DE294121C - - Google Patents
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- DE294121C DE294121C DENDAT294121D DE294121DA DE294121C DE 294121 C DE294121 C DE 294121C DE NDAT294121 D DENDAT294121 D DE NDAT294121D DE 294121D A DE294121D A DE 294121DA DE 294121 C DE294121 C DE 294121C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/02—Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
- D02G3/14—Horse-hair threads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Haaren und ähnlichem Gut, insbesondere
von Roßhaaren, aus einem Behälter zu den Speisewalzen. Bei den zum gleichen Zweck bisher in Verwendung gebrachten Vorrichtungen
sind zur Verteilung der zu verarbeitenden Haare zwangsweise arbeitende
Fördervorrichtungen verwendet worden, um die Haare verteilt zur Entnahmestelle zu befördern.
Die Haare mußten bisher mit den einen Enden gleichmäßig an die Stirnwand des Behälters eingelegt werden. War diese
Vorsicht unterlassen worden, so hatten diejenigen Haare, welche mit den Enden von
der Stirnwand des Behälters entfernt lagen, immer Störungen verursacht.
Bei vorliegender Erfindung werden durch Verwendung schraubenförmig gewundener Bürsten
die Haare gleichmäßig nach unten verteilt und gleichzeitig auch nach der Stirnwand
verschoben, so daß sie, bei der Entnahmestelle angelangt, alle mit dem einen Ende an der Stirnwand anstoßen und auf
diese Weise die sonst unvermeidlichen Störungen beseitigen. Hierauf werden sie in üblicher
Weise von einem schwingenden Greifer in einstellbarer Menge Förderwalzen zugeführt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt, und zwar:
in Fig. ι Längsansicht,
in Fig. 2 Stirnansicht,
in Fig. 3 und 4 Teilansichten in größerem Maßstab.
in Fig. 2 Stirnansicht,
in Fig. 3 und 4 Teilansichten in größerem Maßstab.
Das zur Verarbeitung kommende Gut, z. B.
Haare, wird in den Behälter α eingelegt.
Seitlich dieses Behälters α sind der Länge der
zu verarbeitenden Haare entsprechend eine Anzahl schraubenförmig gewundener Bürsten b
angeordnet, welche mit einem Teil in den Behälter α eingreifen und dadurch den Kanal
c bilden. Durch letzteren werden die Haare mittels der Bürsten b hindurchgefördert,
bis sie von der Abschlußwand d abgestreift werden, worauf die Bürsten b aus dem
Behälter α austreten. Bei e ist an dem Behälter α eine schlitzförmige öffnung angeordnet,
in welche der Greifer g mit der an seinem vorderen Ende verstellbaren Nadel gx
eingeführt wird. Durch die Höhenverstellung der Nadel gx ist die Regelung der Menge
Haare zur Entnahme aus dem Behälter α ermöglicht.
Um dem Greifer g eine gleichzeitig hin und her, sowie auf- und abwärts führende Bewegung
zu geben, ist er mit einem schwingenden Hebel h verbunden, welcher in dem festen
Bolzen i gelagert ist. Der Antrieb des Greifers g erfolgt durch das Exzenter f. Unterhalb
des Behälters α vor dem Greifer g sind zwei Förderrolleri k und U1 angeordnet, wovon
die Rolle k unveränderlich, die Rolle A1
in dem langen Lager I horizontal beweglich gelagert ist. Diese Bewegung ist erforderlich,
um die Rolle /^1 zeitweise von der Rolle k
zu entfernen und die durch den Greifer g aus dem Behälter α entnommenen Haare zwischen
die Rollen k und ^1 zu bringen. - Die
Bewegung des Lagers I mit Rolle A1 erfolgt
durch den Doppelhebel m und die an der Exzenterwelle f vorgesehene Nase η, ηο
Der Antrieb der gesamten Vorrichtung erfolgt durch die Welle ο und die dazu
erforderlichen eingeschalteten Zahnräder p, P1. . . p6.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Zuführen von Haaren und ähnlichem Gute, insbesondere von Roßhaaren, zur Umspinnmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Behälter befindlichen Haare bis zur Entnahmestelle mittels schraubenförmig gewundener, in den Behälter eingreifender Bürsten gleichzeitig ab- und vorwärts gefördert und dann in üblicher Weise von einem schwingenden Greifer in einstellbarer Menge Förderwalzen zugeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294121C true DE294121C (de) |
Family
ID=548717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294121D Active DE294121C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294121C (de) |
-
0
- DE DENDAT294121D patent/DE294121C/de active Active
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