DE2746641C3 - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Mischen von Farbvideosignalen des SECAM-Standards - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zum Mischen von Farbvideosignalen des SECAM-StandardsInfo
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Description
F i g. 1 ein Blockschaltbild gemäß der Erfindung,
F i g. 2 Spannungszeitdiagramme zur Erläuterung des Blockschaltbildes,
Fig.3 eine bevorzugte Schaltungsanordnung zur 90° -Phasenumschaltung des Trägers und
Fig.4 ein Vektordiagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der 90°-Phaser.umschaltung.
Nach dem Hauptpatent wird zum einkanaligen Mischen von Videosignalen des SECAM-Standards
jedes zu mischende Farbvideosignal in die Komponenten Leuchtdichte und Farbart zerlegt. Die Komponente
Farbart besteht beim SECAM-Standard aus zeilensequentiellen Farbdifferenzsignalen D'r , D'B , D'r ... Die
durch die Zerlegung gewonnenen zeilensequentiellen videofrequenten Farbdifferenzsignale werden in Amplitudenmodulation
einem Trägersignal aufmoduliert, dessen Frequenz oberhalb des Leuchtdichte-Frequenzspektrums
liegt (größer 5 MHz). Das erhaltene amplitudenmoduherte Signal wird mit dem abgetrennten
Leuchtdichtesignal zu einem Frequenzmultiplex-Signal zusammengesetzt und einem einkanaligen Mischer
zugeführt. Nach der einkanaligen Mischung wird das in SECAM-lypischer sequentieller Form übe-txagene
amplitudenmodulierte Farbdifferenzsignal von dem Leuchtdichtesignal durch eine Frequenzaufspakung
wieder getrennt und demoduliert. In einer Re-Modulationsstufe wird das zeilensequentiell videofrequente
Farbdifferenzsignal wieder in ein normgerechtes frequenzmoduliertes SECAM-Trägersignal umgeformt
und dem Leuchtdichtesignal überlagert.
In dem Blockschaltbild der F i g. 1 ist zur Verbesserung der Übersichtlichkeit lediglich die Modulation und
Demodulation eines der zu mischenden Farbvideosignale des SECAM Standards dargestellt. Es wird davon
ausgegangen, daß die Komponenten Leuchtdichte Y und Farbart D'r, D'b, D'r ... dieses einen Farbvideosignals
bereits getrennt vorliegen. Das Farbartsignal sei ferner bereits frequenzdemoduliert.
Ober eine Klemme 1 wird das Leuchtdichtesignal Y einer Addierstufe 2 zugeführt. Das aus einer zeilenfre- -to
quentwechse'iden Folge von Farbdifferenzsignalen D'r, D'b. D'r ... bestehende videofrequente Farbartsignal
gelangt von einer Klemme 3 über eine Addierstufe 4, über einen Amplitudenmodulator 5 und
nach Durchlaufen eines Tiefpaßfilters 6 in amplitudenmodulierter Form ebenfalls zu der Addierstufe 2. In der
Addierstufe 4 wird Jen zeilensequen.iell vorliegenden Farbdifferenzsignalen im Bereich der Horizontalaustastintervalle
ein Kennimpuls zugesetzt. Dieser Kennimpuls wird beispielsweise in dem Taktgeber 7 eines
Fernsehstudios erzeugt. LVs mit den in den Horizontalaustastintervallen
mit einem Kennimpuls versehene zeilensequertielle Farbdiffsrenzsignal wird in der
Modulatorstufe 5 derart amplitudenmoduliert, daß der über eine Klemme 8 dem Amplitudenmcdulator 5
zugeführte Träger unterdrückt wird. Mit dem nachgeschalteten Tiefpaßfilter 6 wird das amplitudenmodulierte
Farbdifferenzsignal auf 7 MHz begrenzt.
Das dem Amplitudenmodulator 5 über Klemme 8 zugeführte Trägersignal wird im vorliegenden Ausfüh ω
rungsbeispiel von einem Horizontalsynchronsignal fu des Studiö'Täktgebers 7 abgeleitet, Die Ableitung
erfolgt in einer Verkopplerstufe 9, in der das an einer
Aüsgangsklemme 10 abnehmbare Trägersignal mit dem 368fachen der Horizontalfrequenz /# im Null-Offset
verkoppelt wird* Der erhaltene Träger von 5,75 MHz
wird über eine Schaltungsanordnung 11 zu 90°-Phasenumschaltung
zur Klemme. 8 weitergeleitet. Aufgabe der Schaltungsanordnung 11 ist es, die Phase des an
Klemme 10 Hegenden Trägers im Bereich der Horizontalaustastung um 90" umzutasten. Im einfachsten
Fall enthält die Schaltungsanordnung 11 einen gesteuerten Umschalter 12. Einer der Eingangsklemmen
des Umschalters 12 ist das an der Klemme 10 liegende Trägersignal zugeführt; einer anderen Eingangsklemme
wird das Trägersignal über ein 90°-Phasendrehg!ied 13
zugeführt Die Kontakistr^cke des gesteuerten Umschalters
12 wird durch ein an einer Klemme 14 liegendes Steuersignal während der Horizontalaustastintervalle
an den Ausgang des 90°-Phasendrehglieds gelegt Während der aktiven Zeilenperiode sind die
Klemmen 8 und 10 über die Kontaktstrecke des gesteuerten Umschalters 12 direkt verbunden. Das an
der Klemme 14 liegende Steuersignal wird beispielsweise in dem Studiotaktgeber 7 erzeugt
Durch die additive Überlagerung des videofrequenten Leuchtdichtesignals und des amplitudenmodulierten
Farbartsignals in der Addierstufe 2 wird ein Frequenzmultiplex-Signal erhalten, welches von '"■nem einkanaligen
Mischer 15 mit entsprechend aufbereiteten anderen
Farbvideosignalen gemischt werden kann. Das durch den Mischprozeß erhaltene neue Frequenzmultiplex-Signal
wird in einer Stufe 16 derart frequenzm^ßig aufgespalten, daß an einer Aüsgangsklemme 17 ein
amplituder.moduliertes Farbartsignal und an einer Klemme 13 ein videofrequentes Leuchtdichtesignal
abnehmbar ist. Das amplitudenmodulierte Farbartsignal wird in einem Synchrondemodulator 19 demoduliert
und ist an einer Ausgangsklemme 19 in videofrequenter Form als zeilensequentielles Farbdifferenzsignal D'r,
D'b, D'r .. abnehmbar. Dem Synchrondemodulator 19 muß zur phasenrichtigen Synchrondemodulation ein
Trägersignal zugeführt werden, welches in Frequenz und Phase mit dem dem Amplitudenmodulator 5
zugeführten Trägersignal übereinstimmt. Zu diesem Zweck ist ein in der Phase und Frequenz nachführbarer
Quarzoszillator 21 vorgesehen, der etwa mit der Frequenz des vom Verkoppler 9 erzeugten Trägers
schwingt. Ein Regelsignal zur Frequenznachführung des Quarzoszillators 21 wird in einer Abtast- und Halteschaltung
22 erzeugt, in welcher die Amplitudenwerte des synchrondemodulierten Signals im Bereich der
zugesetzten Kennimpulse abgetastet und für d>e Dauer
einer Zeilenperiode gespeichert werden. Die zeitrchtige Abtastung des synchrondemodulierten Signals
erfolgt in Abhängigkeit eines an einer Klemme 23 liegenden Abtastimpulssignals fo. Das Abtastimpulssignal
'κ kann beispielsweise in dem Taktgeber 7 erzeugt
werden. Die von der Abtast- und Halteschaltung 22 für die Dauer einer Zeiltnperiode gespeicherten Amplitudenwerte
werden nach einer Siebung mit einem Tiefpaß 24 als Regelsignal dem Quarzoszillator 21 zugeführt.
Die in der Fig. 2 dargestellten Spannungszeitdiagramme
dienen zur Erläuterung des Blockschaltbildes der F i g. 1. Rs sei angenommen, daß das einem Eingang
des Mischers 15 zugeführte Farbvideosignal das Signal eines nach Helligkeitswerten geordneten Farbbalkentests
ist. Durch gi«3 Zerlegung in die Komponenten
Leuchtdichte und Farbart sowie einer Frequenzdemodulation des Farbartsignals wird in diesem Fall der
Klemme 1 ein treppenförmiges Signal (F i g. 2a)und der
Klemme 3 ein Signal gemäß der F i g. 2b zugeführt, Den sich zeilensequentiell ändernden videofrequenten Farbdifferenzsignalen
wire1 in den Horizontalaustastintervallen
ein Kennimpuls zugesetzt (in F i g. 2b gestrichelt gezeichnet Das der Addierstufe 4 zugeführte Kennim-
TSlS EL 3&Ί
pulssignäl ist in der Fi g. 2cdargestellt. F i g. 2e zjigl ein
Horizontalimpulssignal, von dem beispielsweise mit einem monostabilen Multivibrator das an Klemme 14
liegende Steuersignal (Fig.2f) für den gesteuerten Umschalter 12 abgeleitet werden kann. Der monostable
Multivibrator wird mit negativen Flanken des HorizontaÜmpuIssigrials der F i g. 2e gestartet und etwa
für die Dauer eines Horizontalaustastintervalls in den instabilen Zustand geschaltet. Das dem AmpÜtudenmodulator
5 zugeführte Trägersignal (Fig.2g) ist im Bereich der Horizoritalausfastihtervalle Um 90° gegenüber
der Phasenlage außerhalb der Horizontalaustastintervalle
phasenverschoben. Fi g. 2h zeigt die Hüllkur-Ve des videofrequenten Farbdifferenzsignals bei einer
Amplitudenmodulation mit Trägerunterdrückung am Ausgang des Amplitudenmodulators 5. In der F i g. 2i ist
rechts das Spannungsdiagramm eines synchrondemodulierten Farbdifferenzsignals dargestellt, bei welchem
links und rechts Kennimpulse im Bereich der Horizon-Schalief
25 und 26 sosvie die Kontaktstrecken der Schalter 27 und 28 werden parallel in Abhängigkeit des
an Klemme 14 liegenden Steuersignals umgeschaltet. Damit gleichzeitig beim Schließen der Kontaktstrecken
^ 27 und 28 die Kontaktstrecken 25 und 26 geöffnet
werden, ist ein Inverter 31 vorgesehen, der das art der Klemme 14 liegende Steuersignal invertiert.
Die in Figi3 dargestellte Schaltungsanordnung zxir
90°-Phäsenumschaltljng ist gegenüber Frequenzänderungen
oder Bauelemehteänderungenj z. B. Alterurig
des RC-GWeds 29 und 30, unempfindlich. Dieser
Sachverhalt soll mit dem Vektordiagramm der Fig. 4
belegt werden. Dazu sein angenommen, daß der Vektor des an Klemme 10 liegenden Trägers in Richtung φο
•5 liegt. Durch eine Differentiation wird dieser Vektor in
Richtung φο und durch eine Integration in Richtung φι
geschaltet. Dabei sind die Vektoren exakt um 90° in der Phase verschoben. Sollte eines der die Differentiation
oder Integration bewirkenden Bauelemente seinen
sniu. uas uciri
diagramm entsprechende Vektordiagramm ist in der F i g. 2i links dargestellt. Zur Erläuterung der Wirkungsweise
der automatischen Phasenanpassung sei ein Zeitpunkt während des Einlaufvorgangs des Quarzoszillators
21 betrachtet. Der Vektor des von der Sollage abweichenden demodulierten Kennimpulses liegt in
dem Vektordiagramm nicht in Richtung der strichpunktiert gezeichneten Abszisse. Die Vektoren der um ±90°
gegenüber dem Kennimpuls verschobenen Farbdifferenzsignale liegen entsprechend nicht in Richtung der
strichpunktiert gezeichneten Ordinate. Der von Null Volt abweichende Ampliiudenwert des Kennimpulses
bewirkt — entsprechend seines jeweiligen Spannungswerts — eine Frequenz- und Phasennachführung des
Quarzoszillators 21. Damit wird eine selbsttätige Phasenkorrektur durchgeführt
Die in der Fig.3 dargestellte Schaltungsanordnung zeigt eine bevorzugte Ausführung der in der F i g. 1
dargestellten Schaltungsanordnung 11 zur 90°-Phasenumschaltung.
Die Bezugszeichen der Klemmen entsprechen einander. In der gezeichneten Stellung von vier
gesteuerten Schaltern 25 bis 28 wird das an der Klemme 10 liegende Träeersienal mit einem Widerstand 29 und
einem Kondensator 30 integriert und in der anderen Schalterstellung differenziert. Die Kontaktstrecken der
ΐΰ Weri äfidcfil, verschieben SiCn ieuigiiCfr uic Um 90°
gedrehten Vektoren φο und φι (gestrichelt gezeichnet). Die 90°-Phasendrehung bleibt erhalten. Ein eventuell
auftretender Fehler wirkt sich lediglich in einem Amplitudenunterschied der φο- und φι-Komponenten
aus. Diese 90°-Phasenaufspaltung ist außerdem für ein großes Frequenzspektrum wirksam.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann auch
auf and sre. dem Fachmann geläufige Weise verwirklicht werden. So kann beispielsweise auf die Addierstufe 4 in
der F i g. 1 verzichtet werden, wenn der Amplitudenmodulator 4 nach Art eines Doppcigegentaktmodulators
aufgebaut wird. In diesem Fall wird das an der Klemme 3 liegende videofrequente Farbdifferenzsignal D'r, D'b,
D'r ... dem Doppelgegentaktmodulator direkt zugeführt. Das Kennimpulssignal wird dagegen einem
anderen Eingang des Doppelgegentaktmodulators zugeführt. Der Doppelgegentaktmodulator übernimmt
die Funktion der weggefallenen Addierstufe.
■40 Weiterhin lassen sich die in den Horizontalaustastlükken
übertragenen Trägerschwingungen auch für andere Zwecke benutzen, so beispielsweise für eine automatische
Amplitudenregelung des Farbartsignals in Abhängigkeit der Amplitude der übertragenen Trägerschwin-
■(5 gungen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zum Mischen von Farbvideosignalen des SECAM-Standards, bei welchem vor einem
Mischprozeß der Farbanteil eines jeden Farbvideosignals vom Leuchtdichteanteil getrennt wird und
bei welchem der abgetrennte Farbartanteil zur Gewinnung von videofrequenten Farbdifferenzsignalen
frequenzdemoduliert wird, wobei die erhaltenen zeilensequentiell vorliegenden videofrequenten
Farbdifferenzsignale eines jeden zu mischenden Farbvideosignals auf ein Trägersignal amplitudenmoduliert
mit dem zugehörigen Leuchtdichtesignal zu einem Frequenzmultiplex-Signal zusammengesetzt
werden, wobei ein durch einen Mischprozeß mehrerer solcher Frequenzmultiplexsignale erhaltenes
Frequenzmultiplex-Signal durch eine Frequenzaufspaltung in dar Leuchtdichtesignal und ein
amplitudenmoduüertes Signal wieder getrennt wird und wobei durch eine Demodulation des amplitudenmoduliert^
Signals gewonnene videofrequente Farbdifferenzsignale remoduliert in frequenzmodulierter
Form gemäß dem SECAM-Standard dem Leuchtdichtesignal überlagert werden, nach Patent
P 26 56 467.0-31, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Amplitudenmodulation mit Trägerunterdrückung
den amplitudenmodulierten Farbdifferenzsignalen in den Horizontalaustastintervallen
Schwingungen des Trägersignals überlagert werden und daß nach dem Mischprozeß das
unterdrückte Trägersignal in Abhängigkeit der in den Horizonfalaustastintervallen übertragenen
Trägerschwingungen regeneriert wird und die übertragenen amplitudenmo klierten Farbdifferenzsignale
mit dem regenerierten Trägersignal tynchrondemoduliert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Überlagerung der Trägerschwingungen in den Horizontalaustastintervallen der
Eeilensequenticll vorliegenden videofrequenten Farbdifferenzsignale in Abhängigkeit des Vorliegens
eines Kennimpulses erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-Eeichnet, daß die Phase des zur Amplitudenmodulation
dienenden Trägersignals in den Horizontalauslastintervallen gegenüber jener außerhalb der
Horizontalaustastintervalle um 90° vei schoben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der Kennimpulte
vorliegenden Ampliludenwerte im synchrondemodulierten Signal für die Dauer einer Zeilenperiode
gespeichert werden und nach einer Siebung als Regelsignal einen auf die Frequenz des Trägersignals
abgestimmten Oszillator (21) in der Frequenz nachführen.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennleichnet.
daß die Frequenz des Trägers im Null-Offset mit einem Vielfachen, vorzugsweise dem
368fachen, der Horizontalfrequenz verkoppelt ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Horizontalaustastintervallen
überlagerten Trägerschwingungen während der Vertikalaustastintervalle unterdrückt werden.
Es wird ein Verfahren zur automatischen Phasenanpassung des amplitudenmodulierten Trägers von sequentiellen
Farbdifferenzsignalen beim einkanaligen Mischen von SECAM-Farbvideosignalen vorgeschlagen.
Bei einer Amplitudenmodulation mit Trägerunterdrückung wird den Farbdifferenzsignalen im Horizontalaustastintervall
ein Trägerpaket überlagert, dessen Phase gegenüber dem Träger außerhalb des Horizontalaustastintervalls
um 90° verschoben ist. Nach einem Mischprozeß, bei dem mehrere Signale der beschriebenen
Art linear superpositioniert werden, kann durch eine aktive Trägerregenerierung das amplitudenmodulierte
Farbdifferenzsignal phasenrichtig synchrondemoduliert werden.
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren nach der Gattung des Hauptanspruchs. Ein solches Verfahren ist
in dem Hauptpatent P 26 56 467.0-31 vorgeschlagen. Bei
diesem Verfahren wird bei einer Amplitudenmodulation rüit ι rägcrüntcrurucKung zur L/cmouUiaüGn ucr uucrtragenen
amplitudenmodulierten Farbdifferenzsignale das zugeführte Trägersignal über eine getrennte
Leitung einem Synchrondemodulator zugeführt Durch unterschiedliche Kabellängen zum Mischer, durch
Schaltwegdifferenzen im Mischen, durch verschiedene Phaseneinstellungen in den Modulatoren bzw. dem
Synchrondemodulator usw. kommt es zu Phasenabweichungen des Trägers bzw. der amplitudenmodulierten
Farbdifferenzsignalen vor und nach einem Mischprozeß. Zur Beseitigung der Phasenabweichungen kann
zwischen den Amplitudenmodulatoren und dem Synchrondemodulator eine Einrichtung zum Einstellen der
Phasenlage vorgesehen werden.
Das Einstellen der Phasenlage wird jedoch dadurch erschwert, daß es bisher keine geeigneten Vektorskope
zum Verarbeiten der bei diesem Mischverfahren verwendeten Trägerfrequenzen gibt. Außerdem wäre
eine einmalig erfolgte Phas^nanp^iMjng laufend zu
kontrollieren, um zwischenzeitlich auftretende Phasenabweichungen zu korrigieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Verfahren nach der eingangs genannten Art anzugeben,
welches die vorgenannten Nachteile bezüglich der Einstellung der Tr.ι ,rerphasenlage vermeidet.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmaleti des Hauptanspruchs hat den
Vorteil, daß die Phasenanpassung nunmehr selbsttätig erfolgt. Außerdem kann das Verlegen einer abgeschirmten
Leitung zum Übertragen des Trägers zum Synchrondemodulator entfallen. Durch die in den
Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im
Hauptanspruch angegebenen Verfahrens möglich. Besonders vorteilhaft ist. daß nunmehr die Phasenlage des
Trägers zwischen den Amplitudenmodulatoren und dem Synchronmodulator weder einmalig eingestellt noch
laufend kontrolliert zu werden braucht.
Ausführlingsbeispiel
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden mit einem Ausführungsbeispiel in
der Zeichnung anhand von Figuren beschrieben; Von
den Figuren zeigt
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BTS BROADCAST TELEVISION SYSTEMS GMBH, 6100 DARMST |
|
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |