DE2906872C2 - Entlötaufsatz für Lötgeräte - Google Patents

Entlötaufsatz für Lötgeräte

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DE2906872C2 DE19792906872 DE2906872A DE2906872C2 DE 2906872 C2 DE2906872 C2 DE 2906872C2 DE 19792906872 DE19792906872 DE 19792906872 DE 2906872 A DE2906872 A DE 2906872A DE 2906872 C2 DE2906872 C2 DE 2906872C2
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for soldered or welded connections
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/018Unsoldering; Removal of melted solder or other residues

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Description

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Entlötvverkzeug und betrifft insbesondere einen Entlötaufsatz zur Verwendung an einem Lötgerät mit vorstehendem Heizelementrohr, das ein in diesem angeordnetes Heizelement, ein dem Heizelement nahegelegenes, außen mit Gewinde versehenes Endteil und ein im Abstand dazu angeordnetes umfangsgewinde aufweist, wobei der Entlötaufsatz eine das Heizelementrohr umgebende Gehäusebuchse, ein sich von der Gehäusebuchse erstreckendes Saugrohr und eine zum Verschließen eines Endes der Gehäusebuchse und mit einer öffnung für den Durchtritt des H»»izelementrohrs ausgebildete Endkappe aufweist.
Entlötwerkzeuge sind in der Technik bekannt und u.a. in der US-PS 38 83 716 des Anmelders offenbart. Ein derartiger Entlötaufsatz zeichnet sich allgemein durch ein Saugrohr aus. das genau mit dem Lötgerät fluchten muß. wobei letzteres vorzugsweise von der Art ist. wie sie in der oben erwähnten US-PS des Anmelders offenbart und beansprucht ist. Das Lötgerät umfaßt einen Vakuumschlauch und einen Auslöseknopf, um nach Belieben mittels eines Zufuhrschlauches bzw. -rohres das Vakuum auf das Entlötgerät aufzubringen. Somit muß das Saugrohr mit dem Ausloseknopf des Lötgeräts fluchten.
Der Entlölaufsati hat zusätzlich eine hohle Spitze, die zu der Längsachse des Werkzeug·» geneigt ist. Somit muß die Spitze in Richtung nach unten ordnungsgemäß angeordnet und sowohl auf das Saugrohr wie auch auf das l.otgerät ausgerichtet sein.
Bisher erfolgt das |ustieren der Stellung der Entlötspitze mittels Unterlegscheiben, die nach Belieben zugefugt werden konnten, um die Entlötspit/e im Abstand zu dem Lötwerkzeug anzuordnen. Eine derartige lustierung ist zeitraubend und unpraktisch.
Dementsprechend besteht die Aufgabe der Erfindung dann, einen verbesserten Lotaufsatz für ein l.otgerät /u rhaffen.
In dieser Hinsicht ist die Erfindung ausgehend von einem Entlötgerät der eingangs genannten Art gekennzeichnet durch ein Filtersieb, eine an der Endkappe vorgesehene Einrichtung zum Anordnen des Filtersiebs innerhalb der Buchse und mit Abstand zu dem Saugrohr, eine in der Buchse angeordnete und zum Anliegen an dem Filtersieb ausgelegte Lötmitteifangeinrichtung. einen das andere Ende der dehäusebuchse abschließenden Kopfteil mit einem zum Außengewinde am Heizelementrohr passenden Innengewinde, eine innerhalb des Kopfs vor- und zuriickbewegbare hohle Entlötspitze und eine durch den Kopf durchgreifende, zur einstellbaren Begrenzung der Bewegung der Spitze angeordnete feststelleinrichtung, wobei sich die Spitze außermittig zu der Achse der Buchse erstreckt, so daß deren Winkelstellung gegenüber dem Saugrohr durch
Einrichten der Stellung der Spitze innerhalb des Kopfes mit der Arretierung justierbar ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung näher veranschaulicht ist. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Lötgerätes mit einem damit verbundenen Entlötaufsatz,
F i g. 2 einen Längsschnitt des Entlötaufsaizes mit der mit diesem zusammenwirkenden Heizelementbuchse in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 eine Stirnansicht von Entlötspitze und -gerät in einer normalen bzw. gewünschten Stellung,
Fig.4 eine Ansicht entsprechend derjenigen nach Fig.3, jedoch bei aus der normalen Stellung im Gegenuhrzeigersinn herausgedrehter Entlötspitze,
Fig.5 eine Ansicht entsprechend denjenigen der F i g. 3 und 4, jedoch bei aus der normalen Stellung im Uhrzeigersinn herausgedrehter Entlötspitze,
F ι g. 6 einen Teilschnitt ähnlich demjenigen nach Fig. 2. jedoch unter Darstellung der Entlötspitze in einer anderen Stellung mit der Funktion eines Anschlags für das Heizelementrohr und
F i g. 7 eine Seitenansicht einer das Heizelerr.cntrohr umgebenden und in der Gehäusebuchse des Entlötaufsatzes angeordneten, als alternatives und bevorzugtes Lötmitielfangelement dienenden Schraubenfeder.
In der Zeichnung und insbesondere in den F i g. I bis 6 ist ein Beispiel des erfindungsgemäßen Entlötaufsatzes
10 veranschaulicht. Die Fig. 1 zeigt ein im ganzen mit
11 bezeichnetes Lötgerät, das. wie vorstehend erwähnt, von der Art sein kann, wie sie in dem früheren Patent des Anmelders beschrieben ist. Das Lötgerät 11 hat ein langgestrecktes Gehäuse, auf dem eine Schlauchführungsklemme 12 für einen Vakuum/ufuhrschlauch 14 angeordnet ist. Im Abstand zu der Schlauchführungsklemme 12 ist eine Auslöseeinrichtung 15 mit einem Auslöseknopf 16 angeordnet. Die Auslöseeinrichtung umfaßt ein hohles Gehäuse, durch das sich ein Vakuumschlauch 17 erstreckt. Durch Herunterdrücken des AuslöseKnopfes 16 kann die Vakuumleitung geöffnet werden, um Vakuum auf das Entlötwerk/eug 10 aufzubringen. Es versteht sich, daß der Vjkuumzuluhrschlauch 14 an eine geeignete Vakuumquelle angeschlossen ist.
Das Entlötwerkzeug 10 umfaßt allgemein eine Buchse bzw. ein Gehäuse 20. eine hintere Endkappe 21. einen Entiötkupf 22 und eine Entlötspitze 23. die /um Aufbringen eines Vakuums hohl ausgebildet ist. Lm in diesem Beispiel starr ausgebildetes Saugrohr 25 ist an der Gehäusebuchse 20 betestigt und erstreckt sich von dieser. Der Hauptteil des Saugrohrs verläuft parallel zu der Gehäusebuchse 20, während das Saugrohr eine Spitze 26 aufweist, die sich durch die Buchse hindurch in deren Inneres hinein erstreckt. Wie deutlich aus F ig. 1 ersichtlich, ist das Saugrohr 25 an den Vakuumschlauch 17 des Lötgeräts angeschlossen.
Von dem Lötgerät II erstreckt sich ein hohles Hei/elementrohr 28. Dieses trägt in der Nahe seines mit Außengewinde versehenen äußeren Endes 31 ein Heizelement 30, Das Hci/elementrohr 28 kann außerdem mit einem hier sechseckig dargestellten Außenmutterkopf 32 bzw. Schlüsselansatz versehen sein, der integral mit dem Rohr ausgebildet ist, um es für ein Drehen leichter erfassen zu können. Angrenzend an den Multerkopf 32 ist Hn Umfangsgewinde 33 in der Oberfläche des Rohrs 28 vorgesehen, das in das
Innengewinde einer geriffelten Haltemutier bzw. eines Rings 34 eingreift. Die hintere Endkappe 21 kann aus hitzebeständigem Kunststoff bestehen und ist bei diesem Beisoiel mit einer Mehrzahl von Distanzarmer, bzw. -stäben 35 versehen. Die hintere Endkappe 21 ist im wesentlichen konisch und hat einen zylindrischen vorderen Endteil 36 mit kleinerem Durchmesser, der eine Halteschulter bildet, die in die Gehäusebuchse 20 hineinpaßt. Die Endkappe 21 hat weiter einen zylindrischen hinteren Endteil 37 mit geringerem Durchmesser, der eine weitere Halteschulter bildet und der in das äußere Ende des Halterings bzw. der Mutter 34 hineinpaßt. Die hintere Bohrung bzw. Innenöffnung 38 der Endkappe 21 ist derart ausgebildet, daß sie das Heizelementrohr 28 aufnimmt.
Ein Filtersieb 39 paßt in das Gehäuse 20 hinein und über das Heizelementrohr 28 und liegt in axialer Richtung zwischen den Distanzarmen 35 und einem vorn zu diesen angeordneten und im Ganzen mit 40 bezeichneten Lötmitelfangring. Der Fangring hat einen mit öffnungen versehenen Schaftteil 41. um das Hindurchströmen von Luft und einze1 . r Lötmittelpartikeiti zu ermöglichen. Dem Fangring .,cbüeßt sich ein im Längsschnitt L-förmiger Teil 42 an, der am Filtersieb 40 anliegt. Somit stützt der Fangring das Filtersieb ab und trägt zum Blockieren der Lötmittelpariikel. insbesondere der größeren, die andernfalls das Sieb ungebührlich verstopfen oder füller, wurden, bei.
Der Kopf 22 hat einen sich nach hinten erstreckenden zylindrischen Teil 44. der zur Aufnahme des Außengewindes des Heizelementrohres 28 mit Innengewinde 45 versehen ist. Der Kopf 22 ist weiter mit einem abgesetzten Teil 47 versehen, der die Entlötspitze 23 derart unterbringt, daß die gemeinsame Achse der beiden einen Winkel zur Längsachse der Gehäusebuchse 20 bildet. Hierzu ist der Teil 47 mit einer zylindrischen Innenöffnung 48 versehen, innerhalb der die Entlötspitze mit Spiel für eine axiales Einstellen gehalten wird. Die Spitze 23 ihrerseits hat einen Mittelteil 50 mit kleinerem Durchmesser, der in axialer Richtung von 'vsei zylindrischen Teilen größeren Durchmessers 51 und 52 begrenzt ist. Somit dient die zwischen dem Teil 52 mit größ.rem Durchmesser und dem Teil 50 mit kleinerem Durchmesser gebildete Schulter 53 zum Begrenzen der Bewegung der Spitze. Der Anschlag selbst v/ird durch eine Feststellschraube 54 gebildet, die durch eine Gewindebohrung in einem geneigten Teil 55 des Kopfes 22 hindurch mit der Schulter 53 in einen Halteeingriff gegen diese geschraubt wird. Die Entlötspitze 23 ist für eine Aufbringen von Vakuum höh! ausgebildet und hat einen hinteren Bereich 56 mit wesentlich kleinerem Durchmesser, der in einer öffnung 57 in dem Kopf 22 gleitet. Als eigentliche Entlötspitze erstreckt sich eine Spitze 60 von dem Kopf 22 und schafft eine Luttenverbindung von ihrem äußeren vorderen Ende zu der Lötmittelsammelkammer innerhalb des Gehäuses 20.
Der insbesondere in F i g. 2 dargestellte Entlötaufsatz wird in der nachstehend angegebenen Weise zusammengesct/t. Der Haltering 34 wird bis ganz nach hinten auf das Gewinde 13 des Heizelementrohrs 28 aufgeschraubt. Anschließend wird die hintere Endkappe 21 derart über das Heizelementrohr 28 geschoben, d^ß sein Teil 37 mit kleinerem Durchmesser in ccn Ring 34 hineinpaßt. Als nächstes wird die Gehäusebuchse 20 über die Endkappe 21 und deren zylindrischen Halterschuiierabsatz J6 gebracht, wobei siciicrgcsiclli wird, daß die Saugrohrspit/.c 26 zwischen die Arme 35
gleitet. Alsdann wird das Filtersieb 39. gefolgt von dem Lötmittelfangring 40, über das lleizelementrohr 28 in die Gehausebuchse 20 eingelassen. Dabei ist darauf zu achten, daß das Saugrohr 25 ordnungsgemäß mit dem Auslöseknopf 16 und dem Vakuumschlauch 17 des Lötgcrätes fluchtet. Als nächstes wird der Kopf 22 in die Buchse 20 eingeführt und durch gegenseitigen Eingriff der Gewinde 31 und 45. wie aus F i g. J ersichtlich, so weil im Uhrzeigersinn auf das Heizelement geschraubt, bis er durch Anlage an dem stärkeren Teil 52 der Entlötspitze 23 gestoppt wird. Die Spitze 60 sollte sich nunmehr in der in F i g. 5 dargestellten Stellung befinden, d. h. sie sollte nach unten zeigen und das Saugrohr 25 und der Auslöseknopf 16 nach oben weisen.
Befindet sich der Kopf jedoch nicht in der in Fig. J gezeigten ordnungsgemäßen Stellung, sondern beispielsweise in der Stellung nach F i g. 4, so muß er justiert werden. In dem Falle ist der Kopf 22 dadurch vorzeitig gestoppt worden, daß das Fleizelementrohr 28 an dem vergrößerten Teil 52 der Spitze 23 anschlägt. Um die nötige ]ustierung zu erreichen, wird die Feststellschraube 54 in ihrer Aufnahme 55 nach außen geschraubt, wodurch sich die Spitze 23 weiter aus dem Kopf 22 herausbewegen kann. Der Kopf 22 kann dann im Uhrzeigersinn weiter über das Heizelcmentrohr 28 gedreht werden, bis er die gewünschte Winkelstellung nach Fi g. 3 erreicht
Bei einem anJcien Beispiel, bei dem sich die Spitze in der in F i g. 5 veranschaulichten Stellung befindet, wurde sie, wie aus dieser Figur ersichtlich, zu weit im Uhrzeigersinn gedreht. Das Heizelementrohr 28 hat sich dabei zu weit zurückbewegt und muß wieder angedrückt werden. In diesem Fall muß die Feststellschraube 54 so angezogen werden, daß der Kopf 22 sich weniger weit in das Gewinde des Hcizclementrohrs 28 hineindrehen kann. Die in diesem F.ille erforderliche lustierung ist in F i g. 6 veranschaulicht. Hierbei wird die Feststellschraube 54 weiter einwärts bewegt und schiebt die Spitze 23 somit nach links bzw. weiter nach innen in den Kopf 22 hinein. Dies bewirkt ein früheres Abstoppen des Heizelementrohrs 28 und zwingt dadurch die Entlötspitze 60 in der ordnungsgemäßen Stellung anzuhalten.
Ist das Gerät schließlich ordnungsgemäß ausgerichtet, so kann es dadurch arretiert werden, daß der geriffelte Ring 34 nach vorn gegen die hintere Endkappe 21 gedreht wird.
Das Saugrohr 25. die Gehäusebuchse 20. der Kopf 22 und das Heizelementrohr 28 sind aus Metall hergestellt und bestehen vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl. Naturgemäß sollten die Entlötspitze 23 und das Fleizelementrohr 28 aus Material bestehen, das eine relativ gute Wärmeleitfähigkeit aufweist und können aus nichtrostendem Stahl sein. Die Endkappe 21 kann aus hitzefestem und thermisch stabilem Material, wie ζ. B. Formica oder Phenolix, bestehen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Heizelementrohr 28 mit seinem vorderen Teil 31 in Wärmeleitverbindung mit der Entlötspitze 23. d. h. speziell mit dem vergrößerten zylindrischen Bereich 52, ι steht. Dies fördert naturgemäß ein schnelles Aufheizen der Spitze 60 des Entlötwerkzeugs. Dies wird weiter dadurch gefördert, daß das Heizelement 30 so dicht wie möglich an dem Vorderende 3! des Heizelementrohres 28 angeordnet ist.
Im Betrieb des Gerätes wird, wenn das /u entfernende Lötmittel ordnungsgemäß erhitzt worden ist. der Auslöseknopf 16 der Auslöseeinrichtung gedruckt, um dadurch einen Vakiitimimpuls auf die Spitze 60 aufzubringen. Das Lötmittel wird dann durch die Spit/c 60 in den L.ötmittclaiiffang-Innenraum der Buchse 20 gesaugt und durch den Lötmittelfangring 40 und letztlich das Filtersieb 39 aufgefangen.
Die Entlötspilze 23 paßt ziemlich eng in ihre llilllebohrung 48 des Kopfes 22 hinein und setzt dadurch den VeHi t an Vakuum auf ein Mindestmall herab. Dies verringert weitgehend auch den F-Ii η tritt von Lötmittel in die Hohlräume des Kopfes 22 statt in die Sammelkammer des Gehäuses 20.
Der F.ntlötaufsatz kann in seiner Gesamtheit in der folgenden Weise äußerst schnell gesäubert und das Lötmittel entfernt werden. Zunächst wird der Vakuiimschlaueh 17 entfernt. Aisciann wird das VOi lid ende uci Spitze 60 in ein geeignetes Vakuumentlötgerät eingeführt, das das Lötmittel wiederum durch die Spitze 60 absaugt. Dies wird vorzugsweise bewirkt, während der Entlötaufsatz noch heiß ist.
Eventuell müssen der Entlötaufsatz geöffnet und der Lötmittelfangring 40 und das Filtersieb 39 entfernt und gesäubert werden.
Die Fig. 7 zeigt eine verbesserte Lötmittelfangeinrichtung /0. Diese besteht aus einer aus geeignetem Metalldraht dicht gewickelten und insgesamt konische Gestalt aufweisenden Schraubenfeder. Sie ist so ausgebildet, daß s:e in geringem Abstand zu dem Heizelementrohr 28 angeordnet ist. jedoch ziemlich stramm an der Innenfläche der Gehäusebuchse 20 sitzt. Die Fangeinrichtung 70 ist derart eingeführt, daß der hintere Teil 71 mit größerem Durchmesser dem Filtersieb 39 und der Vorderteil 72 mit geringerem Durchmesser der Entlötspitze 23 zugewandt ist. Somit werden alle in Richtung nach hinten in die Sammelkammer gesogenen Lötmittelpartikel nach außen zu der Gehäusebuchse 20 umgelenkt und dort aufgefangen und festgehalten.
Es versteht sich, daß normale Abweichungen in den Windungen der Schraubenfeder 70 die Bildung von Zwischenräumen zwischen benachbarten Windungen verursachen. Diese Zwischenräume sind klein genug, um die meisten Lötmittelpartikel an einem Hindurchtreten zu hindern. Auf der anderen Seite sind sie genügend groß, um einen angemessenen freien Durchtritt von Luft von der Spitze 60 zu der Vakuumquelle zu ermöglichen.
Dies Lötmittelfangeinrichtung 70 kann ohne weiteres dadurch gesäubert werden, daß sie axial auseinanaergezogen wird, wobei das Lötmittel ganz einfach abtropft. Sie ist besonders preiswert und einfach in der Herstellung, während sie zugleich unempfindlich, zuverlässig und unkritisch in ihrer Zusammensetzung ist. Es versteht sich, daß die Schraubenfeder 70 nicht genau konisch zu sein braucht. Die Oberfläche der Schraubenfeder kann irgendeine anders geartete Kurve beschreiben, solange sie ein rechtes Ende 7Z das entsprechend Fig. 7 relativ eng ist, und ein linkes Ende 71 hat, das relativ fest in die Buchse 20 hineinpaßt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Entlötaufsatz zur Verwendung an einem Lötgerät mit vorstehendem Heizelementrohr, das ein in diesem angeordnetes Heizelement, ein dem i Heizelement nahegelegenes, auDen mit Gewinde versehenes Endteil und ein im Abstand dazu angeordnetes Umfangsgewinde aufweist, wobei der Entlötaufsatz eine das Heizelementrohr umgebende Gehäusebuchse, ein sich von der Gehäusebuchse erstreckendes Saugrohr und eine zum Verschließen eines Endes der Gehäusebuchse und mit einer öffnung für den Durchtritt des Heizelementrohrs ausgebildete Endkappe aufweist, gekennzeichnet durch ein Filtersieb (39), eine an der Endkappe (21) vorgesehene Einrichtung (35) zum Anordnen des Filtersiebs innerhalb der Buchse (20) und mit Abstand zu dem Saugrohr (25), eine in der Buchse (20) angeordnete und zum Anliegen an dem Filtersieb < Ä) ausgelegte Lötmittelfangeinrichtung (40, 70). einen das andere Ende der Gchäuscbuchsc (20) abschließenden Kopfteil (22) mit einem zum Außengewinde (31) am Heizelementrohr (28) pas !enden Innengewinde, eine innerhalb des Kopfes (22) vor- und zurück bewegbare hohle Entlötspitze (23,60) und eine durch den Kopf (22) durchgreifende, lur einstellbaren Begrenzung der Bewegung der Spitze angeordnete Feststelleinrichtung (54). wobei tich die Spitze außermittig zu der Achse der Buchse erstreckt, so daß deren Winkelstellung gegenüber J() dem Saugrc. r (25) durch Einrichten der Stellung der Spitze innerhalb des Kopfes C?) mit der Arretierung justierbar ist.
2. Entlötaufsatz nach Ansprivh I. gekennzeichnet llurch einen mit dem Umfangsgewinde (33) des r> Heizelcmentrohrs (28) zu seiner Festlegung gegenüber dem Hei/elcmcntrohr (28) in Eingriff kommenden Ring (34).
3. Entlötaufsatz nach Anspruch t oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Lotmittelfangcinnchtung 4η Bus einem am Filtersieb (39) anliegenden, mit Durchtrittsöffnungen versehenen Ring (40) besteht.
4. Entlötaufsatz nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Lötmittelfangcinrichtung aus einer gewundenen Schraubenfeder (70) besteht, v·, die einen das Heizelementrohr (28) umgebenden Teil kleineren Durchmessers und einen weiteren, in die Gehäusebuchse (20) hineinpassenden Teil größeren Durchmessers aufweist.
5. Entlötaufsatz nach Anspruch 4. dadurch ge- so kennzeichnet, dpß die Feder (70) eine konische Form hai.
6. Entlötaufsatz nach einem der Ansprüche I bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Feststelleinrichtung zur lustierung der Winkelstellung der F.ntlötspitze (2J160) aus einer Stellschraube (54) besteht.
7. Entlötaufsatz nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Entlötspitze (60) zwei zylindrische Teile (51, 52) größeren Durchmessers aufweist, die durch einen zylindrischen Teil (50) kleineren Durchmessers miteinander verbunden sind, wobei die Feststellschraube (54) einen Anschlag für die Schulter an einem Endteil der Spitze bildet.
8. Entlötaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Entlötspitze (23, <>5 60) aus hoch wärmeleitfähigem Material besteht, wobei eine Wärmebrücke von dem Endteil des Heizelemcntrohrs (28) bis zu der Entlötspitze (60) gebildet ist.
9. Entlötaufsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Lötgerät (11) mit einem vorstehenden Heizelementrohr (28), das ein in diesem angeordnetes Heizelement (30), ein dem Heizelement nahegelegenes, außen mit Gewinde versehenes Endteil (31) und ein im Abstand dazu angeordnetes Umfangsgewinde (33) aufweht, verbunden ist.
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