DE2909239C2 - Verfahren zur Vermeidung einer elektrostatischen Wiederaufladung von Gegenständen aus Kunststoff nach Versiegelung und Entfernen der Versiegelungsfolie und dessen Anwendung - Google Patents

Verfahren zur Vermeidung einer elektrostatischen Wiederaufladung von Gegenständen aus Kunststoff nach Versiegelung und Entfernen der Versiegelungsfolie und dessen Anwendung

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Description

Es ist bekannt, Gegenstände mit Folien aus Kunststoff zu überziehen. Solche Folien dienen bei Fahrzeugen dem Schutz von Chromteilen vor Korrosion durch Rostbildung bei Nässe, durch Salzlösungen und auch bei Steinschlag.
Derartige Folien sind auch als streich- und tauchfähige Lösungen bekannt, die nach Lagerung und Transport vor der Verwendung dieser behandelten Gegenstände, wie Maschinenteile, Werkzeuge, Beschläge abgezogen werden.
Soweit solche Lösungen von Kunststoffen zur Behandlung von Schallplatten verwendet werden, soll damit ein Schutz gegen Staub und Fett gebildet werden und es soll dadurch eine bessere Reinigung als durch Abbürsten, Abwaschen oder Absaugen erreicht werden. Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, daß die mit solchen, eine Schutzfolie bildenden Lösungen von Kunststoffen behandelten Gegenstände aus Kunststoffen, wie Schallplatten, nach dem Abziehen der Schutzfolie durch die damit verbundene Trennenergie sogleich eine elektrostatische Ladung aufweisen. Diese Ladung ist dann von Nachteil, wenn die damit verbünde,« Funken bildung zur Entflammung oder Explosion brennbarer oder explosiver Stoffe führen kann. Ein Nachteil besteht aber auch dann, wenn diese elektrostatische Aufladung zu stillen Entladungen führt, die sich als Knistern bemerkbar machen, insbesondere beim Abspielen von
Schallplatten.
Die DE-OL 27 22 390 macht die Reinigung von Gegenständen bekannt Es soll auf den Gegenstand nach dem Spülen mit Detergentien eine Flüssigkeit aufgesprüht werden, die einen abziehbaren Film bildet Dieser Film besteht aus Polyvinylalkohol und Isopropylalkohol als wässrige Lösung, der als oberflächenaktive Stoffe Fettsäuren und als Weichmacher Triäthylenglykol zugesetzt werden. Diese Druckschrift lehrt die Reinigung von Gegen ständen und nicht die Vermeidung einer elektrostati schen Wiederaufladung von Gegenständen aus Kunststoff bei der Entfernung der Versiegelungsfolie
Diese andere Aufgabe verwendet auch andere Wirkstoffe und gerade nicht aliphatische nichtionische grenzflächenaktive Amine einer Kettenlänge von Cj bis de einer bestimmten Konzentration in der Lösung.
Es ist Aufgabe des Verfahrens der Erfindung, diese elektrostatische Wiederaufladung praktisch für einen bestimmten Zeitraum zu vermeiden. Es ist weiter Auf- gäbe der Erfindung, beim Entfernen der Folie damit gleichzeitig Fremdstoffe wie Staubteilchen zu entfernen und somit eine saubere, von Fremdstoffen freie Oberfläche ohne elektrostatische Ladung zu schaffen. Obwohl in der Technik ein Bfdürfnis für diese Auf gäbe und ihre Lösung besteht, wurden dazu bisher keine Lösungsvorschläge bekannt Dies ist überraschend und Findet seine Erklärung darin, daß sich die Fachwelt mit dem Korrosionsschutz und nicht mit der gleichzeitigen Entfernung von Fremdstoffen auf der Oberfläche und in Vertiefungen wie Rillen der zu behandelnden Gegenstände aus Kunststoff befaßt hat. Diese sah insbesondere in der Vermeidung einer elektrostatischen Wiederaufladung nach dem Aufwand der Trennenergie keine Aufgabe. Es ist aber oft so, daß solche Gegenstände soso gleich in Benutzung genommen werden nach der Abtrennung der Folie und gerade in diesem Augenblick dann eine elektrostatische Entladung stattfindet, weil weitere Bewegungsenergie hinzukommt Wesentlich ist die Aufgabe und ihre Lösung, beim Abspielen von Schallplatten das Knistern durch stille Entladungen des elektrostatischen Potentials zu vermeiden.
Das anmeldungsgemäße Verfahren betrifft die Vermeidung einer elektrostatischen Wiederaufladung von Gegenständen aus Kunststoff nach Versiegelung und Entfernen der Versiegelungsfolie, bei dem auf den Gegenstand auf seiner ganzen Fläche eine bei Raumtemperatur fließ-, streich- oder spritzfähige Masse aus einer äthanol-haltigen Polyvinylalkohol-Lösung mit einem Feststoffgehalt zwischen 10 bis 15 Gew.-% und mit einem Gehalt an Triäthylenglykol als Weichmacher aufgebracht wird, und nach dem Abziehen von einem beliebigen Randpunkt über die gesamte Fläche gleichzeitig ein Mitabziehen der an der Unterseite der Folie
haftenden Fremdstoffe oder solcher Stoffe, die eingeschlossen sind, erfolgt
Die Lösung dieser Aufgabe der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Folienmasse verwendet wird, die einen Gehalt an einem aliphatischen, nichtionischen grenzflächenaktiven Amin mit einer Kettenlänge von C2 bis Cig in Lösung eines Cs bis Cs-Alkohols einer Konzentration von 20 Gew.-% in einer Menge dieser Lösung zwischen 0,1 bis 0,25 Vol.-%, und die Folienmasse in einer Schichtdicke von 0,08 bis 0,!2 mm aufgebracht wird.
Das Verfahren der Erfindung beruht auf dem technischen Effekt, daß nur eine bestimmte, begrenzte Menge dieses Amins den überraschenden Effekt der Vermeidung der elektrostatischen Wiederaufladung nach der Zufuhr von Trennenergie beim Abziehen der Folienmasse ergibt Eine geringe oder eine größere Menge dieses Amins bietet nicht die Möglichkeit, die elektrostatische Wiederaufladung zu verhindern.
Es ist auch die Konzentration der Lösung von 0,1 bis 0,25 Vol.-% in der Lösung von besonderer Bedeutung. Eine zu geringe Konzentration ergibt keine ausreichende Wirkung, so daß von einem Schwellaiwert zu sprechen ist Eine zu hohe Konzentration führt offenbar zu einer kritischen Mizellbildung, welche diesen technischen Effekt des Verfahrens der Erfindung mindert oder verhindert
Die alternative Ausgestaltung des Verfahrens der Erfindung ergibt sich aus den Unteransprüchen. Ein vorzugsweise verwendeter Gegenstand sind Schallplatten.
Es ist vorteilhaft, eine Folierimasse zu verwenden, die eine Viskosität von 2220 m Pa s bei 20" C aufweist
Weiter ist es vorteilhaft, die Folienmasse bei Raumtemperatur in einer Menge von 30 g/m2 aufzubringen.
Sofern Triäthylenglykol als Weichmacher verwendet wird, ist eine Menge von 0,5 bis 1,0 VoI.-% der Versiegelungsmasse vorteilhaft
Es wird vorzugsweise Polyvinylalkohol in der äthanolhaltigen Lösung mit einem Molekulargewicht von 50 000 bis 80 000 verwendet.
Das Verfahren der Erfindung wird vorzugsweise so durchgeführt, daß die Trocknungszeit der Folienmasse 45 bis 60 min beträgt Die Abkürzung der Trocknungszeit erfolgt alternativ durch Anwendung von Warmluft
Nur die bevorzugte Menge der Masse auf der Oberfläche des Gegenstandes führt zu einer optimalen Trocknungszeit
Nach dem Stand der Technik wird bei Waschvorgängen die Oberflächenspannung bestimmter Zusatzstoffe in der Lösung gemessen. Diese bezieht sich nur auf eine Phase. Dagegen ist es für das Verfahren der Erfindung wesentlich, daß ein Zusatzmittel gefunden wurde, welches aufgrund seiner bestimmten Grenzflächenspannung zwischen 2 Phasen, also zwischen der aufzubringenden flüssigen Phase und dem festen Gegenstand aus Kunststoff, eine »Grenzflächenspannung« aufweist, die überraschend zu dem technischen Effekt einer längeren Vermeidung einer elektrostatischen Wiederaufladung führt
Das Verfahren der Erfindung ist in den Patentansprüchen definiert.
Der technische Effekt der Vermeidung einer elektrostatischen Wiedera.ufladung nach dem Entfernen der Folie wird durch das folgende Vergleichsbeispiel beschrieben und durch die graphische Darstellung erläutert. Dieses Beispiel bezieht sich auf die Verwendung einer Schallplatte als Gegenstand aus Kunststoff. Gerade für diese, auf eine.. geistigen Genuß gerichtete musikalische Darbietung ist es von besonderer Wichtigkeit für eine vollendete Darbietung, jedes knisternde Geräusch für einige Zeit zu verhindern.
Für andere Gegenstände aus Kunststoff ist es je nach den Bedingungen der Aufbewahrung, Lagerung oder Verwendung unterschiedlich, wie lange der Zeitraum der Vermeidung der Wiederaufladung sich ausdehnt.
Wesentlich ist, daß dieser Zeitraum im allgemeinen einige Tage dauert Es können in der Zwischenzeit andere Maßnahmen wie z.B. die Erdung zur weiteren Verhinderung oder Minderung der Wiederaufladung getroffen werden.
Es wird die Masse gemäß dem Verfahren der Erfindung durch gleichmäßigen Druck aus einer Kunststoffflasche mit siebförmiger Deckplatte auf die Schallplatte getropft und in der Schichtdicke von 0,1 mm mit 30 g/m2 durch Verstreichen verteilt
Die Trocknungszeit beträgt 50 min. Danach wird die Behandlung auf der anderen Seie der Schallplatte wiederholt Diese kann versiegelt aufbewahrt werden. Vor der Benutzung wird zur Durchbohrung der Vergleichsmessung die Folie gleichmäßig über die Fläche abgezogen.
Zur Messung der elektrischen Ladung wird ein handelsübliches Elektrofeldmeter verwendet
Die zur Messung der »Flächenladungsdichte « auf der Schallplatte verwendete Meßanordnung ist in F i g. 1 dargestellt
Das Meßgerät gestattet die Messung der Feldstärke in kV/m in den drei Empfindlichkeiisbereichen: 1, 10, 100 kV/m über die Spannungsversorgung (Spannung).
Das von der Flächenladungsdichte ausgehende elektrische Feld (Ε-Feld) tritt in den Meßkopf des Elektrofeldmeters (EFM) ein. Dieses zeigt in Verbindung mit einen Drehspulinstrument (A) den Wert der elektrischen Feldstärke £in kV/m unter dem Meßkopf an.
Die erfaßte Meßfläche ist kreisförmig und beträgt 17,4 cm2. Die angezeigte elektrische Feldstärke ist ein direktes Maß für die auf der Fläche befindliche elektrische Ladung.
F i g. 2 zeigt die gemessene elektrische Feldstärke in Abhängigkeit vom Drehwinkel von Null bis 360°.
Diese Messung wird für eine Folienschutzhaut von 0,1 mm Stärke mit einer Viskosität von 2220 m Pa s/20°C und für eine Trocknungszeit gemäß dem Verfahren der Erfindung von 50 min mh einer Mange von 0,15 Vol.-% des nichtionischen grenzflächenaktiven Amins in der Lösung des C3-Alkohols einer Konzentration von etwa 15 Gew.-% in der Lösung durchgeführt. Es wird die Folie gleichmäßig überüie ganze Fläche abgezogen.
Kurve 1 zeigt auf der einen Seite der Schallplatte eine geringe, fast gleichmäßige Restladung, die auf der anderen Seite der Platte nach Kurve 2 nicht mehr vorhanden ist
F i g. 3 zeigt für ein Folie nach dem Stand der Technik, die aus dem Handel stammt, nach dem Abziehen auf der einen Seite der Schallplatte unter gleichen Meßbedingungen im 10 kV/m-Bereich zwei Feldstärken-Maxima bei der Drehung d<: Schallplatten nach 75° und nach 230° mit den Meßwerten von 6 und 7 kV/m. Es wird also eine sinusförmige Linie von steigenden und fallenden Feldstärken gefunden. Es wird danach die Foiie der anderen Seite der Schallplatte abgezogen. Es zeigt sich im Meßbereich von lOOkV/m eine flache Kurve für das Maximum. Es liegt ,jedoch die Feldstärke wesentlich höher mit 84 kV/m.
Dieser Vergleich demonstriert für den techniüchen
Effekt des Verfahrens der Erfindung eine Abnahme und für eine Folie nach dem Stand der Technik eine Zunahme der elektrischen Ladung beim Abziehen der Folien der beiden Seiten der Schallplatte.
Für das Verfahren der Erfindung mit der Masse gemäß der Erfindung besteht der Vorteil, daß eine saubere, von Fremdstoffen freie Oberfläche erreicht wird. Dieser Vorteil ist für die Klangreinheit von Schallplatten ein beträchtlicher Fortschritt. Dieser Vorteil ist besonders wichtig, wenn die Darbietung für einen größeren Zuhörerkreis wie für Rundfunkübertragungen bestimmt ist. Diese saubere Oberfläche ist dann notwendig, wenn der Gegenstand aus Kunststoff auf der Oberfläche
behandelt werden soll. Es entfällt dann eine sonst erforderliche Reinigung und Trocknung. Ein weiterer Vorteil liegt in dem geringen Verbrauch pro Flächeneinheit gegenüber bekannten Mitteln. Diese Einsparung liegt in der Viskosität des Mittels der Erfindung und der damit verbundenen dünnen und gleichmäßigen Schicht bei dem Aufbringen und der Bildung der Folie begründet.
Ein anderer Vorteil liegt in der kurzen Trockungszeit, die durch Anwendung von Warmluft noch abgekürzt werden kann. Dazu ist für Schallplatten auch die Trocknung mittels eines Haushaltsgerätes wie eines »Föns« geeignet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Vermeidung einer elektrostatischen Wiederaufladung von Gegenständen aus Kunststoff nach Versiegelung und Entfernen der Versiegelungsfolie, bei dem auf den Gegenstand auf seiner ganzen Räche eine bei Raumtemperatur fließ-, streich- oder spritzfähige Masse aus einer äthanol-haltigen Polyvinylalkohol-Lösung mit einem Feststoff gehalt zwischen 10 bis 15 Gew.-% und mit eine Gehalt an Triäthylenglykol als Weichmacher aufgebracht wird und nach Abziehen von einem beliebigen Randpunkt über die gesamte Fläche gleichzeitig ein Mitabziehen der an der Unterseite der Folie haftenden Fremdstoffe oder solcher Stoffe, die eingeschlossen sind, erfolgt, dadurch gekennzeichne t.daß eine -Folienmasse verwendet wird, die einen Gehalt an einem aüphatiscfien, nichtionischen grenzflächenaktiven Arnin mit einer Kettenlänge von C2 bis de in Lösung eines Ca bis Q-Alkohols einer Konzentration von 20 Gew.-% in einer Menge dieser Lösung zwischen 0,1 bis 0,25 VoL-% aufweist, und die Folienmasse in einer Schichtdicke von 0,08 bis 0,12 mm aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienmasse bei Raumtemperatur von 20° C eine Viskosität von 2220 m Pa s aufweist
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienmasse bei Raumtemperatur in einer'fdenge -<on 30 g/m2 aufgebracht wird.
4. Verfahren nach den Ansps jchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Triäthylenglykol in einer Menge von 0,5 bis 1,0 Vol.-°/o der Versiegelungsmasse verwendet wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete Polyvinylalkohol der äthanolhaltigen Lösung ein Molekulargewicht von 50 000 bis 80 000 aufweist
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgebrachte Folienmasse in einem Zeitraum von 45 bis 60 min getrocknet wird.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknungszeit durch Anwendung von Warmluft abgekürzt wird.
8. Anwendung der Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7 auf Schallplatten.
DE19792909239 1979-03-09 1979-03-09 Verfahren zur Vermeidung einer elektrostatischen Wiederaufladung von Gegenständen aus Kunststoff nach Versiegelung und Entfernen der Versiegelungsfolie und dessen Anwendung Expired DE2909239C2 (de)

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