DE229172C - - Google Patents
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- DE229172C DE229172C DE1909229172D DE229172DD DE229172C DE 229172 C DE229172 C DE 229172C DE 1909229172 D DE1909229172 D DE 1909229172D DE 229172D D DE229172D D DE 229172DD DE 229172 C DE229172 C DE 229172C
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- DE
- Germany
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- machine
- plate
- cranks
- potatoes
- earth
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D21/00—Digging machines with potato-picking implements
- A01D21/02—Digging machines with potato-picking implements with picking tools moved up-and-down
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 229172 KLASSE 45 c. GRUPPE
Kartoffelerntemaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kartoffelerntemaschine, welche eine Aufnahme bzw.
Ernte der im Acker befindlichen Kartoffeln dadurch erreicht, daß die Maschine schrittweise
vorwärts bewegt wird, wobei während der Vorwärtsbewegung eine über eine oder mehrere
Kartoffelreihen reichende Erdschicht abgestochen wird, die während des Stillstandes
der Maschine gehoben und einer Auslese- und
ίο Sammelvorrichtung zugeführt wird. Die Maschine
ist mit Motorbetrieb eingerichtet.
Die Zeichnung zeigt eine solche Maschine im allgemeinen in einer beispielsweisen Ausführungsform
in
Fig. ι in einem senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 oben in einem wagerechten Schnitt, unten in einer Draufsicht.
Das Gestell 1 ruht auf vier Rädern 2 und
läßt sich durch eine Hebel- oder Schraubvorrichtung, die sich auf die in einer Führung
gleitenden Vorderlager stützt, so heben, daß ihre Greifvorrichtung für den Straßentransport
in eine höhere Lage gebracht werden kann. Auf dem Gestell 1 sind der Motor 4, Wasserkasten
5 und ähnliche, zum Betriebe nötige Einrichtungen angebracht, um die geeignete Lastverteilung für die Arbeit und Stabilität
der Maschine herzustellen.
Im vorderen Ende des Gestelles sind senkrechte oder annähernd senkrechte Führungen 6
befestigt, in welchen Zuglaschen 7 mit reibungsmindernden Einrichtungen gleiten. In
den unteren Enden dieser Laschen 7 schwingt eine Platte 8 derart, daß sie in der Ruhe in
der Wagerechten liegt und nach oben geneigt gestellt werden kann. Dies wird zweckmäßig
dadurch bewirkt, daß die Platte durch eine an einem mit ihr verbundenen Hebelarm
sitzende Rolle 9, welche auf der Führung 6 läuft, unterstützt wird. Die Schwingung der
Platte 8 tritt während ihres Hochganges ein, indem die Stützrolle 9 durch eine entsprechende
Führung 10 abgelenkt wird (Fig. 1 punktierte Stellung).
Die Bewegung der Platte 8 wird durch den Motor mittels geeigneter Vorrichtungen und
an sich bekannter Mittel so bewirkt, daß die Platte 8 zum Zwecke ihrer Beladung in ihrer
tiefsten Stellung eine Zeitlang bleibt, desgleichen in ihrer obersten, gekippten Stellung
einen Augenblick steht, das Heben und Senken aber tunlichst schnell erfolgt.
In der Zeichnung ist eine diesem Zweck dienende Ausführungsform durch den einarmigen
Hebel 11 gezeigt, an dessen Ende die Zuglaschen 7 angreifen, und welcher durch
eine unrunde bzw. Nockenscheibe 12, die auf der durch das vom Motor 4 angetriebene
Zahnrad gedrehten Welle 13 sitzt, bewegt wird.
Auf derselben Welle 13 sitzen Kurbeln 14,
an welchen Schubstangen 15 angreifen. Diese Schubstangen 15 sind so lang, daß sie hinter dem
Wagen herschleifen, und tragen je einen, oder falls sie vorteilhafterweise durch Querstreben
16 gekuppelt sind, einen gemeinsamen Schuh an . ihrem freien Ende, dessen besondere Form
ihn geeignet macht, in die Erde teilweise einzudringen und sich dort so festzusetzen,
daß er ein festes Widerlager für den durch die sich drehenden Kurbeln erzeugten Druck
j bildet, wodurch ein schrittweises Vorwärts-
-,- "Ί T'Oi
bewegen der Maschine um ein ganz bestimmtes Stück stattfindet.
Die Stellung der Nocken 12 und Kurbeln
14 gegenseitig ist derart, daß während des durch den Kurbelhub bewirkten Fortschreitens
der Maschine die Platte 8 im tiefsten Punkte ruht, während des Hebens und Senkens
der Platte aber die Maschine ruhig auf der Stelle steht und die Schubstangen mit
ihrem Schuh aus der Erde herausgezogen werden.
Den hinteren Abschluß der Platte 8 bildet eine feste Wand 18, vor welcher sie sich vorbeiführt
und über deren obere Kante sie bei ihrer Kippung ihre aufgenommene Last entleert.
Zur Weiterbearbeitung des Materials dient ein schwingender, aus gegenseitig durchtretenden
Stäben gebildeter Rost 19 und ein EIevator 20; beide bieten in ihrer Anwendung
bei Kartoffelerntemaschinen nichts Neues.
Eine Welle 21 überträgt die Motorbewegung auf beide Seiten der Maschine, um ein Verdrehen
der Kurbeln 14 bzw. eine ungleichmäßige Beanspruchung der arbeitenden Teile
zu verhüten.
Die Arbeitsweise der Maschine ist nun folgende : Die Maschine steht in einer von ihr I
selbst gegrabenen Rinne 22 im Acker, die so tief ist, daß die am tiefsten gewachsenen
Kartoffeln nach aller Wahrscheinlichkeit aufgeladen werden müssen.
Die Platte 8 steht im tiefsten Punkte, die Kurbeln 14 im Totpunkt ihrer Schubstellung
zu den Stangen 15, der Motor arbeitet, und die Kurbeln treiben die Schubstangen nach
rückwärts, wodurch sich der Schuh 17 in die Erde einführt und die ganze Maschine vorwärts
gehen muß. Hierdurch treibt sich die Platte 8 in die Erde wagerecht so weit ein,
bis die Kurbeln ihren Hub vollendet haben.
Nun beginnt das Heben der Platte mit der auf ihr lastenden, die Kartoffeln enthaltenden
Erde, welche durch die Schräglage bzw. das Kippen der Platte auf den schwingenden
Rost fällt und dort abgeschüttelt wird, während die Kartoffeln dem Elevator zulaufen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kartoffelerntemaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine beim schrittweisen Vorwärtsgang eine die Kartoffeln enthaltende Erdmasse absticht, beim Stillstand der Maschine hebt und einer Auslese- und Sammelvorrichtung zuführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE229172T | 1909-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229172C true DE229172C (de) | 1910-12-03 |
Family
ID=34608623
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1909229172D Expired DE229172C (de) | 1909-02-19 | 1909-02-19 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229172C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE906383C (de) * | 1950-10-17 | 1954-03-22 | Georg Maurer | Kartoffelroder |
-
1909
- 1909-02-19 DE DE1909229172D patent/DE229172C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE906383C (de) * | 1950-10-17 | 1954-03-22 | Georg Maurer | Kartoffelroder |
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