DE291971C - - Google Patents

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DE291971C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
    • B60R25/042Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor operating on the fuel supply

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 291971 -KLASSE 63 c. GRUPPE
Sicherheitsschloß für Kraftfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß für Kraftfahrzeuge mit zum Sperren der Betriebsstoffleitung dienender, entgegen der Wirkung einer Feder in die Sperrlage zu verschiebender und in dieser mittels eines Schlosses zu sichernder Stange mit Kontakten, die in der Sperrlage der Stange den Zündstromkreis unterbrechen. Die Erfindung betrifft nun bei einem Sicherheitsschloß dieser Art die besondere Ausführung der Kontakte, die so eingerichtet sind, daß mit der Stange, welche durch ihre Verschiebung das Schließen und öffnen der Betriebsstoffleitung bewirkt, ein Gleitstück sich verschiebt, auf dem ein einzelner Kontakt angeordnet ist, der in Verbindung mit Zwei Kontaktpaaren, die auf einem Block aus Isoliermaterial vorgesehen und so angeordnet sind, daß die Kontakte eines jeden Kontaktpaares auf den einander gegenüberliegenden Seiten des Gleitstückes sich befinden, zugleich den Zündstromkreis unterbricht und den Magnetinduktor kurzschließt oder die umgekehrten Schaltungen ausführt.
In der Zeichnung ist das Sicherheitsschloß teilweise in senkrechtem Schnitt und teilweise in Ansicht dargestellt.
Das Sicherheitsschloß besteht aus einem Gehäuse 1, das am Spritzbrett oder an einem sonst geeigneten Teil des Kraftfahrzeuges befestigt wird. Der abnehmbare Deckel des Gehäuses ι wird dadurch in seiner Stellung gesichert, daß seine nach einwärts gerichteten Ansätze 3 über Ansätze 4 des Gehäuses greifen. Der im Gehäuse gelagerte Riegel 8 aus harter Fiber oder sonst geeignetem Isoliermaterial wird durch auf Führungsstiften 13 sitzende Federn 14 gegen das aus Scheiben 15 bestehende Vexierschloß bekannter Art gedrückt, so daß er nach oben gehen kann, wenn die Einschnitte 27 der beiden Scheiben 15 aufeinander. eingestellt sind. Die Scheiben 15 des Vexierschlosses sitzen auf einer Welle 18. Der Riegel 8 ist durch eine in einem Schutzrohr 28 eingeschlossene Stange 29 mit dem Ventil 30 verbunden, das im Ventilgehäuse 31 gelagert ist und die Brennstoffleitung 32 schließt oder freigibt, je nach der Stellung des Riegels 8.
Im Gehäuse 1 sind ferner auf Blöcken aus Isoliermaterial elektrische Kontakte 33 angeordnet, denen Kontakte 34 entsprechen. Der Riegel 8 hat ein Gleitstück 35, das als Kontakt ausgebildet ist und entweder die Kontakte 33 oder die Kontakte 34 miteinander verbindet, je nach der Stellung des Riegels 8. Die Kontakte 33 sind durch Leitungsdrähte 36 parallel mit dem Batteriestromkreis des Kraftfahrzeuges geschaltet, und die Kontakte 34 dienen dazu, den Magnetinduktor mittels der Drähte 37 kurzzuschließen.
Beim Absperren der Brennstoffleitung durch Abwärtsdrücken des Riegels 8 wird einerseits der normal durch das Gleitstück 35 geschlossene Zündstromkreis unterbrochen und andererseits der Magnetinduktor kurzgeschlossen, während beim Auslösen der Sperrvorrichtung der den Magnetinduktor kurzschließende Stromkreis unterbrochen und der Zündstromkreis geschlossen wird, da das Gleitstück 35 mit dem Riegel 8 nach aufwärts geht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsschloß für Kraftfahrzeuge mit zum Sperren der Betriebsstoffleitung dienender, entgegen der Wirkung einer Feder in die Sperrlage zu verschiebender und in dieser mittels Schlosses zu sichernder Stange mit Kontakten, die in der Sperrlage der Stange den Zündstromkreis unterbrechen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem durch die Stange verschiebbaren Gleitstück (Riegel 8) ein einzelner Kontakt (35) angeordnet ist, während auf einem Block aus Isoliermaterial zwei Kontaktpaare (33, 33 und 34, 34) derart vorgesehen sind, daß die Kontakte eines jeden Kontaktpaares auf den einander gegenüberliegenden Seiten des Gleitstückes (8) sich befinden, zu dem Zwecke, durch Verschieben des Gleitstückes (8) beim Schließen und Öffnen der Betriebsstoffleitung zugleich den Zündstromkreis zu unterbrechen und den Magnetinduktor kurzzuschließen bzw. die umgekehrten Schaltungen auszuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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