DE2936713C2 - Verteilerkopf für die Gebläseluft einer mehrteiligen Sprudelmatte - Google Patents
Verteilerkopf für die Gebläseluft einer mehrteiligen SprudelmatteInfo
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- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
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Description
55
Die Erfindung betrifft einen Verteilerkopf für die Ge-■gj
bläseiuft einer mehrteiligen Sprudelmatte nach dem je-
|i| weiligen Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 2.
§ff Ein derartiger Verteilerkopf ist beispielsweise aus
^l dem DE-GM 66 00 842 bekannt. Dort ist der Verteiler-
*'' kopf so ausgebildet, daß man entweder nur das Zusatz-"
sprudelelement oder die Luftkanäle der Sprudelmatte
mit Luft beaufschlagen kann. Eine gemeinsame Versorgung des Zusatzsprudelelementes zusammen mit einem
oder mehreren der Luftschläuche der Sprudelmatte ist ' bei dieser bekannten Anordnung nicht vorgesehen. Die
Luftleistung des Gebläses und der Querschnitt der am ς Luftverteiler angesetzten Schläuche einschließlich des
Schlauches für das Zusatzsprudelelement sind hierbei im Querschnitt so ausgelegt, daß es bei Umschaltung
von der Sprudelmatte auf das Zusatzsprudelelement zu keinem Luftstau im Gebläse kommt.
Das Gebläse hat somit nicht die notwendige Luftleistung, um einen gemeinsamen Betrieb von Zusatzsprudelelement
und den Luftschläuchen der Sprudelmatte zu erlauben.
A.US der DE-AS 24 51 503 ist zwar ein Luft -erteiler
mit vielfältigen Umstellmöglichkeiten bekannt; jedoch ist der Betrieb eines Zusatzsprudelelementes dort nicht
vorgesehen.
Ausgehend von einem Verteilerkopf der in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 2 genannten Art liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Umstellmöglichkeiten am Luftverteiler zu verbessern, um bei gleichzeitigem
Betrieb von Sprudelmatte und Zusatzsprudelelement eine lästige Umstellarbeit am Gebläse zu vermeiden.
Eine Lösung der gestellten Aufgabe ist erfindungsgemäß
jeweils in den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1 und 2 angegeben.
Damit kann erreicht werden, daß die Sprudelmatte über die gesamte Länge sprudelt, wenn das Zusatzsprudelelement
betrieben wird, weil die sprudelnde Fläche der Sprudelmatte lediglich in der Breite vermindert
wird. Bei Abschaltung des Zusatzsprudelelementes kann dann die Sprudelmatte wieder auf ihrer gesamten
Länge und Breite mit Luft versorgt werden. Damit kann auch bei niedriger Gebläseleistung das Zusatzsprudelelement
betrieben werden, weil nur die wichtigsten Teile der Luftsprudelmatte mit Luft versorgt werden, während
die peripheren Teile der Luftsprudelmatte abgeschaltet werden.
Nach dem Gegenstand des Anspruches 2 ergibt sich eine vergleichsweise automatische Umschaltung des
Verteiierkopfes in der Weise, daß das Zusatzsprudeieiement
selbst beim Einstecken seines Anschlußstutzens in den Verteilerkopf die Umschaltung vornimmt.
Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 Draufsicht auf den Gehäuseboden eines Verteilergehäuses bei entferntem Gehäusedeckel in einer
Stellung des Drehschiebers, wenn alle Luftaustrittskanäle des Verteilerkopfes für die Sprudelmatte luftschlüssig
mit dem Gebläse verbunden sind;
Fig. 2 gleiche Darstellung wie in Fig. 1, mit einer
Stellung des Drehschiebers, wenn zwei Luftaustrittskanäle für den Anschluß der Sprudelmatte von dem Gebläse
abgesperrt sind und stattdessen die Anschlußöffnung für den Anschluß des Zusatzsprudelelementes mit
Luft beaufschlagt ist;
F i g. 3 Teilschnitt gemäß der Linie III-III in F i g. 2;
Fig.4 teilweise schematisiert gezeichneter Vertikalschnitt
durch einen Drehschieber.
F i g. 1 und F i g. 2 zeigen den Gehäuseboden 13 eines Verteilergehäuses 12. Gemäß der Darstellung in Fig.4
wird in die Lufteintrittsöffnung 18 ein nicht näher dargestellter Anschlußstutzen für einen Schlauch eingesteckt,
der unmittelbar mit dem Gebläse verbunden ist. Die Gebläseluft strömt dann in Pfeilrichtung 5 in die Lufteintrittsöffnung
18 ein.
Der Drehschieber 1 besteht gemäß F i g. 1,2 und 4 aus
einem Schiebeteil 3, welches koaxial im Mantel 2 des Verteilergehäuses 12 drehbar ist. Das Schiebeteil 3 des
Drehschiebers 1 sowie der Mantel 2 des Verteilergehäu-
ses 12 weisen Auslaßöffnungen 6,22 auf. Die Auslaßöffnungen des Mantels 2 sind hierbei mit den Bezugszeichen
6a, 6b und 6c bezeichnet, währenddessen die Auslaßöffnungen
des Schiebeteils 3 des Drehschiebers 1 mit den Bezugszahlen 22a, 226 versehen sind. Wird der
Drehschieber 1 durch Betätigung seines Schieberkopfes 4 in der Zeichenebene der F i g. 4 betätigt, dann nimmt
in einer ersten Stellung das Schiebeteil 3 die in F i g. 1 gezeigte Lage ein.
Die in Richtung 5 einströmende Gebläseluft strömt in das Innere des Schiebeteils 3, das dichtend mit dem
Gehäuseboden 13 des Verteilergehäuses 12 abschließt, aber im Gehäuseboden 13 drehbar ist, z. B. über die in
F i g. 1 gestrichelt dargestellten Ringnuten.
In der in F i g. 1 dargestellten Lage sind die Auslaßoffnungen
22a, 22b des Schiebeteils 3 des Drehschiebers 1 in Deckung mit den Auslaßöffnungen 6a, 66 des Mantels
2 des Verteilergehäuses 12 gebracht, so daß die in Richtung
5 einströmende Gebläseluft in den Richtungen 8a, Sb in die Luftkammern 16, 17 ausströmt. An jeder der
Luftkatnmern 16,17 sind jeweils zwei Luftaustrittskanäle
14, 15 angeschlossen, an denen Schläuche ansetzen, die mit entsprechend zugeordneten Teilen der Sprudelmatte luftschlüssig verbunden sind. Im Zeicimungsbeispiel
der F i g. 1 und 2 ist links oben der Luftaustrittskanal
14 mit einer Anschlußbuchse angegeben; die anderen Luftaustrittskanäle 14,15 sind in der gleichen Weise
oder ähnlich ausgebildet
Wichtig bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist, daß die Stellung des Drehschiebers mit seinem Schiebeteil
3 so ist, daß die Auslaßöffnung 6c abgesperrt ist und infolgedessen die Luftkammer 21, die mit der Anschlußöffnung
9 (siehe F i g. 3) für den Anschluß eines Zusatzsprudelelementes verbunden ist, nicht mit Luft beaufschlagt
ist.
Ein automatisch betätigbares Ventil ist in F i g. 3 als Teiischnitt vergrößert dargestellt. Solange nicht der Anschlußstutzen
eines Anschlußschlauches in die Anschlußöffnung 9 eingesteckt ist, wird die Anschlußöffnung
9 durch eine mit Hilfe einer Feder 10 gegen die Unterseite der Anschlußöffnung 9 gepreßte Kugel verschlossen.
Die Kugel ist aus einem weichen, elastischen Material, z. B. einem Gummi. Wird ein nicht näher dargestellter
Anschlußstutzen eines Zusatzsprudelelementes in die Anschlußöffnung 9 eingeführt, so wird die
Kugel 11 entgegen der Kraft der Fsder 10 nach unten gedrückt, so daß die Anschlußöffnung 9 luftschlüssig mit
der Luftkammer 21 verbunden ist. In der Stellung des Schiebeteils 3 des Drehschiebers 1 nach F i g. 1 ist die
Luftkammer 21 aber von der Gebläseluft abgesperrt, weil sämtliche Luftaustrittskanäle 14, 15 (also beide
Luftkammern 16,17) mit I lift beaufschlagt sind.
Erst wenn der Drehschieber 1 mit seinem Schiebeteil
3 gemäß der Darstellung in F i g. 2 umgestellt wird, wird auch die Luftkarnmer 21 der Anschlußöffnung 9 für das
Zusatzsprudelelement mit Luft in Pfeilrichtung 8c beaufschlagt. Es ist gleichzeitig ersichtlich, daß das Schiebeteil
3 nun die Auslaßöffnung 6a absperrt und damit die Kammer 16 und die Luftaustrittskanäle 14 nicht
mehr mit Gebläseluft beaufschlagt werden. Stattdessen strömt die in Richtung 5 einströmende Gebläseluft nur
noch in den Pfeilrichtungen 8a, 8c in die Luftkammern 17 bzw. 21 ein. Wenn nun in die Anschlußöffnung 9 der
Anschlußstutzen eines Zusatzsprudelelementes eingeführt wird, entströmt die in der Luftkammer 21 einströmende
Gebläseluft über die Anschlußoffnung 9 in das Zusatzsprudelelemen·.
In der F i e. 3 ist im T eilschnitt der Gehäusedeckel 19
dargestellt, der ebenfalls in F i g. 4 noch einmal ersichtlich ist Wesentlich hierbei ist, daß der Drehschieber 1
mit seinem Schieberknopf 4 auf dem Gehäusedecke! 19 aufsitzt und auf diesem verdrehbar ist. F i g. 4 zeigt auch,
daß in der eingezeichneten Lage des Schiebeteils 3 die Auslaßöffnung 22a des Schiebeteils 3 in Deckung mit
der Auslaßöffnung 6a des Mantels 2 des Verteilergehäuses 12 ist, so daß die in Pfeilrichtung 5 einströmende
Gebläseluft in Pfeürichtung Sb in die obere Luftkammer 16 ausströmt.
Selbstverständlich sind auch andere Formen und Ausführungen des Drehschiebers und des Verteilergehäuses
möglich; wesentlich ist nur, daß die Anschlußöffnung 9 für den Anschluß eines Zusatzsprudelelements nur
dann mit Luft beaufschlagt wird, wenn mindestens ein Teil der Mattenelemente der Sprudelmatte von der Gebläseluft
abgesperrt ist
In einer weiteren, nicht näher zeichnerisch dargestellten Ausführungsform ist statt der Verwendung eines
Drehschiebers vorgesehen, daß mit der Betätigung des Ventils 10,11 in der Anschlußöffm_;g 9 für das Zusatzsprudelelement
eine Ventilvorrichtunj die der Anschlußöffnung 9 zugeordnete Luftkammer für das Zusatzsprudelelement
21 mit mindestens einer anderen luftführenden Luftkammer 16 bzw. 17 verbindet und
mindestens die andere Luftkammer 17 bzw. 16 von der Lufteintrittsöffnung 18 absperrt. Es bedarf dann keines
Drehschiebers, sondern es handelt sich um eine einfache Umstellklappe oder Zweiwegklappe, die bei Einstecken
des Anschlußstutzens eines Zusatzsprudelelementes eine der anderen Luftkammern des Verteilergehäuses absperrt
und die Luft nur noch der Anschlußöffnung für das Zusatzsprudelelement und für die andere, nicht absperrbare
Luftkammer freigibt. Ein solches fremdbetätigtes Zwei- oder Mehrvege-Ventil ist entweder als
Klappenventil oder als Kugelventil realisierbar.
Der Drehschieber wäre dann durch ein solches Mehrwegeventil
ersetzt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verteilerkopf für die Gebläseluft einer mehrteiligen Sprudelmatte mit einem in einem Verteilergehäuse
drehbar angeordneten und eine Lufteintrittsöffnung aufweisenden Drehschieber, der an seiner
Mantelfläche Luftauslaßöffnungen aufweist, die mit zugeordneten Auslaßöffnungen von im Verteilergehäuse
angeordneten Luftkammern verbindbar sind, und bei welchem eine der Luftkammern eine Anschlußöffnung
für den Anschluß eines Zusatzsprudelelementes aufweist und mit der Lufteintrittsöffnung
am Drehschieber verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Absperrung der einen
Luftkammer (16 oder 17) die dem Zusatzsprudelelement zugeordnete Luftkammer (21) jeweils
mit der anderen luftführenden Luftkammer (17 oder 16) verbunden ist und daß in der Luftkammer für das
ZusatzspniHelelement (21) ein von einem Anschlußstutzen
des Zusatzsprudelelements zu öffnendes Ventil (9,10,11) angeordnet ist
2. Verteilerkopf für die Gebläseluft einer mehrteiligen
Sprudelmatte mit einer umstellbaren Luftverteilervorrichtung, die Luftauslaßöffnungen aufweist,
die mit zugeordneten Auslaßöffnungen von in der Luftverteilvorrichtung angeordneten Luftkammern
verbindbar sind, von denen eine der Luftkammern eine Anschlußöffnung für den Anschluß eines Zusatzsprudelelementes
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftverteilervorrichtung als Zwei-Wege-Ventil
ausgebildet ist, welches durch Einstekken der AnschlußstiKzen ec.es Zusatzsprudelelementes
in die Anschlußäffnung betätigt wird, um die der Anschlußöffnung zugeordrr ie Luftkammer mit
einer luftführenden Luftkammer zu verbinden und um gleichzeitig eine andere Luftkammer von der
Lufteintrittsöffnung abzusperren.
3. Verteilerkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Luftkammer (21) für
das Zusatzsprudelelement angeordnete Ventil als Kugel (11) ausgebildet ist, die federbelastet gegen
die Unterseite der Anschlußöffnung (9) der Luftkammer für das Zusatzsprudelelement (21) dichtend
anliegt.
4. Verteilerkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwei-Wege-Ventil als Umstellklappe
ausgebildet ist.
5. Verteilerkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwei-Wege-Ventil als Kugel- 50-ventil
ausgebildet ist.
Priority Applications (4)
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- 1980-09-10 GB GB8029282A patent/GB2058299B/en not_active Expired
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