DE292660C - - Google Patents

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DE292660C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/40Softening or making skins or leather supple, e.g. by staking, boarding, or crippling machines, by dry mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Krispelmaschinen derjenigen Art, bei welchen die zusammengefaltete Haut an ihrer Faltstelle zwischen zwei Platten (Krispelplatten) hin und her gerollt wird.
Damit diese Krispelplatten den Dickenunterschieden der Häute sich anpassen können, hat man sie aus einzelnen zwar in sich starren, aber genügend beweglichen Platten oder Lamellen zusammengesetzt, die einzeln auf federnde Unterlagen gesetzt sowohl einzeln zurückweichen, als auch sich schräg gegen die Mittellage einstellen konnten.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Fugen zwischen den einzelnen Lamellen und die beim Nachgeben der Lamellen entstehenden Fugen Streifen auf der zu krispelnden Haut entstehen lassen, die sie minderwertig' machen.
Gemäß der Erfindung ist es gelungen, die Krispelplatte ungegliedert mit ununterbrochener Arbeitsfläche herzustellen und gleichwohl ihr eine überraschend große und zu ihrer selbsttätigen Anpassung an die vorkommenden Dickenunterschiede vollständig ausreichende Schmiegsarnkeit zu geben.
Die Erfindung besteht darin, daß die Krispelplatte aus dünnem, kreuzweise verleimtem Holz besteht, mit einer Kork- oder ähnlich nachgiebigen Stoffschicht belegt und durch einzelne Federn abgestützt ist, so daß sie an allen Stellen ihrer Arbeitsfläche nachgeben kann.
Auf diese Weise ist für die hochelastische Krispelplatte eine so nachgiebige, aber trotzdem feste Unterlage geschaffen, daß sich die Krispelplatte allen Dickenunterschieden anschmiegen und sich, soviel erforderlich, abbiegen oder windschief stellen kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Krispelplatte im Längsschnitt, Fig. 2 in Vorderansicht, und Fig. 3 im Querschnitt.
Der arbeitende Teil der Krispelplatte a besteht aus einer, soweit nötig, verleimten Korkplatte mit ebener ununterbrochener Arbeitsfläche. Diese Korkplatte ruht auf einer dünnen, kreuzweise verleimten Holzplatte b, die infolge dieser Gestaltung nach allen Richtungen federn kann. Gegen diese Holzplatte b drücken zu einzelnen Bündeln unten vereinigte Federn c, welche zweckmäßig auf einer gemeinsamen Leiste d angeordnet und mit dieser herausnehmbar sind. Das Ganze wird von einem Rahmen f getragen, welcher bei g mit der eigentlichen Krispelmaschine in Verbindung steht und während des Arbeitens im wesentlichen parallel verschoben wird. Dieser Rahmen / ist zweckmäßig als Kasten von U-förmigem Querschnitt ausgebildet, dessen freie Öffnung durch die Platte b abgeschlossen wird, so daß die Federn nach allen Seiten hin abgedeckt sind und der Rahmen trotz geringsten Gewichtes große Festigkeit besitzt.
Wenn auch als Stoff zur Herstellung der Platte d sich kreuzweise geleimtes Holz am besten eignet, so ist doch auch die Verwendung
einer Metallplatte, ζ. Β. einer dünnen Stahlplatte, nicht ausgeschlossen.
Nicht unbedingt notwendig ist es, daß die einzelnen Teile der Platte α unmittelbar verleimt oder verbunden sind, da sie-ja durch eine gemeinsame Unterlage d getragen werden. Vorzuziehen ist es jedoch, im Interesse einer ununterbrochenen Arbeitsfläche auch die einzelnen Lamellen der Platte α mit den Nachbarlamellen unmittelbar möglichst gut zu verbinden.
Endlich ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die Krispelplattcn eben sind, sondern die Erfindung ist beispielsweise auch bei einer zylindersegmentartig gewölbten Platte anwendbar, die mit einer ebensolchen oder auch mit einer ebenen Platte zusammenarbeitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Krispelplatte mit ununterbrochener Arbeitsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte aus dünnem, kreuzweise verleimtem Holz besteht, mit einer Kork- oder ähnlich nachgiebigen Stoffschicht belegt und durch einzelne Federn abgestützt ist, so daß sie an allen Stellen ihrer Arbeitsfläche nachgeben kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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