DE291973C - - Google Patents

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DE291973C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/16Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
    • B28B7/18Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 291973 KLASSE BOa. GRUPPE
WOLF & CO. in GUBEN
und GEBR. FRIESECKE in BERLIN.
Form zur Herstellung von Kabelsteinen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1914 ab.
Die zur Verlegung unterirdischer Kabelleitungen dienenden Kabelsteine aus Beton werden bisher unter Benutzung von Kabelsteinformen hergestellt.
Das eine der beiden bekannten Herstellungsverfahren besteht darin, daß die Betonmasse in die Kabelsteinform gestampft und der Kabelstein nach seiner Fertigstellung ausgeschält wird. Ein zweites bekanntes Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß der Beton breiförmig in die Form gegossen und in derselben gerüttelt wird, wodurch" die Masse eine erhöhte Dichtigkeit und Festigkeit erhält. Da die Kabelsteine in der Form erhärten müssen, der ErhärtungsVorgang jedoch längere Zeit, gewöhnlich einen ganzen Tag erfordert, benötigt man für eine wirtschaftliche Herstellungsweise eine größere Anzahl von Formen, nämlich so viel, als Kabelsteine in einem Tage hergestellt werden sollen. Mit Rücksicht auf die verschiedenen Arten der Kabelsteine, die durch die Anzahl der Kanäle und durch die gerade oder gewölbte 'Ausführungsform der Decke bedingt sind, vergrößert sich das für einen wirtschaftlichen Betrieb erforderliche Lager an Kabelsteinformen noch erheblich. Hierin liegt ein wesentlicher Übelstand der bisher verwendeten Kabelsteinformen.
Diese bestehen aus vier Wänden, zwei Stirn- und zwei Seitenwänden, die gewöhnlich durch Schrauben miteinander verbunden werden; ein Ober- und Unterboden ist hierbei nicht vorhanden. Will man mittels dieser Formen die Kabelsteine herstellen, so werden dieselben auf den ebenen Boden gestellt, und der Beton wird schichtenweise eingestampft.
Im Gegensatz zu diesen bekannten Ausführungsformen kennzeichnet sich die Kabelsteinform gemäß der Erfindung dadurch, daß sie mit einer an den Seitenwänden lösbar zu befestigenden Grundplatte ausgestattet wird und dafür Vorsorge getroffen ist, daß dieselben Seiten- und Stirnwände sich zur Verbindung mit ebenen und gewölbten Grundplatten eignen, so daß unter Benutzung derselben Seiten- und Stirnwände Kabelsteine mit ebener oder gewölbter Decke hergestellt werden können.
Um dieselben Stirnwände, die zur Herstellung von Steinen mit ebener Decke geeignet sind, auch für die Herstellung von Steinen mit gewölbter Decke verwenden zu können, werden gemäß der Erfindung besondere Einsatzstücke oder Leisten, etwa in Form eines Kreisabschnittes, angewendet, die mit den Kopfstücken so verbunden werden, daß ein dichter Abschluß der Stirnwand möglich wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht einer Kabelsteinform mit ebener Grundplatte,
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1 in der Anwendung auf Kabelsteine mit vier Kanälen; Fig. 3 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. i;'
Fig. 4 zeigt die Stirnansicht einer Form, welche zur Herstellung von Kabelsteinen mit vier Kanälen und gewölbter Decke bestimmt ist;
Fig. 5 stellt die Stirnansicht einer Form j zur gleichzeitigen Herstellung zweier Kabel- I steine mit je zwei Kanälen und gewölbten I Decken dar, und
Fig. 6 ist der Schnitt durch ein Kopfstück nach Linie C-D der Fig. 2.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. ι bis 3 besteht die Kabelsteinform aus zwei ~Längswänden α und zwei Stirnwänden oder
ίο Kopfstücken b sowie einer ebenen Grundplatte c. Die Verbindung der Einzelteile miteinander ist eine lösbare und wird durch klappbare Schrauben bewirkt. Die zur Vereinigung der Längswände und der Kopfstücke bestimmten Schrauben d sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an die Längswände angelenkt und greifen in Schlitze der Kopfstücke ein. Die zur lösbaren Verbindung der Grundplatte dienenden Schrauben e sind an letztere selbst angelenkt; die zugehörigen Schraubenmuttern werden gegen den wage-rechten Flansch der unteren der vier zur Versteifung der Seitenwände α dienenden Winkeleisen angezogen.
Die Grundplatte c ist aus Flach- und Winkeleisen zusammengenietet. Jedes der Κορίτ stücke b ist bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 am unteren Rande mit zwei Augen f versehen, welche, wenn die Kopfstücke für die Herstellung von Kabelsteinen mit gewölbter Decke dienen sollen, zum Festschrauben von Zwischenleisten dienen.
Die Fig. 4 läßt ersehen, wie unter Benutzung der gleichen Seitenwände und Kopfstücke eine Form für Kabelsteine mit gewölbter Decke zusammengesetzt wird. An Stelle der ebenen Grundplatte c ist eine solche c' von gewölbter Form getreten; die freie Stelle zwischen der Unterkante des Kopf-Stückes b und der gewölbten Fußplatte c' wird ausgefüllt durch die Zwischenleiste g, die einerseits mittels wagerechter Schrauben m an den Augen f des Kopfstückes und andererseits mittels einer senkrechten Schraube h an der Grundplatte c' befestigt wird.
Es genügt also das Auswechseln der Grundplatte c gegen c', um dieselben Seitenwände und Kopfstücke für Formen mit ebener und gewölbter Decke benutzen zu können.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 zeigt eine Form zur Herstellung eines Kabelsteines mit vier Kanälen I, II, III, IV und ebener Decke. Soll die gleiche Form zur gleichzeitigen Herstellung von zwei Kabelsteinen mit je zwei Kanälen I, II bzw. Ill, IV dienen, so genügt es, eine Längswand zwischen die Kanäle II und III einzusetzen. Um die Lage derselben zu sichern, werden die Kopfstücke zweckmäßig mit einer entsprechenden Führung ausgestattet, z. B. in Form eines Flansches k (Fig. 6), welcher über eine entsprechende Aussparung der Zwischenwand greift. Die Führung der Zwischenwand kann jedoch auch in beliebig anderer Weise, z. B. durch Schlitze, Schienen und ähnliche bekannte Mittel erfolgen.
In der gleichen Weise kann eine Unterteilung vorgenommen werden, wenn dieselbe Form zur gleichzeitigen Herstellung von vier Steinen mit je einem Kanal Verwendung finden soll; in üiesem Fall werden drei Längswände benötigt.
Während ein und dieselbe Grundplatte c Verwendung finden kann, sowohl für die Zusammensetzung der Formen zur Herstellung von ebenen Kabelsteinen mit vier, drei, zwei Kanälen oder je einem Kanal, benötigt man für die Herstellung von Kabelsteinen mit gewölbten Decken verschiedener Grundplatten, je nachdem beispielsweise vier oder zwei Kanäle in den ,Kabelsteinen vorgesehen werden sollen. Das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 zeigt die bereits erwähnte gewölbte Grundplatte c', deren Wölbung sich über die ganze Breite der Form erstreckt. Die Anordnung nach Fig. 5 läßt ersehen, daß bei gleichzeitiger Herstellung zweier Kabelsteine mit je zwei Kanälen und gewölbter Decke eine Grundplatte c" mit doppelter Wölbung benötigt wird, desgleichen zwei Einsatzleisten g'. Bei der Anordnung nach Fig. 5 sind zwei Kopfstücke b' nebeneinandergesetzt; es steht jedoch nichts im Wege, dasselbe über die ganze Breite sich erstreckende Kopfstück b wie bei der Form nach Fig. 2 oder 4 zu verwenden.
Der Erfindungsgegenstand eignet sich auch zur Herstellung von Betonsteinen für andere Zwecke, sofern diese Steine mit Kanälen ausgestattet und mit ebener oder gewölbter Decke versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Form zur Herstellung von Kabelsteinen u.dgl., bestehend aus miteinander lösbar verbundenen Seiten- und Stirnwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Formrahmens mit einer einfach oder mehrfach gewölbten Grundplatte dadurch ermöglicht wird, daß segmentartige Leisten (g, g') am unteren Rande der rechteckigen Stirnwände (&) befestigt werden, die einen vollständigen Abschluß der Stirnwände schaffen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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