DE294235C - - Google Patents

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DE294235C
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piston
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B3/00Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B3/26Methods or devices for controlling the quantity of the material fed or filled
    • B65B3/30Methods or devices for controlling the quantity of the material fed or filled by volumetric measurement
    • B65B3/32Methods or devices for controlling the quantity of the material fed or filled by volumetric measurement by pistons co-operating with measuring chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, durch welche plastische bzw. teigartige Massen, insbesondere flüssige Seife oder Seifenpulvermasse, in bestimmten Mengen abgemessen und alsdann in Tüten, Kästchen o. dgl. übergeführt werden.
Es handelt sich dabei um eine Meß- und Abfüllvorrichtung derjenigen Art, bei welcher die abzufüllende Masse aus dem Vorratsbehälter in
ίο einen Meßzylinder übergeführt und nach erfolgtem Abschluß der Einfüllöffnung vermittels eines Kolbens durch einen inzwischen geöffneten Abfüllstutzen herausgepreßt wird, wobei eine gemeinsame Antriebswelle für den Hahn zum Absperren des,Ein- und Auslasses des Meßgefäßes sowie für den Meßgefäß kolbe n vorhanden ist.
Die Erfindung beruht darin, daß der zwischen Anschlägen bewegliche und zum wechseiweisen Schließen bzw. Öffnen der Ein- und Ausflußöffnungen des Meßzylinders bestimmte Hahn derart mit Reibung auf einer Kurbelwelle sitzt, daß mittels eines mit Führungsschlitzen ausgestatteten Gestänges der Kolben nach abwärts bewegt wird, wenn der Hahn bereits seine Endstellung erreicht hat, in welcher er den Stutzen zur Vorratskammer schließt und den Abfüllstutzen geöffnet hat.
Eine Meß- und Abfüllvorrichtung der neuen Art ist in
Fig. ι in einem senkrechten Mittelschnitt durch das Meßgefäß in der Richtung der gemeinsamen Antriebswelle, in
Fig. 2 in einem senkrechten Mittelschnitt durch den Einfüllstutzen und den Meßzylinder, und in
Fig. 3 in einer Seitenansicht beispielsweise zur Darstellung gelangt.
Die Einrichtung und Wirkungsweise derselben ist im wesentlichen folgende:
Der Stutzen α ist an einen Druckkessel angeschlossen, aus welchem die in bestimmten Mengen abzufüllende Masse durch Luftdruck o. dgl. in den Meßzylinder c übergeführt wird. Der Hahn b nimmt hierbei die in Fig. 2 in stark ausgezogenen Linien gezeichnete Lage ein, in welcher der Einfüllstutzen α geöffnet und der Abfüllstutzen d geschlossen ist, wobei die Handkurbel in die Stellung ι (Fig. 2) übergeführt zu denken ist.
Durch den Druck der in den Meßzylinder c einströmenden Masse wird der Kolben e bis in seine höchste Stellung angehoben.
Die Kurbel i trägt auf den Zapfen k drehbar die Stangen g, welche die Zapfen m am oberen Ende der Kolbenstange I mittels der Schlitze η umfassen.
Dreht man nun nach erfolgter Füllung des Meßzylinders c die Handkurbel i aus der Stellung ι in die Stellung 2, so wird der Hahn 5 dadurch in die in Fig. 2 gestrichelt gezeichnete Stellung gebracht, in welcher er den Zuflußstutzen α absperrt und den Abfüllstutzen d öffnet. Dreht man nun die Handkurbel * in demselben Sinne weiter, so bleibt der Hahn b infolge des Anschlages f (Fig. 3) stehen, und die Kurbel i zieht vermittels der Stangen g und der Kolbenstange I den Kolben e nach abwärts, derart, daß er den Inhalt des Meßzylinders c durch den Stutzen d in ein untergehaltenes Aufnahmegefäß oder aber in eine Tüte oder eine sonstige Verpackung hineindrückt.
Durch Veränderung des Kolbenhubes ist es möglich, nach Bedarf größere oder kleinere Mengen abzumessen. Zu diesem Zweck läßt sich der Kolbenhub sehr leicht dadurch verkleinern bzw. verändern, daß Ringbeilagen von bestimmter Höhe über den aus dem Gehäuse hervorragenden Teil der Kolbenstange geschoben werden, die alsdann als Hubbegrenzung dienen.
ίο Sobald der Kolben β in seiner tiefsten Stellung angelangt ist, tritt keine weitere Masse aus dem Abfüllstutzen ίΓ aus, so daß dieser also ständig gefüllt bleibt und nur bei Niedergang des Kolbens Masse entweichen läßt.
Der Hahn δ ist durch irgendeine geeignete Reibungskupplung derart mit der Kurbelwelle h verbunden, daß er die Drehung der Kurbel aus der Stellung 1 in die Stellung 2 mitmacht, dann aber infolge des Anschlages f stehen bleibt, wenn die Kurbel aus der Stellung 2 nunmehr in die Stellung 3 übergeführt wird. Während dieser Bewegung der Handkurbel erfolgt also die Abfüllung.
Bewegt man nun nach erfolgter Abfüllung die Kurbel i aus der Stellung 3 in die Stellung 2 zurück, so bleibt der Kolben e vorab in seiner untersten Stellung stehen, da das Gestänge g diese Bewegung infolge der Anordnung des Schlitzes η nicht auf den Kolben überträgt. Dagegen wird der Hahn δ zurückbewegt derart, daß er den Einlaufstutzen a öffnet und den Abfüllstutzen d schließt. Die weitere Bewegung der Kurbel i von der Stellung 2 in die Ausgangsstellung 1 hat keine weitere Wirkung auf den Hahn d, da dieser infolge des Anschlages f an dieser Bewegung nicht teilnehmen kann.
Sobald der Hahn b den Einlaufstutzen a geöffnet hat, dringt die Masse wieder in den Meßzylinder c ein und hebt den Kolben e in seine höchste Stellung an.
Durch Umlegen der Kurbel i in die Stellungen 2 und 3 wiederholt sich dann der vorgeschriebene Vorgang usw.
Nach der Zeichnung ist die Kurbel i für Handbetrieb eingerichtet, jedoch kann selbstverständlich auch ein beliebiger mechanischer Antrieb oder Fußbetrieb verwendet werden. Ferner ist zur Verbindung des Hahnes b mit der Kurbelwelle h jede beliebige und bekannte Reibungskupplung verwendbar.
Dieselbe kann beispielsweise so ausgebildet werden, daß der Hahnkörper b durch eine Feder 0 zwischen zwei Reibungsscheiben j> eingeklemmt wird, die durch Nut und Feder auf der Welle gegen Verdrehung gesichert, sich in der Längsrichtung der Welle auf dieser einstellen können. Auf diese Weise wird der Hahnkörper b durch Reibung mit der Welle h gekuppelt und kann sich nach Bedarf auch auf der Welle drehen, nachdem er in eine seiner Endstellungen angelangt ist, die Welle aber noch weiterbewegt werden muß. Durch stärkeres oder schwächeres Anziehen der Feder 0 mittels der Muttern q kann die mitnehmende Kraft der Reibungskupplung nach Bedarf eingestellt werden.
Wie bereits bemerkt, soll die neue Füllvorrichtung vorwiegend zum Abfüllen dickflüssiger Seife oder Seifenpulvermasse verwendet werden, jedoch kann sie auch zum Abmessen und Abfüllen anderer Stoffe, z. B. Schokolade, in irgendwelche Formen und Behälter Verwendung finden. - ■
Der Grundgedanke der Neuerung beruht darin, daß die durch Hand oder mechanisch angetriebene Kurbel mit dem Abschlußhahn des Meßzylinders einerseits und mit dem oberen Ende der Kolbenstange andererseits derart verbunden ist, daß sie bei der Bewegung in der einen Richtung zuerst den Zuflußstutzen schließt und den Kolben unbeeinflußt läßt, dann aber bei ihrer weiteren Bewegung den vorher unter dem Einfluß der eingedrungenen Masse hochgehobenen Kolben nach abwärts zieht, um die Abfüllung zu bewirken, wobei der Verschlußhahn unbeeinflußt bleibt.
Abgesehen von diesem Grundgedanken kann die Vorrichtung in jeder änderen Beziehung beliebig abgeändert bzw. den jeweiligen. Arbeitsbedingungen angepaßt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Meß- und Abfüllvorrichtung für plastische bzw. dickflüssige Massen mit gemeinsamer Antriebswelle für den Hahn zum Absperren des Ein- und Auslasses des Meßgefäßes und für den Meßgefäßkolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (h) mit dem zwischen Anschlägen begrenzt beweglichen Hahn (δ) durch eine Reibungskupplung verbunden ist, während mit den Antriebskurbeln (i) gelenkig verbundene Zugstangen (g) vom Kolben (e) getragene Zapfen (m) derart mit langen Führungsschlitzen (n) umfassen, daß der Kolben durch diese Stangen nur gegen Ende der Drehbewegung der Welle, nachdem der Hahn (δ) die Abfüllstellung erreicht hat, mitgenommen wird, wobei der Hahn selbst (durch Anschlag/") verhindert ist, an dieser Bewegung der Welle (h) teilzunehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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