DE2913706C2 - Vorrichtung zum Stapeln und Einwickeln von Münzen o.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Stapeln und Einwickeln von Münzen o.dgl.

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DE2913706C2 DE19792913706 DE2913706A DE2913706C2 DE 2913706 C2 DE2913706 C2 DE 2913706C2 DE 19792913706 DE19792913706 DE 19792913706 DE 2913706 A DE2913706 A DE 2913706A DE 2913706 C2 DE2913706 C2 DE 2913706C2
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
    • G07D9/065Devices for wrapping coins

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

der »Durchmesser« des von den beiden Walzen begrenzten Stapelschachtes etwas größer ist als der Durchmesser der zu stapelnden Münzen, so daß die Münzen ohne besondere Richtvoirichtung von der Münzenzufuhreinrichtung in den Stapelschacht fallen können, ohne sich zu verkanten. Hierdurch sind sehr viel höhere Fördergeschwindigkeiten möglich, als dies bei den bisher bekannten Vorrichtungen der Fall war. Auch während des Stapelvorganges drehen sich die beiden Walzen, so daß auch schräg einfallende Münzen zuverlässig gestapelt werden. Sobald die vorgesehene Zahl von Münzen im Stapelschacht liegt, wird die verschiebbar gelagerte Walze gegen den Münzstapel vorgeschoben, so daß nun beide Walzen fest am Münzstapel anliegend und das nunmehr einlaufende Papierband fest um den Münzstapel gewickelt wird, so daß sich eine feste Münzroüe ergibt Durch die gekrümmten Leitbleche wird eine sichere Führung des Papierbandes beim Wikkelvorgang gewährleistet Diese Anordnung hat ferner den Vorteil, daß sich der »Durchmesser« des Stapelschachtes zuverlässig an unterschiedliche Mö^zgröGen anpassen läßt Durch die Leitbleche aus federnd biegsamem Material ist es möglich, gleichzeitig mit einer Veränderung des Durchmessers des Stapelschachtes über eine Verschiebung der Walzen auch die Krümmung der Leitbleche zu beiden Seiten der Schiebeebene beim Einstellen auf unterschiedliche Münzgrößen zu verändern, so daß die Krümmung der Leitbleche dem Durchmesser der jeweils zu stapelnden Münzgröße angepaßt ist und eine einwandfreie Führung des Papierstreifens beim Einführen und Umwickeln eines Münzstapels gewährleistet ist
Die Ausgestaltung gemäß dem Anspruch 2 hat den Vorteil, daß bei jeder beliebigen Durchmessereinstellung innerhalb des Einstellbereiches der Vorrichtung für den Durchmesser des Stapelschachtes die Stützelemente auf einer senkrecht zur Schiebeebene verlaufenden Ebene bewegt werden, so daß bei entsprechender Zuordnung der Führungen für die Rollen die Schnittlinie der Schiebeebene mit der Führungsebene für die Rollen mit der Achse des Stapelschachtes zusammenfällt und sich auch beim Verstellen des »Durchmessers« nicht verschiebt.
Die Ausgestaltung gemäß Anspruch 3 ergibt für den bewegbaren Teil des Stapelschachtos ein kompaktes Bauelement, das eine einfache Konstruktion für die Einstellung der unterschiedlichen Durchmesser des Stapelschachtes ermöglicht.
Die Ausgestaltung geicäß den Merkmalen des Anspruchs 4 erlaubt es, über die Einstellvorrichtung den Durchmesser des StapelscLachtes etwas größer einzustellen als es die gerade zu stapelnde und einzuwickelnde Münzgröße erfordert, so daß die Münzen frei und ohne Gefahr des Verkantens in den Stapelschacht einfallen können. Sobald jedoch die geforderte Zahl an Münzen sich im Stapelschacht befindet, wird über das mit einem Antriebsmittel versehene Andruckelement das Schiebestück in Richtung auf den Münzstapel bewegt, so daß beide Walzen am Münzstapel fest anliegen, gleichzeitig die biegsamen Teilbleche entsprechend dichter an den Münzstapel herangeführt werden, ohne diesen jedoch unmittelbar zu berühren, so daß anschließend der Papierstreifen eingezogen und der Münzstapel eingewickelt werden kann. Dadurch, daß zwischen den Teilblechen und dem Münzstapel ein geringer Abstand verbleibt, ist ein einwandVsier Einlauf des Papierbandes in den Stapelschacht gewährleistet.
Die Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 5 bietet die Möglichkeit zur Automatisierung der Vorrichtung. Wird entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 6 die Papierzufuhreinrichtung mit in die Ansteuerung über das Zählwerk einbezogen, so läuft in dem Augenblick, in dem durch ein entsprechendes Signal des Zählwerks die verschiebbare Walze gegen den Münzstapel gedrückt wird, auch das Papierband in den Stapelschacht ein. Durch eine entsprechende Auslegung der Steuereinrichtung und der Antriebsmittel wird
ίο gleichzeitig erreicht, daß die Münzzufuhr während des Wickelvorgangs stoppt, so daß nach Einziehen einer vorgegebenen Länge des Papierbandes in an sich bekannter Weise das Papierband automatisch abgeschnitten wird, nach Abschluß des Wickelvorgangs die Bördel vorrichtung die zu beiden Seiten des Münzstapels überstehenden Enden des umwickelten Papierbandes einbördelt und anschließend die untenliegende Stütze für den Münzstapel die untere Öffnung des Stapelschachtes freigibt so daß die fertige Münzrolle aus dem Stapelschacht nach unten herausfalle kann. Diese unterhalb des Stapelschachtes angeordnete Stütze ist zweckmäßigerweise mit einem an sich bekannten Drehteller versehen, so daß der Rollvorgang einwandfrei ablaufen kann.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Aufsicht auf die Gesamtanordnung;
Fig.2 einen Horizontalschnitt durch den Stapelschacht;
F i g. 3 einen Vertikalschnitt gemäß der Linie IH-IH in Fig. 2;
Fig.4 einen Vertikalschnitt durch die Einwurföffnung des Stapelschachtes;
F i g. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in F i g. 2.
In F i g. 1 sind lediglich die zur Erläuterung der einzelnen Funktionen erforderlichen Teile dargestellt, die in einem nicht näher dargestellten gemeinsamen Gestell gelagert sind. Die Vorrichtung weist einen bekannten Drehteller 1 auf, der sich in Richtung des Pfeiles 2 dreht. Die zu sortierenden Münzen 3 werden auf den Drehteller aufgeschüttet, wobei sie infolge der Drehung des Tellers gegen eine den Drehteller umgebende feste Wandung 4 gefördert werden und dort co hintereinander angeordnet werden, daß sie in Form einer Reihe durch eine Ausnehmung in der Wandung 4 den Drehteller verlassen können. Im Bereich der Ausnehmung der Wandung 4 gelangen die Münzen auf eine Förderfläche, die auf der Oberseite durch den Untertrumm eines über Umlenkrollen 5,6 geführten endlosen Förderbandes abgedeckt ist, so daß die Münzen vom Förderband in Richtung des Pfeiles 8 über die Führungsfläche mitgenommen v/erden. Am Ende der Führungsfläche und unterhalb der UmlenkroUe 6 befindet sich die Stapel- and Wickelvorrichtung 9, die in ihrer Funktionsweise und ihrem Aufbau anhand von F i g. 2 näher beschrieben werden wird. Vom Transportband 7 werden die Münzen an einem Zählwerk i0 vorbei der Stapel- und Einwickelvorrichtung 9 zugeführt, wobei die Münzen in den Stapelschacht dieser Vorrichtung fällen.
Der Stapel- und Einwickelvorrichtung 9 ist ferner eine Papierzufuhreinrichtung 11 zugeordnet, die ein auf einer Rolle 12 aufgewickeltes Papierband 13 aufweist, das über Antriebsrollen 14 der Stapel- und Einwickelvorrichtung 9 zugeführt wird. Der Papierzufuhreinrichtung ist ferner eine Trennvorrichtung 15 zugeordnet, durch die nach Einzug einer vorgebbaren Länge des Papierbandes in die Stapel- und Wickelvorrichtung 9
das Papierband getrennt wird und so der Wickelvorgang abgeschlossen werden kann. Das Papierband 13 ist auf nicht näher dargestellten Führungsbahnen geführt, so daß über die Transportrollen 14 das Papierband 13 frei vorgeschoben und seitlich in den Stapelschacht der Stapel- und Wickelvorrichtung eingeführt werden kann. Wie aus dem in größeren Maßstab dargestellten Horizontalschnitt durch die Stapel- und Wickelvorrichtung ersichtlich, weist diese zwei Walzen 16,17 auf, die über einen nicht näher dargestellten Antrieb so miteinander verbunden sind, daß sie sich gleichsinnig drehen. Die Achsen der Walzen sind vertikal und parallel zueinander ausgerichtet und liegen auf einer gemeinsamen Ebene (Schiebeebene) 18. Die Walze 16 ist hierbei ortsfest im Maschinengestell gelagert, während die Walze 17 in einem Schiebestück 19 gelagert ist und in Richtung des Pfeiles 20 der Schiebeebene 18 hin und her verschiebbar im Gestell geführt ist. Zu beiden Seiten der Schiebeebene 18 sind gekrümmte Leitbleche angeordnet, die mit ihren Endkanten jeweils bis nahe an die Oberfläche der Walzen 16 bzw. 17 heranreichen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jedes Leitblech zweiteilig ausgeführt, so daß die jeweiligen Teilbleche 21, 22 und 23, 24 in Drehrichtung des Münzstapels (Pfeil 25) überlappend angeordnet sind. Die der ortsfesten Walze 16 zugeordneten Teilbleche 21 und 24 sind hierbei ebenfalls feststehend an Teilen 26,27 des Maschinengestelles befestigt. Die der verschiebbaren Walze 17 zugeordneten Teilbleche 22 und 23 sind hierbei am Schiebestück 19 befestigt. Die Teilbleche sind aus einem biegsamen, federnden Material hergestellt, so daß bei einer Bewegung des Schiebestückes in Richtung des Pfeiles 20 die Krümmung der durch die Leitbleche gebildeten Begrenzung des Stapelschachtes zu beiden Seiten der Schiebeebene 18 sich entsprechend der Verschiebung verändern kann. Dies wird dadurch bewirkt, daß im Überlappungsbereich der beiden Teilbleche 21, 22 bzw. 23, 24 als Rollen ausgebildete Stützelemente 28 vorgesehen sind, die von außen an den Teilblechen 22 bzw. 24 anliegen und die im Gestell unter einem Winkel vor. 45° zur Schiebeebene 18 verschiebbar geführt sind. Diese Führung ist durch einen Schlitz 29 angedeutet. Die Stützelemente 28 sind mit Rückholfedern 30 verbunden, die die Stützelemente gegen Haltearme 31 drücken, die mit dem Schiebestück 19 verbunden sind Die Haltearme 31 sind hierbei an ihren freien, mit den Stützelementen 28 in Berührung stehenden Enden zweckmäßig ebenfalls unter 45° zur Schiebeebene 18 in der Weise ausgebildet, so daß die Haltearme einen Winkel von 90° mit den Führungsschlitzen 29 der Stützelemente 28 einschließen. Der Durchmesser der rollenförmigen Stützelemente 28 und die Positionierung der Haltearme 31 am Schiebestück 19 ist so vorgesehen, daß die Drehachse der Rollen 28 auf einer unter 90° zur Schiebeebene 18 liegenden Ebene 32 liegt, wobei die Schnittlinie der beiden Ebenen 18 und 32 mit der Achse des von den beiden Walzen 16 und 17 sowie den Leitbiechen 21, 22, 23 und 24 begrenzten Stapelschachtes zusammenfällt. Wird nun das Schiebestück 19 verschoben, so ändert sich der wirksame »Durchmesser« des Stapelschachtes, wobei jedoch durch die vorstehend beschriebene Anordnung der Abstand der Achse des Stapelschachtes zu den beiden Walzen 16, 17 und der Abstand zu den Leitblechen 21, 22 einerseits und 23, 24 andererseits jeweils gleich bleibt.
Das Schiebestück 19 ist über eine Rückholfeder 33 mit dem Gestell verbunden und stützt sich mit seinem rückwärtigen Ende auf dem Arm 34 einer Einstellvorrichtung 35 ab. Die Einstellvorrichtung besteht beispielsweise aus einer Kurvenscheibe 36, auf der sich über eine Rolle 37 das eine Ende des zweiarmigen, am Maschinengestell gelagerten Hebels 34 abstützt. Über die Kurvenscheibe kann der Abstand der beiden Walzen 16 und 17 zueinander fest vorgegeben sein. Durch eine entsprechende, nicht näher gestellte Markierung können die jeweils notwendigen, durch die einzelnen Münzgrößen vorgegebenen Abstände der Walzen 16
ίο und 17 zueinander fest eingestellt werden.
Die mit Hilfe der Einstellvorrichtung 35 vorgebbaren Abstände zwischen den beiden Walzen 16,17 sind hierbei so bemessen, daß sie etwas größer sind, als der Durchmesser der zugehörigen Münzeinheiten, so daß die zu stapelnden und einzuwickelnden Münzen 3 in den MUnzschacht herunterfallen können, wobei sowohl in bezug auf die beiden Walzen 16,17 als auch die Leitbleche 21, 22, 23 und 24 ein Zwischenraum zum Rand der im Münzschacht befindlichen Münzen verbleibt.
Das rückwärtige Ende des Schiebestückes 19 stützt sich außerdem auf einem Andruckelement 38 ab, das mit einem in Richtung des Pfeiles 20 bewegbaren Schieber 39 versehen ist. Der Schieber 39 kann beispielsweise der Anker eines Tauchspulmagneten sein. Dieses Andruckelement 38 ist ansteuerbar ausgebildet, so daß bei einem entsprechenden Steuersignal der Schieber 39 in Richtung auf die ortsfest gelagerte Walze 16 vorgeschoben wird urd hierbei gegen die Kraft der Rückholfeder 33 das Schiebestück 19 vorschiebt und den im Stapelschacht befindlichen Münzstapel gegen die Walze 16 andrückt, so daß ein glatter Münzstapel gebildet wird.
Verbindet man nun das in Fig.2 schematisch angedeutete Zählwerk 10 der Vorrichtung mit einer Steuereinrichtung 40, so kann nach einer durch das Zählwerk vorgebbaren Zahl von Münzen das Andruckelement 38 angesteuert werden, so daß das Schiebestück 19 gegen den Münzstapel im Stapelschacht gedrückt wird und gleichzeitig der Antrieb 41 für die Papiervorschubrollen 14 eingeschaltet werden, so daß das über eine Führung 42 geführte Papierband in etwa tangential in den Stapelschacht im Bereich der ortsfesten Rolle 16 eingeführt und in Richtung des Pfeiles 25 um den Münzstapel herumgeführt wird, so daß der Münzstapel vom Papierband mehrlagig eingewickelt wird.
Nach genügender Umwicklung des Münzstapels wird das Papierband weiterhin in bekannter Weise getrennt. Anschließend wird die in bekannter Weise ausgebildete Bördeleinrichtung 43 mit ihrem oberen und unteren Bördelhaken 44 (in der F i g. 2 ist nur der untere Bördelhaken dargestellt) in einem entsprechenden Spalt zwischen der ortsfest gelagerten Rolle 16 und dem CiStellteil 26 in den Stapelschacht am oberen und am unteren Ende eingeführt Anschließend werden die beiden Bördelhaken gleichmäßig gegeneinander geführt, wobei der den Münzstapel am oberen und unteren Ende überragende Rand des Papieres infolge der Drehung des Münzstapels mit Hilfe der Bördelhaken 44 eingebördelt wird. Anschließend werden die beiden Bördelhaken wieder auseinandergefahren und die Bördeleinrichtung vollständig zurückgezogen. Die fertig gerollte Münzrolle fällt nach Abschwenken einer die untere Öffnung des Stapelschachtes abschließenden Stütze 45 und nach dem Lösen des Andrückelementes 38 nach unten heraus. Sobald die fertigen Münzrollen aus dem Stapelschacht herausgefallen sind, schwenkt die Stütze 45 wieder zurück und ein neuer Stapel- und Wickelvorgang kann beginnen.
Wie aus dem Vertikalschnitt gemäß F i g. 3 und aus
der Seitenansicht gemäß F i g. 4 ersichtlich, ist die oberhalb des Stapelschachtes befindliche Umlenkrolle 6 des Transportbandes 7 in einer Schwinge 46 gelagert, die auf ihrer Oberseile durch ein Federelement 47 federnd gegen das Maschinengestell abgestützt ist. Wie aus Fig.4 ersichtlich, werden die zu transportierenden Münzen 3 vom Untertrumm des Transportbandes 7 gegen i'-ne Führungsfläche 48 gedruckt. Die Umlenkrolle 6 ist über ihre Schwinge 46 so gehalten, daß die Rolle mit ihrer Umfangsfläche etwas unterhalb der Oberkante der Führungsfläche 48 liegt, so daß beim Einlaufen einer Münze in den Öffnungsbereich des Stapelschachtes die Umlenkwalze 6 gegen den Druck der Feder 47 zunächst angehoben wird, so daß auf die betreffende Münze, sobald diese frei über der öffnung des Stapelschachtes is liegt, eine entsprechende, nach unten gerichtete Kraft wirkt.
Die beiden Walzen 16 und 17 sind zweckmäßigerwei-SC mit einer Haftbcschichtüng, beispielsweise aus Gummi oder dergleichen, versehen, so daß das für den Wikkelvorgang einlaufende Papierband 13 einwandfrei erfaßt und um den Münzstapel herumgeführt wird. Wie aus F i g. 2 ersichtlich und vorstehend näher erläutert, ist der Bördelhaken 44 während des Einstapeins der Münzen zurückgezogen. Andererseits muß aber zwischen dem Teil 26 zur Befestigung des Teilbleches 21 einerseits und der Walze 16 ein entsprechender Freiraum verbleiben, durch den die beiden 3ördelhaken oben und unten in Richtung auf die fertig umwickelte Münzrolle eingeschoben werden können, so daß sich anschließend beid^ Bördelhaken gleichmäßig gegeneinander bewegen können und den überstehenden Papierrand der Umwicklung einrollen und so eine feste Münzrolle schaffen. Da dieser Spalt relativ groß ist, muß dafür Sorge getragen werden, daß während des Stapelvorganges in den Münzschacht einfallende Münzen nicht seitlich durch diesen Spalt herausrollen können, wenn sie beim Herunterfallen im Schacht hochkant auftreffen. Um dies zu verhindern, ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß während des Stapelvorganges dieser Spalt durch ein Einsatzstück 50 verschlossen ist, das zweckmäßigerweise auf den gleichen Führungen 51 in Richtung des Pfeiles 52 vor- und zurückschiebbar gelagert ist, auf denen auch die Bördelhaken in Richtung des Pfeiles 49 vor- und zurückschiebbar geführt sind. Sobald die erforderliche Anzahl von Münzen in den Stapelschacht eingeführt worden ist und die beiden Walzen 16,17 an den Münzstapel angedrückt worden sind und das Papierband 13 eingeschoben wird, wird über eine nicht näher dargestellte Antriebseinrichtung, beispielsweise ein Hebelsystem, das Einsatzstück 50 aus dem Spalt zurückgezogen. Gleichzeitig werden die Bördelhaken 44 der Bördeleinrichtung 43 in den Spalt eingeführt, so daß nach Abtrennen des Papierbandes und Abschluß des Wickelvorganges der überstehende Rand des Wickels eingebördelt werden kann.
Wie in der Schnittdarstellung gemäß F i g. 5 rein schematisch dargestellt, sind die beiden Bördelhaken so an ihren Führungen befestigt, daß sie nach Einschieben in den Spalt bei zurückgezogenem Einsatzstück 50 dieses oben und unten bei der während des Bördelvorganges erfolgenden gegenläufigen Bewegung in Richtung der Pfeile 53 umgreift Auch hier ist die Antriebseinrichtung für die Einleitung der gegenläufigen Bewegung der beiden Bördelhaken nicht dargestellt
Die kinematische Kopplung der Bewegung des Einsatzstückes 50 in Richtung des Doppelpfeiles 52 und der Bördeleinrichtung in Richtung des Doppelpfeiles 49 kann über ein einfaches Hebelgetriebe erfolgen, durch das eine jeweils gegenläufige Bewegung der beiden Elemente bewirkt wird. Der Antrieb dieses Hebelsystems und auch der Antrieb für die Bewegung der Bördelhaken gegeneinander während des Bördelvorganges kann entweder über ein eigenes Antriebssystem oder aber mit Hilfe einer Kupplung vom Antrieb der Walzen 16, 17 abgegriffen werden. Die Walzen 16,17 sind so angetrieben, daß sie mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit umlaufen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Stapeln und Einwickeln von Münzen oder dgL, die eine Münzzufuhreinrichtung mit über Umlenkrollen geführtem Transportband und Zähleinrichtung, eine Papierzufuhreinrichtung, eine Bördeleinrichtung, einen durch mehrere angetriebene, vertikal ausgerichtete Walzen und durch bis an die Walzen heranreichende Leitflächen begrenzten Stapelschacht aufweist, dessen untere öffnung über eine bewegbare Stütze für den Münzstapel abschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapelschacht begrenzt wird nur durch zwei für Wickelvorrichtungen an sich bekannte, gleichsinnig angetriebene Walzen (16,17), deren Achsen auf einer gemeinsamen Ebene (18) mit Abstand zueinander angeordnet sind, wobei eine Walze (16) ortsfest und die andere Walze (17) in Richtung der gmeiisamen Ebene (18, Schiebeebene) verschieb- um? einstellbar gelagert ist, daß als Leitflächen zu beiden Seiten der Ebene (18) gekrümmte Leitbleche (21,22,23,24) aus einem federnd biegsamen Werkstoff in Drehrichtung (25) des Münzstapels überlappend angeordnet sind, wie an sich bekannt, daß das jeweils auf einer Seite der Ebene (18) angeordnete Leitblech zweiteilig ausgebildet ist und daß die der verschiebbaren Walze (17) zugeordneten Teilbleche (22, 23) in Richtung der Ebene (18) zum Verschieben an einem gemeinsamen Schiebestück (19) befestigt sind und daß im Überlappungsbereich der Teilbleche (21,22; 23,24) auf deren Außenseiten angreifende, einstellbare StCaelemente (28) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruc 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (28) als Rollen ausgebildet sind, deren Achsen parallel zu den Achsen der Walzen (16,17) verlaufen und die unter 45° zur Schiebeebene (18) verschiebbar gelagert und auf Haltearmen (31) des Schiebestücks (19) abgestützt sind und daß Rückholfedern (30) vorgesehen sind, die die Rollen (28) an die Haltearme (31) andrücken.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbar gelagerte Walze (17) im Schiebestück (19) gelagert ist und daß das Schiebestück (19) mit einer Einstellvorrichtung (35,36) zum Einstellen des lichten Abstandes zwischen beiden Walzen (16,17) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebestück (19) über eine Rückholfeder (33) gegen die Einstellvorrichtung (35) gedruckt wird und daß ein mit einem Antriebsmittel versehenes Andruckelement (38) vorgesehen ist, das das Schiebestück (19) unabhängig von der Einstellvorrichtung (35) gegen den Münzstapel vorschiebt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel des Andruckelementes (38) über eine Steuereinrichtung (40) mit dem Zählwerk (10) für die in dem Stapelschacht zugeführten Münzen in Verbindung steht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (40) mit dem Antrieb (41) der Papierzufuhreinrichtung in Verbindungsteht.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stapeln und Einwickeln von Münzen oder dgl. entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Vorrichtung der vorstehend bezeichneten Art ist aus der DE-OS 26 48 780 bekannt Die vorbekannte Einrichtung weist jedoch ein kompliziertes Hebelgetriebe auf, von dem die zur Bildung des Stapelschachtes erforderlichen drei Wickelwalzen sowie zusätzliche Führungsglieder gehalten sind, mit denen die ZwLchenräume zwischen je zwei benachbarten Wickelwalzen abgedeckt sind.
Aus der DE-AS 21 39 499 ist ferner eine Vorrichtung zum Einwickeln von Münzstapeln bekannt, bei der ein aus biegsamen Blechlamellen begrenzter Stapelschacht
vorgesehen ist, dessen stirnseitige öffnungen durch drehbare Teile verschlossen sind, die mit einem Antrieb verbunden sind, durch den der im Stapelschacht gebildete Münzstapel zum Einwickeln in Drehung versetzt wird. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß bei einem zu großen Zwischenraum zwischen den feststehenden Schachtwandungen und dem Münzstapel zum einen die Münzen nicht exakt übereinanderliegen können und zum anderen das einzuziehende Papierband zu Beginn des Wickelvorgangs nicht sicher erfaßt wird und die für einen festen Münzstapel erforderliche exakte Ausrichtung der Münzen nicht gegeben ist, so daß sich keine feste Meazrolle ergibt Wird der Durchmesser des Stapelschachtes so eingestellt, daß ein nur geringer Freiraum zwischen dem Außendurchmesser der zu stapelnden Münzen und dem lichten Innendurchmesser des Münzschachtes vorhanden ist, dann besteht die Gefahr, daß sich die Münzen beim Einfallen in den Stapelschacht verkanten und nicht auf dem Bodenteller bzw. auf bereits gestapelte Münzen flach ablegen.
Aus der US-PS 18 13 974 ist eine Wickelvorrichtung mit zwei horizontal mit Abstand übereinander angeordneten Wickelwalzen bekannt, bei der das in einer Zuführeinrichtung bereits als Stapel gehaltene Produkt in den Zwischenraum zwischen die Wickelwalzen geführt wird. Hierbei wird ein frei hängendes Ende des Umhüllungsbandes vom Stapel mit in den Zwischenraum gezogen, so daß der Stapel bereits zur Hälfte seines Umfangs von der Umhüllung umschlossen und von dieser seitlich gestützt ist, wenn die Wickelwalzen zur Anlage kommen. Bei diesem Vorgang sind häufige Störungen zu erwarten. Bevor nun der Wickelvorgang einsetzt, werden noch zu beiden Seiten des Zwischenraumes Stützwalzen vorgeschwenkt, die den Stapel während der Rotation stützen und einlaufseitig für eine einwandfreie
M) Anlage des Umhüllungsbandes sorgen. Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß der zu umhüllende Stapel zunächst außerhalb der Maschine erstellt werden muß, vor allem aber, daß wegen der seitlichen Zufuhr der Stapel aus scheibenförmigen Produkten, beispielsweise Münzen, allenfalls mit einer komplizierten Zuführeinrichtung gehandhabt werden können, so daß die Anwendung in Verbindung mit einer Geldzähleinrichtung kaum möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, die in ihrem Aufbau gegenüber der bekannten Vorrichtung wesentlich vereinfacht ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Mitteln gelöst. Durch die Verwendung von nur zwei vertikal ausgerichteten Walzen ergibt sich ein sehr einfacher Aufbau, der es erlaubt, während des Stapelvorganges die beiden Walzen etwas auseinanderzuziehen, so daß
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