DE2917453A1 - Extrusionsverfahren und -vorrichtung - Google Patents

Extrusionsverfahren und -vorrichtung

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DE2917453A1 DE19792917453 DE2917453A DE2917453A1 DE 2917453 A1 DE2917453 A1 DE 2917453A1 DE 19792917453 DE19792917453 DE 19792917453 DE 2917453 A DE2917453 A DE 2917453A DE 2917453 A1 DE2917453 A1 DE 2917453A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/005Control arrangements
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/20Roller-and-ring machines, i.e. with roller disposed within a ring and co-operating with the inner surface of the ring
    • B30B11/201Roller-and-ring machines, i.e. with roller disposed within a ring and co-operating with the inner surface of the ring for extruding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

  • Cxtrusionsverfahren und -vorrichtung
  • Die Erfindung befaßt sich mit Extrusionspressen, insbesondere zur Herstellung von Tierfutterpellets.
  • Extrudierte Tierfutter werden im allgemeinen auf Pressen hergestellt, die aus einem zylindrischen Form- bzw. Mundstück mit Extrusionsöffnungen in der Form von mehr oder weniger radial zum Mundstückzylinder gebohrten Löchern mit einem Durchmesser entsprechend der geforderten Produktgröße bestehen. Eine Preß- bzw. Quetschrolle, die unabhängig angeordnet ist und die mit der Innenfläche des Mundstücks in enge Berührung bewegt werden kann, ist unter Reibung durch die Rotation des Mundstücks angetrieben. Zu extrudierendes Material, das normalerweise mittels offenen Dampfs zu einer feuchten, etwas plastischen Konsistenz aufgewärmt ist, wird in das Mundstück eingeführt und durch die Öffnungen hindurchgedrückt, wenn es zwischen die Quetschrolle und das Mundstück eingequetscht wird. Das extrudierte Produkt wird auf die geforderte Länge zugeschnitten oder abgebrochen, wenn es aus der Außenfläche des Mundstücks austritt.
  • Es gibt Varianten, bei denen ein freilaufendes Mundstück unter Reibung mittels direkt angetriebener Quetschrollen angetrieben ist oder bei denen das Mundstück eine flache Scheibe ist und sich die Quetschrolle auf einer ringförmigen Bahn bewegt.
  • Ein grundsätzliches Problem beim Betrieb dieser Pressen besteht darin, daß sie zum Blockieren, Verstopfen oder Überfließen neigen, was die Abschaltung der Anlage notwendig macht, um Material im Rollenspalt zu entfernen, oder was sogar den Ausbau des Mundstücks erforderlich macht, damit jedes Loch einzeln gereinigt werden kann. Pressenverstopfungen stehen im allgemeinen in Verbindung mit hohen Zuführungstemperaturen, hohen Gehalten an klebrigen Komponenten wie beispielsweise Molasse und/oder übermäßigen Zuführungsmengen; jedoch schwanken die kritischen Bedingungen von Zusammensetzung zu Zusammensetzung.
  • Die Anforderungen der Industrie sehen jedoch vor, daß bei einer gegebenen Zusammensetzung üblicherweise nur kurze Produktionsläufe ausgeführt rt werden, und daher muß die optaale Abgleichung der Bedingungen kontinuierlich verändert werden.
  • Die Betreiber verlassen sich sehr stark auf eine subjektive Einschätzung der Zuführungsbedingungen und haben zur Vermeidung von Blockagen und Verstopfungen die Neigung, die Presse bei "sicheren" Arbeitsbedingungen laufen zu lassen, die weit von dem Optimum hinsichtlich der Produktqualität und der Ausstoßmenge entfernt sein können.
  • Es ist jetzt festgestellt worden, daß der Schlupf zwischen dem Mundstück und der Rolle mit beispieisweise zunehmenden Zuführungsraten des Materials zum Spalt zunimmt. In Abhängigkeit von der besonderen Art, Temperatur, Zusammensetzung etc. des Materials ist der bei bestimmten Zuführungsmengen auftretende Schlupf unterschiedlich, ebenso wie die Größe der Änderung des Schlupfs mit zunehmenden Zuführungsmengen. Es ist jedoch festgestellt worden, daß für eine besondere Zusammenstellung der Betriebsbedingungen ein Wert für den Schlupf oder die Größe der Veränderung des Schlupfs gegeben ist, der bei seiner Überschreitung dazu neigt, zu Blockagen zu führen. Im allgemeinen nimmt der Schlupf bei geringen Zuführungsmengen etwa linear mit der Zunahme der Zuführungsmenge zu, wenn jedoch die Zuführungsmenge zunimmt, nimmt der Schlupf schneller zu, d.h. die Größe der Veränderung des Schlupfs nimmt zu. Zwar gibt es keine scharfe Veränderung von einer linearen Zunahme des Schlupfs bei zunehmender Zuführungsmenge, jedoch kann das Einsetzen der schnelleren Veränderung des Schlupfs etwa bei der optimalen Zuführungsmenge liegen.
  • Die Erfindung sieht vor ein Verfahren zum Extrudieren eines Materials, und zwar durch Zuführen des Materials in den Spalt zwischen einer Druck- bzw. Quetschrolle und einem Mundstück mit Extrusionsöffnungen, durch die das Material hindurchgedrückt wird, wobei entweder die Rolle oder das Formstück angetrieben wird, was das jeweils andere Teil, d.h. das Mundstück oder die Rolle, zur Rotation veranlaßt, und durch Feststellen des Schlupfs zwischen der Rolle und dem Mundstück und durch Veränderung der Zuführung des Materials zu dem Spalt, wenn der Schlupf einem vorbestimmten Wert entspricht oder wenn die Größe der Veränderung des Schlupfs einem vorbestimmten Wert entspricht.
  • So kann durch Feststellen des Schlupfs die Regelung des Betriebs der Extrusionspresse verbessert werden. Die Materialzuführung zu dem Spalt kann durch Anhalten oder Reduzieren der Zuführungsmenge oder durch Veränderung ihrer Temperatur, Zusammensetzung oder anderer Parameter verändert werden.
  • Der Schlupf zwischen der Rolle und dem Mundstück kann festgestellt werden mit Hilfe der Beschaffung von elektrischen Signalen proportional den Umfangsgeschwindigkeiten von Rolle und Mundstück und mit Hilfe der Zuführung der Signale zu einem Vergleicher bzw. Komparator. Der Vergleicher kann ein Ausgangssignal erzeugen, das einen akustischen und/oder visuellen Alarm auslöst, wenn der Schlupf oder die Größe der änderung des Schlupfs dem vorbestimmten Wert entspricht. Alternativ kann der Vergleicher ein Ausgangssignal erzeugen, das als Prozeßsteuerung zur Regelung der Materialzuführung zum Spalt zwischen Rolle und Mundstück verwendet wird.
  • Die Erfindung sieht des weiteren vor eine Rollen/Mundstück-Extrusionspresse mit einem Rotationsmundstück mit einer Vielzahl von Extrusionsöffnungen, mit mindestens einer Drück- bzw.
  • Quetschrolle, die in reibungsbehafteter Zusammenwirkung mit dem Rotationsmundstück rotieren kann, um das Material durch die Öffnungen hindurchzudrücken, mit Antriebsmitteln für die Rotation des Mundstücks und der Quetschrolle, das eine Teil direkt und das andere Teil über die reibungsbehaftete Zusammenwirkung, wobei mit der Quetschrolle und dem Musterstück in Verbindung stehende Meßmittel zur Feststellung des Schlupfs zwischen Rdle und Musterstück und ein Vergleicher vorgesehen sind, der ein den Schlupf betreffendes Ausgangssignal zu liefern vermag in Abhängigkeit von den Signalen der Meßmittel.
  • Die Meßmittel können auch zur Lieferung eines die Größe der Änderung des Schlupfs ' zwischen Rolle und Mundstück betreffenden Ausgangssignals vorgesehen und ausgebildet sein.
  • Die Meßmittel sind zweckmäßigerweise durch Annäherungsdetektoren zur Ertastung der Rotation von Rolle und Mundstück gebildet, und der Vergleicher ist in ebenfalls zweckmäßiger Weise zur Aufnahme der Ausgangssignale der Detektoren und zur Lieferung eines vom Schlupf abhängigen Vergleicherausgangssignals ausgebildet und bestimmt.
  • Wie bereits angegeben ist das Rotationsmundstück im allgemeinen zylindrisch, obwohl auch kreisscheibenförmig gestaltete Mundstücke verwendet werden können, und die vorliegende Erfindung ist in gleicher Weise auf derartige Mundstücke anwendbar. Zwar ist das Mundstück im allgemeinen direkt angetrieben und die Rolle über die reibungsbehaftete Zusammenwirkung angetrieben, dennoch kann diese Antriebsweise auch eine umgekehrte sein.
  • Im folgenden werden drei Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die drei schematischen Figuren beschrieben.
  • Beispiel 1 In Figur 1 ist ein an einer Produktionspresse für Tierfutterpellets installiertes System dargestellt. Diese Art der Presse ist typisch für eine sehr große Anzahl von in kommerzieller Nutzung stehenden Gestaltungen.
  • Das Reihen von Extrusionsöffnungen in einer zylindrischen Anordnung tragende Mundstück 101 ist an einer rückwärtigen Platte an dem Ende einer Hohlwelle 102 angeklemmt, die über ein Hauptantriebszahnrad 103 angetrieben ist. Hohle Quetschrollen 104 sind in geeigneten Lagern an exzentrisch angeordneten Rollenlagerwellen 105 gelagert. Nicht dargestellte Mittel sind vorgesehen, um einen kleinen Rotationsbogen der Rollenlagerwelle 105 zu schaffen und um so die Einstellung des Spiels zwischen dem Mundstück 101 und den Quetschrollen 104 zu ermöglichen.
  • Die Rollenlagerwellen 105 sind an einer rückwärtigen Platte 106 und einem vorderen Träger 107 gelagert, der am Ende einer stationären Welle 108 angeordnet ist, die ihrerseits innerhalb der Hohlwelle 102 angeordnet ist.
  • Eine Information über die Rotationsgeschwindigkeit einer der Quetschrollen 104 wird von ersten Meßmitteln geliefert, die in einem Annäherungsdetektor 109 bestehen, der an der rückwärtigen Platte 106 angeordnet ist. Der Annährungsdetektor 109 gibt jedesmal einen Impuls ab, wenn ein in das Ende der hülsenförmigen Rolle 104 eingeschnittener Schlitz 110 sich nahe an dem Detektor 109 vorbeibewegt. Zugänge für die elektrischen Anschlüsse zu dem Annäherungsdetektor 109 sind durch geeignete Abwandlung vorhandener Schmierkanäle in der Welle 108 geschaffen. Die Information über die Mundstückgeschwindigkeit wird von zweiten Meßmitteln beschafft, die in einem Annäherungsdetektor 111 bestehen, der nahe der Verzahnung des Hauptantriebszahnrads 103 angeordnet ist. Der Annäherungsdetektor 111 gibt Impulse betreffend die Anzahl der Zähne und die Rotationsgeschwindigkeit des Hauptantriebszahnrads 103 ab.
  • Die Signale der beiden Meßmittel 109 und 111 werden eleküonisch in einem Komparator 112 verglichen, wobei berücksichtigt werden die Anzahl der Zähne des Hauptantriebszahnrads 103, der Innenumfang des Mundstücks 101 und der Außenumfang der hülsenförmigen Rolle 104, so daß ein elektrisches Ausgangssignal erreicht wird, das den Prozentsatz des Rollenschlupfs betrifft, wobei dieser dann, wenn VD die Geschwindigkeit der Innenfläche des Mundstücks und VR die Umfangsgeschwindigkeit der fläche der hülsenförmigen Rolle ist, dann gleich ist (1 - -) x 100.
  • VD Wenn der Wert dieses Ausgangssignals dem Schlupf jenseits eines vorbestimmten Werts entspricht, kann das Signal einen "Abschalt"-Alarm mit einer akustischen und/oder visuellen Anzeige auslösen oder die Basis für eine Prozeßsteuerung bilden. Alternativ kann der Komparator 112 ein Ausgangssignal liefern, das der Größe der Änderung des Schlupfs entspricht, wobei das Ausgangssignal ganz wie oben angegeben verwendet wird, wenn es der Größe der Änderung des Schlupfs jenseits eines vorbestimmten Werts entspricht.
  • Wenn der Alarm ausgelöst wird, muß die Materialzuführung zu dem Spalt verändert werden, um den Betrieb der Presse wieder auf den vorbestimmten Level zurück einzustellen. Selbstverständlich sollte für eine maximale Ausnutzung der Presse der vorbestimmte Betriebslevel der Presse dem Optimum angenähert sein mit der Folge, daß eine Betätigung des Alarms bevorstehende Blockagen anzeigt. Es mag Gründe für eine anderweitige Betriebsweise einer Presse geben, dennoch zeigt der Alarm an, daß ein vorbestimmter Level verlassen wird.
  • Die Veränderung der Zuführung wird zweckmäßigerweise durch Veränderung der Zuführungsmenge des Materials bewirkt, wenn der Alarm ausgelöst wird. Alternativ kann das Ausgangs signal des Komparators eine Prozeßsteuerung der Zuführungsmenge des Materials oder anderer Prozeßbedingungen auslösen, wie beispielsweise der Menge des Heizdampfs oder der Komponenten des Zuführungsmaterials.
  • Beispiel 2 In Figur 2 ist ein an einer Laborpresse installiertes System dargestellt. Bei dieser Presse trägt das Mundstück 201 eine einzelne Reihe von Extrusionsöffnungen, und ist das Mundstück 201 an einer rückwärtigen Platte an dem Ende der Hauptantriebswelle 202 angeklemmt bzw. dort aufgekeilt, die mittels eines Kettenrads 203 angetrieben ist. Eine feste Quetschrolle 204 ist direkt an einer Lagerwelle 205 befestigt, die in geeigneten Lagern in einer exzentrisch gebohrten Hülse 205 angeordnet ist, die ihrerseits in der Frontabdeckung der Presse angeordnet ist. Es ist Vorsorge für eine geringe Verdrehung bzw. Rotation der exzentrischen Hülse 206 in ihrem Gehäuse getroffen, um so das Spiel zwischen der Quetschrolle 204 und dem Mundstück 201 einstellen zu können.
  • Eine In formation über die Geschwindigkeit der Quetschrolle 204 wird mittels erster Meßmittel geliefert, die in einem Tachogenerator 207 bestehen, der von der Rollenwelle 205 angetrieben ist und ein die Rotationsgeschwindigkeit betreffendes elektrisches Signal liefert. Eine Information über die Geschwindigkeit des Mundstücks 201 wird von zweiten Meßmitteln geliefert, die in einem Annäherungsdetektor 208 bestehen, der nahe dem Kettenrad 203 angeordnet ist und Impulse in einer Anzahl abgibt, die durch die Anzahl der Zähne des Kettenrads 203 und dessen Rotationsgeschwindigkeit bestimmt ist.
  • Die elektrischen Signale des Tachogenerators 207 und des Annäherungsdetektors 208 werden in einem Komparator 212 kombiniert, um ein Ausgangssignal wie beim Beispiel 1 zu liefern.
  • Beispiel 3 In Figur 3 ist ein an einer großen Produktionspresse installiertes System dargestellt. Das Reihen von Öffnungen tragende Mundstück 301 ist an einer rückwärtigen Platte angeschraubt, die an dem Ende der Hauptantriebswelle 302 gelagert ist, die durch das Hauptantriebszahnrad 303 angetrieben ist. Eine Anzahl von hohlen Quetschrollen 304 ist in geeigneten Lagern an einem exzentrischen Abschnitt von Rollenlagerwellen 305 gelagert, die an dem äußeren Rahmen der Presse angeordnet sind. Nicht dargestellte Mittel sind vorgesehen, um einen kleinen Bewegungsbogen der Wellen 305 zuzulassen, damit eine Einstellung des Spiels zwischen dem Mundstück 301 und den Quetschrollen 304 möglich ist.
  • Eine Information über die Rotationsgeschwindigkeit einer der Rollen wird von ersten Meßmitteln geliefert, die in einem an dem Zentrum der Endkappe der Quetschrolle -304 befestigten Zahnrad 303 bestehen, wobei die Information über einen flexiblen Kabeltrieb 306 an einen Tachogenerator 307 weitergeführt wird, der an dem Ende der Rollenlagerwelle 305 angeordnet ist.
  • Ein Zugang für den flexiblen Kabeltrieb 306 ist durch Modifizierung von Schmierkanälen erreicht, die innerhalb der Rollenlagerwelle 305 vorgesehen sind. Eine Information über die Geschwindigkeit des Mundstücks 301 wird von der Ausgangsseite zweiter Meßmittel ausgeliefert, die in einem Annäherungsdetektor 308 bestehen, der nahe einer Schaltplatte 309 angeordnet ist, die an dem Ende der Hauptantriebswelle 302 (erste Meßmittel) befestigt ist. An der Schaltplatte 309 in gleichen Abständen voneinander angeordnete Metallzapfen bzw. Stifte führen dazu, daß der Annäherungsdetektor 308 ein gepulstes Signal betreffend die Geschwindigkeit der Hauptantriebswelle 302 und des Mundstücks 301 und betreffend die Anzahl der Stifte in der Schaltplatte 309 abgibt.
  • Die elektrischen Signale des Tachogenerators 307 und des Annäherungsdetektors 308 werden in geeigneter Weise in einem Komparator 312 kombiniert, um ein Ausgangssignal wie im Fall der Beispiele 1 und 2 zu liefern.

Claims (8)

  1. Patentansprüche '1. Verfahren zum Extrudieren eines Materials, durch Zuführen des Materials in den Spalt zwischen einer Druck- bzw.
    Quetschrolle und einem Mundstück mit Extrusionsöffnungen, durch die das Material hindurchgedrückt wird, wobei entweder die Rolle oder das Mundstück angetrieben wird, was das jeweils andere Teil, d.h. das Mundstück oder die Rolle, zur Rotation veranlaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlupfkwischen der Rolle und dem Mundstück festgestellt wird und daß die Zuführung des Materials zu dem Spalt verandert wird, wenn der Schlupf einem vorbestimmten Wert entspricht oder wenn die Größe der Änderung des Schlupfs einem vorbestimmten Wert entspricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlupf zwischen der Rolle und dem Mundstück festgestellt wird mit Hilfe der Beschaffung von elektrischen Signalen proportional den Umfangsgeschwindigkeiten von Rolle und Mundstück und der Zuführung der Signale zu einem Komparator.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Komparator ein Ausgangs signal erzeugt, das einen akustischen und/oder visuellen Alarm auslöst, wenn der Schlupf oder die Größe der Änderung des Schlupfs dem vorbestimmten Wert entspricht.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Komparator ein Ausgangssignal erzeugt, das als Prozeßsteuerung zur Regelung der Materialzuführung zum Spalt zwischen Rolle und Mundstück verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Materials durch Anhalten der Materialzuführung verändert wird.
  6. 6. Rollen/Mundstück-Extrusionspresse mit einem Rotationsmundstück mit einer Vielzahl von Extrusionsöffnungen, mit mindestens einer Drück- bzw. Quetschrolle, die in reibungsbehafteter Zusammenwirkung mit dem Rotationsmundstück rotieren kann, um das Material durch die Öffnungen hindurchzudrücken, mit Antriebsmitteln für die Rotation des Mundstücks und der Quetschrolle, das eine Teil direkt und das andere über die reibungsbehaftete Zusammenwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Ouetschrolle (104; 204; 304) und dem 4undstück (101; 201; 301) in Verbindung stehende Meßmittel (109, 111; 207, 208; 307,308) zur Feststellung des Schlupfs zwischen Rdle (104; 204; 304) und Mundstück (101; 201; 301) und ein Komparator (112; 212; 312) vorgesehen sind, der ein den Schlupf betreffendes Ausgangssignal zu liefern vermag in Abhängigteit von den Signalen der Meßmittel (109, 111; 207, 208; 307, 308).
  7. 7. Extrusionspresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmittel (109, 111; 207, 208; 307, 308) ein die Größe der Änderung des Schlupfs zwischen Rolle (104; 204; 304) und Mundstück (101; 201; 301) betreffendes Ausgangssignal zu liefern vermögen.
  8. 8. Extrusionspresse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmittel Annäherungsdetektoren (109, 111; 207, 208; 307, 308) zur rastung der Rotation von Rolle (104; 204; 304) und Mundstück (101; 201; 301) aufweisen und daß der Komparator (112; 212; 312) die Ausgangssignale der Detektoren aufzunehmen und ein vom Schlupf abhängiges Komparatorausgangssignal zu liefern vermag.
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