DE294263C - - Google Patents

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DE294263C
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spindle
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electromagnet
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DENDAT294263D
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00—Mining-hoist operation
    • B66B19/06—Applications of signalling devices

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"■- JVi 294263 KLASSE 74 c. GRUPPE
Zum Registrieren der Signale, die von der Sohle- oder Hängebank von Förderanlagen nach dem Maschinenhaus gegeben werden, sind Einrichtungen bekannt geworden, die auf demselben Registrierstreifen, der zur Aufzeichnung der Fahrtgeschwindigkeit dient, auch die Schachtsignale markieren, und zwar liegen die von einer zweiten Schreibfeder aufgezeichneten, den einzelnen Glockenschlägen entsprechenden
ίο Markierungspunkte oder -striche in einer quer zur Papierbewegung laufenden Linie, da der Vorschub des Diagrammblattes zu klein ist, um die zeitlich schnell aufeinanderfolgenden und in der Richtung der Papierbewegung Kegenden Markierungen der Schachtsignale als getrennte Punkte oder Striche erkennen zu lassen.
Eine Lösung dieser Aufgabe, die die weiter unten angegebenen Vorteile gegenüber den bekannten bietet, ist die folgende:
1. Die Querbewegung der zweiten Schreibfeder für Registrierung der Schachtsignale wird durch ein besonderes Uhrwerk ermöglicht, wobei die Bewegung des Schreibfederträgers eine dreifache ist (Fig. 1 und 2); die Leitspindel s2 dreht sich langsam mit der Papiertrommel T derart, daß für jeden Trommelumlauf sich der Schreibfederträger um eine Diagrammbreite (= 16 mm) herabschraubt; die Leitspindel s2 wird dabei durch Zahnräder ri> r2> t· rz von der Trommel direkt oder auch von dem die Trommel treibenden Uhrwerk L angetrieben.
2. Die Leitspindel s2 wird (ohne mit den vorerwähnten Antriebsrädern außer Eingriff zu kommen) in ihrer Längsrichtung um eine Diagrammbreite von dem Laufwerk L aus durch Zwischenschaltung eines um h0 drehbaren Hebels h oder anderer mechanischer Elemente vorgeschoben, wobei das linke Hebelende (Fig. 1 und 2) auf einer spiralförmigen Kurvenscheibe c läuft. Nach Vollendung einer Umdrehung dieser Scheibe gehen der Hebel h und damit die Leitspindel S2 in die Anfangslagen zurück.
3. Die Leitspindel kann sich um einige Millimeter parallel zur Papierfläche ohne Richtungsänderung verschieben. Hierzu ist sie in einem oben und unten in bv bx geführten Bügel oder Träger (in ihrer Längsrichtung verschiebbar) gelagert. Der Träger b erhält den Anstoß zu dieser kleinen dritten Bewegung der Leitspindel s2 durch einen um ^„drehbaren Hebel d mit dem den Bügel fassenden Ende d', der durch einen vom Signalstrom umflossenen kleinen Elektromagneten m, m bewegt wird. Diese dritte Bewegung der Leitspindel bewirkt die kleinen, den einzelnen Signalschlägen entsprechenden Ausbiegungen α, α (Fig. 4) auf der unter 2. beschriebenen Querlinie qo-qv
Man kann auch den Hebel d sich (wie Hebel h) in einer lotrechten Ebene bewegen lassen, wobei am Ende d' "eine schräge Fläche zur Übertragung der Drehung auf den Bügel b angewandt wird.
Damit die Querbewegung nach 2. immer erst dann einsetzt, wenn Schachtsignale gegeben werden, ist das Laufwerk L durch einen am Hebel d angebrachten und nötigenfalls in der Bewegungsrichtung ein wenig federnden Arm 0 gesperrt, der beim Ansprechen des
Magneten m zurückgezogen wird und das Laufwerk freigibt. Der wieder zurückfallende Sperrarm ο schleift nun leicht auf der Sperrscheibe des Laufwerks, bis er nach einer vollen Umdrehung der Spiralscheibe c in ein Loch der Sperrscheibe wieder einschnappt und sie festhält.
Diese Querbewegung ist in Fig. 6 nochmals besonders klargelegt. Man sieht, daß die
ίο Schreibfederspindel S2 zwischen zwei Armen i, i, die auf der Welle b befestigt sind (mit Spielraum nach oben und unten), läuft, und daß dieser Spindelträger i, b, i um die Achse b drehbar ist, so daß er sich aus der ausgezogenen Stellung (Fig. 6) in die gestrichelte Stellung i' einstellen kann, wenn die Nase ^1 durch den vom Elektromagneten m, m bewegten Hebel d angeschlagen wird. Hierbei geht die Schreibfederspindel von s2 nach s'„ und die Schreibfeder f nach f, wodurch die in Fig. 4 mit α, α bezeichneten Auszackungen der Diagrammlinien qo-q1 entstehen. Wird der Strom im Elektromagneten m, m wieder unterbrochen, so zieht eine Rückzugfeder k den Spindelträger i, b, i wieder in die Anfangslage zurück. Die Anhebebewegung der Schreibfederspindel S2 wird durch diese Querbewegung nicht beeinflußt.
Fig. 3 zeigt außer der Leitspindel s2 für die Schreibfeder der Schachtsignale auch die Leitspindel S1 für die Schreibfeder für die Geschwindigkeitsdiagramme mit den dicht nebeneinanliegenden Schreibspitzen beider Federn.
Fig. 4 zeigt einige Diagramme von Schachtsignalen mit den vorschreitenden Querlinien qo-q± und den beim schnellen Rückgang aufgezeichneten Linien qx-q%. Die kleinen Ausbiegungen (den einzelnen Schachtsignalschlägen entsprechend) sind mit α, α bezeichnet und können nach rechts oder links hin erfolgen. Die erste Ausbiegung a0 muß immer auf der Grundlinie des Signaldiagramms liegen, da zugleich mit dem ersten Signal die Querbewegung der Schreibfeder ausgelöst wird.
Fig. 5 zeigt einen Ausschnitt aus einem Diagrammblatt, wie es der Wirklichkeit entspricht, mit starken Geschwindigkeitsdiagrammen und den schwachen Schachtsignaldiagrammen.
In der oben beschriebenen Ausführung der Registriereinrichtung für diese Schachtsignale ist gegenüber der Ausführung einer bekannten geschützten Einrichtung zum Aufzeichnen von Signalen für den Betrieb von Fahrkörben in Bergwerksanlagen, bei welcher die den Betrieb des Fahrkorbes regelnden Signale auf einer zur Aufnahme der Geschwindigkeitskurve des Förderkorbes dienenden Registrier- trommel unmittelbar unter der Geschwindigkeitskurve durch Merkmale in Gestalt von Punkten aufgetragen werden, ein Fortschritt dadurch erzielt, daß die Markierungen für die einzelnen Glockenzeichen nicht als getrennte Striche oder Punkte aufgeschrieben werden, sondern als eine zusammenhängende Linie mit seitlichen Ausbiegungen. Denn bei getrennten Punkten oder Strichen kann das Fehlen eines solchen durch den Einwurf erklärt werden, daß die Tinte zeitweilig nicht geschrieben habe, während man bei einem zusammenhängenden Linienzug diesen Einwurf nicht machen kann. Ferner wird bei der Ausführung der oben angedeuteten Einrichtung die Querbewegung für die Schachtsignale durch eine Ölbremse reguliert, die verschiedenen Störungen ausgesetzt sein kann, z. B. wenn sich durch Eintrocknen des Öles kleine feste Teilchen bilden, die die feine Ausflußöffnung verstopfen. Bei der vorliegenden Einrichtung aber erfolgt die Querbewegung durch ein Uhrwerk auf rein mechanischem Wege.
Hierdurch wird zugleich der Vorteil erreicht, daß am Ende der Querbewegung nicht jemand mit der Hand einen besonderen Stromkreis schließen muß, um die Schreibfeder in die Anfangslage zurückzubringen, sondern diese Bewegung erfolgt beim hier beschriebenen Apparat mit Hilfe der von einer Uhr getriebenen — und die Uhr braucht täglich nur einmal aufgezogen zu werden — Kurvenscheibe ganz von selbst.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Registrieren von Schachtsignalen, bei welcher beim Geben eines Signals eine parallel zur Schreibtrommel angeordnete und drehbar gelagerte Schreibfederspindel achsial verschoben wird und die Schreibfeder entsprechend der Art des Signals kleine Querbewegungen in Richtung des Papiervorschubes ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreib-. feder (f) dauernd an der Schreibtrommel (T) anliegt, und daß die achsiale Verschiebung der Schreibfederspindel (s2) auf mechanischem Wege mittels eines beim Ansprechen des in der Signalleitung' eingeschalteten Elektromagneten (m, m) ausgelösten Laufwerks (L) erfolgt, das nach Abgabe des Signals sich selbsttätig sperrt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Laufwerk (L) angetriebene Spiralscheibe (c) mittels eines mit letzterem zusammenarbeitenden Zwischenhebels (h) das Anheben der Schreibfederspindel (sa) bewirkt und nach Vollendung eines Umlaufes letztere in die Anfangslage zurückfallen läßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur wagerechten Bewegung der Schreibfederspindel, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spindel (s2) in einem um eine zu ihr parallele Achse (δ) drehbaren Gestell (i, b, i) gelagert ist, das mit einer Nase (^1) versehen ist, gegen die ein Zwischenhebel (d) schlägt, wenn er von dem in die Leitung eingeschalteten Elektromagneten (m, m) angezogen wird, und der Hebel (d) nebst Drehgestell (i, b, i) wieder in - seine Anfangslage durch eine an der Nase angebrachte Rückzugfeder (k) zurückgezogen wird, wenn der Strom im Elektromagneten unterbrochen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2010523561A (ja) * 2007-03-30 2010-07-15 モメンティブ パフォーマンス マテリアルズ インコーポレイテッド 揮発性有機化合物(voc)を発生する可能性の低い加水分解性シランおよびそれを含有する樹脂組成物

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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JP2010523561A (ja) * 2007-03-30 2010-07-15 モメンティブ パフォーマンス マテリアルズ インコーポレイテッド 揮発性有機化合物(voc)を発生する可能性の低い加水分解性シランおよびそれを含有する樹脂組成物

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