DE293269C - - Google Patents

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DE293269C
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wood
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walls
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/06Walls
    • F25D23/062Walls defining a cabinet
    • F25D23/063Walls defining a cabinet formed by an assembly of panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 293269 KLASSE 17c. GRUPPE
ANDREAS PETRUS LUNDIN in LONG ISLAND CITY, New York, V. St. A.
Kühlraum. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausführung von Kühlvorrichtungen oder Kühlräumen zur Verhinderung der Wärmeübertragung auf die in ihnen befindlichen Waren, welche in kaltem oder gefrorenem Zustande erhalten werden sollen. Die Erfindung kann beispielsweise vorteilhafte Anwendung finden bei Haushaltungskühlschränken für Nahrungsmittel usw. Bei Ausführungen dieser Art kommen stets
ίο zwei wesentliche Teile zur Anwendung, nämlich ein die erforderliche Festigkeit ergebender Rahmen und ein Isolationsmaterial, welches ge-■ wohnlich aus festem oder stückigem Kork, faserigen Materialien, Sägemehl und ähnlichen Substanzen besteht. Aber in keinem Falle ist bei bekannten Kühlvorrichtungen ein einfaches einheitliches Material verwendet, welches die mechanische Festigkeit und die Isolation in sich vereinigt, mit der möglichen Ausnahme von gewohnlichen Holzkasten, und diese körinen keine Kühlvorrichtungen bilden, weil ihre Isolationswirkung ganz geringfügig ist, und daher nicht in das Gebiet der Erfindung fallen.
Es ist nun gefunden worden, daß eine Kühl-Vorrichtung der in Betracht kommenden Ausführungen mit besonders guter Wirkung geschaffen werden kann, wenn sie vollständig aus dem Holz des westindischen Balsabaumes (ochroma lagopus) hergestellt wird. Dieses einfache Material vereinigt die beiden erwähnten Eigenschaften in sich, d. h. also, es besitzt die für den beständigen Zusammenhalt des Aufbaues erforderliche Festigkeit und eine Isolationsfähigkeit, welche in der Wirkung derjenigen, wie sie bei den am besten ausgeführten, mit Kork- oder Faserfüllung versehenen Kühlvorrichtungen erzielt wird, zum mindesten nicht nachsteht.
Gemäß der Erfindung wird demnach die Kühlvorrichtung hauptsächlich aus Balsaholz hergestellt und lediglich aus diesem der Aufbau stark und dauerhaft ausgeführt, wobei es so in der Stärke bemessen wird, daß seine Isolationsfähigkeit gleich oder größer ist als die der Kork- oder Faserfüllung bei den bisherigen Ausführungen.
Das Balsaholz wird aus dem tropischen Amerika bezogen. Der Balsabaum erreicht etwa die Höhe der amerikanischen Kiefer. Das Holz ist von außerordentlich geringem Gewicht und von sehr besonderer Formation und besteht fast ausschließlich aus Markfasern, welche in Längs- und Querrichtung verlaufen, die tonnenförmige Zellen mit außerordentlich dünnen Wänden bilden, infolge welcher das Holz die entdeckte sehr große Isolationsfähigkeit besitzt. Diese Fasern sind eng durchflochten und sehr zäh und elastisch, so daß das Holz eine Festigkeit besitzt, welche annähernd der der Fichte oder Kiefer gleich ist. Wenn dieses Holz mit einer wasserdichten Mischung behandelt wird, ergibt es eines der besten Isolationsmittel, und seine Festigkeit macht es zum Zusammenbau von Isolierungsgebäuden oder Kühlvorrichtungen als einziges Material geeignet, 6g so daß in diesem Material diejenigen Eigenschaften vereinigt sind, für deren Ausnutzung bisher zwei Materialteile erforderlich sind, näm-
lieh die Umrahmung und das Isolationsmaterial, Kork, Sägemehl, Filz o. dgl.
Die Zeichnung veranschaulicht als Ausfüh-
rungsbeispiel der Erfindung einen Haushaltungskühlschrank. Fig. ι ist ein wagerechter Querschnitt eines Eckteiles desselben, während Fig. 2 diesen Teil im Aufriß darstellt.
Die Wände α des Kühlschrankes sind aus Balsaholz in geeigneter Dicke gebildet, und
ίο zwar, wie die Zeichnung zeigt, als Ganzes oder aus mehreren Lagen. Die Wände sind in die Eckpfosten b, welche gleichfalls aus Balsaholz bestehen, eingefügt. Die Eckpfosten bilden unten die Füße des Schrankes.
Die beiden Teile a und δ oder deren gleich-. wertiger Ersatz bilden die einzigen Hauptteile des Schrankes; durch sie erhält letzterer die erforderliche Festigkeit, und gleichzeitig erhält er infolge des hohen Isolationsvermögens des
ao Balsaholzes die Fähigkeit, die Wärme von seinem Innern in gleichem Maße abzuhalten, wie es die bekannten Kühlschränke ermöglichen.
Erforderlichenfalls kann der Kühlschrank
innen eine Bekleidung c aus einem geeigneten Plattenmaterial erhalten, welches nur den Zweck hat, aus sanitären Gründen eine direkte Berührung der Nahrungsmittel o. dgl. in dem Schrank mit dem Holz zu verhindern.
Um dem Schrank ein besseres Äußeres zu geben, kann die Außenseite mit Füllungsplat- 3<> ten d bekleidet sein, welche gegen die Seiten der Eckpfosten b bündig treffen ; die zusammenstoßenden Kanten sind mit Leisten e aus geeignetem Material beschlagen. Diese Leisten d sind aus dem Mark des Balsaholzes mit ge- 3S nügender Menge seiner Rinde zwecks Erzielung genügend langer Fasern gebildet. Das Mark ist zu Blättern geformt und zweckmäßig ' so behandelt, daß es undurchdringlich für Feuchtigkeit und empfänglich für Politur o. dgl. wird, um die Füllungsplatten verzieren zu können.
Die Wände α und die Eckpfosten b (und sonstige angewendete Teile aus Balsaholz) sind an ihrer Oberfläche durch geeignete Verfahren so behandelt oder bekleidet, daß ihre Luft- , zellen geschlossen sind, um eine Feuchtigkeitsverdunstung durch sie zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Kühlraum, dadurch gekennzeichnet, daß seine Wände und gegebenenfalls seine anderen Bestandteile aus dem wasserdicht gemachten Holz des Balsabaumes hergestellt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE293269C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969764C (de) * 1944-12-16 1958-07-17 Siemens Elektrogeraete Gmbh Tuer fuer Kuehl- oder Waermeraeume
DE1106350B (de) * 1954-05-10 1961-05-10 Constock Liquid Methane Corp Behaelter zur Aufbewahrung tiefsiedender verfluessigter Gase
FR2624958A1 (fr) * 1987-12-21 1989-06-23 Soumoudronga Alain Armoire frigorifique de type domestique
FR2639706A2 (fr) * 1987-12-21 1990-06-01 Soumoudronga Alain Armoire frigorique de type domestique
WO1990006479A1 (fr) * 1988-11-30 1990-06-14 Alain Soumoudronga Armoire frigorifique de type domestique

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