DE29103C - Walzwerk mit kugelförmigen Walzenköpfen - Google Patents
Walzwerk mit kugelförmigen WalzenköpfenInfo
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- DE29103C DE29103C DENDAT29103D DE29103DA DE29103C DE 29103 C DE29103 C DE 29103C DE NDAT29103 D DENDAT29103 D DE NDAT29103D DE 29103D A DE29103D A DE 29103DA DE 29103 C DE29103 C DE 29103C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B13/00—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
- B21B13/08—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process
- B21B13/10—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process all axes being arranged in one plane
- B21B13/103—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process all axes being arranged in one plane for rolling bars, rods or wire
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
- Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
ZIEL und HOFMANN in GLEIWITZ. Walzwerk mit kugelförmigen Wa I ζ e η k ö ρ f e η
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. December 1883 ab.
An dem Rahmen A sind vier Lager b angegossen, in welchen in Metallschalen c die
Walzenschäfte q senkrecht zu einander gelagert sind. Die Enden dieser Schäfte bilden Kugeln,
welche wiederum an den jeweiligen Berührungsflächen so weit ausgedreht und abgeschnitten
sind, dafs, wenn die vier Walzen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, zusammengefügt werden,
die Kugeln sich (vollständig und nicht durch das Kaliber unterbrochen gedacht) berühren
müssen. In dieser Berührungsfläche, welche zugleich als Führung der einen für die andere
Kugelwalze dient, sind Schmiernuthen eingehauen, welche nicht mitgezeichnet sind.
Die durch die abgeschnittenen Zonen und durch Eingriff der Kugeln in einander entstehenden
inneren Kugelflächen werden an den Rändern kalibrirt, und zwar je nach der Facon
des zu walzenden Gegenstandes.
Die Walzen q sind an den entgegengesetzten Enden durch besondere Druckschrauben d in
ihrer Lage gehalten und tragen ferner zwischen den Lagern b konische Räder e, welche, wie
aus Fig. 2 ersichtlich, den Rahmen durchbrechen.
In diese Räder e greifen gleichfalls konische Räder/ ein, an welche zugleich die Stirnräder g
angegossen sind. Diese Stirnräder g greifen in ein gemeinschaftliches Mittelrad h ein, welches
auf der Antriebswelle J sitzt. Sämmtliche Wellen sind in dem Bock k gut gelagert, welcher dementsprechend
construirt ist. Bei stärkeren Rädern sind zwei Böcke vorhanden.
Die Antriebswelle J ist durchbohrt und am Ende trompetenartig erweitert. Die Durchbohrung
dient zur Einführung des Walzmaterials.
Der Antrieb des Walzwerkes erfolgt mittelst Riemscheiben oder Räder, wie gewöhnlich. Das
Material wird durch eine gewöhnliche Richtmaschine mittelst der Durchbohrung in der
Welle J den Walzen zugeführt. Die Uebersetzung der Räder ist so gewählt, dafs die
Walzen sich in einer Richtung drehen, wodurch das Material, einmal erfafst, von den Walzen
selbst durchgezogen wird, wie bei jedem Walzwerk, und so auf diese Weise das Kaliber erhält
und bei Gebrauch der Stiftkugelwalze JV, Fig. 3, zu konisch zulaufenden Stiften ausgewalzt
wird. Diese letzte Walze N ist, einem solchen Stift entsprechend, an der inneren Kugelfläche
ausgeschnitten, so dafs bei Zusammensetzung und Drehung der Walzen ein sich immer
mehr und mehr verjüngendes Kaliber entsteht und deshalb das betreffende Material zwingt,
diese Form anzunehmen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Walzwerk mit vier Walzen, deren Mittellinien in einer Ebene liegen und sich gegenseitig unter rechten Winkeln schneiden und deren kugelförmige Köpfe, wie in Fig. 1 im Querschnitt gezeigt, an der Stirnseite concav ausgehöhlt sind, so dafs einerseits jede dieser Aushöhlungen dem nächstliegenden kugelförmigen Walzenkopf als Lager dient, andererseits aber auch die zwischen Kugelflächen und Aushöhlungen sich bildenden Grenzkanten der vier Köpfe in der Ebene der Walzen mitten sich in einem Punkte berühren und, wenn in diesen Kanten Kaliber (Profile) eingearbeitet sind, zum Auswalzen von entweder cylindrischen Stäben bezw. runden oder vierkantigen Drahtes, wie in Fig. ι, oder Fagonstücken, wie in Fig. 3, benutzt werden können.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29103C true DE29103C (de) |
Family
ID=305304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29103D Active DE29103C (de) | Walzwerk mit kugelförmigen Walzenköpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29103C (de) |
-
0
- DE DENDAT29103D patent/DE29103C/de active Active
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