DE289640C - - Google Patents

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DE289640C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
fe 289640-KLASSE 63 f. GRUPPE
Nabeninnenbremse für Freilaufnaben von Fahrrädern.
Zusatz zum Patent 288384.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1913 ab. Längste Dauer: 12.JuIi 1928.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besondere Ausführungsform der durch Patent 288384 geschützten Anordnung bei Nabeninnenbremsen für Freilaufnaben von Fahrrädern, bei der besondere Verriegelungsorgane zur Sicherung der Bremse in der gekuppelten Stellung neben der Vorrichtung zum Anstellen der Bremse vorgesehen sind. Die besondere Ausbildung der Sicherung gemäß dieser Ausführungsform ermöglicht das Festhalten der Bremse in ihrer Sicherungsstellung bei mehr oder weniger starkem Anstellen der Bremse und die zuverlässige Wirkung der Sicherungsvorrichtung.
Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung der Freilaufbremsnabe in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. 1 stellt zur Hälfte einen Längsschnitt und zur Hälfte die äußere Ansicht des in der Nabe eingebauten Getriebes dar. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Die Nabeninnenbremse besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Freilaufbremsnabe aus einem ein- oder mehrteiligen hülsenförmigen Körper 64 der in der Nabe η
gelagert ist und als Führungsring für Gesperrerollen f dient, die auf dem Umfange des mit dem Antriebsrad c verbundenen, in die Nabe ragenden Antreibers d gelagert sind und in bekannter Weise bei der Vorwärtsdrehung des Antreibers dessen Kupplung mit der Nabe η herstellen.
Auf dem Antreiber ist ferner ein scharfes Gewinde g ausgebildet, das mit entsprechendem Muttergewinde h der Bremshülse b in Eingriff ist. An ihrem hinteren, konisch ausgearbeiteten Ende ist die Bremshülse b auf einem konischen Spreizkörper i gelagert, mit dem sie außerdem durch Nut und Feder undrehbar verbunden ist. In den gegenüberliegenden Stirnseiten des Spreizkörpers i und des auf der Achse α befestigten und mit dem Fahrradrahmen wie üblieh undrehbar zu verbindenden Lagerkegels p sind Zahngesperre k von beliebiger geeigneter Gestalt ausgebildet. In dem Ausführungsbeispiel haben sie solche Gestalt, daß sie mit ihren Schrägflächen bei der Vorwärtsdrehung der Bremshülse 5 die Lösung der Kupplung bewerkstelligen, indem sie die gesamte Bremse gegen den Antreiber hin schieben.
Auf der der Kupplung h entgegengesetzten Seite trägt der Spreizkörper * einen Fortsatz I mit beiderseits abgeschrägten achsialen Vorsprüngen 0, die in entsprechende Einschnitte q des inneren Endes des Antreibers d passen, in denen sie gelagert sind, wenn die Bremse von dem Lagerkegel p entkuppelt ist und mit dem Antreiber d umläuft. Beim Bremsen stützen sich jedoch die abgestumpften Enden der Vorsprünge 0 an den ebenen Endflächen der Vorsprünge des Antreibers d, wie Fig. 1 zeigt. In diese Stellung gelangen sie beim Rückwärts-
drehen des Antreibers, wobei die Abschrägung: ihrer Seitenflächen das Aufsteigen der Vorsprünge aufeinander erleichtert. Die dabei auftretende Relativdrehung der Teile kann durch, eine bekannte, auf den Körper i wirkende Rel·- bungshemmung beliebiger Ausführung veranlaßt und gesichert werden.
Die besondere Anordnung der Freilauf br emsnabe hat den Vorteil, daß die Bremshülse und der Spreizkegel gleichmäßig, aber durch besondere Organe achsial bewegt werden, und daß die Kupplung trotz der Anwendung schräger Flanken in den Verzahnungen k keinen Einfluß auf die Spreizung der Bremse hat.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Nabeninnenbremse für Freilaufnaben von Fahrrädern nach Patent 288384, dadurch gekennzeichnet, daß am Antreiber und einem Spreizkegel, der die Bremskupplung trägt, Vorsprünge vorgesehen sind, die sich beim Anstellen der Bremse mit ihren Endflächen aneinander stützen und damit die Bremskupplung in Eingriff halten.
2. Nabeninnenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen der Vorsprünge abgeschrägt sind, zum Zwecke, das Aufsteigen der Vorsprünge aufeinander zu begünstigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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