DE29317C - Vorrichtung zum Kippen, Balanciren und Feststellen von Fuhrwerken - Google Patents

Vorrichtung zum Kippen, Balanciren und Feststellen von Fuhrwerken

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DE29317C
DE29317C DENDAT29317D DE29317DA DE29317C DE 29317 C DE29317 C DE 29317C DE NDAT29317 D DENDAT29317 D DE NDAT29317D DE 29317D A DE29317D A DE 29317DA DE 29317 C DE29317 C DE 29317C
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Germany
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housing
balancing
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tilting
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DENDAT29317D
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TH. CH. SAR. geant in Church Stowe, England
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/10Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with screw and nut

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1884 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Kippen, Balanciren und Feststellen der Wagenobertheile, wenn solche zum plötzlichen Abladen von Materialien verwendet werden.
Ich bringe am Quersteg des Scheerbaumes ein Consol an und verbinde mit diesem mittelst Scharniers ein rohrartiges Gehäuse, welches gewöhnlich vertical nach unten hängt und durch ein Glied oder eine gekröpfte Stange mit dem Quersteg verbunden wird, indem das Glied bezw. die Stange über einen Haken oder Ansatz des Gehäuses fafst. Eine Schraube ist im Innern des Gehäuses gelagert und trägt eine Mutter, welche durch einen Schlitz des Gehäuses hindurchragt und durch Zapfen mit dem einen Ende einer Verbindungsstange, mit dem anderen Ende mit einem Consol am Wagengestell verbunden ist.
Fig. ι ist die Seitenansicht des Kipp- und Balancierapparates,
Fig. 2 ein Schnitt desselben,
Fig. 3 ein Diagramm, die Stellung der Theile bei vollständig gekipptem Wagen darstellend.
A ist der Quersteg zwischen den beiden Scheerbäumen eines Wagens, an welchem das durch Bolzen verbundene zweitheilige Consol B befestigt ist. Zwischen den Backen des Consols B befindet sich ein cylindrisches Gehäuse C, welches an dem einen Ende mit einem rechteckigen oder anders geformten, mit Deckel Ώ versehenen Raum C versehen ist, der zwei Schildzapfen E trägt, durch welche das Gehäuse C' C drehbar mit dem Consol B verbunden ist. Das Gehäuse hängt gewöhnlich nach unten und legt sich vertical gegen den Quersteg A, mit welchem dasselbe durch eine gekröpfte Stange oder ein Glied F verbunden ist. Das Glied F ist im Lager G am Steg A gelagert ■ und fafst über einen Haken oder Ansatz H am Gehäuse C C.
J ist eine Feder bezw. ein Gewicht, um das Glied F normal mit dem Haken H in Eingriff zu halten. Eine Schraubenspindel J läuft durch das Innere des Gehäuses CC1 und kann durch einen Griff gedreht werden, wodurch die Kegelräder KK' im oberen Raum C' des Gehäuses C C getrieben werden, oder die Kegelräder können durch Schnecke und Schneckenrad ersetzt werden.
Eine Mutter L, die auf der Spindel J läuft, ragt durch einen Schlitz M des Gehäuses C und ist an dem einen Ende durch Zapfen mit einer Verbindungsstange O verbunden, deren entgegengesetztes Ende P an dem Consol Q des Wagenrahmens R angebracht ist. Beim Drehen der Schraubenspindel J wird die Mutter L gezwungen, sich in der Nuth M auf- oder abzubewegen, wodurch der Wagen eine mehr oder weniger schräge Stellung erhält oder zum Balanciren des Wagens dient, so dafs das Pferd entlastet wird und der Wagen beim Senken keinen Druck auf das Pferd ausübt. Soll "der Wagen noch weiter, als die Bewegung der
Mutter L gestattet, oder plötzlich gekippt werden, so löst man das Glied F aus dem Haken H des Gehäuses CC, so dafs das letztere, seine äufserste Bewegung ausführen kann, wenn die Belastung des Wagens einen Zug auf die Verbindungsstange 0 ausübt. Hierdurch wird der ganze Apparat auf den Drehpunkten ENP aufgeklappt, bis der Wagen, wie in Fig. 3 gezeigt, vollständig gekippt und entleert ist. Hierauf kann der Apparat zusammengeklappt, der Wagen in die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Stellung zurückgebracht und das Glied F in den Haken H eingehakt werden.
Statt die Schraubenspindel J zum Bewegen der Mutter anzuwenden, kann man eine über Rollen laufende, endlose Kette im Gehäuse C benutzen und dieselbe, sowie die damit verbundene Mutter L durch geeignete Getriebe bewegen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Bei Kippwagen:
    Die Anordnung und Verwendung eines Consols B zum Tragen eines aufgehängten Gehäuses C C, das eine Schraubenspindel oder endlose Kette J enthält, die mittelst geeigneter Getriebe KK in Gang gesetzt wird, in Combination mit einer Mutter L und einer Verbindungsstange O, die mit dem Wagengestell R verbunden ist, um ein Balanciren des Wagenkörpers zu ermöglichen.
    , Die Combination des in einem geeigneten Lager G drehbar angebrachten Gliedes bezw. der Stange F mit einem Haken oder Ansatz H an dem Gehäuse C C zum Halten und Freigeben des Gehäuses und ^äes damit verbundenen Apparates, um das plötzliche Kippen des Wagens zuzulassen und den Wagenkasten festzuhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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