DE3150992C2 - Ruder für Wasserfahrzeuge - Google Patents

Ruder für Wasserfahrzeuge

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DE3150992C2
DE3150992C2 DE19813150992 DE3150992A DE3150992C2 DE 3150992 C2 DE3150992 C2 DE 3150992C2 DE 19813150992 DE19813150992 DE 19813150992 DE 3150992 A DE3150992 A DE 3150992A DE 3150992 C2 DE3150992 C2 DE 3150992C2
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yoke
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DE19813150992
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DE3150992A1 (de
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Wolfgang Kurt Wilh. Dipl.-Ing. 2057 Reinbek Barkemeyer
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Willi Becker Ingenieurbuero GmbH
Original Assignee
Jastram-Werke GmbH & Co KG, 2050 Hamburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type
    • B63H25/30Steering engines of fluid type hydraulic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/38Rudders
    • B63H25/381Rudders with flaps

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Ruder für Wasserfahrzeuge mit einem Hauptruder (20) und einer an diesem angelenkten, vermittels einer Stelleinrichtung (40) um eine senkrechte Achse verschwenkbaren Flosse (30), die mit dem Hauptruder mittels einer in dem Rudermaschinenraum angeordneten Verriegelungseinrichtung verriegelbar ist und die aus einer wahlweise aktivierbaren oder aber auch verblockbaren Antriebseinheit besteht.

Description

  • Das Hauptpatent 31 01 042 betrifft ein Ruder für Wasserfahrzeuge, bestehend aus einem um eine senkrechte Achse verschwenkbaren Hauptruder und einer an dem Hauptruder angelenkten, mittels einer Verstelleinrichtung um eine senkrechte Achse verschwenkbare Flosse, die in einer parallel zum Hauptruder einnehmenden Stellung mit einer Verriegelungseinrichtung feststellbar ist, wobei der Ruderschaft für das Hauptruder als Hohlwelle ausgebildet ist, in der ein Torsionsstab für die Betätigung der Flosse gelagert ist, der im unteren Bereich bis etwa zur halben Höhe des Hauptruders und im oberen Bereich über das Ende des Joches für den Ruderschaft geführt ist und der an seinem oberen freien aus dem Joch herausgeführten Ende ein Joch trägt, das Teil einer Umschalteinrichtung für die Verriegelungseinrichtung ist, die wahlweise in Eingriff mit einem schiffsfest angeordneten Verblockungsteil oder einem jochfest angeordneten Verblockungsteil bringbar ist.
  • Ein derart ausgebildetes Ruder für Wasserfahrzeuge weist einen im wartbaren Bereich des Rudermaschinenraum liegenden Verriegelungsmechanismus für die Flosse auf, wobei die Verstelleinrichtung für die Flosse in dem Hauptruder angeordnet ist, so daß keine Gestängekonstruktionen und Hydraulikleitungen außerhalb des Schiffskörpers zu liegen kommen. Durch die starre Verriegelung des Torsionsstabes mit dem Schiffskörper ergibt sich unter Verwendung einer Hebelmechanik eine durch die Bewegung des Hauptruders erzwungene Flossenbewegung. Bei einer starren Verriegelung des Torsionsstabes mit dem Hauptruderschaft behält die Flosse immer die gleiche Stellung in bezug auf das Hauptruder. Wird so die Flosse in mit dem Hauptruder ausgerichteter Stellung verriegelt, so ist das Ruder von der Wirkung her in ein Einflächenruder überführbar.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, das Ruder nach dem Hauptpatent derart zu verbessern, daß die Zwangssteuerung der Flossenanstellung durch die Bewegung des Hauptruders abschaltbar ist, was insbesondere bei höheren Schiffsgeschwindigkeiten besonders vorteilhaft ist, um die sonst erforderlichen, verstärkten Anschlußverbände zu vermeiden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Ruder für Wasserfahrzeuge gemäß der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß Hydraulikzylinder zwischen dem Joch und dem Schiffsfundament angeordnet sind, so daß die Flosse bei stillstehendem Hauptruder allein verstellbar ist.
  • Aufgrund einer derartigen Ausbildung eines Ruders ergeben sich folgende Vorteile:
    • - Ist die Antriebseinheit nicht aktiviert, sondern ver -blockt, so wird über die im Hauptpatent beschriebene Hebelmechanik eine durch die Bewegung des Hauptruders erzwungene Flossenbewegung bewirkt,
    • - wird die Antriebseinheit der Flosse synchron zur Hauptrudermaschine bewegt, so behält die Flosse immer die gleiche Stellung in Bezug auf das Hauptruder,
    • - wird nur die Antriebseinheit der Flosse bewegt, ohne daß die Hauptrudermaschine aktiviert wird, so bewegt sich nur die Flosse. Das Haupruder kann somit zur Erhöhung der Kursstabilität bei Marschfahrt in der Schiffslängsrichtung ausgerichtet bleiben. Die zum Kurshalten erforderlichen, sehr kleinen Korrekturen können feinfühlig nur mit der Flosse ausgeführt werden. Dadurch wird eine erhebliche Brennstoffeinsparung erreicht, weil beim herkömmlichen Kurssteuern mit dem ganzen Hauptruder ein durchaus meßbarer Teil des Propellerschubes durch das angestellte Ruder wieder verzehrt wird.

  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
  • Fig. 1 ein Hauptruder mit einer Flosse und der Verstell- und Antriebseinrichtung in schaubildlicher Ansicht und teilweise senkrechten Schnitt und
  • Fig. 2 die Antriebs- und Verriegelungseinrichtung in der Draufsicht.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform eines Ruders ist mit 10 ein Schiffskörper und mit 20 das Hauptruder bezeichnet, das über einen Ruderschaft 21 und ein Joch (Ruderquadrant) 25 von den bei 15 angedeuteten Zylindern einer Rudermaschine 22 verschwenkbar ist. Das Hauptruder 20 trägt eine Flosse 30, die bei 32 und 33 schwenkbar an das Hauptruder 20 angeschlossen ist. Sowohl das Hauptruder 20 als auch die Flosse 30 sind um senkrechte Achsen verschwenkbar.
  • Der Ruderschaft 21 ist als Hohlwelle ausgeführt, in der ein Torsionsstab 60 gelagert ist. Dieser Torsionsstab 60 betätigt mit seinem unteren Ende eine Einrichtung 40 für das Verstellen der Flosse 30. Die Verstelleinrichtung 40 besteht aus einem an dem unteren Ende des Torsionsstabes 60 angeordneten ersten Exzenter 64, der über eine Schub- bzw. Zugsteuerungsstange 63 einen zweiten Exzenter 65 verstellt, dessen Achse fest mit der Drehachse der Flosse 30 verbunden ist.
  • Am oberen Ende trägt der Torsionsstab 60 - ähnlich wie der Hauptruderschaft 21 - ein Joch 125, das über an dem Joch angreifende Hydraulikzylinder 115 mit dem Schiffsfundament 130 verbunden ist, so daß die Flosse 30 bei stillstehendem Hauptruder 20 allein verstellbar ist. Anstelle von hydraulischen Antriebseinheiten ist auch eine andere elektrisch, pneumatisch oder auch mechanisch ausgebildete Antriebseinheit geeignet, sofern sie verblockbar ausgebildet ist.
  • Werden die Hydraulikzylinder 115 verblockt, so findet bei Ruderlagenänderung eine Verdrehung des Ruderschaftes 21 gegenüber dem Torsionsstab 60 statt. Über die Verstelleinrichtung 40 wird so die Flosse 30 stärker als das Hauptruder 20 gegen die Strömungsrichtung angestellt. Der Anstellwinkel der Flosse 30 gegenüber dem Hauptruder 20 ist von der Geometrie der Verstelleinrichtung 40 abhängig und kann hierüber für eine geforderte Zwangssteuerung vorgegeben werden.
  • Wird die Antriebseinheit der Flosse synchron zur Hauptrudermaschine bewegt, so bewegt sich der Torsionsstab 60 nicht in dem Ruderschaft. Flosse und Hauptruder sind miteinander verblockt. Ist die Flosse dabei in Richtung des Hauptruders ausgerichtet, so liegt von der Wirkungsweise ein normales Einflächenruder vor.
  • Eine weitere Kombinationsmöglichkeit besteht darin, daß Hauptruder etwa in Mittschiffslage über die Hauptrudermaschine 15 festzuhalten und nur über die Hydraulikzylinder 115 mit der Flosse zu steuern.

Claims (1)

  1. Ruder für Wasserfahrzeuge, bestehend aus einem um eine senkrechte Achse verschwenkbaren Hauptruder (20) und einer an dem Hauptruder angelenkten, mittels einer Verstelleinrichtung (40) um eine senkrechte Achse verschwenkbaren Flosse (30), die in einer parallel zum Hauptruder einnehmenden Stellung mit einer Verriegelungseinrichtung feststellbar ist, wobei der Ruderschaft (21) für das Hauptruder (20) als Hohlwelle ausgebildet ist, in der ein Torsionsstab (60) für die Betätigung der Flosse (30) gelagert ist, der im unteren Bereich bis etwa zur halben Höhe des Hauptruders (20) und im oberen Bereich über das Ende des Joches (25) für den Ruderschaft ( 21) geführt ist und der an seinem oberen freien aus dem Joch (25) herangeführten Ende ein Joch (125) trägt, das Teil einer Umschalteinrichtung für die Verriegelungseinrichtung ist, die wahlweise in Eingriff mit einem schiffsfest angeordneten Verblockungsteil bringbar ist, nach Patent 31 01 042, dadurch gekennzeichnet, daß Hydraulikzylinder (115) zwischen dem Joch ( 125) und dem Schiffsfundament (130) angeordnet sind, so daß die Flosse (30) bei stillstehendem Hauptruder (20) allein verstellbar ist.
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