DE292265C - - Google Patents

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DE292265C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 a. GRUPPE
in OTTENSEN β. HAMBURG.
Selbsttätige Begichtung für Schmelzöfen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1915 ab.
Die Beschickung von Schmelzofen wurde bis vor wenigen Jahren fast durchweg von Hand vorgenommen. Die nötigen Materialien wurden entweder auf der Ilüttensohle oder auf der Gichtbühne sachgemäß zusammengestellt, in einen Kippwagen geladen, durch Arbeiter an den Ofen herangefahren und in den Fülltrichter geschüttet. Ob nun die Zusammenstellung auf der Hüttensohle oder auf
ίο Gichtbühnenhöhe stattfand, es war immer ein Aufzug für das Heben des Materials nötig. Da ein Aufzug angelegt werden mußte, lag der Gedanke nahe, diesen so auszuführen, daß er das Fördergut selbsttätig in den Fülltrichter schüttet. Auf diese Weise kommen die Arbeiter auf der Gichtbühne in Wegfall, da das zusammengestellte Material nur auf der Hüttensohle dem Aufzug zugeführt wird. Hierdurch haben sich Konstruktionen herausgebildet, die fast durchweg als Schrägaufzüge anzusehen sind. Kurz vor Beendigung der Auffahrt wird bei diesen Anlagen der Förderkübel an einer hierfür bestimmten Vorrichtung aufgehängt und gekippt, wodurch der
as Inhalt in den Fülltrichter des Schmelzofens geschüttet wird.
Um nicht zu starke Motoren zu bekommen, wird bei Aufzügen das Gewicht des Fahrstuhles und die halbe Nutzlast durch ein Gegengewicht ausbalanciert. Trotzdem wird zu Anfang der Fahrt, sobald die volle Last gehoben oder der leere Fahrstuhl gesenkt wird, der Motor sehr stark beansprucht, meistens auf das 2 1J2- bis 3-fache seiner normalen Leistung. Bei Schrägaufzügen, die als automatische Begichtung dienen, tritt dieser Übclstand noch deutlicher auf, da hier zu Beginn der Abfahrt das Gewicht des Förderkübcls infolge der Aufhängung nicht voll zur Wirkung kommen kann. Der Motor muß also beim Anlauf das volle Gegengewicht anheben.
Dieser Übelstand^wird gemäß der Erfindung durch eine selbsttätige Begichtung beseitigt, die auf der beiliegenden Zeichnung in Seitenansicht und Draufsicht veranschaulicht ist.
Zwischen zwei endlosen Tragorganen α hängen der Förderkübel b und das Gegengewicht c. Zu Beginn des Hubes steht der Förderkübel auf den Schienen der Hüttensohlc auf, belastet also die Tragorgane nicht, während das Gegengewicht c voll zur Wirkung kommt. Der Förderkübel ist nicht an den Tragorganen befestigt, sondern die Aufhängebolzen des Kübels bewegen sich in den Schleifen d der Tragorgane. Läuft also der Motor an, so unterstützt das Gegengewicht clic Bewegung der Tragorgane, während der Förderkübel noch stehen bleibt. Erst wenn die Strecke c zwischen den Aufhängebolzen und den Enden der Schleifen zurückgelegt ist, wird der Förderkübel gehoben. Zu dieser Zeit ist aber der Motor schon voll erregt, so daß kein Stromstoß mehr entsteht. Der Förderkübel wird bis f senkrecht gehoben, wandert die schräge Ebene entlang bis g und wird wieder gesenkt. Hierbei setzen sich die beiden am Korb befestigten Rollen h auf die

Claims (2)

Kurven i am Fördergestell auf, so daß infolge der weiteren Bewegung der Tragorgane der Kübel die punktierte Lage I erreicht, in welcher er entleert wird. Das Gegengewicht, das sich zu Anfang des Hubes bei II befand, ist während dieser Zeit nach III gewandert. Damit Förderkübel und Gegengewicht, während sie die obere schräge bzw. untere wagerechte Strecke, durchfahren, die Ketten nicht ίο nach unten durchziehen, sind am Fördergestell die Führungen k und / angebracht, auf denen sich die Rollen in und η des Kübels bzw. des Gegengewichts bewegen. Soll nun der entleerte Kübel wieder abfahren, so unterstützt das Gegengewicht beim Anlauf die Fahrt, wobei es sich von III nach II zurückbewegt. Da der leere Förderkübel an den Trngorganen aufgehängt ist, so ist von dem Motor lediglich die für das Drehen in die wagerechte Lage nötige Kraft zu leisten, . die bedeutend kleiner als das Gegengewicht ist. Es wird daher sowohl bei der Auffahrt wie bei der Abfahrt der Motor beim Anlauf ■ durch das Gegengewicht gezogen, so daß keia Stromstoß entsteht. Die Motoren können also für dieselbe Tragkraft schwächer gehalten werden als bei anderen Ausführungen. Audi wird die Gcsamtlage im Vergleich zu den Schrägaufzügen einfach und übersichtlich und deshalb 'billiger. Betriebsstörungen, wie sie durch Unaufmerksamkeiten der Bedienung bei Verwendung von getrennten Ketten oder Seilen für Fahrstuhl und Gegengewicht vorkommen, sind bei den geschlossenen Tragorganen ausgeschlossen. Ρλ τ j·: ν τ - A ν s ρ r ü c ii κ:
1. Selbsttätige Begichtung für Schmelzöfen, dadurch gekennzeichnet, daß Förderkübel und Gegengewicht zwischen zwei geschlossenen Tragorganen derart aufgehängt sind, daß das Gegengewicht bei der Auf- und Abfahrt das Anlaufen der Antriebsmaschine unterstützt, während das Gewicht des Fördcrkübels ganz oder teilweise abgefangen ist. ■
2. Selbsttätige Begichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderkübel (b) in einer Schlitzführung (d) an den Tragorganen (a) hängt, während das Gegengewicht (c) fest mit den Tragorganen verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3030307A1 (de) * 1979-08-21 1981-03-12 Outokumpu Oy, Outokumpu Vorrichtung zum foerdern fester oder fluessiger stoffe, insbesondere zum beschicken eines schachtofens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3030307A1 (de) * 1979-08-21 1981-03-12 Outokumpu Oy, Outokumpu Vorrichtung zum foerdern fester oder fluessiger stoffe, insbesondere zum beschicken eines schachtofens

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