DE294740C - - Google Patents
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- DE294740C DE294740C DENDAT294740D DE294740DA DE294740C DE 294740 C DE294740 C DE 294740C DE NDAT294740 D DENDAT294740 D DE NDAT294740D DE 294740D A DE294740D A DE 294740DA DE 294740 C DE294740 C DE 294740C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf jene bekannten Instrumente, bei denen die Drehachse
eines Gewichts hebeis in schwingbaren Schneidenlagern gestützt wird und die Last an einem
über einer kreisförmig gekrümmten Fläche des Gewichtshebels liegenden Lastbande hängt. Es
ist auch bekannt, den Gewichtshebel selbst von einem über eine Kurvenfläche gelegten
Tragbande tragen zu lassen.
ίο Gemäß der Erfindung wird das bewegliche
Lager für die Schneide des Gewichtshebels auf einer schwingbaren Strebe angebracht,
deren Drehpunkt sich in dem Mittelpunkt der gekrümmten Fläche für das biegsame Hebeltragband
oder wenigstens in der nächsten Nähe desselben befindet. Zweckmäßig ist die Schneide des schwingbaren Gewichtshebels
möglichst nahe an der zylindrischen Fläche für das biegsame Tragband gelagert, so daß
die Bewegung des Hebellagers so gering wie möglich ist.
, Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß der seitliche Druck auf die Schneiden (beim
Kippen der Schneide im Schneidenlager) auf das Mindestmaß herabgesetzt ist, denn das
Tragband entlastet die Schneide von diesem seitlichen Druck, indem es den Zug in der
einen Richtung aufnimmt, so daß die Schneiden mit Schneidenlager nur den Druck rechtwinklig
zum Tragband auszuhalten haben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι veranschaulicht die Erfindung teilweise im Schnitt und teilweise in einer Seitenansicht.
Fig. 2 veranschaulicht die Hebelanordnung nach der Fig. ι teilweise im Querschnitt und
teilweise in einer Ansicht in Richtung des Pfeiles α der Fig. i.
Bei dem gezeichneten Beispiel wirkt die zu wiegende Last auf das Endstück i, welches
an dem Stahlband 2 befestigt ist, das über eine gekrümmte Fläche 3 des schwingbaren
Gewichtshebels 4 führt. Dieser Hebel 4 trägt an seinem unteren Ende ein Gegengewicht 5.
An diesem Hebel 4 ist ferner eine Platte 6 befestigt,
die einen Schlitz 7 besitzt, in welchen eine am unteren Ende eines gabelförmigen
Hebels 9 angebrachte Rolle 8 ragt. Dieser gabelförmige Hebel 9 ist auf einem Zapfen 10
schwingbar gelagert und steht mit einem Anzeigehebel 11 in starrer Verbindung, der an
seinem unteren Ende ein Gegengewicht 12 trägt.
Der Gewichtshebel 4 besitzt an seiner Seite Schneiden 13, welche in dem Mittelpunkt der
gekrümmten Fläche 3 liegen und sich gegen zwei Lager stützen. Diese Lager sind als
Streben 14 ausgebildet, welche sich um feststehende Schneiden 15 drehen können, die den
Streben ein seitliches Spiel erlauben. An dem Hebel 4 ist ferner durch eine Klemmplatte 17
ein biegsames Stahlband 16 befestigt. Dieses Stahlband führt um die gekrümmte Fläche 18
eines in dem Gehäuse befestigten Blockes 19, an welchem das Stahlband durch eine Klemmplatte
20 befestigt ist. Diese gekrümmte Fläche 18 besitzt eine zylindrische Gestalt.
Die Lager für die Schneide 13 des Gewichtshebels befinden sich an den Streben 14 un-
mittelbar außerhalb der gekrümmten Fläche des Blockes 19, so daß die Streben 14 nur
eine ganz geringe Bewegung ausführen.
Obgleich der Hebel 4 gegen eine Bewegung nach der Endrichtung durch das Band 16 gehalten
wird, kann er doch seine Schwingbewegung ungehindert ausführen, da sich das Lager seiner Schneide wegen der Beweglichkeit
der Strebe 14 in seitlicher Richtung bewegen kann, um geringe Unregelmäßigkeiten
des Bandes oder der gekrümmten Fläche, über welche das Band führt, auszugleichen. Diese
Unregelmäßigkeiten würden, wären die Streben 14 fest, geringe seitliche Verschiebungen
der Schneide 13 auf ihrem Lager oder einen seitlichen Druck zwischen der Schneide und
dem Lager bewirken. Das Lager für die Schneide verhindert auch nicht die Wirkung
des biegsamen Bandes, da das letztere eine geringe Bewegung des Hebels in der Richtung
auf den Block 19 zu und von demselben weg ermöglicht. . .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hebelanordnung für Wagen und andere Meßinstrumente, bei welcher die Schneiden eines Gewichtshebels in schwingbaren Schneidenlagern gestützt werden und die Last an einem über einer kreisförmig gekrümmten Fläche des Gewichtshebels liegenden Lastbande hängt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidenstützen (14) in der Nähe des Krümmungsmittelpunktes (15) der Kurvenfläche (18) für das bekannte Gewichtshebeltragband (16) drehbar angeordnet sind, und der Abstand der Schneidenpfanne vom Drehpunkt (15) gleich dem Krümmungshalbmesser der Tragbandkurvenfläche (18) ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294740C true DE294740C (de) |
Family
ID=549281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294740D Active DE294740C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294740C (de) |
-
0
- DE DENDAT294740D patent/DE294740C/de active Active
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