DE2908994A1 - Zusammenlegbarer kinderfahrsitz - Google Patents

Zusammenlegbarer kinderfahrsitz

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DE2908994A1 DE19792908994 DE2908994A DE2908994A1 DE 2908994 A1 DE2908994 A1 DE 2908994A1 DE 19792908994 DE19792908994 DE 19792908994 DE 2908994 A DE2908994 A DE 2908994A DE 2908994 A1 DE2908994 A1 DE 2908994A1
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Thomas Haehnel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B7/00Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators
    • B62B7/02Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having only a single wheel axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Description

  • B e s c h r e i b u n Cr
  • betreffend Zusammenlegbarer Kinderfahrsitz.
  • Die Erfindung betrifft einen zusammenlegbaren Kinderfahrsitz, insbesondere zweirädrige Kinderkarre, mit zwei langgestreckten seitlichen Trägern, die an ihrem unteren Ende ein Rad aufweisen, an ihrem oberen Ende in einen Schiebegriff übergehen, bei koaxialer Radausrichtung durch Querstreben miteinander verbunden sind, eine flexible Sitzbespannung unterstützen und vorzugsweise eine ggf. mit einem Stützradpaar versehene angelenkte Stütze aufweisen, die in eine zur geneigten Betriebsstellung des Trägers entgegengesetzt geneigte Stützstellung ausschwenkbar ist.
  • Ein solcher Kinderfahrsitz mit einem gegerniber den Trägern ausschwenkbaren Stützradpaar ist bereits bekannt (DE-PS 24 21 593).
  • Der Fahrsitz ist insbesondere für Kleinkinder geeignet, die bereits begrenzte Wegstrecken selbst laufen können, so daß der mitgeführte Fahrsitz nur gelegentlich bei Ermüdung des Kindes benutzt wird. Er kann in zusammengelegtem Zustand nicht nur leicht in einem Kraftfahrzeug untergebracht sondern auch von einer erwachsenen Person bequem getragen werden.
  • Dazu ist der bekannte Kinderfahrsitz, bei dem die seitlichen Träger aus einer Rohrkonstruktion mit jeweils einem einwärts versetzten Schiebegriff in Form eines Handstockgriffs ausgeführt sind, derart zusammenlegbar, daß die angelenkte Stütze mit dem Stützradpaar an den unteren Teil des Trägerrohrs anschwenkhar ist und auch der obere Teil der Trägerrohre mit den beiden Schiebegriffen um etwa 1800 in Anlage an den unteren Teil der Trägerrohre umklappbar ist, wobei zur Vereinfachung der Handhabung beide Schwenkvorgänge zwangsläufig durch Lenkhebel gekoppelt sind und die Sitzbespannung selbsttätig zusammengelegt bzw. aufgefaltet wird. Die Abmessungen sind so gewählt, daß nach dem Zusammenklappen die beiden Schiebehandgriffe iiber die mit den Rädern versehenen unteren Enden der beiden unteren Trägerrohrteile vorspringen und die Möglichkeit bieten, den zusammengelegten Kinderfahrsitz über den Arm zu hängen.
  • Somit wird durch das Einschwenken des hinteren Stützradpaars der bekannte Sitz in Fahrtrichtung gesehen im wesentlichen vollständig bzw. auf eine kleine Abmessung zusammengelegt, während die durch die erforderliche Sitzbreite vorgegebene Gesamtbreite unverändert bleibt. Die größte Abmessung weist der bekannte Sitz jedoch in Erstreckungsrichtung der beiden Träger auf, und diese läßt sich beim Zusammenlegen nur um weniger als die Hälfte verkürzen, da sich die zusammengeklappten Unterteile und Oberteile der Rohrträger nur teilweise überlappen. Hierin liegt ein Nachteil des bekannten Sitzes, insbesondere weil sich in Verbindung mit der vorgegebenen Breite eine noch vergleichsweise große Flächenausdehnung des zusammengelegten Sitzes ergibt.
  • Es ist bereits ein anderer zusammenlegbarer Kinderfahrsitz bekannt, der gleichfalls mit einem an zwei seitliche Träger anklappbaren Stiitzradpaar versehen ist und darüber hinaus ein Zusammenlegen unter Verringerung der Breitenabmessung ermöglicht (DE-AS 26 33 759). Hierzu sind die beiden seitlichen Rohrträger durch in ihrer Mitte einknickbare Querstreben sowie durch ein hinter der Sitzlehne angeordnetes scherenartiges Doppelhebelkreuz miteinander verbunden, so daß ein Zusammenlegen unter gegenseitiger Annäherung der beiden seitlichen Träger vorgenommen werden kann. Diese Ausbildung, die an zumindestens zwei der vier Enden des Doppelhebelkreuzes eine Gleitverbindung zu den Rohrträgern erforderlich macht, die im übrigen zweiteilig ausgeführt sind, ist vergleichsweise aufwendig und ermöglicht wegen der zwischen den beiden Trägern angeordneten Teile eine Verringerung der Breitenabmessung beim Zusammenlegen nur um etwa die Hälfte. Dabei kann die Hauptabmessung in Erstreckungsrichtung der Träger nicht bzw. bei der speziellen Ausführungsform mit unterteilten Trägern nur unwesentlich verringert werden.
  • Ein vergleichbares Zusamm2nklappen wie bei dem zuerst bekannten Kindersitz zur Verringerung der Trägerlänge ist schon wegen des scherenartigen Doppelhebelkreuzes nicht möglich, das sich beim Zusammenlegen in der Erstreckungsrichtung der Träger bis auf etwa deren halbe Länge ausdehnt und sich über den mittleren Längenbereich der beiden Träger erstreckt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Kinderfahrsitz der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß er sich bei einfacher leichter Ausbildung und Handhabung in einen kompakteren und damit besser mitzuführenden Zustand zusammenlegen läßt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Träger als Trägerscheren aus mehreren Doppelhebelkreuzen mit zur Radachse pallelen Kreuzgelenkachsen und Verbindungsgelenkachsen an den Hebelenden ausgebildet sind und daß eine Einrichtung zum lösbaren Verriegeln der in die Betriebsstellung ausgefahrenen Träerscheren vorgesehen ist.
  • Bei dieser Ausbildung läßt sich die Hauptabmessung, nämlich die Länge der ausgefahrenen Trägerscheren, auf eine vergleichsweise sehr geringe Länge zusammenlegen. Dabei wird durch die Verwendung einer Reihe von Scherenkreuzen bzw.
  • Doppelhebelkreuzen mit entsprechend kurzen Doppelhebeln vermieden, daß die Verringerung der Trägerlänge zu einer störenden Erhöhung der Trägerbreite führt. Das Zusammenlegen des Fahrsitzes sowie umgekehrt sein Aufbau läßt sich denkbar einfach mit einem Handgriff vornehmen, weil die beiden Trägerscheren durch die Querstreben hinsichtlich ihrer Öffnungs-und Schließbewegungen miteinander gekoppelt sind. Die zur Sicherung der Benutzungsstellung erforderliche Verriegelungseinrichtung1 für die sich dem Fachmann verschiedene Möglichkeiten anbieten, kann ebenso einfach ausgebildet und bequem betätigbar sein. Die Erfindung läßt sich in vorteilhafter Weise so verwirklichen, daß in zusammengelegtem Zustand die unveränderte Breitenabmessung die Hauptabmessung bildet. Beispielsweise wurde ein erfindungsgemäßer Fahrsitz unter Verwendung von Doppelhebelkreuzen aus Leichtmetall und mit in bekannter Weise abnehmbaren Rädern gebaut, der sich bei einer der Fahrsitzbreite entsprechenden Länge der Doppelhebel auf Abmessungen von 30 x 30 x 13 cm zusammenlegen läßt und dabei ein Gewicht von etwa 2,5 kg aufweist. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß sich ein in dieser Weise zusammengelegter Kinderfahrsitz besser als die bisher bekannten Ausführungen in einen Fahrzeug oder sonstwo unterbringen und auch tragen laßt.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung besteht darin, daß sie sich aus wenigen und einfach ausgebildeten Teilen zusammensetzen läßt. So kann der Sitz einfach aus einer die Rückenlehne und die Sitzfläche bildenden ebenen olaterialbahn hergestellt sein, wobei die seitlichen Sitzbegrenzungen von mittleren Bereichen der beiden Trägerscheren gebildet sind. Beim Zusammenlegen sowie beim Übergang in die Betriebsstellung faltet bzw. spannt sich die Materialbahn zwischen den beiden Trägerscheren selbsttätig in der gewünschten Weise, ohne daß örtlich konzentrierte Belastungen auftreten, die zu einem vorzeitigen Verschleiß führen könnten.
  • Im zusammengelegten Zustand bildet die Materialbahn seitlich durch die Trägerscheren abgeschlossene Taschen, in denen sich die ggf. abgenommenen Räder (oder auch andere Gegenstände) gut unterbringen lassen, was die Handlichkeit weiter erhöht.
  • Bei einer zweckäßien Ausführungsform laufen die Trägerscheren nach oben in zwei Einfachhebeln aus, die auf einer den Schiebegriff bildenden Querstange gelagert sind. Die Querstange am oberen Ende der Trägerscheren gestattet nicht nur ein bequemes Schieben des Kinderfahrsitzes sondern ist auch für das Zusammendrücken bzw. Ausziehen der beiden Trägerscheren besonders geeignet.
  • Ferner ist es von Vorteil, wenn die Trägerscheren nach unten in einen Einfachhebel und einen Doppelhebel auslaufen, die auf einer gemeinsamen Radachse gelagert sind, und die beiden bei ausgefahrenen Trägerscheren im wesentlichen waagerecht vorspringenden Doppelhebelarme durch eine Fußstütze miteinander verbunden sind. Auf diese Weise ergibt sich eine in zweckmäßiger Weise möglichst niedrig und möglichst weit nach vorne jedoch bei zusammengelegtem Sitz nicht vorspringende Fußstütze, die in Verbindung mit der hinter ihr angeordneten Radachse zu einer wirkungsvollen Querversteifung führt.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausbildung fixiert die Verriegelungseinrichtung die Trägerscheren bei sich im wesentlichen rechtwinklig kreuzenden Scherenhebeln. Dementsprechend sind im ausgefahrenen Betriebszustand die Scherenvierecke Rechtecke bzw.
  • Quadrate. In dieser Form, also mit sich rechtwinklig an den Kreuzgelenkachsen kreuzenden Doppelhebeln, besitzen die Träger eine maximale Stabilität und erfüllen auch einwandfrei die Aufgabe, seitliche Begrenzungen des Sitzes zu bilden.
  • Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, daß die Verriegelungseinrichtung von zwei über die Strecklage hinaus bis zu einem Anschlag durchdrückbaren Kniehebelgelenken gebildet ist, deren Kniehebel sich im oberen Viereck einer jeden Trägerschere diagonal längs der durch die Kreuzgelenkachsen verlaufenden Längsmittellinie erstrecken und an den beiden entsprechenden Viereckachsen angelenkt sind. Da in diesem Falle jeder Trägerschere ein verriegelndes Kniehebelgelenk zugeordnet ist, erhöht sich die Entriegelungssicherheit und zugleich die Steifheit der einzelnen Trägerscheren in ihrer ausgefahrenen Betriebsstellung. Dabei verhindern die Kniehebelgelenke als Diagonalstreben ein Ausfahren der Trägerscheren über die vorgesehene Endlage hinaus, ermöglichen aber auch ein Zurückdrücken des Gelenks über die Strecklage hinaus, damit die Trägerscheren eingefahren werden können. Die Anordnung der Kniehebelgelenke im oberen Scherenviereck macht sie fiir die Begleitperson gut zugänglich und bedienbar, entzieht sie jedoch der Einwirkungsmöglichkeit des im Fahrsitz sitzenden Kindes.
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung weisen die Kniehebel gelenke eine Drehfeder auf, welche die Trägerschere in die ausgefahrene Betriebsstellung vorspannt. In diesem Falle wird das Ausfahren der Trägerscheren erleichtert, weil nicht an den entgegengesetzten Enden eine Ausziehkraft bzw. eine Gegenkraft aufgebracht werden muß. Außerdem bildet die Drehfeder eine zusätzliche Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Lösen der Verriegelungseinrichtung.
  • Ferner ist eine Weiterbildung sinnvoll, bei der die durchgedrückte Verriegelungsstellung der Kniehebelgelenke durch eine Zugfeder gesichert ist, die sich zwischen den Achsen erstreckt, an denen die beiden Kniehebel angelenkt sind. So läßt sich eine besonders einfache Entriegelungssicherung erzielen.
  • Diese Ausgestaltung läßt sich vorteilhaft so weiterbilden, daß ein Ende der Zugfeder leicht lösbar befestigt ist und zur Fixierung der zusammengelegten Trägerschere an der Radnabe oder Radachse einhängbar ist. Dadurch erhält die Zugfeder auch bei zusammengelegtem Fahrsitz eine besonders sinnvolle Aufgabe. Als besonders handlich haben sich Zugfedern in Form von Gummischlaufen erwiesen, die unter Dehnung von einem Ende her auf die entsprechende Achse aufgeschoben werden können.
  • Bei einer sehr zweckmäßigen Ausführungsform sind einander entsprechende Gelenke der Doppelhebelkreuze der beiden Trägerscheren durch Querachse verbunden, an denen die Sitzbespannung aufgehängt ist. Dabei bilden diese Querachsen versteifende Querstreben und machen ergänzende Querstreben sowie auch ergänzende Maßnahmen bzw. Bauteile zum Anbringen des Sitzes überflüssig. Welche Gelenke mit Querachsen für die Sitzbespannung versehen werden richtet sich nach der gewünschten Größe des Sitzes, insbesondere den Längen der Sitzfläche und der Rückenlehne, und nach der gewünschten Anordnung des Sitzes insbesondere in Relation zu den Rädern. Die Vielzahl der vorhandenen Trägerscherengelenke bietet in diesem Zusammenhang viele Möglichkeiten. Gegebenenfalls kann aber auch eine entsprechende Trägerscherenhebel fest miteinander verbindende Querstange außerhalb der Scherengelenke vorgesehen sein, um den eigentlichen Sitz aufzuhängen.
  • Bevorzugt sind die Räder von ihren Achsen abnehmbar. Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß dadurch der zusammengelegte Kindertransportsitz besonders kompakt wird und daß auch die abgenommenen Räder ohne besonderen Aufwand zweckmäßig untergebracht werden können.
  • Ein Ausfilhrungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von schematischen Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch den in der Betriebsstellung befindlichen Kinderfahrsitz; Fig. 2 ist eine Seitenansicht des zusammengelegten Kinderfahrsitzes; Fig. 3 zeigt den Kinderfahrsitz gemäß Fig. 1 in Draufsicht; Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab die Verriegelungseinrichtung und Fig. 5 zeigt die Ausbildung für den Fall, daß ein Stützradpaar vorgesehen ist.
  • Der dargestellte Kinderfahrsitz weist zwei seitliche Trägerscheren 1 und 2 auf, die gemäß Fig. 1 jeweils aus vier Doppelhebelkreuzen 3 aus einem in der Betriebsstellung gemäß Fig. 1 senkrechten Doppelhebel 4 und einem waagerechten Doppelhebel 5 bestehen, die eine gleiche Länge aufweisen und mittig durch eine Kreuzgelenkachse 6 miteinander verbunden sind und an ihren Enden mit Verbindungsgelenkachsen 7 an ein benachbartes Scherenkreuz 3 angeschlossen sind. An das oberste Doppelhebelkreuz 3t sind zwei Einfachhebel 8 und 9 gelenkig angeschlossen, die auf einer die Scherenträger 1 und 2 an ihrem oberen Ende verbindenden Querstange 10 gelagert sind, die einen Schiebegriff für den Kinderfahrsitz bildet. An das unterste Doppelhebelkreuz 3' sind ein senkrechter Einfachhebel 11 und ein waagerechter Doppelhebel 12 angelenkt, die auf einer die beiden Trägerscheren 1 und 2 an ihrem unteren Ende verbindenden Radachse 13 gelagert sind, die über beide Trägerscheren 1 und 2 etwas nach außen vorspringt und in bekannter Weise zwei abnehmbare Rader 14 und 15 trägt. Die waagerechten Doppelhebel 12 der beiden Trägerscheren 1 und 2 gehen an ihrem vorderen Ende in eine querverlaufende Fußstütze 16 über.
  • Die Kreuzgelenkachsen 6 und Verbindungsgelenkachsen 7 sind von kurzen Gelenkbolzen gebildet, die nicht wesentlich über die Doppelhebel 4 und 5 sowie 8 und 9 bzw. 11 und 12 seitlich vorspringen. Jedoch sind wie dargestellt die Verbindungsgelenkachsen am vorderen und hinteren Ende des unteren Doppelhebelkreuzes 3' sowie die vordere Verbindungsgelenk-1 achse des oberen DoppMCelreuzes 3t von durchgehenden bzw. beiden Trägerscheren 1 und 2 gemeinsamen Querachsen 17, 18 und 19 gebildet. Diese Querachsen 17, 18 und 19 versteifen die aus den beiden Trägerscheren 1 und 2 sowie der Querstange 10, der Radachse 13 und der Fußstütze 16 gebildete Konstruktion und dienen zugleich zum Aufhängen des eigentlichen Sitzes 20, der wie bei einem Klappstuhl von einer faltbaren Materialbahn gleichbleibender Breite gebildet ist, die mit ihren Enden um die Querstangen 17 bzw. 19 herumgeführt und riickseitig mit der Materialbahn verbunden ist und entlang einer mittleren Querlinie über Federn 21 an der Querstange 18 angehängt ist, so daß die Sitzbespannung 20 in eine im wesentlichen waagerechte Sitzfläche 22 und eine geneigte Rückenlehne 23 unterteilt ist.
  • An der Querachse 18 ist eine im wesentlichen u-förmige Stütze 24 angelenkt, die aus zwei Stützfüßen 25 besteht, die an ihren unteren Enden in einen gemäß Fig. 3 geschwungenen Verbindungsbügel 26 übergehen. Die beiden Stützfüße 25 weisen einen solchen Abstand zueinander auf, daß sie unmittelbar innerhalb der Trägerscheren 1 und 2 bzw. ihrer Doppelhebel 4 und 5 auf der Querachse 18 gelagert sind. Die Länge der Stützfüße 25 entspricht im wesentlichen der Länge der Doppelhebel 4 und 5, so daß sich die gesamte Stiitze 24 aus der in Fig. 1 dargestellten Stützstellung in eine Stellung unterhalb der Sitzfläche 22 und zwischen den Doppelhebeln 5 der beiden unteren Scherenkreuze 3" einschwenken läßt. Mit dem oberen Ende der beiden Stützfiiße 25 ist jeweils ein etwas nach außen vorspringender Anschlag 27 verbunden, der wie in Fig. 1 angedeutet mit der benachbarten Trägerschere 1 bzw. 2 zusammenwirkt und den Ausschwenkwinkel der Stütze 24 begrenzt. Eine nicht dargestellte Rastvorrichtung hält die eingeschwenkte Stütze 24 in im wesentlichen waagerechter Lage und verhindert ein unerwünschtes Herabfallen der Stütze. Ebenso kann eine Sicherungsvorrichtung wie beispielsweise eine im Ausschwenksinne wirksame Drehfeder vorgesehen sein,$um die Stütze 24 in der Stützstellung gemäß Fig. 1 zu halten.
  • In Fig. 5 ist eine abgewandelte Stütze 24' gezeigt, deren Stützfüße 25 t an ihren unteren Enden nach innen vorspringende Achsstummel 28 tragen, an denen jeweils ein Stützrand 29 abnehmbar befestigt ist. Ein Querbügel 30 verbindet die beiden Stützfüße 25' unmittelbar oberhalb der beiden Stützräder 29.
  • Gegebenenfalls kann insbesondere bei Stützrädern29 von kleinerem Durchmesser darauf verzichtet werden, die Stützräder abnehmbar auszuführen. In diesem Falle wird statt der beiden Achsstummel 28 eine durchgehende Achse verwendet, wobei der Querbügel 30 entfallen kann.
  • Die beiden oberen Scherenvierecke der beiden Trägerscheren 1 und 2 sind mit einem in Fig. 4 deutlicher dargestellten Kniehebelgelenk 31 versehen, die jeweils eine Gelenkachse 32 und zwei auf dieser gelagerte Hebel 33 und 34 umfassen, deren äußere Enden auf der Kreuzgelenkachse 6 des oberen Doppelhebelkreuzes 3' bzw. auf der den Schiebegriff bildenden Querstange 10 gelagert sind. Die Länge der Hebel 33 und 34 ist so bemessen, daß die Trägerscheren 1 und 2 nicht weiter als bis in die in Fig. 1 gezeigte Betriebsstellung ausfahrbar sind, in der sich die Doppelhebel 4 und 5 im wesentlichen rechtwinklig kreuzen. Am Hebel 34 ist ein abgewinkelter Anschlag 35 vorgesehen, der mit dem Hebel 33 zusammenwirkt und wie angedeutet ein begrenztes Durchdrücken der Gelenkachse 32 bis über die Verbindungslinie zwischen den äußeren Lagerachsen der Hebel 33 und 34 ermöglicht. Dadurch wird die ausgefahrene Betriebsstellung fixiert.
  • Um die eine Verriegelungseinrichtung für die Trägerscheren 1 und 2 bildenden Kniehebelgelenke 31 in der in Fig. 1 und 4 dargestellten durchgedrückten Anschlagstellung zu sichern, sind zwei geschlossene Gummi schlaufen 36 und 37 vorgesehen, welche die Querstange 10 umschließen und wie in Fig. 3 dargestellt nach außen geführt und unter Zugspannung hinter die etwas nach außen vorspringende Kreuzgelenkachse 6 des oberen Doppelhebelkreuzes 3' eingehängt werden können.
  • Wie in Fig. 2 dargestellt dienen die Gummischlaufen 36 und 3.7 ebenfalls dazu, die zusammengelegte Stellung des Kinderfahrsitzes zu fixieren, in dem die Schlaufen unter Zugspannung hinter die Radnabe des betreffenden Rades 14 eingehängt werden.
  • Bei abgenommenen Rädern werden die Schlaufen 36 und 37 über die Enden der Radachse 13 gezogen.
  • Die Hebel, welche die Trägerscheren 1 und 2 bilden sind als Flachstäbe dargestellt. Statt dessen kann auch Rechteckrohr oder rundes Rohr verwendet werden, was zu erhöhter Festigkeit der Hebel und damit der gesamten Konstruktion führt. Die Scherengelenke können in bekannter Weise unter Zwischenfügung von reibungsmindernden Scheiben zwischen den gelenkig verbundenen Hebeln hergestellt sein.

Claims (11)

  1. A n s p r ii c h e 1. Zusammenlegbarer Kinderfahrsitz, insbesondere zweirädrige Kinderkarre, mit zwei. langgestreckten seitlichen Trägern, die an ihrem unteren Ende ein Rad aufweisen, an ihrem oberen Ende in einen Schiebegriff übergehen, bei koaxialer Radausrichtung durch Querstreben miteinander verbunden sind, eine flexible Sitzbespannung unterstiitzen und vorzugsweise eine gegebenenfalls mit einem Stiitzradpaar versehene angelenkte Stütze aufweisen, die in eine zur geneigten Betriebsstellung des Trägers entgegengesetzt geneigte Stützstellung ausschwenkbar ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Träger als Trägerscheren (1, 2) aus mehreren Doppelhebelkreuzen(3) init zur Radachse (13) parallelen Kreuzgelenkachsen (6) und Verbindungsgelenkachsen (7) an den Hebel enden ausgebildet sind und daß eine Einrichtung (31) zum lösbaren Verriegeln der in die Betriebsstellung ausgefahrenen Trägerscheren (1,2) vorgesehen ist.
  2. 2. Kinderfahrsitz nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i ch -n e t , daß die Trägerscheren (1, 2) nach oben in zwei Einfachhebeln (d, t)) auslallfen, die auf einer den Schiebegriff bildenden Querstange (10) gelagert sind.
  3. 3. Isínderfahrsitz nach Anspruch l oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Trägerscheren (1, 2) nach unten in einen Einfachhebel (11) und einen Doppelhebel (12) auslaufen, die auf einer gemeinsamen Radachse (13) gelagert sind,und daß die beiden bei ausgefahrenen Trägerscheren (1, 2) im wesentlichen waagerecht vorspringenden Doppelhebelarme durch eine Fußstiitze (16) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Kinderfahrsitz nach einem der AnsprUche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Verriegelungseinrichtung (31) die Trägerscheren (1, 2) bei sich im wesentlichen rechtwinklig kreuzenden Scherenhebeln (4, 5) fixiert.
  5. 5. Kinderfahrsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Verriegelungseinrichtung von zwei über die Strecklage hinaus bis zu einem Anschlag (35) durchdrückbaren Kniehebelgelenken (31) gebildet ist, deren Hebel (33, 34) sich im oberen Viereck einer jeden Trägerschere (1, 2) diagonal längs der durch die Kreuzgelenkachsen (6) verlaufenden Längsmittellinie erstrecken und an den beiden entsprechenden Viereckachsen (6, 10) angelenkt sind.
  6. 6. Kinderfahrsitz nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Kniehebelgelenke (31) eine Drehfeder aufweisen, welche die Trägerschere (1, 2) in die ausgefahrene Betriebsstellung vorspannt.
  7. 7. Kinderfahrsitz nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die durchgedrückte Verriegelungsstellung der Kniehebelgelenke (31) durch eine Zugfeder (36, 37) gesichert ist, die sich zwischen den Achsen(6,10) erstreckt, an denen die beiden Kniehebel (33, 34) angelenkt sind.
  8. 8. Kinderfahrsitz nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß ein Ende der Zugfeder (36, 37) leicht lösbar befestigt ist und zur Fixierung der zusammengelegten Trägerschere (1, 2) an der Radnabe oder Radachse(13) einhängbar ist.
  9. 9. Kinderfahrsitz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die beiden Zugfedern(36,37) Gummi schlaufen sind.
  10. 10. Kinderfahrsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß einander entsprechende Gelenke (6, 7) der Doppelhebelkreuze (3) der beiden Trägerscheren (1, 2) durch Querachsen (17, 18, 19) verbunden sind, an denen die Sitzbespannung (20) aufgehängt ist,
  11. 11. Kinderfahrsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Räder (14, 15, 29) von ihren Achsen (13, 28) abnehmbar sind.
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