DE28964C - Staubfänger für Mühlen - Google Patents

Staubfänger für Mühlen

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DE28964C
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Germany
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chamber
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dust collector
dust
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C1/00Apparatus in which the main direction of flow follows a flat spiral ; so-called flat cyclones or vortex chambers

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der neue Staubfänger ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar in
Fig. ι im Horizontalschnitt und in
Fig. 2 im senkrechten Schnitt nach χ - χ in Fig. i. _ ,
Derselbe besteht aus einem auf Füfsen ruhenden Kasten, in welchem der spiralförmige Windkanal B angebracht ist. Die äufsere Wand b dieses Kanals ist durchbrochen, während die innere Wand c desselben keine Durchbrechungen hat. Der Boden des Kanals B ist vom Anfang des Kanals bis nicht ganz zum Ende desselben ebenfalls durchbrochen. Neben dem Kanal B und durch die durchbrochene Wand b von demselben getrennt läuft die spiralförmige Kammer E, deren äufsere Wand e nicht durchbrochen ist. Diese Kammer hat keinen Boden, sondern steht unten mit dem Trichter K in directer Verbindung. Dieselbe wird durch die Querwände / in Abtheilungen getheilt, derart, dafs die in demselben enthaltene Luft stagnirt und nicht von der in dem Windkanal B sich bewegenden Luft mitbewegt werden kann.
Die mit Staubtheilchen beladene Luft tritt bei A in den Windkanal B ein und verfolgt die Windungen desselben, um endlich durch die in dem Deckel G des Apparates angebrachte Oeffnung g und durch das Rohr D zn entweichen.
Indem die mit Staub beladene Luft mit Gewalt bei A in den Kanal B einströmt, prallt sie infolge der Centrifugalkraft stets gegen die durchbrochene Wand b an und die mitgerissenen Staubtheilchen fliegen durch die Oeffnungen der Wand b in die Kammer E, wohin die Luft aus B nicht folgen kann, da sich dem die in E befindliche stagnirende Luft entgegensetzt.
Aus der Kammer E fallen die Staubpartikel in den Trichter K und den Kanal L, von wo sie sich, sobald sich eine hinlängliche Menge angesammelt hat, durch das beschwerte Ventil / einen Ausgang suchen, ohne dabei den Kanal L für etwaigen Luftzutritt frei zu lassen. Von dort werden sie alsdann von einer Transportschnecke weiter gebracht.
Der Kanal B und die Kammer E werden von den Querträgern / getragen. Die Wand b erhält am besten längliche, verticale Schlitze, welche nach innen vorspringen, wie in Fig. 3 dargestellt.
Anstatt den Kanal B und die Kammer E spiralförmig zu construiren, kann man denselben auch die in Fig. 4 dargestellte wellenförmige Gestalt geben. In diesem Falle erhält der Kanal B zu beiden Seiten eine Luftkammer D, mit welchen sie abwechselnd durch perforirte Scheidewände m in Verbindung steht, derart, dafs die Staubtheilchen, je nachdem die Luft rechts oder links gegen die Wände von B anprallt, bald in die rechte, bald in die linke Luftkammer geschleudert werden.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach y-y in Fig. 4.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Ein Staubfänger, bestehend aus dem spiralförmigen Kanal B, welcher durch eine per-
    forirte Scheidewand b mit einer Luftkammer E und darunterliegendem Abfalltrichter K derart in Verbindung steht, dafs die mit Staub beladene Luft bei ihrem Durchgange durch B stets gegen die perforirte Scheidewand anprallt und die Staubtheilchen durch diese hindurch in die Kammer E schleudert, selbst aber nicht dahin folgen kann, weil diese Kammer gegen die äufsere Luft abgesperrt ist und die in derselben enthaltene Luft durch Querwände f in Ruhe gehalten wird.
    An Stelle dieser Vorrichtung die in Fig. 4 und s dargestellte Modification.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT28964D Staubfänger für Mühlen Active DE28964C (de)

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