DE2913786B2 - Eingabetisch - Google Patents
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Description
2Ί Die Erfindung betrifft einen Eingabetisch der im
Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Art.
Aus dem DE-GM 76 40 117 ist ein solcher Eingabetisch
bekannt. Der von einer kolbenstangenbetätigten Gabel gebildete, zweite Schieber verschiebt allerdings
-'"> eine Nuticnrcihc bis vor einen parallel und entgegengesetzt
zur Schieberleiste bewegbaren Einführschieber, der die Nutzenreihe gemeinsam in parallele Arbeitsstationen,
hier Banderolierstationen, transportiert. Der Einführschieber bewegt sich auf derselben Arbeitsebe-
'·'■ ne, wie die anderen Schieber auf diesem bekannten
Eingabetisch. Dieser Eingabetisch läßt sich nicht mit einer Maschine in funktionelles Zusammenwirken
bringen, bei der die Einlaufzone gegenüber der Arbeitsebene des Tisches höhenversetzt oder geneigt
'· liegt, und in der außerdem nur einzelne Nutzen weiter
verarbeitet werden.
Aus der DE-PS 4 03 188 ist eine Schneidemaschine für
Papierstapel bekannt, bei der ein zum Abtransport eines beschnittenen Stapels vorgesehenes Auffangblech hö-
t' her liegt als die Arbeits- oder Einlaufebenc der
Maschine, d. h. die Oberfläche der Schnittunterlage. Die Arbeitsebene durchsetzt von unten eine Stange, die
beim Verscnieben den der .Schnittfläche benachbarten Teil des beschnittenen Stapels anhebt, so daß das
41) Auffangblech daruniergeschoben und der Stapel vom
Schieber zur Gänze auf das Auffangblech geschoben werden kann. Mit dieser Anhebebewegung soll der im
Schnittspalt der Schnittunterlagc zum Verhaken neigende Stapel daraus gelöst werden. Gleichzeitig deckt das
w Aul'fangblech den Schnittspalt in der Schnittunterlagc
dann ab, wenn der beschnittene Stapel darübergesehoben wird. Die von der Stange bewirkte Bewegung des
Stapels kann jedoch die nach dem Schnitt aneinanderheftenden
Bögen im Stapel nicht voneinander trennen.
■>■> Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Eingabetisch der eingangs genannten An dahingehend zu verbessern, daß auf ihm aus jeweils einer
Nutzengruppe jeweils ein Nutzen absonderbar und in die gegenüber der Arbeitsebene des Tisches in der I lohe
M) versetzte oder schräg geneigte Kinlaufzone der
Maschine transportierbar ist. Insbesondere bei von einem Planschneider angelieferten Nutzengruppen soll
dabei angestrebt werden, daß durch die Funktion des Eingabetisches die durch das Planschnciden in jedem
b5 Nutzen aneinanderheftenden, flachigen Erzeugniss-j
beim Weiterverarbeiten in der Maschine voneinander so weit gelöst sind, daß die Weitei verarbeitung des
Nutzens, z. B. in einer Formetikettenstanzmaschinc,
durch die unerwünschte Haftneigung der flächigen Erzeugnisse nicht mehr negativ beeinflußt wird.
Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß durch das Schneiden von gestapelten Bögen in einer
Planschneidemaschine die flächigen Erzeugnisse in jedem Nutzen durch Schneidgrate oder durch die
allgemein durch das Zusammenpressen der flächigen Erzeugnisse während des Schneidvorganges verstärkte
Adhäsion derart aneinander haften, daß der geschnittene Nutzen eine unerwünschte Gestaltfestigkeil erhält,
die bei der Weiterverarbeitung in der Formetikettenstanzmaschine
zu Störungen führen kann, da sich der gestaltfeste Nutzen nur unwillig gegenüber dem
Stanzmesser positionieren läßt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs
angegebenen Merkmale gelöst.
Mit der Erfindung können der weiterverarbeitenden Maschine einzelne Nutzen in wählbarer Taktzeit
zugeführt werden. Während der Bewegung jedes Nutzens entlang der Schiebebahn sorgt die von dem
Schieber aufgezwungene Deformation für das Lösen der einzelnen flächigen Erzeugnisse voneinander, was
bisher dadurch bewerkstelligt wurde, daß eine Arbeitskraft jeden einzelnen Nutzen in die Hand nehmen
mußte, und mit dem Daumen die Ränder der flächigen Erzeugnisse mehrfach auffächern mußte. Die gelenkige
Verbindung des Schiebers mit seinem Antrieb lellt
sicher, daß dieser der Schiebebahn exakt folgt und den Nutzen nach der Deformation am Anschlag in der
Einlaufzone wieder ausrichtet, so daß er ordnungsgemäß in die Maschine übergeführt werden kann. Es wird
auf diese Weise nicht nur eine zusätzliche Arbeitskraft erspart, sondern es läßt sich eine hohe Taktzahl von
Nutzen mit voneinander gelösten flächigen Erzeugnissen erreichen, wodurch die große Arbeitskapazität an
modernen, solche Nutzen weiterverarbeitenden Maschinen besser ausgenutzt werden kann, als bei
Verwendung herkömmlicher Eingabelische. Der Eingabetisch ist einfach und funktionssicher herstellbar und
läßt sich in universeller Weise mit einer großen Zahl der hier in Frage kommenden, weiterverarbeitenden Maschinen
kombinieren. )e nach Anordnung und Ausbildung der Einlaufzone der Maschine, die abhängig vom
Maschinentyp geneigt oder gegenüber der Arbeitsebene des Eingabetisches höhenversetzt liegt, läßt sich
durch die Ausbildung der Schiebebahn eine rasche Anpassung an die vorliegenden Verhältnisse treffen,
wobei die Arbeitsebenc des Eingabetisches stets waagerecht und damit für das Absondern der einzelnen
Nutzen optimal liegt.
Eine zweckmäßige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Eingabetisches geht aus Anspruch 2 hervor.
Unabhängig von der Länge der Schiebebahn braucht demgemäß nur ein bogenförmiger Bereich vorgesehen
.'.u werden, in dem die aneinander haftenden, flächigen
Erzeugnisse im Nutzen voneinander gelöst werden. Vor bzw. nach dem bogenförmigen Bereich erfolgt die
Nutzenverschiebebewegung auf ebenen Abschnitten der Schiebebahn. Dies ist ein Vorteil des anmeldegemä-Ben
Eingabetisches, da er zur Anpassung an unterschiedliche, weiterverarbeitende Maschinen nur mit
entsprechend modifizierten, Bogenbcreichen für die Schicbebahn auszustatten ist.
Eine weitere, bevorzugte Ausführungsform des Anmeldungsgegcnstandes läßt sich aus Anspruch i
entnehmen. Diese Führung stellt sicher daß sich der einer Deformation ur.terworfehc Nutzen nicht auf der
Schiebebahn verdrehen kann, bzw. daii die voneinander
gelösten, flächigen Erzeugnisse sich gegeneinander verdrehen und der Nutzen dann ungeordnet in die
Einlaufzone der Maschine gelangen könnte.
Ein weiteres, zweckmäßiges Ausführungsbeispiel des Anmeldungsgegenstandes geht aus Anspruch 4 hervor.
Diese einfache Anlenkung des Schiebers an der Kolbenstange seines Antriebs gestattet es, daß er dem
Verlauf der Schiebebahn einwandfrei folgt und sowohl die Deformation als auch das anschließende Ausrichten
des Nutzens ausführen kann, ohne daß die Kolbenstange ihre lineare Bewegungsbahn verlassen müßte. Der
Antrieb kann demzufolge mit einem einfachen Arbeitszylinder mit Kolbenstange erfolgen.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsart des Anmeldungsgegenstandes ist aus Anspruch 5 erkennbar.
Diese Maßnahme gewährleistet eine gleichmäßige und geführte Bewegung des Schiebers. Außerdem
können die untersten Etiketten im Nutzen nicht unter dem Schieber durchgleiten. Gleichzeitig verringern die
Führungsnuten der Schiebebahn die Auflagefläche für den Nutzen, so daß dieser mit geringer Reibung
transportiert wird.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform eines anmeldegemäßen Eingabetisches gibt Anspruch 6 an.
Dieser, speziell zur Absonderung einzelner Nutzen aus einer von einem Planschneider angelieferten Nutzengruppe
konzipierte Eingabetisch ist in der Lage, aus den in unregelmäßigen Abständen angelieferten Nutzengruppen
des Planschneiders in einstellbaren Takten einzelne Nutzen für die Maschine abzusondern. Er kann
durch eine Folgesteuerung weitgehend für einen vollautomatischen Betrieb ausgelegt sein. Falls die
Planschneidemaschine nicht unmittelbar an den Eingabetisch angeschlossen ist, genügt eine Arbeitskraft, die
jeweils eine Nutzengruppe vom Planschneider auf den Eingabetisch schiebt und gegen die erste Anschlagwand
ausrichtet.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform des Anmeldungsgegenstandes gibt schließlich Anspruch 7
an. Diese Steuerung trägt dafür Sorge, daß die Bewegungen der einzelnen Organe nacheinander
erfolgen und es zu keinen Kollisionen beim Absondern und Überführen der Nutzen kommt.
Eine Ausführungsform eines anmeldegemäßen Eingabelisches
wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. I eine Draufsicht auf einen an eine Maschine angeschlossenen Eingabetisch,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung in einer Ebene 11-11
eines Ausschnittes des Eingabetisches von Fig. 1,
F i g. 3a eine weitere Schnittdarstellung in der Ebene Ill-Ill mit verschiedenen Stellungen eines abgesonderten
Nutzens, und
Fig. 3b eine Ansicht gemäß F i g. ia mit einer Zwischenstellung des den Nutzen deformierenden
Schiebers.
Ein Eingabetisch 1 ist an eine Maschine 2 angesetzt.
Auf den Eingabetisch 1 kommen in Richtung eines Pfeiles 3 aus einer vorgeschalteten Maschine, z. B. einer
Planschncidemaschine 4, einzelne Nutzengruppen 6, die wiederum aus mehreren Reihen von Einzelnutzen 7
bestehen. Die Nutzen 7 sind der Maschine 2 in deren Einlaufzone 5 anzuliefern. Die Nulzengruppe 6 entsteht
aus aufeinandergestapelten Bögen, z. B. aus Papier, Pappe oder Kunststoff, die in der Planschneidemaschine
4 in einem zu den Nuizen 7 führenden Raster zerschnitten werden.
Die Nuizengruppe 6 wird zunächst gegen eine auf
dem Arbeitstisch 1 feste, erste Anschlagwand 8 geschoben und ausgerichtet, zu der senkrecht ein erster
Schieber 9 über eine Mutter 10 und eine von einem Motor 12 getriebene Gewindespindel 11 in Richtung
eines Pfeiles 13 verschiebbar ist. Im Verschiebeweg des Schiebers 9 ist eine zweite Anschlagwand 14 vorgesehen,
vor der sich Durchbräche 15 für eine nicht naher dargestellte Trennvorrichtung befinden, fintlang der
Vorderseite der Anschlagwand 14 ist ein zweiter Schieber 16 durch eine Kolbenstange 17 eines
Arbeitszvlinders 18 bis auf eine dritte Anschlagwand 42 zu verschiebbar. Hinter der ersten Ansehlagwand 8 ist
ein dritter Schieber 19 parallel zum Schieber 9 bewegbar angeordnet und über eine Gelenkverbindung
20 mit einer Kolbenslange 21 eines Arbeitszylinders 22 verbunden. Der Schieber 19 ist entlang einer Schicbebahn
23, 24, 25 bis zur Einlaufzone 5 der Maschine 2 verschiebbar, wobei die Einlaufzone 5 — wie aus
Fig. 3a und 3b hervorgeht, - schräg gegenüber der Arbeitsebene des Tisches 1 geneigt ist. Der Bereich 23
der Schiebebahn 23, 24, 25 ist bogenförmig gekrümmt, wie in Fig. 1 durch eine Schraffur angedeutet ist. An
einer Seile der Schiebebahn verläuft eine Führungswand 26. Die Schiebebahn wird begrenzt durch einen
auf ihr senkrecht stehenden Anschlag 27. In der Einlaufzone 5 der Maschine 2 quert die Schiebebahn 23,
24, 25 ein Schlitz 28, aus dem ein Einführorgan 29 taktwcisc auftaucht und die Schiebebahn durchquert. In
der .Schiebebahn 23, 24, 25 sind Fiihrungsnuten 40 angeordnet, die sich bis zum Anschlag 27 erstrecken.
Detektoren 43, 44 und 45 sind zur Folgesteuerung der Schieber 16,19 und des Einführorgans 29 bestimmt.
Fig. 2 verdeutlicht in einem Schnitt in der Ebene SI-II
in Fig. I das Absondern einer Nutzenreihe von der Nut/engruppc 6. Unterhalb der Arbeilsebenc des
Tisches 1 ist als Trenneinrichtung eine Reihe von Fingern 31 um eine Welle 32 schwenkbar, die von einem
Arbeitszylinder 33 schwenkbar betätigt werden und bei dieser Bewegung mit ihren Fingerspitzen über die
Oberfläche des Arbeitstisches 1 greifen. Die zweite Anschlagwand 14 ist mit Lagern 30 zweckmäßigerweise
verstellbar auf dem Arbeitstisch 1 befestigt.
Das Absondern der in Schieberichtung 13 vordersten Nulzenrcihe wird nachstehend erläutert:
Der Schieber 9 hat die Nutzengruppe zunächst so weit an die zweite Anschlagwand 14 herangeschoben,
daß die vorderste Nutzenreihe der Anschlagwand 14 mit einem Abstand gegenübersteht. Die Stellung der
Nutzengruppc ist in ausgezogenen Linien dargestellt. Dann wird über den Arbeitszylinder 33 die Welle 32 mit
den Fingern 31 verschwenkt, deren Fingerspitzen die vorderste Nutzenreihe ergreifen und bis zu ihrer Anlage
an die Anschlagwand vorrücken. Der Abstand, der zuvor zwischen der Anschlagwand 14 und der Seite der
Nutzenreihe vorgelegen hat. liegt dann zwischen der Nutzenreihe und der Nutzengruppe vor. Darauf folgend
schiebt der zweite Schieber 16 (strichliert angedeutet)
die abgesondete Nutzenreihe entlang der Ansehlagw&nd
so lange vorwärts, bis der erste Nutzen gegen die dritte Anschlagwand 42 anliegt. Dann wird über den
Detektor 42 eine Bewegung des dritten Schiebers 19 eingeleitet. Dies zeigt F i g. 3a.
Aus F i g. 3a ist ersichtlich, wie das Kippgclcnk 20 den
dritten Schieber 19 mit der Kolbenstangc 21 verbindet. Die Kolbenstange 21 greift mit einem Querzapfen 354 in
ein vertikales Langloch 35 einer an der Rückseite des Schiebers angebrachten Konsole 50. An der Kolbenstange
21 ist ein L-förmiger Anschlag 36 befestigt, der in der dargestellten Normallage des Schiebers 19 gegen
eine Stüi/Nächc 37 an der Konsole 50 anliegt, wobei der
Schieber 19 durch eine Zugfeder 38 in diese Normallage vorgespannt wird. Am unteren Rand des Schiebers 19
sind Fortsatze 41 erkennbar, die in die Führungsnutcn
40 in der .Schiebebahn 23,24,25 eingreifen.
Wenn über den Detektor 44 der Arbeitszylinder 22 ein Signal erhält, wird der Schieber 19 in Richtung auf
den Anschlag 27 zu entlang der Schiebebahn 23, 24, 25 verschoben. Er transportiert den Nutzen 7 zunächst
über gestreckten Bereich 24 der Schicbebahn bis in den bogenförmigen Bereich 25. Dabei übt er, wie in F i g. 3b
dargestellt ist, eine deformierende Kraft auf den Nutzen 7 aus. welche diesen nach Art eines Parallelogramms
verformt. Bei dieser Verformung wird die zwischen den einzelnen flächigen Erzeugnissen im Nutzen herrschende
Adhäsion oder der Widerstand gegen eine Parallelverschiebung gegeneinander überwunden. Jedes flächige
Erzeugnis im Nutzen 7 wird so gegenüber den beiden benachbarten verschoben. Der Nutzen 7 würde an sich
im bogenförmigen Bereich die in Fig. 3b strichliert angedeutete Form beibehalten, er wird jedoch ihr
gegenüber in die in ausgezogenen Linien dargestellte Umrißgcstalt verformt. Nachdem der Schieber 19 den
deformierten Nutzen über den bogenförmig gekrümmten Bereich 23 der Schiebebahn hinaus bewegt hat. wird
er selbst gegenüber der Arbeitsebene des Tisches 1 angehoben und kippt infolge seiner Anlenkung und dem
Gegendruck des Nutzens in eine Stellung (194 in Fig. 3a). in der er annähernd radial zum Boden der
Krümmung im Bereich 23 steht. Nachdem der Nutzen 7 über den bogenförmig gekrümmten Bereich 23 hinausgeschoben
ist. gelangt er in den schrägstehenden, jedoch geradlinigen Abschnitt 25 der Schiebebahn an den
Anschlag 27, der senkrecht zum Verlauf der Schiebebahn in diesem Bereich steht. Der Druckpunkt des
Bolzens 34 ist zwischenzeitlich im Langloch 35 so weit nach unten gewandert, daß sich eine Kinematik ergibt,
die zum Kippen des Schiebers 19 (\9B) führt, bis dieser
parallel zum Anschlag 27 steht. Weiterer Druck von der Kolbenstange 21 bewirkt, daß die in F i g. 3b dargestellte
Deformation des Nutzens dann wieder vollkommen aufgehoben wird, d. h. daß der Nutzen 7 wieder
ordnungsgemäß ausgerichtet ist. Dabei sind jedoch die einzelnen flächigen Erzeugnisse im Nutzen voneinander
gelöst und für die Weiterverarbeitung in der Maschine optimal vorbereitet. In der in Fig. 3a mit 19S
dargestellten, vordersten Stellung des Schiebers 19 erhält das Einführorgan 29 durch den Detektor 45 den
Befehl, den Nutzen 7 in die Maschine 2 einzuführen. Das Einführorgan 29 schwenkt und taucht bei dieser
Schwenkbewegung aus dem Spalt 28 auf und führt den Nutzen 7 in die Maschine ein. Sobald das Einführorgan
29 zurückgeschwenkt wird, wird der Schieber 19 wieder zur Bewegung freigegeben, sobald über den Detektor 44
ein neues Signal erzeugt wird.
Wenn eine Maschine mit Nutzen versorgt werden soll, bei der die Einlaufzone horizontal liegt, so ist es
zweckmäßig, daß sich an den bogenförmigen Bereich 23 ein weiterer, entgegengesetzt gekrümmter bogenförmiger
Bereich anschließt, der in die waagerechte Einlaufzone überführt. Dann wird der vom Schieber 19
vorwärtsgeschobene Nutzen in einer Wellenbewegung der die einzelnen flächigen Erzeugnisse voneinander
lösenden Deformation unterworfen und dann wiederum am Anschlag 27 ausgerichtet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. EingabetiEch für eine flächige Erzeugnisse stapelweise verarbeitende Maschine, insbesondere
eine Etikeuenstanzmaschine. von dem einer Einlaufzone
der Maschine jeweils ein Nutzen mit einem zur Bewegung antreibbaren Schieber zuführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Eingabetisch (1) und der höher liegenden
und/Gder geneigt angeordneten Einlaufzone (5) eine bogenförmig nach oben gekrümmte Schiebebahn
(23,24,25) vorgesehen ist, daß der Schieber (19) mit seinem Antrieb (21, 22) um eine parallel zur
Arbeitsebene und quer zur Schieberichtung liegende Gelenkachse (34) kipp- und anhebbar derart
verbunden und auf und entlang der Schiebebahn in die Einlaufzone derart bewegbar ist. daß er den
Nutzen (7) im Bereich der Krümmung (23) der Schiebebahn einer die flächigen Erzeugnisse im
Nutzen parallel zu ihrer Ebene relativ zueinander verschiebenden Deformation unterwirft und dann
selbsttätig in eine Lage kippbar ist, in der er in etwa radial zur Bogenkrümmung der Schiebebahn steht
und den Nutzen an einem die Einlaufzone begrenzenden Anschlag (27) ausrichtet.
2. Eingabetisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufzone (5) der Maschine (2)
eben und gegenüber der Arbeitsebene des Tisches (1) schräg geneigt ist, und daß die Schiebebahn (23,
24, 25) einen Bogenbereich (23) aufweist, der in die Arbeitsebene und die Einlaufzone tangential überge
führt ist.
3. Eingabetisch nach einem der Ansprüche 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an einer
Seite der Schiebebahn (23, 24, 25) eine Führung (26) für den abgesonderten Nutzen (7) vorgesehen ist.
4. Eingabetisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Schieber von der Kolbenstange eines
Arbeitszylinders betätigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (19) mit dem Ende der
Kolbenstange (21) durch ein Kipp- und Schiebegelenk (20) verbunden und durch eine Feder (38) in
seine senkrecht zur Arbeitsebene des Tisches (1) liegende Normallage vorgespannt ist.
5. Eingabetisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schiebebahn
(23, 24, 25) Führungsnuten (40) für den Schieber (19) ausgebildet sind, in die Vorsprünge (41) am unteren
Schieberrand eingreifen.
6. Eingabetisch nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dem von einer vorgeordneten
Einrichtung, insbesondere einer Planschneidemaschine für gestapelte Bögen, jeweils eine ebene,
regelmäßig geordnete Nutzengruppe zugeführt wird, mit einer Arbeitsebenc für mindestens eine
Nutzengruppe, mit einem linear bewegbaren ersten Schieber, mit dem die Nulzengruppe entlang einer
ersten Anschlagwand in Richtung auf eine zweite Anschlagwand verschiebbar ist, bis die in Schieberichtung
vorderste Nutzenreihe dieser mit einem Zwischenabstand gegenübersteht, mit einer Trennvorrichtung
zum Absondern der vordersten Nutzenreihe von der Nutzengruppc, mit einem entlang der
Anschlagwand bewegbaren zweiten Schieber, mil dem die Nutzenreihe einem quer zum zweiten
Schieber zur Bewegung antreibbaren dritten Schieber zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Schieber (16) in aufeinanderfolgenden, der Breite eines Nutzens (7) entsprechenden Schritten
zur Bewegung antreibbar ist, daß in Verlängerung des Bewegungspfades des zweiten Schiebers (16)
eine dritte Anschlagwand (42) vorgesehen ist, und daß sich die Schiebebahn (23, 24, 25) parallel zur
Bahn (13) des ersten Schiebers (9) hinter der zweiten Anschlagwand (14) bis zur Einlaufzone (5) erstreckt,
wobei der Schieber (19) der dritte Schieber des Eingabetisches(l) ist.
7. Eingabetisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der dritten Anschlagwand
(42) und im Anschlag (27) Detektoren (44, 45) zur Bewegungssteuerung des Schiebers (19)
und eines Einführorgans (29) der Maschine angeordnet sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |