DE293299C - - Google Patents

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DE293299C
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signal
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locking
currents
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 201 GRUPPE
Sperrvorrichtung für Signale. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1914 ab.
Der Blockverschluß von Signalen geschieht im allgemeinen durch zwei Blockfelder, die in bekannter Weise elektrisch verbunden sind und mit Hilfe von Wechselstrom oder Gleichström bedient werden. Das eine von beiden, das Signalfeld, verschließt in geblockter Stellung das Signal in der Haltlage und wird durch Blocken des anderen, des Freigabefeldes, freigegeben. Es kann nun vorkommen, daß das
ίο Signalfeld vorschriftswidrig durch Fremdströme oder andere äußere Einwirkungen ausgelöst wird. Da in diesem Falle das Signal ohne vorschriftsmäßige Bedienung der Blockeinrichtung gestellt werden kann, bildet ein solcher Zustand eine große Betriebsgefahr.
Die Erfindung betrifft nun eine Sicherheitsvorrichtung, die bei. derartigen Blockeinrichtungen das Stellen des Signals auch dann verhindern soll, wenn infolge der erwähnten Störangen die Freigabe des Signalfeldes ohne Blockung des Freigabefeldes erfolgt ist. Zu diesem Zwecke wird bei" derartigen, durch Wechsel- oder Gleichstrom bewegten Blockeinrichtungen ein weiterer elektrischer Strom, beispielsweise der Kuppel- oder Stellstrom des Signals, über besondere Kontakte an der Riegel- oder Blockstange des Freigabefeldes so geführt, daß eine Unterbrechung dieses Stromes an diesen Kontakten eintritt, sobald die Riegel- oder Blockstange des Freigabefeldes nicht die vorschriftsmäßige Lage einnimmt.
Diese elektrische Überwachung kann weiter erfindungsgemäß auch auf das Signalfeld ausgedehnt werden. Zu diesem Zwecke wird der Strom auch über Kontakte an der Riegel- oder Blockstange des Signalfeldes so geführt, daß er nur dann zustande kommen kann, wenn das Signalfeld entblockt ist.
Der über diese Kontakte geführte Strom kann außerdem bei den von Hand oder elektrisch gestellten Signalen auf eine elektrische Sperre ein-, wirken, die den Signalhebel sperrt und damit ein Stellen des Signals verhindert, sobald das Freigabefeld nicht, vorschriftsmäßig bedient ist. Die richtige Stellung des Signalfeldes kann in diesem Falle durch eine mechanische Sperrung überwacht werden, die von der Riegelstange des Signalfeldes gesteuert wird und den Signal- ' hebel sperrt, solange das Signalfeld geblockt ist.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei der außer dem Freigabefeld auch das Signalfeld überwacht wird. Es bezeichnet darin 1 das Freigabefeld, 2 das Signalfeld. Die Riegelstangen 3 und 4 dieser Felder bewegen Kontakte 5 und 6,.über die der aus der Batterie 7 stammende Kuppelstrom für das Signal 8 fließt. 9 stellt den Signalkuppelmagneten dar. Die Blockfelder werden durch die bekannten, nicht gezeichneten elektrischen Bewegungseinrichtungen verstellt. In der gezeichneten Lage ist die Riegelstange 3 des Freigabefeldes geblockt, die Riegelstange 4 des Signalfeldes entblockt. In diesem Falle sind die Kontakte· 5 und 6 geschlossen, der Kuppelstrom kommt zustande, und das Signal 8 kann gestellt werden. Wird durch eine Bewegung der Riegelstange der Kuppelstrom bei 5 oder 6 unterbrochen, so fällt das Signal auf Halt zurück. Statt des Kuppelstromes kann natürlich auch ohne weiteres der Stellstrom für das Signal benutzt wer-
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den. In diesem Falle tritt an die Stelle des Kuppelmagneten 9 der Fig. I der Antriebsmotor 17 (Fig. 2). An der Druckstange des Freigabefeldes ist noch ein besonderer Kontakt 10 vorgesehen, der mit der Druckstange verbunden ist, so daß auch schon beim vorschriftswidrigen Bedienen des Freigabefeldes das Signal auf Halt gestellt wird.
Die Fig. 2 Zeigt eine Ausführung, bei der sowohl der Stellstrom für den Motor 17 als auch der Kuppelstrom über die Kontakte 5 und 6 an den Riegelstangen geführt ist. Die Wirkung ist ohne weiteres verständlich.
In Fig. 3 ist eine Ausführung dargestellt, bei der die Riegelstange des Signalfeld.es den Signalhebel 13 bei 12 unmittelbar mechanisch sperrt. Das Stellen des Signals ist auch hier nur möglich, wenn das Freigabefeld geblockt ist und dadurch der Strom über den Kontakt 5 und den Elektromagneten 11 zustande kommt, und. wenn außerdem das Signalfeld freigegeben und die Riegelstange oben ist. Der Elektromagnet 11 entfernt dann die Sperre 16 aus der Signalhebelscheibe. Der Strom über den Elektromagneten il kann statt zur Erde natürlich ebenfalls noch über einen Kontakt an der Riegelstange des Signalfeldes zum Kuppelmagneten des Signals geführt werden.
Fig. 4 zeigt eine besondere Ausbildung der mechanischen Sperre; an dem Sperrstück 14, das in den Signalstellhebel eingreift, ist eine Wippe 15 befestigt, an deren Enden einerseits die Riegelstange des Signalfeldes, anderseits der Elektromagnet 11 angreift. Das Sperrstück 14 wird nur dann ganz aus dem Einschnitt am Signalhebel herausgehoben, wenn die Signalstange des Signalfeldes und der Anker des Elektromagneten 11 sich in der oberen Lage befinden.
Statt durch die Kontakte an den Riegelstangen Stell- oder Kuppelströme unterbrechen zu lassen oder durch die Riegelstangen Stellheibel zu sperren, kann man auch mit den Riegelstangen Kontakte verbinden,durchweiche Ströme für eine zwangläufige Haltbewegung des Flügels geschlossen werden, sobald die Riegelstangen der beiden Felder nicht die richtige Lage einnehmen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: ,o
1. Sperrvorrichtung für Signale, die durch Blocken eines Freigabefeldes und Entblocken eines Signalfeldes freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den mit Hilfe elektrischer Ströme in bekannter Weise in
. Abhängigkeit gebrachten Blockfeldern außerdem ein oder mehrere zur Signalgabe erforderliche Ströme derartig über Kontakte an den Riegel- oder Druckstangen des Freigabefeldes geführt werden, daß das Zustandekommen dieser Stromkreise und damit das Stellen oder Verweilen des Signals in der Fahrtlage nur ermöglicht wird, solange das Freigabefeld geblockt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß diese Ströme noch über Kontakte an der Riegelstange des Signal-
' feldes so geführt werden, daß sie nur zustande kommen können, wenn das Signalfeld entblockt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom eine magnetische Sperre für den Signalhebel steuert, in den gleichzeitig eine von der Riegelstange des Signalfeldes mechanisch gesteuerte Sperre eingreift; so daß der Signalhebel nur dann freigegeben wird, wenn das Freigabefeld geblockt, das Signalfeld entblockt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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