Die Signale der Taktgebersehal· lung 20 werden entsprechenden Taktanschlüssen der ladtiii. ^ekoppelten Verzögerungsleitung 18 zugeleitet. Die l.KHingsgekopnelte Verzöge .inpsleituin» IR wird benützt, um dem \on der Signalserarbcitungsschaltiing 16 empfangenen HJAS-Sigii.il eine Verzögerung /ti verleihen, wobei sich diese Verzögerung entsprechend den Störsehwankungen der IBAS-Signalfrequenzen ändert, wie dies im folgenden noch beschrieben w ird.
Das ITJAS-Signal wird über die ladungsgekoppclte Verzögerungsleitung 18 in Form von Teilladungen in t'otentialsenkcn übertragen die an oder nahe der Oberfläche eines Halbleiter1, erzeugt werden. Die Takteingangssignale, die den Taktanschlüssen der ladungsgekoppeltcn Verzögerungsleitung 18 zugeführt werde", werden benutzt, um die Ladungen entlang der Halbleiteroberfläche von Potentialsenke zu Potentialsenke in einer gewünschten Richtung des Signalflusses zu bewegen. Die Übergangszeit für die Signale, welche durch die ladungsgekoppelte Verzögerungsleitung 18 hindurchgehen, ist direkt proportional der Zahl der ladungsübertragcnden Elemente, die in der Einrichtung enthalten sind, und umgekehrt proportional zur Taktfrequenz der von den Taktgebern 20 gelieferten Impulse. Zum Einsatz vorliegender Erfindung wird die Zahl der Ladungsübertragungselemente, die in der ladungsgekoppelten Verzögerungsleitung 18 enthalten sind, so gewählt, daß - wenn die ladungsgekoppelte Verzögerungsleitung 18 Taktimpulse vom Taktgeber 20 bei der nominellen Schwingungsfrequenz empfängt, die von den Taktgebern 20 erzeugt wird - das zu übertragende FBAS-Signal einer Verzögerung unterliegt, die im wesentlichen einer Periode bei der nominellen horizontalen Zeilenfrequenz für das FBAS-Signal entspricht (d. h. einer Periode bei der Zeilenfrequenz, die bei Abwesenheit irgend eines Ablenkfehlers erzeugt wird).
Das am analogen Signaleingangsanschluß der Verzögerungsleitung 18 eingegebene FBAS-Signal und das am analogen Signalausgangsanschluß der Verzögerungsleitung 18 erzeugte Signal werden einer ersten Signalkombiniereinheit 22 zugeführt in welcher diese beiden Signale additiv kombiniert werden. Die Verzögerungsleitung 18 und die Kombinationseinheit 22 bilden ein Kammfilter 23, welches die Leuchtdichtenkomponente von dem FBAS-Signal auf gewünschte Weise trennt Wenn die Taktfrequenz, die den Taktgebern 20 zugeführt wird, auf der Nennfrequenz liegt (die anzeigt daß keine Störabweichungen der FBAS-Signalfrequenzen vorliegen), hat dieses Leuchtdichtekammfilter 23 einen Frequenzgang, der durch eine Vielzahl von Frequenzspitzen, die auf geradzahlige Vielfache der halben Zeilennennfrequenz fallen, und eine Vielzahl von Einbrüchen charakterisiert ist. die auf iingeradzahlige ganze Vielfache der halben Zeilennennfrequenz fallen. Das Eingangssignal für die Verzögerungsleitung 18 wird auch einer anderen Kombinationseinheit 24 ' zugeführt. Das Ausgangssignal der Verzögerungsleitung 18 wird zu einem Inverter 26 gekoppelt Das Ausgangssignal des Inverters 26 wird dann einem anderen Eingangsanschluß der Signalkombiniercinheii 24 zugeführt. Die Verzögerungsleitung 18 in Kombina- : : tion mit dem Inverter 26 und der Kombinationseinheit 24 bilden ein weiteres Kammfilter 27. welches mit gewünschte Weise die Farbkomponente des I IiAS-Si gnals durchläßt. Wenn eine Taktsteuerimg der Verzögerungsleitung 18 bei dem nominellen Arbeitstakt (bei Abwesenheit von Ablcnkfehlern) erfolgt, hat dieses I arbartkammfilter27 einen Frequenzgang, bei dem eine Vielzahl von Frequenzspitzen auf iingeradzahlige uan/e Vielfache der halben Zeilennennfrequenz und eine Viel/Hhf ΐ>π Eiribr'"1!!*1!"! -i'jf "^r'i'i'ih!!"" *·'»">.* Vielfache der halben Zeilcnnennlreqiienz fallen. Hinsichtlich der Farbsignalkomponente liefert der Inverter
26 zusammen mit der Kombinationseinheit 24 eine Anordnung zum Kombinieren der verzögerten iid nicht verzögerten Formen des FBAS Signals in Ium
:' einer Subtraktion, wobei das FBAS-Signal von de·· Signalverarbeitungsschaltung 16 zugeführt wird.
Der Ausgang des Leuchtdichtekammfilters 23 wird über eine Veizögerungsschaltung 28. die eine Verzögerung von etwa 500 ns erzeugt, und ein Tiefpaßfilter 30
>" mit einem Durchlaßbereich von 0 bis 5 MHz an den Eingani7sanschluß der anderen Kombinationseinheit 32 angelegt. Das Ausgangssignal des Farbartkammfüters
27 wird über ein Tiefpaßfilter 34 an einen anderen Eingangsanschluß der Kombinationseinheit 32 angelegt.
' Diese Kombination, die in der Kombinationseinheit 32 stattfindet, dient dazu, das Ausgangssignal des Leuchtdiehtekammfilters mit einer Leuchtdichteinformation zu ergänzen, die sich auf ein vertikales Detail bezieht (die in dem Leuchtdichtekammfilter 23 im Verlaufe der ■'·" Beseitigung der Farbkomponente entfernt wurde, jedoch am Ausgang des Farbkammfilters 27 verfügbar ist). Ein Durchlaßbereich von 0 bis 500 kHz beispielsweise für das Tiefpaßfilter 34 gestaltet die Wiedergewinnung eines vernünftigen, angemessenen Betrages ; des vertikalen Details. Die Verzögerungsschaltung 28 befindet sich zwischen den Kombinationseinheiten 22 und 32. um im wesentlichen der in dem getrennten Farbkanal eingeführten Verzögerung zu entsprechen, so daß die Leuchtdichtekomponenten und die Farbkom-'" ponenten in geeigneter Weise phasenmäßig koordiniert sind, wenn sie evtl. wiedervereinigt werden.
Das Ausgangssignal der Kombinationseinheit 32 wird am Fingangsanschluß eines Nachentzerrungsnetzwerkes 36 angelegt Das Nachentzerrungsnetzwerk 36 ist '' vorgesehen, um eine Signalvorentzerrung zu kompensieren, die während der Aufzeichnung der Informationssignale in bestimmten Gebieten des Frequenzbandes ausgeführt wurde. Die Ausgangssignale des Nachent- ^ Zerrungsnetzwerkes 36 werden dann an eine Video-Klemm- und Synchronisationstrennschaltung 38 angelegt Die Klemm- und Synchronisationstrennschaltung liefert an einem Ausgangsanschluß die getrennte Leuchtdichtekomponente des FBAS-Signals, wobei die Synchronisationsspitzen auf einen Wert von etwa 7 Volt " geklemmt sind An einen anderen Ausgangsanschluß der Schaltung 38 werden Horizontalsynchron- bzw. Zeilenimpulse angelegt die aus den Ausgangssignalen des Leuchtdichtekammfilters 23 abgeleitet werden.
Die abgeleiteten llnri/.ontalsynchronimpulsc werden einem Torimpulsgenerator 40 für das Farbsynchronsignal zugeführt. Der Torimpulsgenerator 40 spricht auf das Auftreten von I lorizontalsynchronimpulscn an. um Taklimpulse an eine Abfrage- und Speicherschaltung 42 anzulegen, so daß das Farbsynchronsignal von der Farbartinformation getrennt werden kann.
Die Ausgangssignale des Farbkammfilte;\s 27 werden von der Kombiiintionscinheit 24 über ein Bandpaßfilter 44 (mit einem Durchlaßbereich von 1 MIIz, wobei die Mittcnfrequenz bei 1,53 MHz liegt) an einen Eingangsanschluß eines Mischers 4fi angelegt. Ein spannungsgesteucner Quarzoszillator, dessen Ausgangsfrequenz durch die in der Phasenkomparator- und Abfrage- und Speicherschaltung 42 erzeugten Signale gesteuert wird. legt seine Ausgangssignale an einen /weiten Eingangsiinschluß des Mischers 46 an.
Die Schaltung 42, der spannungsgesteuerte Oszillator 48, der Mischer 46 und das Bandpaßfilter 50 bilden Zusam
welche das 1.53MHz Farbsignal des Filters 44 in ein 3.58 MIIz Farbsignal am Ausgang des Filters 50 umsetzt, wobei sein Farbsynchronsignal phasensynchronisiert zum Beziigsquarzoszillaior 52 ist und dadurch hinsichtlich Frequenz und Phase stabilisiert ist.
Die Arbeitsnennfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 48 wird derart gewählt, daß sie der Summe tier nominellen, »eingebetteten« Trägerfrequenz entspricht und der gewünschten Ausgangsträgerfrequenz. Beispielsweise kann die gewünschte Ausgangsträgerfrequenz dem NTSC-Trägerwert von 35 79 545 Hz entsprechen, wodurch der gewünschte Wert für die Arbeitsnennfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 48 auf etwa 5.11 MHz fällt. Es wird daran erinnert, daß die Frequenz des »eingebetteten Trägers«, die am Ausgang des Farbkammfilters 27 erzeugt wird, etwa 1.53 MHz beträgt. Die Arbeitsweise des Mischers 46 liefert somit eine Ausgangsfarbkomponente bei etwa 3,58 MHz an das Bandpaßfilter 50. Das Bandpaßfilter 50 hat einen Durchlaßbereich von 1 MHz, wobei die Mitte des Durchlaßbereichs bei etwa 3,58 MHz liegt.
Das Ausgangssignal des Bandpaßfilters 50 wird an einen Eingangsanschluß J.ir Schaltung 42 angelegt. Ein weiteres Eingangssignal wird von einem quarzgesteuerten Referenzoszillator 52 an einen anderen Eingangsanschluß der Schaltung 42 angelegt. Der Referenzoszillator 52 erzeugt Signale bei einer festen Frequenz von 3.58 MHz. Die Schaltung 42 vergleicht die Phase des Referenzsignals mit der Phase des Signals, welches am Ausgang des Bandpaßfilters 50 erzeugt wird, an bestimmten, spezifizierten Zeitabschnitten. Aufgrund der Impulse vom Tonmpulsgenerator 40 für das Farbsynchronsignal wird die Schaltung 42 derart betrieben, die Signale am Ausgang des Bandpaßfilters 50 an Zeiten abzufragen, die dem Auftreten der Farbsynchronsignalkomponente am Filterausgangsanschluß entsprechen, und einen Phasenvergleich der Farbsynchronsignalkomponente mit einem Signal des Referenzoszillators 52 auszuführen und dann ein Fehlersignal an den steuerbaren Oszillator 48 für die restliche Zeitdauer der Zeile zu liefern.
Wenn die Phasensynchronisationsschleife 49 sich in Phasensynchronisation befindet, muß die Frequenz von 3.58 MHz des Farbsynchronsignals am Ausgang des Filters 50 im wesentlichen identisch mit der Frequenz des Referenzoszillators 52 sein. Da die Frequenz des Farbsynchronsignais am Ausgang des Filters 50 gleich der Differenz zwischen der Frequenz des gesteuerte!!
Oszillators 48 und der Frequenz des F'arbsynehronsignals am Ausgang des Filiers 44 ist. bedeutet dies, daß die Frequenz des Oszillators 48 im wesentlichen identisch zur Summe der Frequenzen des Rcfercnzoszillators 52 und der Frequenz von 1,53 MHz des Farbsynchronsignals am Ausgang des Filters 44 einschließlich jeder Störfrequenzänderung ist. die in dem 1.53 MHz Farbsynchronsignal vorliegt.
Außerdem ist ein zweiter Mischer 54 vorgesehen. Der Mischer 54 empfängt ein Eingangssignal von dem 3.58MIIz Referenzoszillator und ein weiteres Eingangssignal von dem Oszillator 48. Es ist zu beachten, daß die Frequenz des von dem Oszillator 48 erzeugten Signals im wesentlichen gleich der Summe der Frequenzen des Refercnzoszillators 52 und des getrennten 1,53 MHz Farbsignals ist. Das Ergebnis der Überlagerung im Mischer 54 ist ein Ausgangssignal bc: 1,53 MHz, wobei dieser Frequen/weri im wesentlichen gleich der Frequenz des getrennten Farbsignals einschließlich jrrlrr vnrlir-gr-ndpn .Störfreniienzänderung ist. Das Ausgangssignal des Mischers 54 wird an ein Bandpaßfilter 56 angelegt. Das Bandpaßfilter 56 weist einen Durchlaßbereich mit 200 KHz auf. wobei die Mitte des Durchlaßbereichs bei 1,53MHz liegt. Die Ausgangssigna'e des Bandpaßfilters 56 werden an einen Eingang eines Phasenkomparator 58 angelegt. Der andere Eingang des Phasenkomparator 58 wird von einer Frequenzteilerschaltung 60 geliefert. Die Ausgangssignale des Phasenkomparator 58 werden an den Eingang eines spannungsgesteuerten Oszillators 62 angelegt. Die Ausgangssignale des Oszillators 62 werden an den Eingangsanschluß einer Frequenzteilerschaltung 60 sowie an den Eingang der Taktgeber 20 angelegt. Der Phasenkomparator 58. der Oszillator 62 und der Teiler 60 bilden eine Phasensynchronisationsschleife, die das 1.53 MHz Ausgangssignai des Filters 56 mit dem Faktor sechs multipliziert. Die Ausgangsfrequenz des Oszillators 62 liegt daher bei nominell 9,2 MHz. Wenn dieses Signal durch die Teilerschaluing 60 geteilt wird, wird ein Signal von etwa 1,53 MHz an den Phasenkomparator von der Teilerschaltung 60 angelegt. Der Phasenkomparator 58 vergleicht dann die Phase der Signale des Mischers 54 mit den Signalen der Teilerschaltung 60. Die Signale des Mischers 54 enthalten die Störfrequenzänderungen. Daher liefert der Phasenkomparator 58 ein Fehlersignal zum Oszillator 62 abhängig von den Störfrequenzänderungen. Diese Komponente im Ausgangssignal des Oszillators 62 wird zur Einstellung der Verzögerung der Verzögerungsleitung 18 auf eine Weise benutzt, die eine sehr exakte Kammfiiterung liefert.
Wenn ein Ablenkfehler während der Wiedergabe auftritt, der z. B. eine gegebene prozentuelle Verschiebung der Frequenz der Referenzsignalkomponente für das Farbsynchronsignal nach oben ergibt, wird die Zunahme der Frequenz dieses Referenzsignales in der Komparatorschaltung 42 erfaßt und führt zu einer Frequenzerhöhung in dem Oszillator 48. was wiederum eine Zunahme der Frequenz des Oszillators 62 über die Operation des Phasenkomparator 58 hervorruft. Die Erhöhung r-er Frequenz des Osziüsio-? 62 to'-ki einp Reduzierung der Verzögerung der Verzöge u.^slei'uiig 18. Die Verzögerung infolge der Verzögerungsleitung 18 ist umgekehrt proportional zur Taktfrequenz. Die verringerte Verzögerung ist gleich einer Periode bei einer Frequenz, die der nominellen Zeiienfrequenz gleich ist. die um einen bestimmten Prozentwert nach oben verschoben ist. Der Frequenzgang des Leuchtdich-
lc'niiiii.iifilters 23. das durch die Verzögerungsleitung 18 und die Kombinationseinheit 22 gebildet wird, unterliegt einer ahnlichen prozentualen Aufwärtsversehiebungdcr jeweiligen Frequenzspitzen und E'inbrüche. Wenn eine Vbwärtsverschiebung der Frequenz in der Refcrenzsignnlkomponente des Farbsynchronsignal enthalten i:.!. ist die Richtung der entsprechenden prozentualen Verschiebungen der Spitzen- und Finbruchfrequenzen im l.eiiehldiehtekammfilter 23 ebenfalls nach unten. Auf ähnliche Weise werden die Spitzen- und fiinbruchfrequenzen des Farbkammfilters 27 in gleicher Weise wie vorstehend unter Bezugnahme auf das l.euehtdichtckammfilter 23 verschoben, wenn ein Ablenkfehler auftritt.
Somit ist ersichtlich, daß tlie in der Figur dargestellte F.innchlung sowohl eine exakte Kammfiherung als auch ein stabilisiertes Farbausgangssignal liefen, auch wenn Ablenkfehler auftreten, die Storfrequenzänderungen während der Wiedergabe erzeugen.
Das Leuchtdichtesignal, das am Ausgang der Video . Klemm- und SynchroHsationstrennschaltung 38 vorliegt und das bezüglich der Frequenz umgesetzte Farbiirt^'gnal, das air Ausr<ing i)r-s Bandpaßfiltcrs 1SO vr1:"1?!. weiden jeweils einer Addierschaltuiig 64 zugi.;jhr'.. Aus der Zeichnung is! ersichtlich, daß das Leuchtdichte-Ausgangssignal der Kombi η at ionsei nheit 24 auch in dem gesamten Lcuclitdichie-Ausgangssignal 'i^r Schaltung 38 aufgrund des Tiefpaßfilters 34 und 'Ic" Kombinationseinheit 32 enthalten ;si. L';is Ausgangssignal der Addierschaltung M ist ein wiedergewonnenes FBAS-Signal in einer Form, die geeignet ist zur Aufnahme durch einen Farbfernsehempfänger 66. um die Wiedergabe der aufgezeichneten Farbbilder zu bewirken. Wenn es erwünscht ist. die aufgezeichnete Information einem Hmpfänger über seine Antennenanschlüsse zuzuführen, kann der Finsatz durch eiren geeigneten Sender erreicht werden, wie er beispielsweise in der US-I1S 37 75 555 beschrieben i.,t.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Schaltungsanordnung zur Verarbeitung eines Farbvideosignalgemisches, das eine innerhalb eines gegebenen Frequenzbandes liegende Leuchtdichtekomponente und eine über e!nen Teil dieses Frequenzbandes mit der Leuchtdichtekomponente verschachtelte, ein Farbsynchronsignal enthaltende Farbkomponente enthält und zufällige Frequenzschwankungen aufweist, in mit einer Eingangsschaltung, der das Farbvideosignalgemisch zugeführt wird,
    mit einer an die Eingangsschaltung angeschlossenen steuerbaren Verzögerungseinrichtung, welche das Farbvideosignalgemisch um einen regelbaren Zeitraum verzögert,
    mit einem ersten Kammfilter, in welchem die Signale von der Eingangsschaltung und der Verzögerungseinrichtung subtraktiv zusammengefaßt werden,
    mit einem zweiten Kammfilter, in welchem die Signale vo" der Eingangsschaltung und der Verzögerungseinrichtung additiv zusammengefaßt werden.
    mit einem Bezugsfrequenzgenerator zur Lieferung einer festen Bezugsfrequenz.
    mit einem Frequenzumsetzer zur Umsetzung des Ausgangssignals des ersten Kammfilters auf eine Frequenz, die im wesentlichen gleich der Bezugsfrequenz ist.
    mit einer Signalkombinationsschaltung zur Zusarn- so menfassung der Ausgangssignale des Frequenzumsetzer und des zweiten Kammfilters zu einem Ausgangsfarovideosignalgemisch.
    und mit einer PhaseF, verglei <isschaltung, welcher die feste Bezugsfrequenz und des frequenzumgesetzte Signal zugeführt werdet1 and an welche ein Oszillator angeschlossen ist. der ein die zufälligen Frequenzschwpnkungen enthaltendes Ausgangssifnal an den Frequenzumsetzer liefert, der das frequenzumgesetzte Signal unter wesentlicher Herabsetzung der zufälligen Frequenzschwankungen liefert.
    dadurch gekennzeichnet,
    daß mit dem Oszillator (48) und dem Bezugsfrequenzgenerator (52) eine (Jberlagerungsschaltung (Mischer 54) gekoppelt ist. welche ein die zufälligen Frequenzschwankungen enthaltendes weiteres Ausgangssignal mit einer Nominalfrequenz liefert,
    und daß zwischen die Überlagerungsschaltung und die steuerbare Verzögerungseinrichtung (18, 20) «ine Verzögerungsregelschaltung (56—62) eingefügt ist. welche aufgrund des weiteren Ausgangssignals entsprechend den in diesem auftretenden zufälligen Frequenzschwankungen den Verzögerungszeitraum im Sinne einer Kompensierung der zufälligen Frequenzschwankungen verändert.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, (56—62) die Überlagerungsschaltung einen Mischer (54) enthält, dessen Eingängen die feste Bezugsfrequenz und das Oszillatorsignal zugeführt werden, und daß der Oszillator (48) steuerbar ist und das die zufälligen Frequenzänderungen enthaltende weitere Ausgangssignal als kontinuierliches Signal mit einer von der Bezugsfrequenz verschiedenen Nominalfrequenz liefert.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsregelschaltung (56—62) eine Phasensynchronisierschleife mit einem regelbaren Oszillator (62), einem von diesem angesteuerten Frequenzteiler (60) und eine Phasenvergleichsschaltung (58) enthält, welche aufgrund der Ausgangssignale der Überlagerungsschaltung (Mischer 54) des Frequenzteilers (60) ein Regelsignal für den Oszillator (62) erzeugt.
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