DE29227C - Cylinder-Gesteinbohrmaschine ohne Steuerraechanismen - Google Patents

Cylinder-Gesteinbohrmaschine ohne Steuerraechanismen

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DE29227C
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Germany
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rock drilling
control mechanisms
piston
drilling machine
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Application number
DENDAT29227D
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English (en)
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W. HESSELN in Broich bei Mülheim a. d. Ruhr
Publication of DE29227C publication Critical patent/DE29227C/de
Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/12Percussion drilling with a reciprocating impulse member
    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1884 ab.
In dem Gehäuse A, Fig. 1, befindet sich der dreifach eingedrehte Kolben B. Bei C tritt die bewegende Kraft (comprimirte Luft oder Dampf) ein und drückt den Kolben B nach vorn, während bei D, Fig. 2, die vorige Füllung entweicht. Alsdann wird der Kolben B durch die bewegende Kraft, deren Zutritt bei diesem Hube bei E, Fig. 1, geöffnet und bei F abgeschlossen war und jetzt bei E, Fig. 2, geschlossen und bei F geöffnet ist, rückwärts getrieben. Die beiden Löcher G vor und die acht Löcher H hinter dem druckempfangenden Theil des Kolbens lassen die comprimirte Luft durchtreten. Diese letzteren acht Löcher H, Fig. 3, und der Stift J, welcher auf der beweglichen, auf einer Seite mit einem Scharnier versehenen Platte K, Fig. 4, mit unterliegender Feder L befestigt ist, bewirken das Umsetzen des Kolbens. Der obere Theil des runden Stiftes J ist kegelförmig mit seitlich liegender Spitze, Fig. 5. und 6. Beim Rücklauf des Kolbens, Fig. 1, schiebt sich eines der Löcher H, welche genau dieselbe Form wie Stift J haben, auf den letzteren, Fig. 5, und wendet infolge der schiefkegelförmigen Beschaffenheit der Löcher H und des Stiftes J, Fig. 5 und 6, den Kolben um α/8 «eines Umfanges. Durch den Druck auf den Stift legt sich Platte K mit dem Stift an den Cylinderdeckel M an.
Beim Vorwärtslaufen des Kolbens wird die Platte K mit Stift J so lange durch die eingeströmte bewegende Kraft an den Cylinderdeckel M gedrückt, bis die Luft bei D entweicht, wonach die Feder L die Platte K wieder heben kann, Fig. 2. Durch dieses Heben der Platte K neigt sich der Stift J, Fig. 6, um etwas mehr, als die dünnste Stelle der Wandstärke der Löcher H zur Seite und mufs beim Rücklauf des Kolbens ein anderes Loch H sich auf den Stift J schieben, wodurch der Kolben wiederum um '/8 seines Umfanges umgesetzt wird.
Nachdem bei dieser Maschine die Einströmung C bei E oder F geschlossen ist, expandirt die Luft. Auch schlägt diese Maschine verhältnifsmäfsig kräftiger durch, trotzdem sie bedeutend mehr Touren macht, wie andere Gesteinbohrmaschinen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Gesteinbohrmaschinen ohne Steuermechanismen die Anordnung einer Kolbenstange mit drei Kolbenscheiben B1 B B2, von denen B1 und B2 Längskanäle besitzen, die zum Durchtritt der Luft, bei B2 aber auch zur Umsetzung des Bohrers durch die Klappe K mit Konus J und Feder L dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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