DE290331C - - Google Patents

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DE290331C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/10Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching non-deformable curved printing formes to forme cylinders

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  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
:.':. KLASSE.8c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1914 ab.
Es ist bekannt, Rollenpapiere, die z. B. zu Tapeten dienen, zu prägen und zu bedrucken, wobei die Prägewalzen unmittelbar (ohne Gravierung oder Ätzung) nach einem Naturmuster hergestellt werden, d: h. man fertigt nach dem Naturmuster Platten und biegt sie, so daß sie an eine Walze passen und an dieser befestigt werden können.
Eine solche Rundprägeplatte besteht gewohnlich aus zwei oder aus mehreren Teilen, deren Kanten scharf aneinander stoßen müssen, damit ein ununterbrochenes Bild entstehen kann.
Es hat sich nun herausgestellt, daß die Fugen sich beim Druck vergrößern, weil die Platten durch die beim Arbeiten herrschenden Druckkräfte deformiert werden. Auf der einen Seite der Arbeitsstelle wird die Platte gegen die Verbindungsstelle mit der anderen Platte gepreßt (gestaucht), auf der anderen Seite der Arbeitsstelle von der Verbindungsstelle mit der anderen Platte weggezogen.
Man hat bereits früher Druckplatten auf anderen Platten und auf Walzen mit Hilfe von unterschnittenen Leisten befestigt. Dabei bildeten diese Druckplatten einzelne Teile, die mit ihren Nachbarteilen nicht in Berührung kamen. Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung aber handelt es sich darum, daß eine Walze mit einer Platte vollständig umkleidet werden soll, so daß durchaus keine Fuge oder ein Absatz entsteht. Vielmehr stoßen die Enden der Platten unmittelbar aneinander und überlappen ihre Befestigungsmittel, so daß diese nicht sichtbar sind.
Die Anordnung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform als Beispiel schematisch veranschaulicht.
Es ist hier eine Rundprägeplatte P aus zwei Hälften angenommen, die um eine Walze W gelegt ist. Die Walze W, die sich in der bezeichneten Pfeilrichtung drehen soll, hat Leisten L, L1 die in beliebiger Weise an ihr befestigt sind oder auch mit der Walze aus einem Stück bestehen können.
Die Leisten L, L sind nun an ihren beiden Seitenflächen in eigenartiger Weise profiliert, und zwar besitzt die eine Fläche eine unterschnittene Nut und die andere Fläche einen vorstehenden rechtwinkligen Ansatz, der mit Feder bezeichnet sei. Diese Gestaltung ist bei den beiden Leisten L, L vertauscht angeordnet. Die Kanten der Rundprägeplatten P, P sind entsprechend profiliert, so daß sie sich den Nuten und Federn durchaus anschließen, wobei die Plattenenden die Leisten überfassen, derart, daß die Enden ohne Zwischenräume fest zusammenstoßen.
Beide verschiedene Profilierungen sorgen dafür, daß die Endkanten der Rundprägeplatten sich nicht von der Walze abheben können, die Platten müssen demnach fest an der Walze anliegend bleiben. Die beim Arbeiten verursachte Deformierung der Plattenteile bewirkt nur ein festeres Anschieben der Plattenenden gegen die Seitenflächen der Leisten. Aus der Drehungsrichtung der Walze ist zu erkennen, daß die Platten beim Arbeiten in die unterschnittene Nut hineingedrückt werden. Infolge der unterschnittenen (halbschwalben-
schwanzförmigen) Nut preßt sich die Platte hierbei aber mit ihrem Ende um so fester an die Walze an, so daß ein Abheben der Platten von der Walze nicht stattfinden kann. Wird aber beim Arbeiten der andere (an der Feder gelegene) Plattenteil von der Verbindungsstelle hinweggezogen, so verhindert die Feder ein Abheben dieses Plattenendes.
Die Verschiedenheit der Profilierungen an
ίο beiden Flächen der Leisten und der Plattenenden wird also dadurch bedingt, daß beide Plattenenden (sowohl das gestauchte als das gezogene) verhindert werden müssen, sich von der Walze abzuheben. Es muß hierbei also einerseits dem Material Raum gelassen werden, in den es sich bei der Stauchung hineindrükken kann, ohne daß das Plattenende sich abhebt, und dafür wird die schwalbenschwanzförmige Unterschneidung gewählt. Andererseits würde die Anordnung dieser Unterschneidung am anderen Plattenende zu einer Lockerung Anlaß geben können, da dieses Ende bestrebt ist, aus der Verbindungsstelle herauszugehen. Daher wird hier die rechtwinklige Unterschneidung verwendet, die bei einem etwaigen Hinwegziehen kein Abheben zuläßt. Außerdem erlaubt die verschiedene Profilierung das leichtere Anbringen der Platte auf der Walze.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Befestigungsvorrichtung für aus Teilen bestehende Rundprägeplatten mit auf einer Walze angebrachten, unterschnittenen Befestigungsleisten, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leiste (L) auf der einen Seite eine unterschnittene Nut, auf der anderen Seite eine vorstehende rechtwinklige Feder hat, während die Plattenenden entsprechend gestaltet sind und mit ihren über die Leisten greifenden Kanten zusammenstoßen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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