AT80241B - Befestigungsanordnung für aus Teilen bestehende RuBefestigungsanordnung für aus Teilen bestehende Rundprägeplatten. ndprägeplatten. - Google Patents

Befestigungsanordnung für aus Teilen bestehende RuBefestigungsanordnung für aus Teilen bestehende Rundprägeplatten. ndprägeplatten.

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AT80241B
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  Befestigungsanordnung für aus Teilen bestehende Rundprägeplatten. 



   Es ist bekannt,   Rollenpapiere.   die z. B. zu Tapeten dienen, zu prägen und zu bedrucken, wobei die Prägewalzen unmittelbar (ohne Gravierung oder Ätzung) nach einem Naturmuster hergestellt werden, d. h. man fertigt nach dem Naturmuster Platten und biegt sie, so dass sie an eine Walze passen und an dieser befestigt werden können. 



   Eine solche Rundprägeplatte besteht gewöhnlich aus zwei oder mehreren Teilen, deren Kanten scharf aneinander   stossen   müssen, damit ein ununterbrochenes Bild entstehen kann. 



   Es hat sich nun herausgestellt, dass die Fugen sich beim Druck vergrössern, weil die Platten durch die beim Arbeiten herrschenden Druckkräfte deformiert werden. Auf der einen Seite der Arbeitsstelle wird die Platte gegen die Verbindungsstelle mit der anderen Platte gepresst (gestaucht). auf der anderen Seite   der   Arbeitsstelle von der Verbindungsstelle mit der anderen Platte weggezogen. 



   Man hat bereits früher Druckplatten auf anderen Platten und auf Walzen mit Hilfe von unterschnittenen Leisten befestigt. Dabei bildeten diese Druckplatten einzelne Teile, die mit ihren Nachbarteilen nicht in Berührung kamen. Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung aber handelt es sich darum, dass eine Walze mit einer Platte vollständig umkleidet werden soll, so dass durchaus keine Fuge oder ein Absatz entsteht. Vielmehr stossen die Enden der Platten unmittelbar aneinander und überlappen ihre Befestigungsmittel, so dass diese nicht sichbar sind. 



   Die.   Anordnung Ist   in der Zeichnung in einer.   Ausführungsform   als Beispiel schematisch veranschaulicht. 



   Es ist hier eine Rundprägeplatte P aus zwei Hälften angenommen, die um eine Walze   ! !'   gelegt ist. Die   Walze H', die   sich in der   beigezeichneten Pfeilrichtung   drehen soll, hat Leisten L, L, die in beliebiger Weise an ihr befestigt sind oder auch mit der Walze aus einem Stück bestehen können. 



   Die Leisten   L,   L sind nun an ihren beiden Seitenflächen in eigenartiger Weise profiliert, und zwar besitzt die eine Fläche eine unterschnittene Nute und die andere Fläche einen vorstehenden rechtwinkeligen Ansatz, der mit Feder bezeichnet sei. Diese Gestaltung ist bei den beiden Leisten L, L vertauscht angeordnet. Die Kanten der Rundprägeplatten P, P sind entsprechend profiliert, so dass sie sich den Nuten und Federn durchaus anschliessen, wobei die Plattenenden die Leisten üqerfassen, derart, dass die Enden ohne Zwischenräume fest zusammenstossen. 



   Beide verschiedene Profilierungen sorgen dafür, dass die Endkanten der Rundprägeplatten sich nicht von der Walze abheben können, die Platten müssen demnach fest an der Walze anliegend bleiben. Die beim Arbeiten verursachte Deformierung der Plattenteile bewirkt nur ein festeres   Anschieben   der Plattenenden gegen die Seitenflächen der Leisten. Aus der Dehnungsrichtung der Walze ist zu erkennen, dass die Platten beim Arbeiten in die unterschnittene Nut hineingedrückt werden. Infolge der unterschnittenen   (halbschwalbenschwanzförmigen)   Nut presst sich die Platte hiebei aber mit ihrem Ende um so fester an die Walze an, so dass ein Abheben der Platten von der Walze nicht stattfinden kann.

   Wird aber beim Arbeiten der andere (an der Feder gelegene) Plattenteil von der Verbindungsstelle hinweggezogen, so verhindert die Feder ein Abheben dieses Plattenendes. 



   Die Verschiedenheit der Profilierungen an beiden Flächen der Leisten und der Plattenenden wird dadurch bedingt, dass beide Plattenenden (sowohl das gestauchte als das gezogene) 

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   verhindert werden müssen,   sich von   der Wake abzuheben.   Es muss hiebei also einerseits dem Material Raum gelassen werden, in den es sich bei der Stauchung hineindrücken kann, ohne dass das Plattenende sich abhebt und dafür wird die   schwalbenschwanzförmige Unterschneidung   gewählt. Andererseits wurde die   Anordnung dieser Unterschneidung am   anderen Plattenende zu einer   Lockerung Anlass geben können   da dieses Ende bestrebt ist, aus der Verbindungsstelle herauszugehen.

   Daher wird hier die rechtwinkelige Unterschneidung verwendet, die bei einem etwaigen Hinwegziehen kein   Abheben zulässt.   Ausserdem erlaubt die verschiedene Profilierung das leichtere Anbringen der Platte auf der Walze. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Befestigungsanordnung für aus Teilen bestehende Rundprägeplatten, dadurch gekennzeichnet. dass an der die Platten (P) aufnehmenden Walze   (tut)   Leisten (L) angebracht sind, durch welche die Enden der zwischen ihnen angebrachten Platten (P) in Berührung miteinander gehalten werden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass jede Leiste (L) auf der einen Seite eine unterschnittene Nut (N). auf der anderen Seite eine vorstehende Feder (F) besitzt und die über die Leisten (L) greifenden Enden der Platten (P) den Seitenflächen der Leisten entsprechend gestaltet sind.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Leisten (L) auf der einen Seite eine keilförmige Nut (N). auf der anderen Seite eine vorstehende Feder (F) von rechteckigem Querschnitte besitzen. EMI2.1
AT80241D 1915-03-16 1915-03-16 Befestigungsanordnung für aus Teilen bestehende RuBefestigungsanordnung für aus Teilen bestehende Rundprägeplatten. ndprägeplatten. AT80241B (de)

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