DE2906872C2 - Entlötaufsatz für Lötgeräte - Google Patents
Entlötaufsatz für LötgeräteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Entlötvverkzeug und betrifft insbesondere einen Entlötaufsatz
zur Verwendung an einem Lötgerät mit vorstehendem Heizelementrohr, das ein in diesem
angeordnetes Heizelement, ein dem Heizelement nahegelegenes, außen mit Gewinde versehenes Endteil
und ein im Abstand dazu angeordnetes umfangsgewinde aufweist, wobei der Entlötaufsatz eine das Heizelementrohr
umgebende Gehäusebuchse, ein sich von der Gehäusebuchse erstreckendes Saugrohr und eine zum
Verschließen eines Endes der Gehäusebuchse und mit
einer öffnung für den Durchtritt des H»»izelementrohrs
ausgebildete Endkappe aufweist.
Entlötwerkzeuge sind in der Technik bekannt und u.a. in der US-PS 38 83 716 des Anmelders offenbart.
Ein derartiger Entlötaufsatz zeichnet sich allgemein durch ein Saugrohr aus. das genau mit dem Lötgerät
fluchten muß. wobei letzteres vorzugsweise von der Art ist. wie sie in der oben erwähnten US-PS des Anmelders
offenbart und beansprucht ist. Das Lötgerät umfaßt einen Vakuumschlauch und einen Auslöseknopf, um
nach Belieben mittels eines Zufuhrschlauches bzw. -rohres das Vakuum auf das Entlötgerät aufzubringen.
Somit muß das Saugrohr mit dem Ausloseknopf des Lötgeräts fluchten.
Der Entlölaufsati hat zusätzlich eine hohle Spitze, die
zu der Längsachse des Werkzeug·» geneigt ist. Somit muß die Spitze in Richtung nach unten ordnungsgemäß
angeordnet und sowohl auf das Saugrohr wie auch auf das l.otgerät ausgerichtet sein.
Bisher erfolgt das |ustieren der Stellung der
Entlötspitze mittels Unterlegscheiben, die nach Belieben
zugefugt werden konnten, um die Entlötspit/e im
Abstand zu dem Lötwerkzeug anzuordnen. Eine derartige lustierung ist zeitraubend und unpraktisch.
Dementsprechend besteht die Aufgabe der Erfindung dann, einen verbesserten Lotaufsatz für ein l.otgerät /u
rhaffen.
In dieser Hinsicht ist die Erfindung ausgehend von
einem Entlötgerät der eingangs genannten Art gekennzeichnet durch ein Filtersieb, eine an der Endkappe
vorgesehene Einrichtung zum Anordnen des Filtersiebs innerhalb der Buchse und mit Abstand zu dem Saugrohr,
eine in der Buchse angeordnete und zum Anliegen an dem Filtersieb ausgelegte Lötmitteifangeinrichtung.
einen das andere Ende der dehäusebuchse abschließenden Kopfteil mit einem zum Außengewinde am
Heizelementrohr passenden Innengewinde, eine innerhalb
des Kopfs vor- und zuriickbewegbare hohle Entlötspitze und eine durch den Kopf durchgreifende,
zur einstellbaren Begrenzung der Bewegung der Spitze angeordnete feststelleinrichtung, wobei sich die Spitze
außermittig zu der Achse der Buchse erstreckt, so daß deren Winkelstellung gegenüber dem Saugrohr durch
Einrichten der Stellung der Spitze innerhalb des Kopfes
mit der Arretierung justierbar ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung
in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung
näher veranschaulicht ist. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Lötgerätes mit einem damit verbundenen Entlötaufsatz,
F i g. 2 einen Längsschnitt des Entlötaufsaizes mit der
mit diesem zusammenwirkenden Heizelementbuchse in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 eine Stirnansicht von Entlötspitze und -gerät in
einer normalen bzw. gewünschten Stellung,
Fig.4 eine Ansicht entsprechend derjenigen nach Fig.3, jedoch bei aus der normalen Stellung im
Gegenuhrzeigersinn herausgedrehter Entlötspitze,
Fig.5 eine Ansicht entsprechend denjenigen der
F i g. 3 und 4, jedoch bei aus der normalen Stellung im Uhrzeigersinn herausgedrehter Entlötspitze,
F ι g. 6 einen Teilschnitt ähnlich demjenigen nach Fig. 2. jedoch unter Darstellung der Entlötspitze in
einer anderen Stellung mit der Funktion eines Anschlags für das Heizelementrohr und
F i g. 7 eine Seitenansicht einer das Heizelerr.cntrohr umgebenden und in der Gehäusebuchse des Entlötaufsatzes
angeordneten, als alternatives und bevorzugtes Lötmitielfangelement dienenden Schraubenfeder.
In der Zeichnung und insbesondere in den F i g. I bis 6 ist ein Beispiel des erfindungsgemäßen Entlötaufsatzes
10 veranschaulicht. Die Fig. 1 zeigt ein im ganzen mit
11 bezeichnetes Lötgerät, das. wie vorstehend erwähnt,
von der Art sein kann, wie sie in dem früheren Patent
des Anmelders beschrieben ist. Das Lötgerät 11 hat ein langgestrecktes Gehäuse, auf dem eine Schlauchführungsklemme
12 für einen Vakuum/ufuhrschlauch 14 angeordnet ist. Im Abstand zu der Schlauchführungsklemme
12 ist eine Auslöseeinrichtung 15 mit einem Auslöseknopf 16 angeordnet. Die Auslöseeinrichtung
umfaßt ein hohles Gehäuse, durch das sich ein
Vakuumschlauch 17 erstreckt. Durch Herunterdrücken des AuslöseKnopfes 16 kann die Vakuumleitung
geöffnet werden, um Vakuum auf das Entlötwerk/eug
10 aufzubringen. Es versteht sich, daß der Vjkuumzuluhrschlauch
14 an eine geeignete Vakuumquelle angeschlossen ist.
Das Entlötwerkzeug 10 umfaßt allgemein eine Buchse bzw. ein Gehäuse 20. eine hintere Endkappe 21. einen
Entiötkupf 22 und eine Entlötspitze 23. die /um Aufbringen eines Vakuums hohl ausgebildet ist. Lm in
diesem Beispiel starr ausgebildetes Saugrohr 25 ist an der Gehäusebuchse 20 betestigt und erstreckt sich von
dieser. Der Hauptteil des Saugrohrs verläuft parallel zu der Gehäusebuchse 20, während das Saugrohr eine
Spitze 26 aufweist, die sich durch die Buchse hindurch in deren Inneres hinein erstreckt. Wie deutlich aus F ig. 1
ersichtlich, ist das Saugrohr 25 an den Vakuumschlauch 17 des Lötgeräts angeschlossen.
Von dem Lötgerät II erstreckt sich ein hohles Hei/elementrohr 28. Dieses trägt in der Nahe seines mit
Außengewinde versehenen äußeren Endes 31 ein Heizelement 30, Das Hci/elementrohr 28 kann außerdem
mit einem hier sechseckig dargestellten Außenmutterkopf 32 bzw. Schlüsselansatz versehen sein, der
integral mit dem Rohr ausgebildet ist, um es für ein Drehen leichter erfassen zu können. Angrenzend an den
Multerkopf 32 ist Hn Umfangsgewinde 33 in der Oberfläche des Rohrs 28 vorgesehen, das in das
Innengewinde einer geriffelten Haltemutier bzw. eines
Rings 34 eingreift. Die hintere Endkappe 21 kann aus hitzebeständigem Kunststoff bestehen und ist bei
diesem Beisoiel mit einer Mehrzahl von Distanzarmer, bzw. -stäben 35 versehen. Die hintere Endkappe 21 ist
im wesentlichen konisch und hat einen zylindrischen vorderen Endteil 36 mit kleinerem Durchmesser, der
eine Halteschulter bildet, die in die Gehäusebuchse 20 hineinpaßt. Die Endkappe 21 hat weiter einen
zylindrischen hinteren Endteil 37 mit geringerem Durchmesser, der eine weitere Halteschulter bildet und
der in das äußere Ende des Halterings bzw. der Mutter 34 hineinpaßt. Die hintere Bohrung bzw. Innenöffnung
38 der Endkappe 21 ist derart ausgebildet, daß sie das Heizelementrohr 28 aufnimmt.
Ein Filtersieb 39 paßt in das Gehäuse 20 hinein und über das Heizelementrohr 28 und liegt in axialer
Richtung zwischen den Distanzarmen 35 und einem vorn zu diesen angeordneten und im Ganzen mit 40
bezeichneten Lötmitelfangring. Der Fangring hat einen mit öffnungen versehenen Schaftteil 41. um das
Hindurchströmen von Luft und einze1 . r Lötmittelpartikeiti
zu ermöglichen. Dem Fangring .,cbüeßt sich ein
im Längsschnitt L-förmiger Teil 42 an, der am Filtersieb 40 anliegt. Somit stützt der Fangring das Filtersieb ab
und trägt zum Blockieren der Lötmittelpariikel. insbesondere der größeren, die andernfalls das Sieb
ungebührlich verstopfen oder füller, wurden, bei.
Der Kopf 22 hat einen sich nach hinten erstreckenden zylindrischen Teil 44. der zur Aufnahme des Außengewindes
des Heizelementrohres 28 mit Innengewinde 45 versehen ist. Der Kopf 22 ist weiter mit einem
abgesetzten Teil 47 versehen, der die Entlötspitze 23 derart unterbringt, daß die gemeinsame Achse der
beiden einen Winkel zur Längsachse der Gehäusebuchse 20 bildet. Hierzu ist der Teil 47 mit einer zylindrischen
Innenöffnung 48 versehen, innerhalb der die Entlötspitze
mit Spiel für eine axiales Einstellen gehalten wird. Die
Spitze 23 ihrerseits hat einen Mittelteil 50 mit kleinerem Durchmesser, der in axialer Richtung von 'vsei
zylindrischen Teilen größeren Durchmessers 51 und 52 begrenzt ist. Somit dient die zwischen dem Teil 52 mit
größ.rem Durchmesser und dem Teil 50 mit kleinerem Durchmesser gebildete Schulter 53 zum Begrenzen der
Bewegung der Spitze. Der Anschlag selbst v/ird durch eine Feststellschraube 54 gebildet, die durch eine
Gewindebohrung in einem geneigten Teil 55 des Kopfes 22 hindurch mit der Schulter 53 in einen Halteeingriff
gegen diese geschraubt wird. Die Entlötspitze 23 ist für eine Aufbringen von Vakuum höh! ausgebildet und hat
einen hinteren Bereich 56 mit wesentlich kleinerem Durchmesser, der in einer öffnung 57 in dem Kopf 22
gleitet. Als eigentliche Entlötspitze erstreckt sich eine Spitze 60 von dem Kopf 22 und schafft eine
Luttenverbindung von ihrem äußeren vorderen
Ende zu der Lötmittelsammelkammer innerhalb des Gehäuses 20.
Der insbesondere in F i g. 2 dargestellte Entlötaufsatz wird in der nachstehend angegebenen Weise zusammengesct/t.
Der Haltering 34 wird bis ganz nach hinten auf das Gewinde 13 des Heizelementrohrs 28 aufgeschraubt.
Anschließend wird die hintere Endkappe 21 derart über das Heizelementrohr 28 geschoben, d^ß sein
Teil 37 mit kleinerem Durchmesser in ccn Ring 34 hineinpaßt. Als nächstes wird die Gehäusebuchse 20
über die Endkappe 21 und deren zylindrischen Halterschuiierabsatz J6 gebracht, wobei siciicrgcsiclli
wird, daß die Saugrohrspit/.c 26 zwischen die Arme 35
gleitet. Alsdann wird das Filtersieb 39. gefolgt von dem
Lötmittelfangring 40, über das lleizelementrohr 28 in
die Gehausebuchse 20 eingelassen. Dabei ist darauf zu achten, daß das Saugrohr 25 ordnungsgemäß mit dem
Auslöseknopf 16 und dem Vakuumschlauch 17 des Lötgcrätes fluchtet. Als nächstes wird der Kopf 22 in die
Buchse 20 eingeführt und durch gegenseitigen Eingriff der Gewinde 31 und 45. wie aus F i g. J ersichtlich, so
weil im Uhrzeigersinn auf das Heizelement geschraubt, bis er durch Anlage an dem stärkeren Teil 52 der
Entlötspitze 23 gestoppt wird. Die Spitze 60 sollte sich nunmehr in der in F i g. 5 dargestellten Stellung
befinden, d. h. sie sollte nach unten zeigen und das Saugrohr 25 und der Auslöseknopf 16 nach oben weisen.
Befindet sich der Kopf jedoch nicht in der in Fig. J
gezeigten ordnungsgemäßen Stellung, sondern beispielsweise in der Stellung nach F i g. 4, so muß er
justiert werden. In dem Falle ist der Kopf 22 dadurch vorzeitig gestoppt worden, daß das Fleizelementrohr 28
an dem vergrößerten Teil 52 der Spitze 23 anschlägt. Um die nötige ]ustierung zu erreichen, wird die
Feststellschraube 54 in ihrer Aufnahme 55 nach außen geschraubt, wodurch sich die Spitze 23 weiter aus dem
Kopf 22 herausbewegen kann. Der Kopf 22 kann dann im Uhrzeigersinn weiter über das Heizelcmentrohr 28
gedreht werden, bis er die gewünschte Winkelstellung nach Fi g. 3 erreicht
Bei einem anJcien Beispiel, bei dem sich die Spitze in
der in F i g. 5 veranschaulichten Stellung befindet, wurde sie, wie aus dieser Figur ersichtlich, zu weit im
Uhrzeigersinn gedreht. Das Heizelementrohr 28 hat sich dabei zu weit zurückbewegt und muß wieder
angedrückt werden. In diesem Fall muß die Feststellschraube 54 so angezogen werden, daß der Kopf 22 sich
weniger weit in das Gewinde des Hcizclementrohrs 28 hineindrehen kann. Die in diesem F.ille erforderliche
lustierung ist in F i g. 6 veranschaulicht. Hierbei wird die
Feststellschraube 54 weiter einwärts bewegt und schiebt die Spitze 23 somit nach links bzw. weiter nach innen in
den Kopf 22 hinein. Dies bewirkt ein früheres Abstoppen des Heizelementrohrs 28 und zwingt
dadurch die Entlötspitze 60 in der ordnungsgemäßen Stellung anzuhalten.
Ist das Gerät schließlich ordnungsgemäß ausgerichtet,
so kann es dadurch arretiert werden, daß der geriffelte Ring 34 nach vorn gegen die hintere
Endkappe 21 gedreht wird.
Das Saugrohr 25. die Gehäusebuchse 20. der Kopf 22 und das Heizelementrohr 28 sind aus Metall hergestellt
und bestehen vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl. Naturgemäß sollten die Entlötspitze 23 und das
Fleizelementrohr 28 aus Material bestehen, das eine relativ gute Wärmeleitfähigkeit aufweist und können
aus nichtrostendem Stahl sein. Die Endkappe 21 kann aus hitzefestem und thermisch stabilem Material, wie
ζ. B. Formica oder Phenolix, bestehen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Heizelementrohr 28 mit seinem vorderen Teil
31 in Wärmeleitverbindung mit der Entlötspitze 23. d. h. speziell mit dem vergrößerten zylindrischen Bereich 52, ι
steht. Dies fördert naturgemäß ein schnelles Aufheizen der Spitze 60 des Entlötwerkzeugs. Dies wird weiter
dadurch gefördert, daß das Heizelement 30 so dicht wie möglich an dem Vorderende 3! des Heizelementrohres
28 angeordnet ist.
Im Betrieb des Gerätes wird, wenn das /u
entfernende Lötmittel ordnungsgemäß erhitzt worden ist. der Auslöseknopf 16 der Auslöseeinrichtung
gedruckt, um dadurch einen Vakiitimimpuls auf die
Spitze 60 aufzubringen. Das Lötmittel wird dann durch die Spit/c 60 in den L.ötmittclaiiffang-Innenraum der
Buchse 20 gesaugt und durch den Lötmittelfangring 40 und letztlich das Filtersieb 39 aufgefangen.
Die Entlötspilze 23 paßt ziemlich eng in ihre
llilllebohrung 48 des Kopfes 22 hinein und setzt
dadurch den VeHi t an Vakuum auf ein Mindestmall herab. Dies verringert weitgehend auch den F-Ii η tritt von
Lötmittel in die Hohlräume des Kopfes 22 statt in die
Sammelkammer des Gehäuses 20.
Der F.ntlötaufsatz kann in seiner Gesamtheit in der folgenden Weise äußerst schnell gesäubert und das
Lötmittel entfernt werden. Zunächst wird der Vakuiimschlaueh
17 entfernt. Aisciann wird das VOi lid ende uci
Spitze 60 in ein geeignetes Vakuumentlötgerät eingeführt,
das das Lötmittel wiederum durch die Spitze 60 absaugt. Dies wird vorzugsweise bewirkt, während der
Entlötaufsatz noch heiß ist.
Eventuell müssen der Entlötaufsatz geöffnet und der Lötmittelfangring 40 und das Filtersieb 39 entfernt und
gesäubert werden.
Die Fig. 7 zeigt eine verbesserte Lötmittelfangeinrichtung
/0. Diese besteht aus einer aus geeignetem Metalldraht dicht gewickelten und insgesamt konische
Gestalt aufweisenden Schraubenfeder. Sie ist so ausgebildet, daß s:e in geringem Abstand zu dem
Heizelementrohr 28 angeordnet ist. jedoch ziemlich stramm an der Innenfläche der Gehäusebuchse 20 sitzt.
Die Fangeinrichtung 70 ist derart eingeführt, daß der hintere Teil 71 mit größerem Durchmesser dem
Filtersieb 39 und der Vorderteil 72 mit geringerem Durchmesser der Entlötspitze 23 zugewandt ist. Somit
werden alle in Richtung nach hinten in die Sammelkammer gesogenen Lötmittelpartikel nach außen zu der
Gehäusebuchse 20 umgelenkt und dort aufgefangen und festgehalten.
Es versteht sich, daß normale Abweichungen in den Windungen der Schraubenfeder 70 die Bildung von
Zwischenräumen zwischen benachbarten Windungen verursachen. Diese Zwischenräume sind klein genug, um
die meisten Lötmittelpartikel an einem Hindurchtreten zu hindern. Auf der anderen Seite sind sie genügend
groß, um einen angemessenen freien Durchtritt von Luft von der Spitze 60 zu der Vakuumquelle zu ermöglichen.
Dies Lötmittelfangeinrichtung 70 kann ohne weiteres dadurch gesäubert werden, daß sie axial auseinanaergezogen
wird, wobei das Lötmittel ganz einfach abtropft. Sie ist besonders preiswert und einfach in der
Herstellung, während sie zugleich unempfindlich, zuverlässig und unkritisch in ihrer Zusammensetzung ist.
Es versteht sich, daß die Schraubenfeder 70 nicht genau konisch zu sein braucht. Die Oberfläche der Schraubenfeder
kann irgendeine anders geartete Kurve beschreiben, solange sie ein rechtes Ende 7Z das entsprechend
Fig. 7 relativ eng ist, und ein linkes Ende 71 hat, das
relativ fest in die Buchse 20 hineinpaßt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Entlötaufsatz zur Verwendung an einem Lötgerät mit vorstehendem Heizelementrohr, das
ein in diesem angeordnetes Heizelement, ein dem i Heizelement nahegelegenes, auDen mit Gewinde
versehenes Endteil und ein im Abstand dazu angeordnetes Umfangsgewinde aufweist, wobei der
Entlötaufsatz eine das Heizelementrohr umgebende Gehäusebuchse, ein sich von der Gehäusebuchse
erstreckendes Saugrohr und eine zum Verschließen eines Endes der Gehäusebuchse und mit einer
öffnung für den Durchtritt des Heizelementrohrs ausgebildete Endkappe aufweist, gekennzeichnet
durch ein Filtersieb (39), eine an der Endkappe (21) vorgesehene Einrichtung (35) zum
Anordnen des Filtersiebs innerhalb der Buchse (20) und mit Abstand zu dem Saugrohr (25), eine in der
Buchse (20) angeordnete und zum Anliegen an dem Filtersieb < Ä) ausgelegte Lötmittelfangeinrichtung
(40, 70). einen das andere Ende der Gchäuscbuchsc
(20) abschließenden Kopfteil (22) mit einem zum Außengewinde (31) am Heizelementrohr (28) pas
!enden Innengewinde, eine innerhalb des Kopfes (22) vor- und zurück bewegbare hohle Entlötspitze
(23,60) und eine durch den Kopf (22) durchgreifende,
lur einstellbaren Begrenzung der Bewegung der Spitze angeordnete Feststelleinrichtung (54). wobei
tich die Spitze außermittig zu der Achse der Buchse
erstreckt, so daß deren Winkelstellung gegenüber J()
dem Saugrc. r (25) durch Einrichten der Stellung der Spitze innerhalb des Kopfes C?) mit der Arretierung
justierbar ist.
2. Entlötaufsatz nach Ansprivh I. gekennzeichnet
llurch einen mit dem Umfangsgewinde (33) des r> Heizelcmentrohrs (28) zu seiner Festlegung gegenüber
dem Hei/elcmcntrohr (28) in Eingriff kommenden
Ring (34).
3. Entlötaufsatz nach Anspruch t oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Lotmittelfangcinnchtung 4η
Bus einem am Filtersieb (39) anliegenden, mit Durchtrittsöffnungen versehenen Ring (40) besteht.
4. Entlötaufsatz nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Lötmittelfangcinrichtung
aus einer gewundenen Schraubenfeder (70) besteht, v·,
die einen das Heizelementrohr (28) umgebenden Teil kleineren Durchmessers und einen weiteren, in die
Gehäusebuchse (20) hineinpassenden Teil größeren Durchmessers aufweist.
5. Entlötaufsatz nach Anspruch 4. dadurch ge- so kennzeichnet, dpß die Feder (70) eine konische Form
hai.
6. Entlötaufsatz nach einem der Ansprüche I bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Feststelleinrichtung
zur lustierung der Winkelstellung der F.ntlötspitze (2J160) aus einer Stellschraube (54) besteht.
7. Entlötaufsatz nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet,
daß die Entlötspitze (60) zwei zylindrische Teile (51, 52) größeren Durchmessers
aufweist, die durch einen zylindrischen Teil (50) kleineren Durchmessers miteinander verbunden
sind, wobei die Feststellschraube (54) einen Anschlag
für die Schulter an einem Endteil der Spitze bildet.
8. Entlötaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Entlötspitze (23, <>5
60) aus hoch wärmeleitfähigem Material besteht, wobei eine Wärmebrücke von dem Endteil des
Heizelemcntrohrs (28) bis zu der Entlötspitze (60) gebildet ist.
9. Entlötaufsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß er mit einem Lötgerät (11) mit einem vorstehenden Heizelementrohr (28), das ein in
diesem angeordnetes Heizelement (30), ein dem Heizelement nahegelegenes, außen mit Gewinde
versehenes Endteil (31) und ein im Abstand dazu angeordnetes Umfangsgewinde (33) aufweht, verbunden
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792906872 DE2906872C2 (de) | 1979-02-22 | 1979-02-22 | Entlötaufsatz für Lötgeräte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792906872 DE2906872C2 (de) | 1979-02-22 | 1979-02-22 | Entlötaufsatz für Lötgeräte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2906872A1 DE2906872A1 (de) | 1980-09-04 |
| DE2906872C2 true DE2906872C2 (de) | 1983-01-20 |
Family
ID=6063621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792906872 Expired DE2906872C2 (de) | 1979-02-22 | 1979-02-22 | Entlötaufsatz für Lötgeräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2906872C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3229730A1 (de) * | 1982-08-10 | 1984-02-16 | William Samuel 90265 Malibu Calif. Fortune | Loetgeraet |
-
1979
- 1979-02-22 DE DE19792906872 patent/DE2906872C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2906872A1 (de) | 1980-09-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B23K 13/00 |
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Ipc: B23K 3/00 |
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