DE2900568C2 - Dose aus Blech, insbesondere für erhöhten Innendruck, wie für Bier - Google Patents

Dose aus Blech, insbesondere für erhöhten Innendruck, wie für Bier

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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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    • B65D7/12Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls
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Description

Die Erfindung betrifft eine Dose aus Blech, insbesondere fur erhöhten Innendruck, wie für Bier, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Derartige Dosen sind seit vieien jähren in großem Umfange im praktischen Einsatz. Die Dosen werden aus verschiedenartigen Blechen, wie Stahlblech oder Aluminiumblech und in verschiedenen Formen, z. B. dreiteilig oder zweiteilig, d. h. mit einem einstückig mit dem Boden verbundenen Rumpf, hergestellt
Die Form der Doppelfalznaht und die Abmessungen der einzelnen Nahtabschnitte und Bereiche sind in im wesentlichen gleichlautenden Empfehlungen von Herstellern und Verbänden seit vielen Jahren festgelegt. Wie aus der Empfehlung des europäischen Sekretariats der Hersteller von Feinstblechverpackungerr (SEFEL Juni 1978) hervorgeht, bestehen bestimmte Zusammenhänge zwischen dem Nenndurchmesser der Dose und verschiedenen Maßen der Doppelfalznaht, die in dieser Empfehlung nach verschiedenen Typen der Falznaht eingeteilt sind, wobei nur bestimmte Typen für bestimmte Nenndurchmesser geeignet sind (vgl. zum Beispiel die Seiten 18,19,23). Jedem Nahttyp sind bestimmte Abmessungen der Kerntiefe, der Falzhöhe, der Deckelhakenlänge, der RLmpfhakenlänge und der Überlappung der beiden Haken zugeordnet, wie aus der Tabelle auf Seite 26 der Empfehlung entnommen werden kann. Die in dieser Empfehlung angegebenen Werte sind im wesentlichen unverändert seit vielen Jahren in Anwendung (vgl. zum Beispiel die Zeitschrift »Blech Nr. 3« 1961, die Tabelle auf Seite 186 unter,/.
Bei solchen Dosen und Deckern handelt es sich um Massenartikel, die jährlich in vielen Millionen Stückzahlen hergestellt und verwendet werden. Material- und Vcrarbcitungskostcn spielen daher eine große Rolle. Man ist daher schon seit langem bemüht, die Materialkosten klein zu halten. Während man noch in den 60iger Jahren aus Bequemlichkeitsgründen Falzrandabmessungen von Dosen größeren Nenndurchmessers auch für die Dosen kleineren Nenndurchmessers verwendet hat, besteht doch generell seit langem die Tendenz, TQr die kleineren Dosenformate immer dünnere Bleche zu verwenden. Dünnere Bleche schließen aber die Verwendung von zu groß bemessenen Blechronden zur Herstellung der Deckel aus, wegen der damit verbundenen Gefahr der Faltenbildung, welche ihrerseits die Dichtigkeit der Naht beeinträchtigt. Bei Verwendung dünnerer Bleche ist daher bereits 1960 darauf gedrungen worden, daß die Rondengröße nach empirisch ermittelten Formeln bestimmt wird (vgl. die Zeitschrift »Blech« Nr. 3.1960, Seite 107 unten in Verbindung mit Seite 108, rechte Spalte, dritter Absatz). Während normale Blechdicken im Bereich zwischen 0,25 und 0,28 oder größer liegen werden als
gegenüber der normalen Verwendung dünner Bleche solche mit Dicken von 0,22 mm bezeichnet. ;| Bei Beachtung der in den Empfehlungen festgelegten Maßnahmen und Abmessungen werden auch gegenüber
p, einem erhöhten Innendruck zuverlässig abdichtende Doppelfalznähte auch bei den kleineren Nenndurchmcs-
■r sern erzielt, sofern dafür die allgemein üblichen Blechmaterialien und Qualitäten eingesetzt werden.
;| so Es bestehen seit langem Versuche, für die Herstellung solcher Dosen billigere Bleche einsetzen zu können, um
H die Materialkost^n niedrig zu halten. Derartige billigere Bleche, z. B. DR-Bleche sind jedoch nur sehr schwierig
umzuformen und haben daher bis heute keinen nennenswerten Eingang bei der Herstellung von Dosen mil Doppelfalznähten gefunden.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung eine Dose aus Blech mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 so weiterzubilden, daß eine hermetisch abdichtende Falznaht, auch gegenüber erhöhtem Innendruck, und eine einwandfreie Umformung der Ränder bei der Bildung der Doppelfalznaht auch dann noch gewährleistet wird, wenn Blechmaterialien eingesetzt werden, die unter den bis dahin üblichen Bedingungen Schwierigkeiten und Probleme bei der Umformung bereiten.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Die neue Lehre geht dabei von Blechen aus, wie sie bisher praktisch nicht für die Herstellung von Dosen der in Frage stehenden Gattung verwendet werden konnten. Es handelt sich hierbei um billige Bleche mit stark verschlechterter Umformbarkeit.
Während aus den oben genannten Empfehlungen hervorgeht, daß beim Übergang z. B. von einer Nennweite von 73 mm zu der Nennweite von 61 oder 51 mm die Falzhöhe sich nur um 3 bis 5% ändert, sieht die Erfindung demgegenüber eine Verringerung der Falzhöhe gegenüber der den Empfehlungen entsprechenden Falzhöhen bei gleichem Nenndurchmesser vor, die bei den Nenngrößen zwischen 52 und 63 z. B. mehr als 15% beträgt.
Überraschenderweise haben praktische Versuche ergeben, daß durch diese Maßnahmen nach der neuen Lehre die Verwendung, selbst dünr.er Bleche von üblicherweise ungeeigneter Qualität, ?.. B. von DR-Blcchcn, für
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die Herstellung von Dosen der in Frage stehenden Gattung ermöglicht, ohne daß nennenswerte Probleme bei der Umformung der Bleche auftreten oder eine verschlechterte Dichtigkeit gegenüber höheren Innendröcken in Kauf genommen werden muß.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 einen Deckel für eine Dose gemäß der Erfindung vor dem Verbinden des Deckels mit dem Dosenrumpf in Draufsicht,
F i g. 2 im Ausschnitt einen senkrechten Schnitt durch den Randbereich des Deckels nach F i g. 1 und
F i g. 3 im Ausschnitt einen senkrechten Schnitt durch den Randbereich einer Dose nach der Erfindung.
Die Erfindung bezieht sich auf Dosen, ganz besonders auf Bierdosen oder andere Getränkedosen mit Nenn· durchmesse™ 52, 57, 60 und 63. In erster Linie geht es dabei um zweiteilige Dosen, d. h. solche mit durch Abstreckung hergestellten Dosenrümpfen.
Die Dose besteht nach den Figuren aus einem Dosenrumpf 10 und einem Deckel 1. Dieser weist einen Deckclspiegel 2 mit einer Kernwand 5 auf, an die sich der Falzrand 4 anschließt, dessen äußerster Bereich den Dcckelhaken 6 bildet, der gegenüber der bis dahin üblichen Länge Sa verkleinert ist. Der Letztere wird durch Ankippen des Kantenbereiches des zuvor gestreckten Deckelrandes erhalten. Die Länge des Deckelhakens vor dem Verbinden des Deckels mit dem Dosenrumpf wird auch als »Ankipphöhe /\« bezeichnet. Die lichte Weite der im wesentlichen zylindrischen Kernwand 5 ist in F i g. 1 mit 3 bezeichnet.
Der Rumpf wird mit einem radial nach außen vorspringenden Falzrand versehen.
Bei der Herstellung der Doppelfaiznaht wird der Falzrand des Rumpfes 10 und der Falzrand 4,*i des Deckels 1 zu der Doppelfalznaht 15 gemäß F i g. 3 umgeformt Der Falzrand des Rumpfes 10 ergibt einen Rumpfhaken 11, der mit dem Haken 6 des Deckels in eine Überlappungslage innerhalb der Doppelfalznaht gebracht wird. Die Überlappungslänge »t/« dieser beiden Haken ist ebenfalls ein wichtiges Maß der Doppelfalznaht. Die Länge ces Deckelhakens 6 ist in der Figur mit »L2« und die Länge des Rumpfhakens 11 mit »Z-i« bezeichnet. Die axiale Höhe der Doppelfalznaht ist mit »W« angegeben. Die axiale Länge der Kernwand 5 kann unterschiedlich sein, je nachdem, ob es sich um eine Dose für stille Getränke oder für unter Überdruck eingefüllte Getränke handelt. Die größere Kerntiefe »Κι« in F i g. 3 gilt für Dosen mit erhöhtem Fülldruck, während die Kerntiefe »K2« für Füllgüter unter normalem Druck gilt. Durch die unterschiedliche Größe der Kerntiefe gelangt auch der Deckelspiegel in unterschiedliche Lagen 2 bzw. 2a.
Die Abmessungen der einzelnen, zur Bildung der Doppelfalznaht wesentlich beitragenden Abschnitte hängen, wie eingangs schon erwähnt, von dem jeweiligen Nenndurchmesser, der Blechdicke und der Blechart ab. In der nachfolgenden Tabelle sind die Abmessungen für die wichtigsten Teile für die Dosen gemäß der Erfindung, und zwar bei Nenndurchmessern 52 und 63 angegeben. Es handelt sich jeweils um Mittelwerte von der tatsächlichen Länge sowie um den Quotienten aus dem Nenndurchmesser und der Länge des betreffenden und im einzelnen benannten Falzelements. Die Werte zum ist-Stand sind der Tabelle auf Seite 26 der SEFEL-Empfehlung entnommen.
Tabelle für Nenndurchmesser 63 bzw. 52
Die Tabelle unterstreicht die wesentlichen Unterschiede zwischen der Lelire nach der Erfindung und der Lehre des üblichen Empfehlungen. Berücksichtigt man dabei, daß es sich bei Dosen um ausgesprochene Massenartikel handelt, bestätigen sich auch die wesentlichen Materialeinsparungen, die mit der neuen Dose erreicht werden können.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Fal/.clement Ist-Stand 63 52 26 Ne- 52 untere Grenze 52
(FFC) FE FE 57 obere Grenze FE Falzhöhe 22 mm FE
Falzhöhe 2.6 mm FE 63
Falzhöhe 2,75-2.85 mm (Nahttypen O u. I) FE 63 30 (mm) FE 35
FE 36 (mm) FE 45 52
(mm) 70 1,45 43
Dcckclhakenlänge L2 1.70 37 1.00 63
Überlappung O 1,15 54
1.75-1,95
Min. 0,90

Claims (2)

29 OO 568 Patentansprüche:
1. Dose aus Blech, insbesondere für erhöhten Innendruck, wie für Bier, bei welcher der Randflansch des Rumpfes und der Falzrand des Deckels zu einer Doppelfalznaht verbunden sind, die — gemessen in Richtung der Dosenachse — in Abhängigkeit vom Nenndurchmesser eine vorbestimmte Falzhöhe sowie eine ebenso vorbestimmte Länge von Deckelhaken und Rumpfhaken und einen Quotienten aus dem jeweiligen Nenndurchmesser und der Überlappungslänge der beiden Haken zwischen 45 und 63 aufweist, wobei die Länge der Deckelhaken etwa 1Iz der Falzhöhe beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nenndurchmessern im Bereich von 52 bis 63 und bei einem Deckel aus doppelt reduzierten (DR-)Blechen oder Blechmate- rialien mit vergleichbarem Umformungsverhalten eine Falzhöhe fA/J zwischen 2,2 und 2,6 mm vorgesehen ist.
2. Dose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nenndurchmessern zwischen 52 und 63 der Quotient aus dem jeweiligen Nenndurchmesser und der jeweiligen Überlappungslänge (O) im oberen Bereich der Falzhöhe von 2,6 zwischen 45 und 54 und dem unteren Bereich der Falzhöhe von 22 zwischen 52 und 63 liegt.
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