DE2912868A1 - Segelrigg - Google Patents
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H8/00—Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
- B63H8/20—Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
- B63H8/22—Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing for connecting wishbones to the mast
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Description
- Titel: Segelrigg
- Beschreibung Segelrigg Die Erfindung betrifft ein Segelrigg mit einem zwischen einem Mast und einem Baum aufspannbaren Segel und einer U-förmigen Klaue, die zur lösbaren Befestigung des Baumes am Mast um den Mast herumgreift und bei gesetztem Segel durch eine an mindestens einem ihrer Enden angeordnete Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abziehen gesichert ist.
- Klauen dieser Art sind bei kleineren Jollen üblich; als Sicherung gegen unbeabsichtiges Abziehen ist meist eine dünne Leine vorgesehen, die durch Querlöcher in den vorderen Enden der Klauen hindurchgesteckt und vor dem Mast verknotet ist.
- Durch einen Strecker ist die Klaue mit einem Holepunkt am Mastfuß verbunden, damit das am Baum angeschlagene Segel nach unten gestreckt werden kann.
- Es sind auch Segelriggs bekannte bei denen ein am vorderen Ende des Baumes gelenkig befestiger Beschlag an einer senkrecht am Mast befestigten Schiene höhenverstellbar geführt und mit einem unter Federdruck stehenden Bolzen wahlweise in einem von mehreren Löchern in der Schiene in verschiedenen Höhenstellungen verrastbar ist.
- Die erstgenannte bekannte Konstruktion eignet sich nicht für Segelbäume oder zum Führen eines Segels vorgesehene Griffspieren, die nur an ihrer Nock mit dem Segel verbunden sind. Die zweite bekannte Konstruktion eignet sich nicht für leichte und einfache Segelriggs mit dünnem Mast, bei denen die Befestigung einer Schiene am Mast aus Festigkeits-oder Preis gründen problematisch ist. Insbesondere eignen sich beide bekannten Konstruktionen nicht für unverstagte, allseits dreh- und schwenkbare Riggs, wie sie auf Segelbrettern verwendet werden.
- Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine auch für einfache und leichte, insbesondere auf Segelbrettern benutzbare Riggs geeignete Möglichkeit für eine höheneinstellbare Befestigung eines Baumes an einem Mast zu schaffen.
- Die Aufgabe ist bei einem Segelrigg der eingangs beschriebenen Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Mast mehrere in Abständen übereinander angeordnete Ringnuten gleicher Abmessungen aufweist und die Klaue den Ringnuten so angepaßt ist, daß sie sich auch bei gelöster Sicherung nur quer zum Mast verschieben läßt.
- Der Erfindungsgegenstand hat den vorallem für ein unverstagtes Rigg entscheidenden Vorteil, daß der Baum und/oder ein den Baum ergänzendes oder ersetzendes Paar beiderseits des Segels angeordneter Griffspieren in zuverlässiger und dennoch leicht lösbarer und höheneinstellbarer Weise derart mit dem Mast verbunden ist, daß ein Segler, indem er nur den Baum oder eine der Griffspieren in beiden Händen hält, zugleich den Mast in besonders feinfühliger Weise führen kann, um dadurch nicht nur die Segelstellung in stets optimaler Weise an veränderliche Windverhältnisse anzupassen, sondern auch mit der Maststellung den gewünschten Kurs genau zu bestimmen und etwaigen kursändernden Kräften von Wind und Seegang möglichst verzögerungslos entgegenzusteuern.
- Bei einem Segelrigg mit unverstagtem, allseits kippbar an einem Segelbrett abgestütztem Mast und zwei auf jener Seite des Segels angeordneten Griffspieren, deren vordere Enden durch einen Beschlag miteinander und mit dem Mast verbunden sind, und deren hintere Enden miteinander und mit dem Segel verbunden sind, ist die Klaue aus den genannten Gründen vorzugsweise starr mit dem Beschlag verbunden.
- Dabei kann die Klaue einstückiger Bestandteil des Beschlags sein und zwei nach hinten divergierende Ansätze zum Befestigen der Griffspieren aufweisen.
- Wenn die Griffspieren zusätzlich zum Baum vorgesehen sind, weist die Klaue vorzugsweise zwischen den beiden nach hinten divergierenden Ansätzen einen mittleren Ansatz zum Befestigen des Baumes auf.
- Die Klaue kann aber auch als einfacher U-förmiger Bügel ausgebildet und durch zwei am Beschlag ausgebildete oder befestigte Ösen hindurchsteckbar sein. Wenn der Beschlag an der Vorderseite des Mastes angeordnet ist, dann ist die Klaue vorzugsweise von hinten her durch die Ösen hindurchsteckbar.
- Wenn die Enden der Klaue miteinander fluchtende Querlöcher aufweisen, dann ist durch diese vorzugsweise ein Sicherungsbügel hindurchgesteckt, der die nach vorne weisenden Enden der Klaue mit einem Schutzbügel verbindet.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Segelbrettes samt Rigg gemaf3 einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig.2 den waagerechten Schnitt II-II in Fig.1, Fig.3 eine vergrößerte Einzelheit, in Richtung des Pfeils III in Fig.1 gesehen, Fig.4 eine vergrößerte Einzelheit aus Fig.2, Fig.5 den senkrechten Schnitt V-V in Fig. 4 und Fig.6 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer der Fig.4 entsprechenden Darstellung.
- Bei dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Rigg ist auf einem Segelbrett 4 mit einem Universalgelenk 6 ein Mast 8 drehbar und allseits kippbar abgestützt. Auf dem Mast 8 ist ein Segel 10 aufgesteckt, dessen Vorliek zu diesem Zweck von einer Masttasche 12 gebildet ist, die am Kopf 14 des Segels 10 gesch1ossen ist. Der Hals 16 des Segels 10 ist durch einen Strecker 18 mit dem Universalgelenk 6 verbunden, so daß das Segel 10 nach unten gestreckt ist.
- Auf etwa einem Drittel der Höhe des Segels 10 ist mit dem Mast 8 das vordere Ende eines Baumes 20 mittels einer Klaue 22 verbunden, in deren Umgebung die Masttasche 12 unterbrochen ist. Der Baum 20 steckt in einer vorne und hinten offenen Baumtasche 24 des Segels 10, dessen Schothorn 26 durch eine Trimmleine 28 mit der Baumnock 30 verbunden ist. Der Baum 20 besteht aus einem federnden Werkstoff wie Holz, Kunststoff, vorzugsweise mit Faserverstärkung, oder Leichmetall, hat einen hochkant-rechteckigen Querschnitt und verjüngt sich nach vorne, weist also im Bereich der Klaue 22 einen kleineren Querschnitt auf als im Bereich der Baumnock 30.
- Der um den Mast 8 herungreifende Teil der Klaue 22 ist im wesentlichen U-förmig und weist zwei parallele Schenkel 32 auf, die wahlweise in eine von mehreren in Abständen übereinander am Mast 8 angeordnete Ringnuten 34 eingreifen.
- Die Ringnuten 34 sind an einer Hülse 36 ausgebildet, die beispielsweise als Spritzgußteil aus Kunststoff hergestellt, auf den Mast aufgeschoben und mit diesem verklebt ist. Die Schenkel 32 weisen miteinander fluchtende Querlöcher auf, durch die ein Schenkel eines Sicherungsbügels 38 hindurchgesteckt ist. Der Sicherungsbügel 38 verhindert, daß die Klaue 22 unbeabsichtigt nach hinten vom Mast 8 abgezogen wird; zugleich verbindet der Sicherungsbügel 38 die Schenkel mit einem vor dem Mast 8 angeordneten Schutzbügel 40, an dem eine Startschot 42 befestigt ist.
- Die Klaue 22 bildet zugleich einen Beschlag, durch den die vorderen Enden zweier auf je einer Seite des Segels 10 angeordneter, nach außen gebogener Griffspieren 44 miteinander und mit dem Mast 8 verbunden sind. Zum Befestigen der Griffspieren 44 sind an der Rückseite der Klaue 22 zwei nach hinten divergierende, rohrstutzenartige Ansätze 46 ausgebildet, in denen die vorderen Enden der Griffspieren stecken. Zwischen diesen beiden Ansätzen 46 weist die Klaue 22 einen mittleren Ansatz 48 auf, der mit einer sich nach hinten erveiternden Aussparung 50 das vordere Ende des Baumes 20 derart aufnimmt, daß dieser nicht daran gehindert ist, sich nach der jeweiligen Leeseite des Riggs durchzubiegen.
- An den hinteren Enden der Griffspieren 44 ist ein plattenförmiger Beschlag 52 mit je einer Schraube 54 befestigt.
- Der Beschlag 52 weist eine Aussparung 56 auf, durch die sich der Baum 20 mit geringem Spiel in Seiten- und Höhenrichtung erstreckt, so daß der Baum 20 sich in seiner Längsrichtung gegenüber dem Beschlag 52 verschieben kann.
- Bei dem in Fig.6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Klaue 22 ein einfacher Bügel, der von hinten her durch zwei Ösen 60 hindurchgesteckt ist. Die Ösen 60 sind an einem Beschlag 62 befestigt, der die beiden Griffspieren 44 vor dem Mast 8 miteinander verbindet. Die in Fig.6 nicht dargestellten hinteren Enden der Griffspieren 44 sind, beispielsweise durch eine Trimmleine, unmittelbar miteinander verbunden und mit dem Schothorn 26 verspannt. Dadurch bilden die Griffspieren 44 gemeinsam einen das Segel 10 ausspannenden Baum und ersetzen den in Fig.1 bis 3 dargestellten Baum 20.
Claims (8)
- An sprüche 1. Segelrigg mit einem zwischen einem Mast und einem Baum aufspannbaren Segel und einer U-förmigen Klaue, die zur lösbaren Befestigung des Baumes am Mast um den Mast herumgreift und bei gesetztem Segel durch eine an mindestens einem ihrer Enden angeordnete Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abziehen gesichert ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Mast (8) mehrere in Abständen übereinander angeordnete Ringnuten (34) gleicher Abmessungen aufweist und die Klaue (22) den Ringnuten (34) so angepaßt ist, daß sie sich auch bei gelöster £sicherung (38) nur quer zum Mast (8) verschieben läßt.
- 2. Segelrit3g nach Anspruch 1 mit unverstagtem, allseits kippbar an einem Segelbrett abgestütztem Mast und zwei auf je einer Seite des Segels angeordneten Griffspieren, deren vordere Enden durch einen Beschlag miteinander und mit dem Mast verbunden sind, und deren hintere Enden miteinander und mit dem Segel verbunden sind, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Klaue (22) mit dem Beschlag starr verbunden ist.
- 3. Segelricjg nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Klaue (22) einstückiger Bestandteil des Beschlags ist und zwei nach hinten divergierende Ansätze (46) zum Befestigen der Griffspieren (44) aufweist.
- 4. Segelrigg nach Anspruch 3, bei dem die Griffspieren (44) zusätzlich zum Baum (20) vorgesehen sind, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Klaue (22) zwischen den beiden nach hinten divergierenden Ansätzen (46) einen mittleren Ansatz (48) zum Befestigen des Baumes (20) aufweist.
- 5. Segelrigg nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Klaue (22) als einfacher U-förmiger Bügel ausgebildet und durch zwei am Beschlag (62) ausgebildete oder befestigte Ösen (60) hindurchsteckbar ist.
- 6. Segelrigg nach Anspruch 5, bei dem der Beschlag an der Vorderseite des Mastes angeordnet ist, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Klaue (22) von hinten her durch die Ösen (60) hindurchsteckbar ist.
- 7. Segelrigg nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Enden der Klaue miteinander fluchtende Querlöcher aufweisen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß durch die Querlöcher ein Sicherungsbügel (38) hindurchsteckbar ist, der nach vorne weisende Schenkel (32) der Klaue (22) mit einem Schutzbügel (40) verbindet.
- 8. Segelrigg nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Ringnuten (34) an einer Hülse (36) ausgebildet sind, die auf den Mast (8) aufgeschoben und an ihm befestigt, insbesondere verklebt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19792912868 DE2912868A1 (de) | 1979-03-30 | 1979-03-30 | Segelrigg |
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| DE19792912868 DE2912868A1 (de) | 1979-03-30 | 1979-03-30 | Segelrigg |
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| DE2912868A1 true DE2912868A1 (de) | 1980-10-09 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2912868A1 (de) |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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