DE294602C - - Google Patents

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DE294602C
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folded
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protective shield
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/24Armour; Armour plates for stationary use, e.g. fortifications ; Shelters; Guard Booths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 294602 KLASSE 72g. GRUPPE
SOCIETE ANONYME DOUGREE-MARIHAYE in OUGREE β. LÜTTICH.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schutzschild, der beim Schießen aus befestigten Stellungen (Festungen, Laufgräben, Schanzen o. dgl.) vollständige Deckung ermöglicht. Er besteht aus einem Stahlblech, das mit einer Visieröffnung versehen und an Stützen drehbar befestigt ist, die in die Erde eingerammt werden können. Das Panzerblech wird in der Gebrauchsstellung durch Streben gehalten, die auf den Stützen ruhen und umgeklappt werden können, so daß sie das Panzerblech auch im herabgeklappten Zustande halten können.
Der Schutzschild deckt den Schützen beim
Schießen vollständig, wenn sich das Panzerblech in senkrechter oder etwas geneigter Stellung befindet. Wenn es herabgeklappt ist, so schützt es den auf der inneren Böschung des Befestigungswerkes sitzenden Schützen gegen Depressionsschüsse, in Laufgräben ex-
2« plodierende Granaten 0. dgl.
Der Schutzschild kann auch auf der Böschung oder auf dem Boden aufgestellt werden, wobei die Stützen eine genügende Basis bieten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 den Schutzschild in Rückansicht, teilweise geschnitten, und Fig. 2 in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt im Schnitt die Verbindung der Streben mit den Stützen.
Der Schutzschild besteht im wesentlichen aus einem Stahlblech a, das so stark gewählt ist, daß es dem stärksten Feuer standhalten kann. Dieses Blech α ist leicht nach hinten gewölbt oder in eine Anzahl von Flächen gebogen, so daß es im senkrechten Querschnitt eine nach dem Schützen hin gekrümmte Linie darstellt. Im oberen Drittel ist das Blech mit einer Visieröffnung b versehen. Am unteren Ende sind an dem Blech α zwei Lappen c gebildet, die scharnierartig eine Stange d umgreifen, deren beide Enden in Stützen e gelagert sind. Diese beiden Stützen laufen am unteren Ende spitz zu, so daß sie in Erde, Beton 0. dgl. eingerammt werden können. Sie sind über die Stange d hinaus verlängert und tragen am oberen Ende je eine angelenkte Strebe f. Diese Streben können mit dem freien Ende in Rasten g eingreifen, die auf der Rückseite des Bleches α gebildet sind.
Wenn das Stahlblech α auf diese Weise von den Streben f gehalten wird, so befindet es sich annähernd in senkrechter Stellung, wie in Fig. 2 in vollen Linien dargestellt ist. Wenn man die beiden Streben f nach hinten zurückklappt, so legen sie sich auf die Enden der Stützen e, und das zurückgeklappte Blech a bildet dann ein Schutzdach, wie in Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzschild für Infanterie beim Schießen aus Festungen, Laufgräben o. dgl., gekennzeichnet durch ein Stahlblech (a), das mit seinem unteren Rande an Stützen (e) angelenkt ist,. die in den Boden eingerammt werden können und an denen Streben (f) angelenkt sind, die das" Stahlblech («) in der aufrechten Stellung halten und es im herabgeklappten Zustande stützen, so daß es in der aufrechten Stellung den Schützen beim Schießen vollkommen deckt, während es im herabgeklappten Zustande den Schützen gegen steil einfallende Sprengstücke 0. dgl. schützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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