DE290149C - - Google Patents

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DE290149C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/52Warping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Wie bekannt, haben Flugzeuge mit veränderlicher Spannweite trotz der theoretisch anerkannten großen Vorzüge bisher in die Praxis verhältnismäßig wenig Eingang gefunden; die Ursache hierfür liegt zum großen Teile darin, daß es an einfachen, absolut verläßlichen Vorrichtungen zur ■ Verwindung ihrer verschwenkbaren Flügel fehlte.
Die Erfindung- bezweckt, diesem Ubelstände durch eine neue Verwindevorrichtung abzuhelfen, die auf einfache und selbsttätige AVeise .zwangläufig mit dem Einziehen bzw. Ausstrecken der Schwenkflügel eine außerordentlich wirksame Verwindung der Flügelflächen gewährleistet.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß auf den Flügeln des Flugzeuges ein eigenartig angeordneter Seilzug zum Angriff kommt, der einerseits auf der Haupttragfläche und anderseits auf dem Schwenkflügel mit den Enden befestigt und über eine Rolle geführt ist, die in bezug auf den Schwenkflügel ruhend angeordnet ist.
Es sind zwar für Flugzeuge mi't ungeteilten
Flugzeugflächen -selbsttätige Verwindevorrichtungen die aus Seilzügen u. dgl. bestehen, -bereits vorgeschlagen worden. Abgesehen davon jedoch, daß diese Verwindevorrichtungen für Flugzeuge mit an Haupttragflächen
30. drehbar angeordneten Ausschwenkflügeln nicht verwendbar sind, erfolgt bei den eingangs erwähnten Flugzeugen die Verwindung der Flächen vollständig unabhängig vom Piloten, wodurch die ■ Möglichkeit der Erreichung zielbewußter Stabilisierungs- und Lenkwirkungen ausgeschlossen erscheint. ■
In der Zeichnung ist in· Fig. 1 und 2. das Prinzip der selbsttätigen Verwindung veranschaulicht. In den Fig. 3 und 4 ist die Verwendung der Vorrichtung für ein Flugzeug mit veränderlicher Spannweite veranschaulicht. In den Fig. 5 bis 7 ist eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung veranschaulicht. .
Unter Bezugnahme auf die Fig; 1 und 2 der Zeichnung sei angenommen, daß y 'irgendeine Flugzeugfläche darstelle, der durch eine an sich bekannte Schwenkvorrichtung eine Drehung im Sinne der gezeichneten Pfeilrichtung erteilt wird. Weiter sei angenommen, daß an der Fläche ein Seilzug χ angreife, der in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise über Rollen r geführt und mit' seinem Ende auf der Fläche y verankert sei. Weiter sei angenommen, daß die Führungsrollen r für den Seilzug auf Organen angeordnet sind, die an der Bewegung der Schwenkfläche y nicht teilnehmen.
Wird unter diesen Voraussetzungen die Fläche y im Sinne der Pfeilrichtung verschwenkt, so wird das verankerte Ende e des
Seilzuges in der gekennzeichneten Pfeilrichtung bewegt, d. h. der Seilzug angezogen und der Fläche 3' die aus Fig". 2 ersichtliche Krümmung erteilt. Durch die Anordnung des vorstehend beschriebenen Seilzuges x, der ohne weiteres auch durch andere gleichwertige Zugvorrichtungen ersetzt werden könnte, wird sohin selbsttätig " beim Verschwenken der Fläche y eine Krümmung· der Fläche nach oben bewirkt. Die gleichen Wirkungen lassen sich selbstredend auch bei verschiebbaren Flächen erzielen.
Nachstehend sei nun eine besonders geeignete Vorrichtung zum A^erwinden der -Schwenkflügel von Flugzeugen mit veränderlicher Spannweite erläutert. Wie bekannt, sind bei Flugzeugen dieser Art an der starren Hauptfläche h ein oder mehrere Flügel f angeordnet, die in an sich bekannter Weise durch eine vom Lenkersitz aus zu bewegende Vorrichtung s verschwenkt werden können. Um gleichzeitig mit der Verschwenkung- der Flügel eine Krümmung" der Flügelflächen zu ermöglichen, ist es nur erforderlich, auf geeigneten Stellen der starren Hauptfläche des Flugzeuges Führungen für den Seilzug χ anzubringen und das Seil-λ- bzw. Kabel in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise auf der Flügelfläche, zu verankern. Mit der vorstehend beschriebenen Verwindevorrichtung" ist es ohne weiteres möglich, entweder die ganze Flügelfläche oder nur bestimmte Teile derselben zu verwinden.
Bei der in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Verwindevorrichtung wird die Verwindung durch exzentrisch zur Drehachse der1 Schwenkflügel verspannte Verwindungsdrähte 30 bewirkt. Bei dieser Ausführungsförm- ist sowohl in dem Drehpunkt o1 des Flügels 31 als auch in dem Drehpunkt er des Flügels 32 je' ein Mast m1, m2 (Fig. 7) aufgerichtet. Diese Masten sind in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise durch eine Querbrücke 34 miteinander verbunden. Auf dieser Brücke sind, exzentrisch zu den durch die Drehmittel o\ o2 gelegten Achsen ein oder mehrere Verwindekabel 30 befestigt, die auf den, Flügeln in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise befestigt sind. Durch die exzentrische Anordnung der Ver-Avindedrähte \vird beim Einziehen der Flügel eine Krümmung bzw?. Verstellung der Flügelspitzen gewährleistet, die in ihrer Wirkung der eingangs beschriebenen selbsttätigen Verwindungsvorrichtung nicht nachsteht.

Claims (2)

Pate NT-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen, Verwinden der schwenkbaren Flügel an Flugzeugen mit \'eränderlicher Spannweite, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits auf der Haupttragfläche und anderseits auf der Schwenkflügelfläche des Flugzeugs die Enden eines Seilzugs (.r) befestigt sind, der über in bezug auf den Schwenkflügel ruhend angeordnete . .Führungsorgane (r) geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf jeden Schwenkflügel einwirkende Seilzug aus mehreren auf den Schwenkflügeln verankerten Spanndrähten oder Kabeln (30) besteht, die auf einem exzentrisch zum Drehpunkt der Schwenkflügel liegenden, in bezug auf den Schwenkflügeln ruhend angeordneten Feststellkörper (34) verankert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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