DE291890C - - Google Patents
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- DE291890C DE291890C DENDAT291890D DE291890DA DE291890C DE 291890 C DE291890 C DE 291890C DE NDAT291890 D DENDAT291890 D DE NDAT291890D DE 291890D A DE291890D A DE 291890DA DE 291890 C DE291890 C DE 291890C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/22—Extrusion presses; Dies therefor
- B30B11/26—Extrusion presses; Dies therefor using press rams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATE N %Μ T.
Die Entwicklung des Braunkohlen-Brikettpressenbaues hat in neuerer Zeit dahin geführt,
daß Pressen gebaut werden, bei denen in einem gemeinschaftlichen Formzeugkanal, der von zwei äußeren Wänden des Preßkopfes
gebildet wird, zwei Formen nebeneinander liegen. Die aus Stahlstücken, welche in den
Formzeugkanal eingelegt werden; gebildeten Brikettformen müssen wegen der eintretenden
ίο Abnutzung der Formzeuge verstellbar sein.
Diese Verstellung der beiden Formen mittels des üblichen, aus Zunge, Stellspindel und
Schneckenradgetriebe bestehenden Stellzeuges begegnete dabei mancherlei Schwierigkeiten.
Man hat wohi bisher ausschließlich die gleichzeitige Verstellung beider Brikettformen
mittels einer gemeinsamen Zunge und einer einzigen Stellspindel beibehalten. Es sind je-
. doch auch schon Vorschläge gemacht worden, nach denen für zwei in einem gemeinschaftlichen
Formzeugkanal liegende Formzeuge zwei Zungen und zwei Stellspindeln vorhanden sein
sollen.
Hierbei muß die Spindel'für die eine Form
durch das mit einer entsprechenden Aussparung versehene Schneckenrad der anderen
Spindel hindurchgeführt werden; dies scheint aber bisher nicht zur Ausführung gekommen
zu sein. .,,, .
Nach einem anderen Vorschlag soljg-eine
einzige Stellspindel durch Vermittlungf;'eines
quer über den beiden Zungen liegenden Druckstückes die Verstellung beider Formen bewirken.
Man kann dabei aber nicht jede Form beliebig für sich verstellen.
Die breite Aussparung im Preßkopf, die zur Aufnahme von zwei Formzeugen dient, bedeutet
eine große1 Schwächung des Preßkopfes, so daß man mit Gußeisen von gewöhnlicher
Beschaffenheit kaum noch auskommt. Der ungeheuere Preßdruck von etwa 1500 kg/qcm
macht große Wandstärken erforderlich, die leicht zu blasigen Gußstücken führen, so daß
Brüche des Preßkopfes vorkommen.
Nach der Erfindung soll eine Presse geschaffen werden, die zwei verstellbare Formen
in einem gemeinschaftlichen Preßkopf hat und bei der die eben erwähnten Übelstände
nicht vorhanden sind. Zu diesem ,Zweck soll jede Form einen besonderen Form- 5<>
zeugkanal erhalten. Es sollen aber nicht zwei vollständige Preßköpfe nebeneinander angeordnet
werden, was zu übergroßen Abmessungen der ganzen Presse führen müßte, sondern die beiden Formzeugkanäle sollen in
einem gemeinsamen Gußstück (Preßkopf) liegen und voneinander nur so weit entfernt
sein, daß man zwischen ihnen einen kräftigen Mittelsteg anbringen kann. Dieser fest im
Preßkopf sitzende Mittelsteg dient dann zur Verlagerung des Zungenbolzens und zur Aufnähme
einer dritten Reihe von Schrauben- ! bolzen für eine Preßkopfverklammerung, die
,'in üblicher Weise zur Verstärkung des guß-
\ eibernen Preßkopfes dient.
Die beiden Brikettformen kommen dabei
so weit auseinander, daß die Stellspindel der einen Form außen an dem Schneckenrad der
anderen Form vorbeigeführt werden kann, so daß die beiden Stellvorrichtungen voneinander
vollständig unabhängig sind.
Jeder der beiden Formzeugkanäle des Preßkopfes erhält nur eine geringe Breite, so
daß der Preßkopf aus Gußeisen mit den bei älteren Pressen mit einfachem Formzeugkanal
ίο üblichen Wandstärken hergestellt werden kann
und gegen Bruch gesichert ist. Für den Zungenbolzen, der für beide Formen aus einem
Stück bestehen kann, ergibt sich eine vorzügliche Verlagerung an drei Stellen. Ebenso
kann man die quer über dem Preßkopf und unter dem Preßkopf liegenden Klammern, die
bisher nur durch zwei Reihen Schraubenbolzen verbunden werden konnten, durch eine
dritte Reihe von Schraubenbolzen verbinden, die durch den' Mittelsteg des Preßkopfes geht.
Diese dreifache Lagerung ergibt für den Zungenbolzen und für die Preßkopf klammern eine
sehr günstige Beanspruchung durch die an zwei Stellen angreifende Belastung.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch den Preßkopf an der Stelle, wo die Stellspindeln liegen;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt des Preßkopfes durch einen Formzeugkanal;
Fig. 3 ist ein wagerechter Längsschnitt des Preßkopfes in Höhe des Zungenbolzens.
Die Einrichtung ist folgende:
Die Einrichtung ist folgende:
Der Preßkopf α hat zwei Formzeugkanäle b
und c. Die Formzeugkanäle werden gebildet von den beiden äußeren Wänden d und dem
Mittelsteg e, dessen Wandstärke so bemessen ist, daß die Formen genügend weit auseinanderliegen,
um die Stellspindel f der einen Form an dem Schneckenrad h der anderen
Form außen frei vorbeiführen zu können.
Der, Mittelsteg e ist dabei so stark, daß er zur Aufnahme von Bolzen i ausreicht, durch
welche der Deckel m und die Klammern η auch noch in der Mitte verbunden werden.
Ferner dient der Mittelsteg β zur Verlagerung des Zungenbolzens k, der also einmal in den
beiden äußeren Wänden d und ferner im Mittelsteg e gelagert ist.
Claims (2)
1. Preßkopf für Braunkohlen-Brikettpressen
mit zwei voneinander vollständig getrennten Formzeugkanälen, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen beiden Formzeugkanälen ein fester Mittelsteg (<?) liegt,
der im Verein mit den beiden äußeren Wänden des Preßkopfes zur Verlagerung des Zungehbolzens (k) und zur Aufnahme
von Preßkopfverklammerungsbolzen
(i) dient:
2. Preßkopf für Braunkohlen-Brikettpressen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Formzeugkanäle so weit auseinanderliegen, daß die Stellspindel {f) der einen Form frei an dem
Schneckenrad {h) der Stellvorrichtung der anderen Form vorbeigeht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291890C true DE291890C (de) |
Family
ID=546724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291890D Active DE291890C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291890C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1056520B (de) * | 1953-10-28 | 1959-04-30 | Buckau Wolf Maschf R | Mehrkurbel-Brikettpresse mit gusseisernem Presskopf |
-
0
- DE DENDAT291890D patent/DE291890C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1056520B (de) * | 1953-10-28 | 1959-04-30 | Buckau Wolf Maschf R | Mehrkurbel-Brikettpresse mit gusseisernem Presskopf |
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