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PAUL WAGRET IN ESCAUTPONT (FRANKREICH). Behälter zur Abgabe von Sägemehl zum Einrussen von Gla8bla8eformen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verteilervorrichtungen zum Einführen der zum Einrussen der Form dienenden pulverförmigen Stoffe, z. B. Sägemehl, in die bei der Glasfabrikation benutzten Formen. Bekannte Vorrichtungen dieser Art bestehen aus einem Behälter, welcher unten durch einen Schieber abgeschlossen ist, dessen Öffnungsbewegung durch einstellbare Anschläge begrenzt ist. Ausserdem ist ein besonders zu bewegendes Rührwerk zur Auflockerung des pulverförmigen Inhaltes vorgesehen.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verbesserung ist darin zu erblicken, dass die untere Verschlussplatte des die pulverförmige Masse enthaltenden Behälters unter Federdruck sich schliesst und mit einem beweglichen Bolzen versehen ist, so dass bei Bewegung der Verschlussplatte mittels eines Hebels gleichzeitig und selbsttätig ein Auflockern des pulver- förmigen Stoffes stattfindet. Auf diese Weise kann der Verteiler durch einen einzigen raschen Handgriff an-und abgestellt werden, was sehr wichtig ist, da der Glasbläser seine volle Aufmerksamkeit der Glaserarbeit widmen muss.
Auf der beigefügten Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 den Verteilerapparat des Sägemehles im Längsschnitt, Fig. 2 denselben Schnitt, von vorn gesehen, Fig. 3 und 4 veranschaulichen Ansichten des Apparates entsprechend den Fig. 1 und 2, während Fig. 5 einen Grundriss darstellt.
Der Verteilerapparat gemäss der vorliegenden Erfindung besteht aus einem gusseisernen Behälter A von der Gestalt eines Trichters, welcher das Sägemehl enthält. An der engen, offenen Stelle des trichterartigen Behälters, der Durchgangsöffnung des Sägemehles, ist ein
Schieber B vorgesehen, welcher in einer horizontal an den Wänden des Behälters A an- gebrachten Nut gleitet und dessen Betätigung den Ablauf des Sägemehles regelt. Die
Betätigung des Schiebers B erfolgt durch einen mit seinem Ende in eine Öffnung F des
Schiebers eingreifenden Hebel C, während der Schieber selbst eine Verlängerung in Form einer Stange besitzt, die bei D geführt und von einer Schraubenfeder E umgeben ist.
Die Einrichtung des Schiebers mit Verlängerung, Feder und Regulierscbraube ist in dem Teil M (Fig. 2 bis 4) untergebracht. Der in den Behälter hineinragende Teil des
Schiebers B hat eine Öffnung, in welcher beweglich ein nagelartiger Bolzen G zur Zer- und Verteilung des Sägemehles angeordnet ist.
An der äusseren Seite des Schalters A ist der Hebel C drehbar um den festen Zapfen N angeordnet, dessen Hub bei seiner Betätigung durch eine Regulierschraube H begrenzt wird. Von der jeweiligen Stellung dieser Schraube Il hängt die Bewegung des mit dem Hebel C verbundenen Schiebers B ab, so dass der Ablauf des Sägemehles je nach Bedarf in grösserer oder geringerer Menge vor sich gehen kann.
Die Füllung des trichterartigen Behälters A mit Sägemehl erfolgt durch Öffnung K, welche durch eine um einen Zapfen drehbare Platte verschoben wird. Der ganze Apparat ist mittels Winkeleisen 1 an einem geeigneten Rahmen oder Gestell befestigt.
An das den Trichter A nach aussen begrenzende Rohr schliesst sich ein weiteres Rohr L an, welches das Sägemehl bis zur Form der zu fertigenden Flasche leitet und verschiebbar in einem mit dem Rahmen verbolzten Winkeleisen J angeordnet ist, zu dem Zwecke, je nach der Höhe der Form eingestellt zu werden.
Die Wirkungsweise des Verteilerapparates ist nun folgende : Bei der Betätigung des Hebels C wird der Schieber B verschoben, wobei die Feder E zusammengedrückt wird.
Solange ein Druck auf den Hebel ausgeübt wird, läuft das durch den beweglichen Bolzen freigemachte Sägemehl in das Rohr L ab und vor dort zur Form. Hört dieser Druck auf. so dehnt sich die Feder E wieder aus und bewegt den Schieber B in die ursprüngliche
Lage wieder zurück, so dass der Durchlass für das Sägemehl geschlossen wird.
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