DE2906872A1 - Entloetaufsatz fuer loetgeraete - Google Patents

Entloetaufsatz fuer loetgeraete

Info

Publication number
DE2906872A1
DE2906872A1 DE19792906872 DE2906872A DE2906872A1 DE 2906872 A1 DE2906872 A1 DE 2906872A1 DE 19792906872 DE19792906872 DE 19792906872 DE 2906872 A DE2906872 A DE 2906872A DE 2906872 A1 DE2906872 A1 DE 2906872A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
desoldering
tip
heating element
attachment
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792906872
Other languages
English (en)
Other versions
DE2906872C2 (de
Inventor
William Samuel Fortune
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792906872 priority Critical patent/DE2906872C2/de
Publication of DE2906872A1 publication Critical patent/DE2906872A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2906872C2 publication Critical patent/DE2906872C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for soldered or welded connections
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/018Unsoldering; Removal of melted solder or other residues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Entlötwerk-
  • zeug und betrifft insbesondere einen Entlötaufsatz zur Verwendung an einem Lötgerät mit vorstehendem Heizelementrohr, das ein in diesem angeordnetes Heizelement, ein dem Heizelement nahegelegenes, außen mit Gewinde ver sehenes Endteil und ein im Abstand dazu angeordnetes Umfangsgewinde aufweist, wobei der Entlötaufsatz eine das Heizelementrohr umgebende Gehäusebuchse, ein sich von der Gehäusebuchse erstreckendes Saugrohr und eine zum Verschließen eines Endes der Gehäusebuchse und mit einer Öffnung für den Durchtritt des Heizelementrohrs ausgebildete Endkappe aufweist.
  • Entlötwerkzeuge sind in der Technik bekannt und u. a.
  • in der US-PS 3 883 716 des Anmelders offenbart. Ein derartiger Entlötaufsatz zeichnet sich allgemein durch ein Saugrohr aus, das genau mit dem Lötgerät fluchten muß, wobei letzteres vorzugsweise von der Art ist, wie sie in der oben erwäh-nten US-PS des Anmelders offenbart und beansprucht ist. Das Lötgerät umfaßt einen Vakuumschlauch und einen Auslöseknopf, um nach Belieben mittels eines Zufuhrschlauches bzw. -rohres das Vakuum auf das Entlötgerät aufzubringen. Somit muß das Saugrohr mit dem Auslöseknopf des Lötaeräts fluchten.
  • Der Entlötaufsatz hat zusätzliche eine hohle Spitze, die zu der Längsachse des Werkzeugs geneigt ist. Somit muß die Spitze in Richtung nach unten ordnungsgemäß angeordnet und sowohl auf das Saugrohr wie auch auf das Lötgerät ausgerichtet sein.
  • Bisher erfolgt das Justieren der Stellung der Entlötspitze mittels Unterlegscheiben, die nach Belieben zugefügt werden konnten, um die Entlötspitze im Abstand zu dem Lötwerkzeug anzuordnen. Eine derartige Justierung ist zeitraubend und unpraktisch.
  • Dementsprechend besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen verbesserten Lötaufsatz für ein Lötgerät zu Schaf fen.
  • In dieser Hinsicht ist die Erfindung ausgehend von eine Entlötgerät der eingangs genannten Art gekennzeichnet durch ein Filtersieb, eine an der Endkappe vorgesehene Einrichtung zum Anordnen des Filtersiebs innerhalb der Buchse und mit Abstand zu dem Saugrohr, eine in der Buchse angeordnete und zum Anliegen an dem Filtersieb ausgelegte Isötmittelfangeinrichtung, einen das andere Ende der Gehäusebuchse abschließenden Kopfteil mit einem zum Außengewinde am Heizelementrohr passenden Inne gewinde, eine innerhalb des Kopfs vor- und zurück beweg bare hohle Entlötspitze und eine durch den Kopf durchgreifende, zur einstellbaren Begrenzung der Bewegung der Spitze angeordnete Feststelleinrichtung, wobei sich die Spitze außermittig zu der Achse der Buchse erstreckt, so daß deren Winkelstellung gegenüber dem Saugrohr durch Einrichten der Stellung der Spitze innerhalb des Kopfes mit der Arretierung justierbar ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung näher veranschaulicht ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Lötgerätes mit einem damit verbundenen Entlötaufsatz, Fig. 2 einen Längsschnitt des Entlötaufsatzes mit der mit diesem zusammenwirkenden Heiz elementbuchse in vergrößertem Maßstab.
  • Fig. 3 eine Stirnansicht von Entlötspitze und -gerät in einer normalen bzw. gewünschten Stellung, Fig. 4 eine Ansicht entsprechend derjenigen nach Fig. 3, jedoch bei aus der normalen Stellung im Gegenuhrzeigersinn herausgedrehter Entlötspitze, Fig. 5 eine Ansicht entsprechend denjenigen der Fig. 3 und 4, jedoch bei aus der normalen Stellung im Uhrzeigersinn heraus gedrehter Entlötspitze, Fig. 6 einen Teilschnitt ähnlich demjenigen nach Fig. 2, jedoch unter Darstellung der Entlötspitze in einer anderen Stellung mit der Funktion eines Anschlags für das Heizelementrohr und Fig. 7 eine Seitenansicht einer das Heizelement rohr umgebenden und in der Gehäusebuchse des Entlötaufsatzes angeordneten, als alternatives und bevorzugtes Lötmittelfangelement dienenden Schraubenfeder.
  • In der Zeichnung und insbesondere in den Fig. 1 bis 6 ist ein Beispiel des erfindungsgemäßen Entlötaufsatzes 10 veranschaulicht. Die Fig. 1 zeigt ein im ganzen mit 11 bezeichnetes Lötgerät, das, wie vorstehend erwähnt, von der Art sein kann, wie sie in dem früheren Patent des Anmelders offenbart und beansprucht ist. Das Lötgerät 11 hat ein langgestrecktes Gehäuse, auf dem eine Schlauchführungsklemme 12 für einen Vakuumzufuhrschlauch 14 angeordnet ist. Im Abstand zu der Schlauchführungsklemme 12 ist eine Auslöseeinrichtung 15 mit einem Auslöseknopf 16 angeordnet. Die Auslöseeinrichtung umfaßt ein hohles Gehäuse, durch das sich ein Vakuumschlauch 17 erstreckt. Durch Herunterdrücken des Auslöse-#nopfes 16 kann die Vakuumleitung geöffnet wer den, um Vakuum auf das Entlötwerkzeug 10 aufzubringen.
  • Es versteht sich, daß der Vakuumzufuhrschlauch 14 an eine geeignete Vakuumquelle angeschlossen ist.
  • Das Entlötwerkzeug 10 umfaßt allgemein eme Buchse bzw.
  • ein Gehäuse 20, eine hintere Endkappe 21, einen Entlötkopf 22 und eine Entlötspitze 23, die zum Aufbringen eines Vakuums hohl ausgebildet ist. Ein in diesem Beispiel starr ausgebildetes Saugrohr 25 ist an der Gehäusebuchse 20 befestigt und erstreckt sich von diese: Der Hauptteil des Saugrohrs verläuft parallel zu der Gehäusebuchse 20, während das Saugrohr eine Spitze 26 aufweist, die sich durch die Buchse hindurch in deren Inneres hinein erstreckt. Wie deutlich aus Fig. 1 ersichtlich, ist das Saugrohr 25 an den Vakuumschlauch 17 des Lötgeräts angeschlossen.
  • Von dem Lötgerät 11 erstreckt sich ein hohles Heizelementrohr 28. Dieses trägt in der Nähe seines mit Außengewinde versehenen äußeren Endes 31 ein Heizelement 30.
  • Das Heizelementrohr 28 kann außerdem mit einem hier sechseckig dargestellten Außenmutterkopf 32 bzw.
  • Schlüsselansatz versehen sein, der integral mit dem Rohr ausgebildet ist, um es für ein Drehen echter erfa sen zu können. Angrenzend an den Mutterkopf 32 ist ein Umfangsgewinde 33 in der Oberfläche des Rohrs 28 vorgesehen, das in das Innengewinde einer geriffelten Haltemutter bzw eines Rings 34 eingreift. Die hintere Endkappe 21 kannaus hitzebeständigem Kunststoff bestehen und ist bei diesem Beispiel mit einer Mehrzahl von Distanzarmen bzw. -stäben 35 versehen. Die hintere Endkappe 21 ist im wesentlichen konisch und hat einen zylindrischen vorderen Endteil 36 mit kleinerem Durchmesser, der eine Halteschulter bildet, die in die Gehäusebuchse 20 hineinpaßt. Die Endkappe 21 hat weiter einen zylindrischen hinteren Endteil 37 mit geringerem Durchmesser, der eine weitere Halteschulter bildet und der in das äußere Ende des Halterings bzw. der Mutter 34 hineinpaßt. Die hintere Bohrung bzw. Innenöffnung 38 der Endkappe 21 ist derart ausgebildet, daß sie das Heizelementrohr 28 aufnimmt.
  • Ein Filtersieb 39 paßt in das Gehäuse 20 hinein und über das Heizelementrohr 28 und liegt in axialer Richtung zwischen den Distanz armen 35 und einem vorn zu diesen angeordneten und im Ganzen mit 40 bezeichneten Lötmittelfangring. Der Fangring hät einen mit Öffnungen versehenen Schaftteil 41, um das Hindurchströmen von Luft und einzelner Lötmittelpartikeln zu ermöglichen. Dem Fangring schließt sich ein im Längsschnitt L-förmiger Teil 42 an, der am Filtersieb 40 anliegt. Somit stützt der Fangring das Filtersieb ab und trägt zum Blockieren der Lötmittelpartikel,insbesondere der größeren, die andernfalls das Sieb ungebührlich verstopfen oder fülle wurden, bei.
  • Der Kopf 22 hat einen sich nach hintere erstreckenden zylindrischen Teil 44, der zur Aufnahme des Außengewindes des Heizelementrohres 28 mit Innengewinde 45 ver sehen ist. Der Kopf 22 ist weiter mit einem abgesetzten Teil 47 versehen, der die Entlötspitze 23 derart unterbringt, daß die gemeinsame Achse der beiden einen Winkel zur Längsachse der Gehäusebuchse 20 bildet. Hierzu ist der Teil 47 mit einer zylindrischen Innenöffnung 48 versehen, innerhalb der die Entlötspitze mit Spiel für ein axiales Einstellen gehalten wird. Die Spitze 23 ihrerseits hat einen Mittelteil 50 mit kleinerem Durchmesser, der in axialer Richtung von zwei zylindrischen Teilen größeren Durchmessers 51 und 52 begrenzt ist. Somit dient die zwischen dem Teil 52 mit größerem Durchmesser und dem Teil 50 mit kleinerem Durchmesser gebildete Schulter 53 zum Begrenzen der Be wegung der Spitze. Der Anschlag selbst wird durch ein Feststellschraube 54 gebildet, die durch eine Gewindebohrung in einem geneigten Teil 55 des Kopfes 22 hindurch mit der Schulter 53 in einen Halteeingriff gegen diese geschraubt wird. Die Entlötspitze 23 ist für ein Aufbringen von Vakuum hohl ausgebildet und hat einen hinteren Bereich 56 mit wesentlich kleinerem Durch messer, der in einer Öffnung 57 in dem Kopf 22 gleitet.
  • Als eigentliche Entlötspitze erstreckt sich eine Spitze 60 von dem Kopf 22 und schafft eine Luft stromverb in dung von ihrem äußeren vorderen Ende zu der Lötmittelsammelkammer innerhalb des Gehäuses 20.
  • Der insbesondere in Fig. 2 dargestellte Entlötaufsat# wird in der nachstehend angegebenen Weise zusammengesetzt. Der Haltering 34 wird bis ganz nach hinten auf das Gewinde 33 des Heizelementrohrs 28 aufgeschraubt.
  • Anschließend wird die hintere Endkappe 21 derart über das Heizelementrohr 28 geschoben, daß sein Teil 37 mit kleinerem Durchmesser in den Ring 34 hineinpaßt. Als nächstes wird die Gehäusebuchse 20 über die Endkappe 21 und deren zylindrischen Halteschulterabsatz 36 gebracht wobei sichergestellt wird, daß die Saugrohrspitze 26 zwischen die Arme 35 gleitet. Alsdann wird das Filtersieb 39, gefolgt von dem Lötmittelfangring 40,über das Heizelementrohr 28 in die Gehäusebuchse 20 eingelassen Dabei ist darauf zu achten, daß das Saugrohr 25 ordnung ~ gemäß mit dem Auslöseknopf 16 und dem Vakuumschlauch 17 des Lötgerätes fluchtet. Als nächstes wird der Kopf 22 in die Buchse 20 eingeführt und durch gegenseitigen Eingriff der Gewinde 31 und 45, wie aus Fig. 3 ersichtlich, so weit im Uhrzeigersinn auf das Heizelement geschraubt, bis er durch Anlage an dem stärkeren Teil 52 der Entlötspitze 23 gestoppt wird. Die Spitze 60 sollte sich nunmehr in der in Fig. 3 dargestellten Stellung befinden, d. h. sie sollte nach unten zeigen und das Saugrohr 25 und der Auslöseknopf 16 nach oben weisen.
  • Befindet sich der Kopf jedoch nicht in der in Fig. 3 gezeigten ordnungsgemäßen Stellung, sondern beispielsweise in der Stellung nach Fig. 4, so muß er justiert werden.
  • In dem Falle ist der Kopf 22 dadurch vorzeitig gestoppt worden, daß das Heizelementrohr 28 an dem vergrößerten Teil 52 der Spitze 23 anschlägt. Um die nötige Justierung zu erreichen, wird die Feststellschraube 54 in ihrer Aufnahme 55 nach außen geschraubt, wodurch sich die Spitze 23 weiter aus dem Kopf 22 herausbewegen kann.
  • Der Kopf 22 kann dann im Uhrzeigersinn weiter über das Heizelementrohr 28 gedreht werden, bis er die gewünschte Winkelstellung nach Fig. 3 erreicht.
  • Bei einem anderen Beispiel, bei dem sich die Spitze in der in Fig. 5 veranschaulichten Stellung befindet, wurde sie, wie aus dieser Figur ersichtlich, zu weit im Uhrzeigersinn gedreht. Das Heizelementrohr 28 hat sich dabei zu weit zurückbewegt und muß wieder angedrückt werden. In diesem Fall muß die Feststellschraube 54 so angezogen werden, daß der Kopf 22 sich weniger weit in das Gewinde des Heizelementrohrs 28 hineindrehen kann. Die in diesem Falle erforderliche Justierung ist in Fig. 6 veranschaulicht. Hierbei wird die Feststellschraube 54 weiter einwärts bewegt und schiebt die Spitze 23 somit nach links bzw. weiter nach innen in den Kopf 22 hinein. Dies bewirkt ein früheres Abstoppen des Heizelementrohrs 28 und zwingt dadurch die Entlötspitze 60 in der ordnungsgemäßen Stellung anzuhalten.
  • Ist das Gerät schließlich ordnungsgemäß ausgerichtet, so kann es dadurch arretiert werden, daß der geriffelte Ring 34 nach vorn gegen die hintere Endkappe 21 gedreht wird.
  • Das Saugrohr 25, die Gehäusebuchse 20, der Xopf 22 und das Heizelementrohr 28 sind aus Metall hergestellt und bestehen vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl. Naturgemäß sollten die Entlötspitze 23 und das Heizelementrohr 28 aus Material bestehen, das eine relativ gute Wärmeleitfähigkeit aufweist und können aus nichtrostendem Stahl sein. Die Endkappe 21 kann aus hitzefestem und thermisch stabilem Material, wie z. B. Formica oder Phenolix, bestehen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Heizelementrohr 28 mit seinem vorderen Teil 31 in Wärmeleitverbindung mit der Entlötspitze 23, d. h.
  • speziell mit dem vergrößerten zylindrischen Bereich 52 steht. Dies fördert naturgemäß ein schnelles Aufheizen der Spitze 60 des Entlötwerkzeugs. Dies wird weiter dadurch gefördert, daß das Heizelement 30 so dicht wie möglich an dem Vorderende 31 des Heizelementrohres 28 angeordnet ist.
  • Im Betrieb des Gerätes wird, wenn das zu entfernende Lötmittel ordnungsgemäß erhitzt worden ist, der Auslöse knopf 16 der Auslöseeinrichtung gedrückt, um dadurch einen Vakuumimpuls auf die Spitze 60 aufzubringen. Das Lötmittel wird dann durch die Spitze 60 in den bbtmittelauffang-Innenraum der Buchse 20 gesaugt und durch den Lötmittelfangring 40 und letztlich das Filtersieb 39 aufgefangen.
  • Die Entlötspitze 23 paßt ziemlich eng in ihre Haltebohrung 48 des Kopfes 22 hinein und setzt dadurch den Verlust an Vakuum auf ein Mindestmaß herab. Dies verringert weitgehend auch den Eintritt von Lötmittel in die Hohlräume des Kopfes 22 statt in die Sammelkammer des Gehäuses 20.
  • Der Entlötaufsatz kann in seiner Gesamtheit in der fol genden Weise äußerst schnell gesäubert und das Lötmittel entfernt werden. Zunächst wird der Vakuumschlauch 17 entfernt. Alsdann wird das Vorderende der Spitze 60 in ein geeignetes Vakuumentlötgerät eingeführt, das das Lötmittel wiederum durch die Spitze 60 absaugt.
  • Dies wird vorzugsweise bewirkt, während der Entlötaufsatz noch heiß ist.
  • Eventuell müssen der Entlötaufsatz geöffnet und der Löt mittelfangring 40 und das Filtersieb 39 entfernt und gesäubert werden Die Fig. 7 zeigt eine verbesserte Lötmitteifangeinrichtung 70. Diese besteht aus einer aus geeignetem Metalldraht dicht gewickelten und insgesamt konische Gestalt aufweisenden Schraubenfeder. Sie ist so ausgebildet, daß sie in geringem Abstand zudem Heizelementrohr 28 angeordnet ist, jedoch ziemlich stramm an der Innenfläche der Gehäusebuchse 20 sitzt. Die Fangeinrichtung 70 ist derart eingeführt, daß der hintere Teil 71 mit größerem Durchmesser dem Filtersieb 39 und der Vorderteil 72 mit geringerem Durchmesser der Entlötspitze 23 zugewandt ist. Somit werden alle in Richtung nach hinten in die Sammelkammer gesogenen Lötmittelpartikel nach außen zu der Gehäusebuchse 20 umgelenkt und dort aufgefangen und festgehalten.
  • Es versteht sich, daß normale Abweichungen in den Windungen der Schraubenfeder 70 die Bildung von Zwischenr# -men zwischen benachbarten Windungen verursachen. Diese Zwischenräume sind klein genug, um die meisten Lötmittelpartikel an einem Hindurchtreten zu hindern. Auf der anderen Seite sind sie genügerdgroß, um einen ange messeneh freien Durchtritt von Luft von der Spitze 60 zu der Vakuumquelle zu ermöglichen.
  • Diese Lötmittelfangeinrichtung 70 kann ohne weiteres dadurch gesäubert werden, daß sie axial auseinandergezogen wird, wobei das Lötmittel ganz einfach abtropft Sie ist besonders preiswert und einfach in der Herstellung, während sie zugleich unempfindlich, zuverlässig und unkritisch in ihrer Zusammensetzung ist. Es versteh sich, daß die Schraubenfeder 70 nicht genau konisch zu sein braucht.Die Oberfläche der Schraubenfeder kann irgendeine anders geartete Kurve beschreiben, solange sie ein rechtes Ende 72, das entsprechend Fig. 7 relativ eng ist, und ein linkes Ende 71 hat, das relativ fest in die Buchse 20 hineinpaßt.
  • Es ist somit ein Entlötaufsatz fur ein Lötgerät beschrieben worden, durch den das Ziel der Erfindung erreich wird und der die vorstehend erläuterten Vorteile birgt. Der Entlötaufsatz zeichnet sich durch Einfachheit der Justierung der Stellung der Entlötspitze aus.
  • Er ist weiter durch eine vereinfachte Konstruktion aekennzeichnet. Außerdem ist eine neue Fangeinrichtung für das Lötmittel aufgezeigt worden, die besonders einfach in der HersteLlung und äußerst leicht zu reinigen ist Leerseite

Claims (9)

  1. Entlötaufsatz für Lötgeräte Patentansprüche: Entlötaufsatz zur Verwendung an einem Lötgerät mit vorstehendem Heizelementrohr, das ein in diesem angeordnetes Heizelement, ein dem Heizelement nahegelegenes, außen mit Gewinde versehenes Endteil und ein im Abstand dazu angeordnetes Umfangsgewinde aufweist, wobei der Entlötaufsatz eine das Heizelementrohr umgebende Gehäusebuchse, ein sich von der Gehäusebuchse erstreckendes Saugrohr und eine zum Verschließen eines Endes der Gehäusebuchse und mit einer Öffnung für den Durchtritt des Heizelementrohrs ausgebildete Endkappe aufweist, gekennzeichnet durch ein Filtersieb (39), eine an der Endkappe (21) vorgesehene Einrichtung (35) zum Anordnen des Filtersiebs innerhalb der Buchse (20) und mit Abstand zu dem Saugrohr (25), eine in der Buchse (20) angeordnete und zum Anliegen an dem Filtersieb (39) ausgelegte tötmittelfangeinrichtung (40,70), einen das andere Ende der Gehäusebuchse (20) abschließenden Kopfteil (22) mit einem zum Außengewinde (31) am Heizelementrohr (28) passenden Innengewinde, eine innerhalb des Kopfes (22) vor- und zurück bewegbare hohle Entlötspitze (23,60) und eine durch den Kopf (22) durchgreifende, zureinstellbaren Begrenzung der Bewegung der Spitze angeordnete Feststelleinrichtung (54>, wobei sich die Spitze außermittig zu der Achse der Buchse erstreckt, so daß deren Winkelstellung gegenüber dem Saugrohr (25) durch Einrichten der Stellung der Spitze innerhalb des Kopfes (22) mit der Arretierung justierbar ist.
  2. 2. Entlötaufsatz nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit dem Umfangsgewinde (33) des Heizelement rohrs (28) zu seiner Festlegung gegenüber dem Heizeleinentrohr (28) in Eingriff kommenden Ring (34).
  3. 3. Entlötaufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötmittelfangeinrichtung aus einem für das Auffangen von Lötmittelpartikeln am Filtersieb (39) anliegenden, mit Durchtrittsöffnungen versehenen Ring (40) besteht.
  4. 4. Entlötaufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötmittelfangeinrichtung aus einer gewundenen Schraubenfeder (70) besteht, die einen das Heizelementrohr (28) umgebenden Teil kleineren Durch -messers und einen weiteren, in die Gehäusebuchse (20) hineinpassenden Teil größeren Durchmessers aufweist.
  5. 5. Entlötaufsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (70) eine konische Form hat.
  6. 6. Entlötaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Feststelleinrichtung zur Justierung der Winkelstellung der Entlötspitze (23, 60) aus einer Stellschraube (54) besteht.
  7. 7. Entlötaufsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlötspitze (60) zwei zylindrische Teile (51,52) größeren Durchmessers aufweist, die durch einen zylindrischen Teil (50) kleineren Durcl:mcssers miteinander verbunden sind, wobei dic Feststellschraube (54 einen Anschlag für die Schulter an einem Endteil der Spitze bildet.
  8. 8. Entlötaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlötspitze (23,60) aus hoch wärmeleitfähigem Material besteht, wobei eine Wärmebrücke von dem Endteil des Heizelementrohrs (28) bis zu der Entlötspitze (6Q) gebildet ist.
  9. 9. ~ Entlötaufsatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Lötgerät (11) mit einem vorstehenden Heizelementrohr (28), das an in diesem angeordnetes Heizelement (30), ein dem Heizelement nahegelegenes,außen mit Gewinde versehenes Endteil (31) und ein im Abstand dazu angeordnetes Umfangsgewinde (33) aufweist, verbunden ist.
DE19792906872 1979-02-22 1979-02-22 Entlötaufsatz für Lötgeräte Expired DE2906872C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792906872 DE2906872C2 (de) 1979-02-22 1979-02-22 Entlötaufsatz für Lötgeräte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792906872 DE2906872C2 (de) 1979-02-22 1979-02-22 Entlötaufsatz für Lötgeräte

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2906872A1 true DE2906872A1 (de) 1980-09-04
DE2906872C2 DE2906872C2 (de) 1983-01-20

Family

ID=6063621

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792906872 Expired DE2906872C2 (de) 1979-02-22 1979-02-22 Entlötaufsatz für Lötgeräte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2906872C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3229730A1 (de) * 1982-08-10 1984-02-16 William Samuel 90265 Malibu Calif. Fortune Loetgeraet

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS-ERMITTELT *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3229730A1 (de) * 1982-08-10 1984-02-16 William Samuel 90265 Malibu Calif. Fortune Loetgeraet

Also Published As

Publication number Publication date
DE2906872C2 (de) 1983-01-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3718256C2 (de)
DE2102252B2 (de) Luftfreie Spritzpistole
DE2919171C2 (de) Spritzpistole
DE8437665U1 (de) Vorrichtung zum schmelzen und abgeben von thermoplastischem material
DE8329344U1 (de) Verschluß für Skischuhe mit verstellbarem Zugspanner zur Veränderung der Schnallenspannung ohne vorheriges Lösen des Verschlusses
DE2526736A1 (de) Klosettsitz mit ventilgesteuerter unterdusche
EP0386301B1 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Wärmekörpern
DE102004009927B4 (de) Haltevorrichtung für eine Sattelstütze
DE2906872A1 (de) Entloetaufsatz fuer loetgeraete
DE202020102223U1 (de) Sauglanze zur Saugförderung fließfähiger Schüttgüter
DE19506336A1 (de) An eine Antriebseinheit anbaubare Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben
DE102015121558A1 (de) Radschützer für das Vorderrad eines Zweirades
DE730710C (de) Steckschluessel fuer Einschraubstehbolzen
DE2345504B2 (de) Halte- und betaetigungsvorrichtung fuer spritzeinrichtungen fuer waschanlagen
DE8709048U1 (de) Schreib- und Zeichengerät
DE1575180A1 (de) Gewindemuffe
DE3815712C1 (de)
EP0061066B1 (de) Rillenzieher
DE2942701A1 (de) Handentloetgeraet
DE2641385C3 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines ein Stielloch aufweisenden Werkzeugs
DE4137335A1 (de) Vorrichtung zur verteilung von federn
DE6909763U (de) Anschlussstueck zur verbindung eines sanitaeren geraetes mit mindestens einem wasserversorgungsrohr
DE10114488C1 (de) Spannvorrichtung für Heizgeräte
DE507737C (de) Minenauswerfer fuer Schraubstifte
DE1565515B1 (de) Loetspitzenbefestigung an elektrischen Loetkolben

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: B23K 13/00

8125 Change of the main classification

Ipc: B23K 3/00

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee