DE2915481C2 - Verfahren zur Herstellung einer biaxial gereckten thermoplastischen Polyesterfolie - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer biaxial gereckten thermoplastischen Polyesterfolie

Info

Publication number
DE2915481C2
DE2915481C2 DE2915481A DE2915481A DE2915481C2 DE 2915481 C2 DE2915481 C2 DE 2915481C2 DE 2915481 A DE2915481 A DE 2915481A DE 2915481 A DE2915481 A DE 2915481A DE 2915481 C2 DE2915481 C2 DE 2915481C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stretching
temperature
film
zone
heat treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2915481A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2915481A1 (de
Inventor
Tadashi Hayashi
Akiyoshi Uji Kyoto Kozuma
Kazuo Nara Kyoto Matsukura
Kunio Jyoyo Kyoto Murakami
Tsugio Nagasawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unitika Ltd
Original Assignee
Unitika Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unitika Ltd filed Critical Unitika Ltd
Publication of DE2915481A1 publication Critical patent/DE2915481A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2915481C2 publication Critical patent/DE2915481C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C55/00Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
    • B29C55/02Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
    • B29C55/10Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial
    • B29C55/12Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial biaxial
    • B29C55/16Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial biaxial simultaneously
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C71/00After-treatment of articles without altering their shape; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2067/00Use of polyesters or derivatives thereof, as moulding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

50
liegt, wobei /die Dicke der Folie nach dem Recken in μίτι und ζ das Reckverhältnis bedeutet, und wobei die Dauer T2 (Sekunden) der Wärmebehandlung unmittelbar nach dem Recken im Bereich von
100 2
liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als thermoplastischen Polyester Polyethylenterephthalat wählt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als thermoplastischen Polyester Polybutylenterephthalat wählt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer biaxial gereckten thermoplastischen Polyesterfolie durch Vorerhitzung, durch nachfolgendes, gleichzeitiges biaxiales Recken bei einer Temperatur oberhalb der Glasübergangsslemperatur des Polyesters und durch nachfolgende Wärmebehandlung.
Ein derartiges Verfahren ist aus der GB-PS 14 79 075 bekannt. Dabei wird eine nicht gereckte Folie in einem Zugrahmen bei einer Temperatur unterhalb der Recktemperatur einer Vorerhitzung unterworfen und nach dem Recken in einer Wärmebehandlunßsstufe bei einer Temperatur oberhalb der Recktemperatur thermofixiert. Zur Verbesserung der mechanischen und elektrischen Eigenschaften der Folie wird bei diesem bekannten Reckverfahren die Oberfläche der Folie vor dem Recken mit einem Lösungsmittel behandelt, welches in der Vorerhitzungsstufe verdampft. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die bekannten Maßnahmen nicht ausreichen, um eine Einheitlichkeit der Eigenschaßen der gereckten Folie in Transversalrichtung (Breitenrichtung), insbesondere hinsichtlich der Zugfestigkeit, der Hitzeschrumpffestigkeit und der Dicke der Folie zu gewährleisten. Diese Uneinheitlichkeit der Eigenschaften der gereckten Folie in Transversalrichtung hat ihre Ursache in einem Krümmungsphanomen, welches als Folge einer Verzögerung des Reckens des mittleren Bereichs der Folie gegenüber den Seitenbereichen auftritt. Unter den üblichen Bedingungen des Reckens kann wegen des leichten Eintritts des Krümmungsphänomens nur sehr schwer eine Folie mit gleichförmigen einheitlichen Eigenschaften erhalten werden. Eine Gleichmäßigkeit der Eigenschaften in Querrichtung ist jedoch insbesondere bei gereckten Folien aus einem thermoplastischen Polyester, insbesondere aus Polyethylenterephthalat unabdingbar, welche Zar Herstellung von z. B. Magnetbändern und Kondensatoren verwendet werden.
Es ist ferner bekannt, zur Herstellung einer biaxial gereckten thermoplastischen Polyesterfolie ein sequentielles Reckverfahren durchzuführen, bei dem die nichtgereckte Folie in aufeinanderfolgenden Reckstufen zunächst in der einen und dann in der anderen axialen Richtung gereckt wird und wobei sich an die Reckstufe gegebenenfalls eine Wärmebehandlung der gereckten Folie anschließt (DE-OS 17 04 558, DE-OS 20 57 690, CH-PS 3 98 065, US-PS 26 27 088 und US-PS 29 68 067). Das beim gleichzeitigen biaxialen Recken beobachtete Krümmungsphänomen kann jedoch auch bei Anwendung des sequentiellen biaxialen Reckverfahrens unter den herkömmlichen Reckbedingungen nicht vermieden werden. Der Mechanismus der Ausbildung des Krümmungsphänomens ist zwar je nach dem angewendeten Reckverfahren sehr verschieden, im Ergebnis wird jedoch unabhängig von dem Reckverfahren das unerwünschte Krümmungsphänomen beobachtet. Das Krümmungsphanomen kommt durch folgenden Mechanismus zustande.
Beim sequentiellen biaxialen Recken wird eine noch nicht gereckte Folie durch einen Satz Reckwalzen in Longitudinalrichtung gezogen, und zwar in der ersten Stufe. Dann werden die beiden Seitenkanten der Folie durch Klammern erfaßt und die Folie wird in Transversalrichtung gereckt, während sie in Longitudinclrichtung weiterläuft. Während des Reckens in Transversalrichtung kommt es aufgrund der Transversal-Zugbeanspruchung auch zu einer geringen Zugbeanspruchung in Longitudinalrichtung und diese Longitudinalzugbeanspruchung wird mit Annäherung an die Endposition des Reckens erhöht. Da der mittlere Bereich der Folie im wesentlichen nicht gehalten wird, kommt es zu einem Recken des mittleren Bereichs in der Longitudinalrichtung (Vorwärtsrichtung) aufgrund der Londitudinal-Zugbeanspruchung. Daher wird die Folie hier vor den Sei-
tenbcreichen der Folie gereckt Wenn nun die Folie nach dem Recken in eine Wärmebehandlungszone eingeführt wird, so wirkt die Zugspannung in umgekehrter Richtung und verzögert die Vorwärtsbewegung des mittleren Bereichs der Folie im Vergleich zu den Seitenbereichen der Folie während des Wärmebehaadlungsprozesses. Hierdurch kommt das Verkrümmungsphänomen zustande.
Andererseits wird beim gleichzeitigen biaxialen Recken die Folie nicht nur in Transversalrichtung sondern auch in Longitudinalrichtung gereckt, so daß die Longitudinal-Zugbeanspruchung aufgrund des longitudinalen Reckens größer ist als die Longitudinal-Zugbeanspruchung aufgrund des Transversalreckens. Demzufolge wird der mittlere Bereich der Folie im Vergleich zu den seitlichen Bereichen der Folie verzögert gereckt. Dieses Phänomen tritt am ausgeprägtesten zu Beginn des Reckvorgangs ein und es wird im Verlauf des Reckens durch die Erhöhung der Zugbeanspruchung durch das Transversalrecken wieder gelöst. Am Ende der Reckstufe und wenn die gereckte Folie in eine Wärmebehandlungszone eingeführt wird, kommt es zu einer Kontraktionsbeanspruchung. Diese durch das Recken verursachte Kontraktionsbeanspruchung wird entgegengesetzt der Laufrichtung der Folie erzeugt, so daß der mittlere Bereich der Folie mit einer zeitlichen Verzögerung gegenüber den seitlichen Bereichen der Folie der Wärmebehandlung unterzogen wird.
Man erkennt aus der obigen Analyse, daß das Verkrümmungsphänomen beim gleichzeitigen biaxialen Recken einerseits und beim aufeinanderfolgenden biaxialen Recken andererseits auf einem unterschiedlichen Mechanismus beruht. Darüber hinaus ist der Rei kmechanismus sehr verschieden. Auch wenn man die optimalen Bedingungen für das sequentielle biaxiale Recken beim gleichzeitigen biaxialen Recken anwendet, so kann man doch stabile Reckverhältnisse nicht erzielen und man erhält ausschließlich Folien mit einer starken Verkrümmung. Beim gleichzeitigen biaxialen Recken ist es erforderlich, einen Satz optimaler Bedingungen zu wählen, welche von den optimalen Bedingungen des sequentiellen biaxialen Reckens verschieden sind.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß das Verkrümmungsphänomen der gereckten thermoplastischen Polyesterfolie weitgehend oder vollständig unterdrückt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Temperatur der Vorerhitzung die Recktemperatur um bis zu 50°C übersteigt, die Wärmebehandlung zwischen der Glasübergangstemperatur und der Vorerhitzungstemperatur durchgeführt wird und anschließend eine Nacherhitzungsbehandlung über der Temperatur der ersten Wärmebehandlung in mehreren Stufen steigender Temperatur durchgeführt wird, wobei die Temperaturdiflerenz zwischen den aufeinanderfolgenden Stufen annähernd gleich ist.
Bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Beim Recken einer thermoplastischen Folie wird die nichtgereckte Folie in einer Vorheizzone vor der Reckzone erhitzt. Der Grad des Verkrümmungsphänomens hängt ab von der gegenseitigen Beziehung zwischen der Temperatur der Vorerhitzung (Vorheiztemperatur) und der Recktemperatur. Das Verkrümmungsphänomen kann verringert werden, wenn man die Vorheiztemperatur auf einem Wert über der Recktemperatur hält. Wenn die Vorheiztemperatur über der Recktemperatur liegt, so ist die Folie in der Vorheizzone weicher als in der Reckzone, so daß die Zugbeanspruchung von der Reckzone zur Vorheizzone hin sinkt. Hierdurch wird die Verzögerung des mittleren Bereichs der Folie verringert. Die Vorheiztemperatur unmittelbar vor dem Recken soll die Recktemperatur um nicht mehr als 500C übersteigen. Wenn sie um mehr als 5O0C über der Recktemperatur liegt, so kommt es zu einer übermäßigen Kristallisation der Folie in der Vorheizzone, wodurch die Reckbarkeit der Folie verschlechtert wird und diese leicht reißt.
Die Ausbildung des Verkrümmungsphänomens hängt ab von dem Spannungsgleichgewicht zwischen der Reckzone und der Vorheizzone und der Wärmebehandlungszone. Das Spannungsgleichgewicht kann verbessert werden unter Verringerung des Verkrümmungsphänomens, wenn man die Temperatur in der Wärmebehandlungszone unmittelbar nach dem Recken auf einem Wert hält, welcher unter der Vorheiztemperatur liegt und zwar vorzugsweise um weniger als 500C unter der Vorheiztemperatur in der Vorheizzone.
Somit kann erfindungsgemäß das Verkrümmungsphänomen verringert werden, wenn man die Vorheiztemperatur über der Recktemperatur hält. Wenn man aber die Vorheiztemperatur über der Recktemperatur hält, so addiert sich andererseits die in der Folie selbst im Bereich der Reckzone erzeugte Wärme zur von außen zugeführten Wärme, so daß die Temperatur der Folie erhöht wird. Wenn nun eine solche erhitzte Folie der Wärmebehandlungszone zugeführt wird, so kommt es zu einer Verschiebung des Spannungsgleichgewichts in der Reckzone und in der Wärmebehandlungszone im Sinne einer Verstärkung des Verkrümmungsphänomens. Es ist daher erforderlich, die Wärmebehandlungstemperatur auf einem Wert unterhalb der Vorheiztemperatur zu halten, welcher vorzugsweise um weniger als 500C und speziell um 5 bis 3O0C unter der Vorheiztemperatur liegt, jedoch über der Glasübergangstemperatur des thermoplastischen Polyesters liegt. Wenn die Wärmebehandlungstemperatur zu stark gesenkt wird, so geht die Plastizität, des thermoplastischen Polyesters verloren und das Verkrümmungsphänomen kann in der Wärmebehandlungszone nicht verringert werden.
Das japanische Patent Nr. 11 774/1960 beschreibt ein System mit einer Entspannungszone zwischen der Reckzone und der Wiedererhitzungszone. Dieses System unterscheidet sich jedoch wesentlich von dem erfindungsgemäßen Verfahren der Verringerung des Verkrümmungsphänomens. Es dient der Verbesserung der Kri- M stallinität und es kann nur beim sequentiellen biaxialen Reckverfahren angewendet werden. Das bekannte Verfahren ist von dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Verringerung des Verkrünimungsphänomens unter Berücksichtigung des Spannungsgleichgewichtes zwischen der Reckzone und den Zonen unmittelbar vor und hinter der Reckzone heim gleichzeitigen biaxialen Recken sehr verschieden.
Wie oben beschrieben, wird das Verkrümmungsphanomen beim gleichzeitigen biaxialcn Recken in der <.-Hauptsache durch ungünstige Spannungsgleichgewichte zwischen der Reckzone und den Zonen unmittelbar vor und hinter der Reckzone verursacht. Die Erfinder haben festgestellt, daß das Verkrümmungsphanomen in einer nachfolgenden Nacherhitzung in einer Vielzahl von Stufen noch weiter verringert werden kann, wobei
man die Temperatur in jeder Stufe um im wesentlichen die gleiche Temperaturspanne erhöhx.
Im allgemeinen beeinflussen die Wärmebehandlungstemperaturen die thermischen Eigenschaften und insbesondere die Hitzeschrumpfung der wärmebehandelten Folie. Gewöhnlich wird die Nacherhitzung bei einer Temperatur im Bereich vom Schmelzpunkt des Polyesters der Folie bis zu einer Temperatur, welche um mehr als 501C unter dem Schmelzpunkt Hegt, durchgeführt. Wenn die Folie nun von der unmittelbar auf die Reckzoae folgenden Wärmebehandlungszone zur Nacherhitzungsbehandlungszone überführt wird, so ist die Temperaturdifferenz an der Grenze der beiden Zonen recht groß, so daß die Folie im mittleren Bereich schrumpft, und zwar in umgekehrter Richtung zur Vorwärtsrichtung. Hierdurch wird das Verkrürnmungsphänornsn weiter erhöht. Die Erfinder haben diese Problematik untersucht und es ist ihnen gelungen, das Verkrümmungsphänomen zu ίο senken, und zwar durch Verringerung der Wärmeschrumpfung. Dies gelingt durch eine Erhöhung der Temperatur in den einzelnen Stufen des Vielstufen-Wärmebehandlungsverfahren, um im wesentlichen die gleiche Temperaturspanne. Dabei wird die Temperatur von der Temperatur der Wärmebehandlungszone unmittelbar nach der Reckzone bis zur Temperatur der letzten Stufe der Nacherhitzungsbehandlungszone erhöht und diese Temperaturerhöhung ist in einer Vielzahl von Stufen von einzelnen Temperaturerhöhungen unterteilt, wobei die einzelnen Temperaturspannen der einzelnen Stufen im wesentlichen gleich sind. Je mehr Stufen man in dem vielstufigen Temperaturerhöhungsverfahren vorsieht, umso günstiger ist der Effekt. In der Praxis kann man jedoch befriedigende Ergebnisse schon mit nur 5 Stufen oder weniger Stufen erzielen. Die gleichmäßige Unterteilung der Temperaturdifferenz in einzelne Temperaturstufen ist bevorzugt. Ähnliche Ergebnisse können jedoch erzielt werden, wenn eine Abweichung von etwa 15°C vom mittleren Wert vorliegt Es ist klar, daß die Schrumpfung verringert werden kann, und zwar anhand der geringfügigen Verkürzung der Länge der Folie in der Nacherhitzungsbehandlung.
Wie beschrieben, kommt das Verkrümmungsphänomen oder Aufwölbungsphänomen durch ungünstige Spannungs-Gleichgewichte zwischen der Reckzone und den unmittelbar davor und dahinter liegenden Zonen zustande, sowie durch ungünstige Spannungs-Gleichgewichte in der Wärmebehandlungszone. Das Verkrümmungsphänomen oder Aufwölbungsphänomen kann wesentlich verringert werden, indem man diese Spannungs-Gleichgewichte durch zweckentsprechende Wahl der Temperaturbedingungen steuert. Die Erfinder haben anhand zahlreicher Versuche ermittelt, daß auch die Behandlungsdauer in der Vorerhitzungszone unmittelbar vor der Reckzone und in der Wärmebehandlungszone unmittelbar nach der Reckzone das Verkrümmungsphänomen in hohem Maße beeinflußt.
Die Erfinder haben festgestellt, daß das Verkrümmungsphänomen weiter verringert werden kann, wenn man die Behandlungsdauer der Vorerhitzungszonü unmittelbar vor der Reckzone mit 0,5 bis 20 s wählt, und wenn man die Behandlungsdauer der Wärmebehandlungszone unmittelbar nach der Reckzone mit 0,2 bis'l5 s wählt. Die Behandlungsdauer hängt ab von den thermischen Eigenschaften der thermoplastischen Polyesterfolie, sowie von der Dicke der Folie und der Ansprechgeschwindigkeit bei der Entspannung oder Relaxation. Wenn die Behandlungszeit zu kurz ist, so kommt es zu einer erheblichen Verkrümmung oder Aufwölbung oder die Folie wird in die nächste Zone überführt, bevor eine befriedigende Relaxation eingetreten ist, so daß man die erwünschten Ergebnisse nicht erzielt. Wenn andererseits die Behandlungszeit zu lang ist, so kommt es zu einer übermäßigen Kristallisation oder es kommt nachteiligerweise nicht zu einer fortgesetzten Verringerung des Verkrümmungs- oder Aufwölbungsphänomens. In der Zone der Nacherhitzungsbehandlung liegt die Behandlungszeit jeder einzelnen Stufe vorzugsweise im gleichen Bereich wie die Wärmebehandlungszeiten unmittelbar nach dem Recken.
Es ist erforderlich, eine präzise Steuerung entsprechend der Abnahme der Dicke der Folie vorzunehmen.
Wenn die Dicke der Folie unmittelbar nach dem Recken weniger als 4 μηι beträgt, und zwar beim biaxialen
Recken einer thermoplastischen Polyesterfolie, so hängt das Verkrümmungsphänomen in hohem Maße von der
Dicke und dem Reckverhältnis ab. Es ist daher wichtig, die Behandlungszeit vor und nach der Reckzone präzise
zu steuern und zwar in Abhängigkeit von der Dicke und dem Reckverhältnis.
Die Erfinder sind anhand zahlreicher Versuche zu folgenden Ergebnissen gelangt. Wenn die Dicke der Folie nach dem Recken weniger als 4 μπι beträgt, so kann das Verkrümmungs- oder Verwölbungsphänomen zum Verschwinden gebracht werden, wenn man die Behandlungsdauer T^ (s) der Vorheizzone unmittelbar vor dem I Recken im folgenden Bereich wählt: I
50 = ' = 3
Dabei bedeutet t die Dicke (μΐη) der Folie nach dem Recken; ζ bedeutet das Reckverhältnis. Ferner sollte die Behandlungsdauer T2 (s) der Wärmebehandlungszone unmittelbar nach dem Recken im folgenden Bereich ausgewählt werden:
100
In der ungeprüften japanischen Patent-Publikation Nr. 80 372/1976 wird ein Verfahren zur Verringerung der Aufwölbung oder Verkrümmung beim Zugrahmen-Verfahren beschrieben. Dabei wird eine Folie gereckt und danach bei einer Temperatur behandelt, welche im Bereicl: von der Recktemperatur bis zu einer um 5O0C über der Recktemperatur liegenden Temperatur ausgewählt wird. Dann wird die Folie auf eine Temperatur unterhalb der Glasübergangstemperatur abgekühlt und dann wiederum einer Wärmebehandlung unterzogen, und zwar bei einer Temperatur im Bereich von der Recktemperatur bis zum Schmelzpunkt. Bei diesem Verfahren werden zur Verringerung der Aufwölbung oder Verkrümmung keine Maßnahmen zu Beginn des Reckens in Betracht
gezogen, sondern nur Maßnahmen bei der Wärmebehandlungsstufe nach dem Recken. Die Temperaturbereiche unterscheiden sich jedech erheblich von denjenigen der vorliegenden Erfindung. Daher ist das bekannte Verfahren von dem erfindungsgemäßen Verfahren vollständig verschieden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird mit einem thermoplastischen Polyester, insbesondere mit Polyethylenterephthalat durchgeführt. Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene biaxial gereckte Polyesterfolie kann zur Herstellung von Magnetbändern, Kondensatoren, metallisierten Garnen und Nahrungsmittelverpackungsfolien verwendet werden. Sie weist im wesentlichen keine Defekte in Transversalrichtung auf, welche Verkrümmungs- oder Aufwölbungsphänome zurückzuführen sind, so daß die Qualität ausgezeichnet ist.
Man kann bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verschiedenste thermoplastische Polyester einer Dicarbonsäure und eines Glycols einsetzen. Als Dicarbonsäure kommen Terephthalsäure in Fragen, sowie Isophthalsäure, Adipinsäure, Sebacinsäure, p-jS-Oxyäthoxybenzoesäure, Diphenylsulfondicarbonsäure, Diphenylätherdicarbonsäure und Diphenoxyäthandicarbonsäure. Als Glykole kommen insbesondere Äthylenglykol, Propylenglykol, Triäthylenglykol, Neopentylenglykol, 1,4-Butandiol, 1,4-Cyclohexandiol, 1,4-Cyclohexandimethanol, Bisphenol A und Poiyoxyäthylenglykol in Frage. Es ist ferner möglich, Copolyester oder Mischungen von Polyestern zu verwenden. Bei der Polymerisation kann man geeignete Katalysatoren und Stabilisatoren verwenden und bei der Herstellung der Folie kann man geringe Mengen Gleiimiitei einverleiben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen und Vergleichsbeispielen näher erläutert.
Vergleichsbeispiel
Polyethylenterephthalat (Glasübergangstemperatur: 69°C) wird in einem Extruder bei 27O0C geschmolzen und durch eine PDüse auf eine Kühltrommel von 70°C extrudiert. Die extrudierte Folie wird aufgewickelt. Dabei erhält man eine nichtgereckte Folie mit einer Dicke von 120 μΐη. Die nichtgereckte Folie wird nach dem Spannrahmen-Verfahren gleichzeitig biaxial gereckt, und zwar mit einem Reckverhältnis von 3 in Longitudinalrichtung und mit einem Transversaldehnungsverhältnis von 3,3.
Die Temperaturen der Vorheizzone, der Reckzone und der Wännebehandlungszone unmittelbar nach dem Recken wurden gemäß Tabelle 1 variiert. Der Verkrümmungs- oder Verwölbungsgrad der gereckten Folie ist in Tabelle 1 ebenfalls angegeben. Dabei handelt es sich um einen Wert, welcher erhalten wird durch Dividieren der Länge der Verzögerung der Folie im Mittelbereich gegenüber den Kanten durch die Breite der Folie. Bei dem Verfahren liegt die Temperatur in der Nacherhitzungsbehandlungszone bei 2200C und die Behandlungsdauer in der Vorheizzone und in der Wännebehandlungszone unmittelbar nach dem Recken beträgt 3.0 s bzw. 2,4 s.
Tabelle 1 Temperatur der Temperatur der Temperatur der Ver-
Nr. Vorheizzone Reckzone Wännebehandlungs kriimmungs-
(0C) (0C) zone (0C) grad
70 80 75 0.15
1 70 80 90 0.17
2 70 80 120 0.20
3 70 80 150 0.23
4 90 80 75 0.10
5 90 80 90 0.11
6 90 80 120 0.15
7 90 80 150 0.21
8 110 85 75 0.09
9 110 85 90 0.12
10 110 85 120, 0.15
11 110 85 150 0.17
12
Vergleichsbeispiel 2
Die ungereckte Polyäthylenterephthalatfolie des Vergleichsbeispiels 1 wird nach dem Spannrahmenverfahren in einem gleichzeitigen biaxialen Reckprozeß mit einem Longitudinaldehnungsverhältnis von 3 und einem transversalen Dehnungsverhältnis von 3,3 gereckt Die Temperaturen der Vorheizzone, der Reckzone und der Wännebehandlungszone unmittelbar nach dem Recken und der Nacherhitzungsbehandlungszone werden gemäß Tabelle 2 variiert Die Behandlungszeiten in der Vorheizzone, der Reckzone und der Wännebehand lungszone unmittelbar nach dem Recken betragen jeweils 4 s bzw. 1,5 s bzw. 3 s. Der Krümmungsgrad der gereckten Folie in Tabelle 2 angegeben.
K! ί'ί
Tabelle 2
Nr.
Temp. d.
Vorheizzone
(0C)
Temp. d.
Reckzone
(0C)
Temp. d.
Wärmebehandlungszone (0C)
Temperatur der Nacherhitzungszone Krümmungs-
1.St. 2. St. 3. St. 4. St. Erad
(0C) (0C) (0C) (0C)
90
90
90
90
90
90
100
100
100
80
80
80
80
80
80
90
90
90
75
75
75
75
75
75
80
80
80
120 150 180 120 120 110 150 110 110
120 150 180 120 150 150 150 150 150
220
220
220
180
180
180
220
220
180
220
220
220
220
220
220
220
220
220
0.07 0.05 0.06 0.06 0.05 0.05 0.05 0.04 0.03
20
25
30
35
Vergleichsbeispiel 3
Polyethylenterephthalat (Glasübergangstemperatur: 69°C) wird mit 0,2 Gew.-% Calciumcarbonat mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 0,1 μΐη versetzt und in einem Extruder bei 2800C geschmolzen und durch eine 71DuSe auf eine Kühltrommel mit einer Temperatur von 800C extrudiert, wobei eine ungereckte Folie erhalten wird. Bei der Herstellung der Folie werden die Drehgeschwindigkeiten des Extruders und der Trommel variiert. Man erhält dabei drei Arten von ungereckten Folien mit einer Dicke von 1250 μΐη bzw. 500 μπι bzw. 90 μπι. Diese drei Arten von ungereckten Folien mit unterschiedlicher Dicke werden jeweils nach dem Spannrahmen-Verfahren gereckt. Man reckt die Folie gleichzeitig biaxial mit einem Longitudinal-Dehnungsverhältnis von 3 und einem Transversal-Dehnungsverhältnis von 3,5 unter den in Tabelle 3 angegebenen Bedingungen. Die Behandlungsdauer in jeder Stufe der Nacherhitzungsbehandlungszone ist gleich der Behandlungsdauer in der Wärmebehandlungszone unmittelbar nach dem Recken.
Tabelle 3
Dicke der ungereckten Folie 1250 μίτι
500 μτη
μΐη
40
45
50
55
Vorheizzone
Temperatur (0C)
Dauer (s)
Reckzone
Temperatur (0C)
Dauer (s)
Wärmebehandlungszone
Temperatur (0C)
Dauer (s)
Temperatur in der
Nacherhitzungszone
1. Stufe (0C)
2. Stufe (0C)
3. Stufe (0C)
4. Stufe (°C)
Krümmungsgrad
110 110 110 100 100 100 100 95 95
12 14 16 2 4 10 16 1.5 2
90
4.5
90
5.3 6
80 80
10.5 12
UO 110
150
180
150
180
90
0.8
80
1.5
HO
150
180
90 1.5
80 3
90 3.8
80
7.5
110 HQ 150 150 180 180
85
0.6 0.8
80
1.2
80
1.5
95
4
85
1.5
110 l!0 110
150 150 150
180 180 180
85 3
80 6
95 12
85 4.5
80 9
110 150 180
220 220 220 220 220 220 220 220 220 220 220 220
0.06 0.03 0.09 0.08 0.05 0.03 0.08 0.09 0.05 0.03 0.04 0.06
60
65
Vergleichsbeispiel 4
Polyethylenterephthalat (Glasübergangstemperatur: 69°C) wird mit 0,3 Gew.-% Calciumcarbonat mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 10 πΐμηη vermischt und in einem Extruder bei 2800C geschmolzen und durch eine PDüse auf ein Kühltrommel von 800C extrudiert. Dabei erhält man eine ungereckte Folie mit einer Dicke von 30 μΓη. Die ungereckte Folie wird nach dem Spannrahmenverfahren gleichzeitig biaxial gereckt. Die Dehnungsverhältnisse und die Behandlungszeiten sind in Tabelle 4 zusammengestellt Der Krümmungsgrad der gereckten Folie ist ebenfalls in Tabelle 4 angegeben.
Tabelle 4
ψ Dehnungsverhältnis 3X2.8 3x3 3x3.5
f- longitudinal x transversal
|j
ij Vbrheizzone
l'l Temperatur (0C) 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90 90
|3 Zeit (S) 1.5 3 6 10 1.5 3 6 10 2 4 8 12
f- Reckzone
% Temperatur (0C) 80 80 80 80 80 80 80 80 80 80 80 80
Zeit (s) 0.6 1.2 2.4 3.8 0.6 1.2 2.4 3.8 0.8 1.5 3 4.5
P Wärmebehandlungszone
Temperatur (0C) 75 75 75 75 75 75 75 75 75 75 75 75 '5
Zeit (s) 1.2 2.4 4.8 7.5 1.2 2.4 4.8 7.5 1.5 3 69
Nacherhitzungszone
1. Stufe (0C) 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
2. Stufe (0C) 140 140 140 140 140 140 140 140 140 140 140 140
3. Stufe (0C) 180 180 180 180 180 180 180 180 180 180 180 180
4. Stufe (0C) 220 220 220 220 220 220 220 220 220 220 220 220
Dicke der gereckten 3.5 3.5 3.5 3.5 3.3 3.3 3.3 3.3 2.8 2.8 2.7 2.7
Folie (μπι)
Krümmungsgrad 0.09 0.07 0.02 0.04 0.11 0.09 0.04 0.06 0.13 0.10 0.04 0.05
Beispiel 1
0,2 Gew.-% Calciumcarbonat mit einem Teilchendurchmesser (durchschnittlich) von 10 πΐμΐη wird einem Polyethylenterephthalat (Glasüberjgangstemperatur 69°C) einverleibt. Die Mischung wird in einem Extruder bei 2800C geschmolzen und durch eine PDüse auf eine Kühlrolle von 800C extrudiert, wobei man eine nichtgereckte Folie mit einer Dicke von 60 μΐη erhält. Die nichtgereckte Folie wird während 5 s auf 95°C vorgeheizt und dann nach dem Spannrahmen-Verfahren gereckt, und zwar gleichzeitig biaxial bei 800C und bei einem Longitudinaldehnungsverhältnis von 3 und einem Transversaldehnungsverhältnis von 3,3. Dann wird die Folie kontinuierlich einer Wärmebehandlung in vier Stufen unterzogen, und zwar bei 750C unmittelbar nach dem Recken und bei 1300C, 1800C und 2200C in der Nacherhitzungszone und zwar jeweils während 3,8 s. Der Krümmungsgrad oder Aufwölbungsgrad der gereckten Folie und die physikalischen Eigenschaften der Folie im mittleren Bereich und an der Kante werden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 zusammengestellt.
Tabelle 5
Mittlerer Bereich TD Randbereich TD
MD 18,4 MD 17,(
17,5 70 17,3 75
70 450 80 430
430 2,5 420 2,2
2,1 2,1
Festigkeit (kg/mm2)
Dehnung (%) 70 70 80 75
Young-Modul (kg/mm2) WärfficSchrüHipfüfig (%) Krümmungsgrad 0,03
(Schrumpfung: gemessen durch Erhitzen auf 150°C während 2 h)
Beispiel 2
Polybutylenterephthalat (Giasübergangstemperatur: 4O0C) wird in einem Extruder bei 2600C geschmolzen und durch eine FDüse auf eine Kühl trommel von 400C extrudiert Man erhält eine ungereckte Folie mit einer Dicke von 120 μτη. Die ungereckte Folie wird während 8 s auf 900C vorgeheizt und dann nach dem Spannrahmenverfahren gleichzeitig biaxial bei 85°C gereckt, und zwar mit einem Longitudinal-Dehnungsverhiltnis yon 3 und einem Transversaldehnungsvcrhältnis von 3. Dann wird die Folie kontinuierlich einer Wärmebehandlung in drei Stufen unterzogen, und zwar bei 700C unmittelbar nach dem Recken und bei 1300C und 1900C in der Nacherhitzungszone, und zwar während jeweils 6 s. Der Aufwölbungsrand der gereckten Folie und die physikalischen Eigenschaften der Folie im mittleren Bereich und im Randbereich werden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 zusammengestellt.
Tabelle 6
Mittelbereich Randbereich
MD TD MD TD
Zugfestigkeit (kg/mm2) 19,5 19,1
Dehnung (%) 100 95
Young-Modul (kg/mm2) 200 190
Krümmungsgrad
20,1 19,0
95 95
200 200

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung einer biaxial gereckten thermoplastischen Polyesterfolie durch Vorerhitzung, durch nachfolgendes, gleichzeitiges biaxiales Recken bei einer Temperatur oberhalb der Glasübergangstemperatur des Polyesters und durch nachfolgende Wärmebehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Vorerhitzung die Recktemperatur um bis zu 500C übersteigt, die Wärmebehandlung zwischen der Glasübergangstemperatur und der Vorerhitzungstemperatur durchgeführt wird und anschließend eine Nacherhitzungsbehandlung über der Temperatur der ersten Wärmebehandlung in mehreren Stufen steigender Temperatur durchgeführt wird, wobei die Temperaturdifferenz zwischen den aufeinanderfolgenden Stufen annähernd gleich ist
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Folie nach dem Recken unterhalb 4 μτη liegt und daß die Behandlungsdauer T1 (Sekunden) in der Vorerhitzungszone unmittelbar να. dem Recken im Bereich von
DE2915481A 1978-04-17 1979-04-17 Verfahren zur Herstellung einer biaxial gereckten thermoplastischen Polyesterfolie Expired DE2915481C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP4576378A JPS54137076A (en) 1978-04-17 1978-04-17 Manufacturing of biaxially oriented thermoplastic polyester film

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2915481A1 DE2915481A1 (de) 1979-10-25
DE2915481C2 true DE2915481C2 (de) 1984-12-06

Family

ID=12728323

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2915481A Expired DE2915481C2 (de) 1978-04-17 1979-04-17 Verfahren zur Herstellung einer biaxial gereckten thermoplastischen Polyesterfolie

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4230658A (de)
JP (1) JPS54137076A (de)
DE (1) DE2915481C2 (de)
FR (1) FR2423321A1 (de)
GB (1) GB2018670B (de)

Families Citing this family (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS59140028A (ja) * 1983-01-18 1984-08-11 Diafoil Co Ltd ポリエステルフイルムの製造方法
DE3507916A1 (de) * 1985-03-06 1986-09-11 Hoechst Ag, 6230 Frankfurt Verfahren zur herstellung sehr duenner, biaxial streckorientierter kunststoffolien
JPS6228965U (de) * 1985-08-07 1987-02-21
JPH0625267B2 (ja) * 1985-12-17 1994-04-06 ダイアホイルヘキスト株式会社 高密度磁気記録媒体用ポリエチレン−2,6−ナフタレ−トフイルム
US5053180A (en) * 1986-11-24 1991-10-01 Aluminum Company Of America Process for deformation of amorphous polymers
AU593677B2 (en) * 1987-06-17 1990-02-15 E.I. Du Pont De Nemours And Company System for using synchronous secondaries of a linear motor to biaxially draw plastic films
JPH0293570U (de) * 1989-01-11 1990-07-25
US5076977A (en) * 1990-01-10 1991-12-31 Eastman Kodak Company Process for controlling curl in polyester film
DE4114670A1 (de) * 1991-05-06 1992-11-12 Hoechst Ag Verfahren zur herstellung von folienbahnen von geringer dicke
JPH0583539U (ja) * 1992-04-21 1993-11-12 いすゞ自動車株式会社 アキシャルオイルシール
US5429785A (en) * 1994-03-01 1995-07-04 E. I. Du Pont De Nemours And Company Method of making biaxially oriented thermoplastic films
US5575968A (en) * 1994-05-06 1996-11-19 Skc Limited Process for the preparation of thermoplastic resin film
ID21527A (id) 1997-12-18 1999-06-24 Toray Industries Suatu film poliester dan metode pembuatannya
US20030099954A1 (en) * 2001-11-26 2003-05-29 Stefan Miltenyi Apparatus and method for modification of magnetically immobilized biomolecules
US20040026827A1 (en) * 2002-06-28 2004-02-12 Issam Dairanieh Method for the fabrication of crystallizable resins and articles therefrom
CA2507430A1 (en) * 2002-11-26 2004-06-10 Seiji Kagawa Method for producing polybutylene terephthalate film
US7075103B2 (en) * 2003-12-19 2006-07-11 General Electric Company Multilayer device and method of making
DE102005014474A1 (de) * 2005-03-27 2006-10-05 Huhtamaki Forchheim Zweigniederlassung Der Huhtamaki Deutschland Gmbh & Co. Kg Verfahren zum Herstellen einer gereckten Kunststoff-Folie

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2627088A (en) * 1950-03-22 1953-02-03 Du Pont Preparation of oriented coated films
US2823421A (en) * 1952-05-12 1958-02-18 Du Pont Stretching of polyethylene terephthalate film
IT577841A (de) * 1956-09-12
CH398065A (de) * 1957-10-11 1965-08-31 Du Pont Verfahren zur Herstellung biaxial orientierter Filme
BE573836A (de) * 1957-12-12
US2968067A (en) * 1959-02-02 1961-01-17 Du Pont Process for making oriented films
US2995779A (en) * 1959-03-12 1961-08-15 Du Pont Treatment for polymeric film to restrain gauge variation
FR1510972A (fr) * 1966-12-12 1968-01-26 Saint Gobain Support pour sol flottant
US3510552A (en) * 1965-09-15 1970-05-05 Nippon Rayon Kk Biaxially drawing polyamide film
DE1779992A1 (de) * 1965-09-15 1973-04-19 Unitika Ltd Verfahren zur qualitaetsverbesserung einer polyamidfolie
US3461199A (en) * 1966-05-03 1969-08-12 Du Pont Process for improving dimensional stability of tensilized polyester film
US3432591A (en) * 1966-10-21 1969-03-11 Du Pont Biaxially oriented heat set film of high molecular weight polyethylene terephthalate
BE759188A (nl) * 1969-12-23 1971-05-21 Agfa Gevaert Nv Verbeterde polymeerfilm
FR2147876B1 (de) * 1971-08-05 1974-03-29 Cellophane Sa
US4042569A (en) * 1974-08-05 1977-08-16 E. I. Du Pont De Nemours And Company Heat-setting process for polyester film
GB1481130A (en) * 1975-02-21 1977-07-27 Nauch Proizv Ob Process for producing polymeric films from crystallizing polyesters
GB1479075A (en) * 1975-07-09 1977-07-06 Sapozhrikov P Process for manufacturing poly(ethylene terephthalate) film
US4153667A (en) * 1976-07-30 1979-05-08 Owens-Illinois, Inc. Method of forming articles from thermoplastic materials

Also Published As

Publication number Publication date
GB2018670B (en) 1982-07-21
GB2018670A (en) 1979-10-24
FR2423321A1 (fr) 1979-11-16
FR2423321B1 (de) 1982-12-03
JPS5650854B2 (de) 1981-12-01
US4230658A (en) 1980-10-28
DE2915481A1 (de) 1979-10-25
JPS54137076A (en) 1979-10-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2915481C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer biaxial gereckten thermoplastischen Polyesterfolie
DE1779150C2 (de) Verfahren zum Herstellen monoaxial gestreckter Folienbändchen
EP0929599B1 (de) Biaxial orientierte pet-folie zur verwendung für smd-fähige folienkondensatoren, verfahren zur herstellung dieser folie und verwendung derselben für folienkondensatoren in der smd-technik
DE68914132T2 (de) Polyesterfolien, ihre Anwendung bei der Herstellung von zusammengesetzten Folien und diese Folien.
DE2528370C3 (de) Verfahren zum Herstellen von biaxial verstreckten Folienbahnen aus Kunststoff und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE69505647T2 (de) Verfahren zur herstellung von biaxial orientierten filmen aus thermoplastischem polymer
DE2455504B2 (de) Verfahren zur Herstellung einer biaxial orientierten Folie aus Polyvinylalkohol
DE2252586B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmaterials und Aufzeichnungsmaterial, hergestellt nach diesem Verfahren
DE1704912B2 (de) Verfahren zum verbessern der waermeformbestaendigkeit einer asymmetrisch biaxial molekular orientierten linearpolyester-folie
DE69916567T2 (de) Verfahren zur Herstellung von biaxial gerecktem Polyesterfilm
EP0008693A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer gestreckten Polyesterfolie
DE2153281A1 (de) Verfahren zum Recken von Folien aus Kunststoffen
DE1183231B (de) Verfahren zum Kristallisieren von extrudierten Folien aus hochmolekularen linearen Polycarbonaten
DE2063612A1 (de) Verfahren zum Herstellen einer biaxial molekular orientierten Schlauchlohe aus Poly epsilon capronamidharz
DE2350160A1 (de) Zweiachsig gereckte polyaethylen-1,2diphenoxyaethan-4,4&#39;-dicarboxylat-filme bzw. -folien und verfahren zu ihrer herstellung
DE2316645C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer biaxial verstreckten Folie aus Polyvinylidenfluorid
DE2328639C3 (de) Verfahren zur Herstellung monoaxial verstreckter Folienbändchen aus Polypropylen
DE2350159A1 (de) Einachsig gereckte filme bzw. folien und verfahren zu ihrer herstellung
DE2424466A1 (de) Biaxial orientierte polyaethylen-2,6naphthalatfolien
DE1779992A1 (de) Verfahren zur qualitaetsverbesserung einer polyamidfolie
DE60128742T2 (de) Verfahren zur Herstellung polymerlaminierter Papierträger und durch dieses Verfahren hergestellte polymerlaminierte photographische Papierträger
DE2418929C3 (de) Verfahren zum Herstellen einer biaxial orientierten Folienbahn aus Polyester
DE3207502A1 (de) Erzeugnis aus vinylidenfluoridharz und verfahren zur herstellung desselben
DE2121782A1 (de) Biaxial orientierte Polyäthylen-2,6naphthalatfolien sowie Verfahren zu deren herstellung
DE1629466B1 (de) Verfahren zum herstellen biaxial gereckter filme hoher festigkeit aus polyaethylenterepthalat

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee