DE289433C - - Google Patents

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DE289433C
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Germany
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sleeve
seat post
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saddle
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/08Frames for saddles; Connections between saddle frames and seat pillars; Seat pillars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sattelstütze für Fahrräder, deren eigenartige Bauart es ermöglicht, einerseits den Sattel leicht abzunehmen bzw. wieder aufzusetzen, ohne dabei irgendwelche Verschraubung ο. dgl. lösen, d. h. ohne ein Werkzeug anwenden zu müssen, anderseits gleichzeitig eine Verwechslung oder ein Vertauschen der Sattelstütze bzw. des Sattels auszuschließen und außerdem die Sattelstütze während des Gebrauchs stets in. ihrer Gebrauchslage zu erhalten, d. h. gegen Drehung zu sichern.
Es sind zwar bereits Einrichtungen bekannt geworden, die sich auf abnehmbare Sattelstützen beziehen. Wenn aber bei diesen bekannten Einrichtungen ein ähnliches — nicht etwa das gleiche — Endresultat erstrebt wird, so sind die dort beschriebenen Mittel gegenüber der äußerst einfachen Bauart der vorliegenden Erfindung derart kompliziert, daß sie mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung zwar eine zeichnerische Ähnlichkeit aufweisen, mit ihr jedoch nicht in Vergleich gezogen werden können.
Nach der vorliegenden Erfindung ist die neue Sattelstütze verschiebbar in eine an und für sich gleichfalls verschiebbare, im schrägstehenden Rahmenrohre des Fahrradgestelles angeordnete Hülse eingesteckt, so daß man den Sattel mit einem Griff abnehmen und wieder aufsetzen kann. Diese neue Sattelstütze kann aber nur dann in jene Hülse eingeschoben werden, wenn die Lage eines in jener Hülse angeordneten Quersteges derjenigen ! des in der Stütze vorgesehenen Ausschnittes j entspricht, wobei der Quersteg zweckmäßigerweise so hoch angeordnet sein kann, daß es J nicht möglich ist, eine kürzere Sattelstütze j einzuschieben. Um also ein Vertauschen oder ein Verwechseln einer bestimmten Sattelstütze mit einer anderen unmöglich zu machen, wird dem vorbenannten Quersteg bzw. dem diesem entsprechenden Ausschnitt für jede Sattelstütze eine andere Lage gegeben. Endlich wird durch die äußerst einfache Anordnung hochstehender Kanten eine Drehung der Gesamteinrichtung verhütet.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 eine Seitenansicht bzw. eine Rückansicht der neuen Sattelstütze, während Fig. 3 und 4 Einzelheiten der Sattelstütze darstellen.
Die Sattelstütze besteht aus der Stütze b, deren Rohr d verschiebbar in die Hülse c paßt, während letztere ihrerseits verschiebbar in dem schrägen Rahmenrohr des Fahrradgestelles angeordnet ist und in demselben in bekannter Weise mittels Klemmbolzen und
Mutter festgeklemmt ist. Auf der Stütze b wird der Sattel in üblicher Weise befestigt.
Zum Feststellen des Sattels braucht man nur das Stützrohr d in die festgeschraubte Hülse c zu stecken, wobei ein Hin- und Herbewegen des Sattels durch die hochstehenden Kanten α der Hülse c verhindert wird.
Das Stützrohr d ist ferner mit zwei langen Ausschnitten f versehen, während in der
ίο Hülse c ein Quersteg e von zweckentsprechendem Querschnitt angeordnet ist. Diese Anordnung bewirkt, daß die Sattelstütze nur in die Hülse eingeschoben, d. h. der Sattel erst dann festgestellt werden kann, wenn der Quersteg e und die Ausschnitte f in ihrer Lage übereinstimmen. Durch den Quersteg e und die Ausschnitte f wird also das Aufsetzen nur eines bestimmten, und zwar des dazugehörigen Sattels ermöglicht, während die hochstehenden Kanten alsdann den passenden Sattel | gegen Verdrehung sichern. j
Um nun zu verhindern, daß ein Unbefugter durch Einführen einer kürzeren Sattelstütze in die Hülse das Fahrrad benutzt, kann der Quersteg e zweckmäßigerweise im höchsten Punkt in dieser Hülse c angeordnet werden.
Bei der frabrikationsmäßigen Herstellung des Erfindungsgegenstandes wird alsdann dem Quersteg β jedesmal eine andere Lage gegeben, so daß kein Stützrohr d einer Stütze b in eine andere als in die zugehörige Hülse c paßt.
Es ist selbstverständlich, daß bei der vorliegenden Erfindung die Stütze b und die Hülse c jeden beliebigen Querschnitt erhalten können (z. B. dreieckig, viereckig, fünfeckig, elliptisch, flach, kreisförmig usw.), ohne den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sattelstütze für Fahrräder 0.dgl., welche zur Verhinderung unbefugter Benutzung des Fahrrades leicht abnehmbar eingerichtet und bei der das Stützrohr der Sattelstütze in eine im Sattelstützrahmenrohr festgeklemmte Hülse einschiebbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (c) einerseits hochstehende, gegen Drehung sichernde Kanten (a) besitzt, während anderseits vermittels eines oder mehrerer (stets in verschiedener Lage) im Innern der Hülse (c) angeordneter Querstege (e), zu denen entsprechend angeordnete Ausschnitte (f) des Stützrohres (d) passen, erreicht wird, daß das Einstecken einer anderen als der zur Hülse (c) gehörigen Sattelstütze unmöglich wird, da die Lage des Quersteges (e) und der Ausschnitte (f) für jede hergestellte Sattelstütze eine andere ist, so daß niemals das Stützrohr (d) einer Stütze (b) in eine andere nicht entsprechende Hülse (c) paßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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