DE289014C - - Google Patents

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DE289014C
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knife
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upper knife
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/04Cutting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten, während der Arbeit ausschaltbaren Schneidvorrichtungen für Nähmaschinen, insbesondere für solche mit unterhalb der Nähplatte quer zur Naht beweglichem Fänger. Die Versenkung des Obermessers erfolgt, wie dies an sich bereits bekannt ist, durch gleichzeitige Bewegung nach hinten und nach unten. Wie bei bereits bekannten Ausführungen schwingt der
ίο Obermesserträger im vorliegenden Fall als Hebel um einen beim Schneiden festliegenden Drehzapfen, und es erfolgt hierbei die Auf- und Abbewegung des Obermessers durch einen mit einem bewegten Maschinenteil verbundenen Lenker. Neu ist gegenüber bereits bekannten Anordnungen die Art, wie im vorliegenden Fall die zur Lagerung und Bewegung des Obermesserträgers dienenden Teile benutzt werden, um die Versenkung des Obermessers unter die Nähtischplatte herbeizuführen. Indem nämlich durch von außen zu handhabende Getriebsteile der Drehzapfen des Obermesserträgers nach hinten verschoben wird, erfolgt ^ gleichzeitig eine Verschwenkung des an dem Träger angreifenden Lenkers, wodurch das vordere messertragende Ende des Trägers sich senkt. Mit der bekannten zweckmäßigen Lagerung und Bewegung des Messerträgersystems verbindet sich also eine neue äußerst einfache Einrichtung zur Versenkung des Messers.
Des weiteren ist das Obermesser am vorderen Ende des Trägerhebels nicht unmittelbar angebracht, sondern vermöge eines Klobens, der seinerseits auf dem Rücken des Trägerhebels durch eine Schraube lösbar befestigt wird. Nach Lösen dieser Schraube kann man den Kloben samt dem Messer aus der Gestellöffnung nach oben herausnehmen und folglich das eigentliche Herausnehmen und Einsetzen des Messers außerhalb der Maschine bewirken. Das heißt, man hat es innerhalb der Maschine nur mit dem Losschrauben und Anschrauben des Klobens zu tun, dessen richtige Stellung zum Trägerhebel durch entsprechende Gestaltung der beiderlei Teile ohne weiteres zu erreichen ist, während man die schwierigeren Hantierungen mit dem Messer, das nun auch ein ebenes Stahlplättchen sein kann, außerhalb der Maschine vornehmen kann. ;
Eine solche Schneidvorrichtung ist auf den Zeichnungen dargestellt. Die Fig. 1 bis 3 sind senkrechte Querschnitte durch die Maschine von der Stirnplatte des (nicht mitgezeichneten) Gestellarmes her gesehen. Fig. 1 zeigt die Schneidvorrichtung im wirksamen Zustand, das Obermesser in seiner Höchststellung. In Fig. 2 und 3 ist die Schneidvorrichtung ausgeschaltet. Beide Figuren stimmen hinsichtlich der Stellung der Teile überein, nur ist in Fig. 2 das aus Fig. 3 ersichtliche Ausrückgestänge sowie die Lagerung des Stoffschieberund Obermesserantriebes der Deutlichkeit wegen (ebenso wie in Fig. 1) fortgelassen. Die Fig. 4 bis 6 stellen den Obermesserkloben in Grundriß, Seitenansicht und Querschnitt mit Trägerhebel dar. Es bezeichnet 1 die Nadel, 2 den Presserfuß, 3 den Stoffschieber und 4
den quer zur Nahtrichtung unterhalb der Gestellplatte 5 hin und her gehenden Fänger. Von dem Triebwerk dieser Organe sei wegen der Beziehung zu Teilen der Schneidvorrichtung nur der Traghebel 6 des Stoffschiebers 3 mit dem ihn bewegenden Hebel 7 auf der pendelnden Welle 8 und dem ihn' führenden Lenker 9 gezeichnet und erwähnt. Lenker 9 greift nämlich an den um 10 schwingenden und durch Kurbelzapfen 11 und Lenker 12 bewegten Hebel 13 an, welcher auch für das Triebwerk der Schneidvorrichtung in Betracht kommt.
Das Untermesser 14 der Schneidvorrichtung ist nur in Fig. 3 eingezeichnet und durch senkrechte Schraffur hervorgehoben. Mit ihm wirkt das hakenförmige Obermesser 15 zusammen, welches in der später zu beschreibenden Weise auf dem Rücken des Träger hebeis 16 befestigt ist. Dieser schwingt um den beim Schneiden festliegenden Zapfen 17 und ist durch den Lenker 18 mit dem bereits erwähnten Hebel 13 verbunden, um zwecks Ausführung der Schneidbewegung auf und nieder bewegt zu werden. Zapfen 17 aber wird von dem Hebel 19 getragen, welcher um einen am Gestell festsitzenden Zapfen 20 schwingt. Das entsprechend gestaltete Ende des Hebelarmes 19 wirkt mit der Blattfeder 21 ähnlich wie die Klinge eines Taschenmessers mit ihrer Feder zusammen.
In Fig. ι ist Hebelarm 19 nach vorn geschwenkt, in welcher Stellung er durch Feder 21 gesichert wird. Wird aber durch die aus dem Gestell heraustretende und hier mit einem Knopf 22 versehene Stange 23 und das Winkelstück 24 (Fig. 3) der Hebelarm 19 nach hinten geschwenkt, in welcher Stellung wiederum eine Sicherung durch die Feder 21 erfolgt, so bedeutet das zunächst die Zurückziehung des Obermessers 15 nach hinten. Weil hierbei aber auch der Lenker 18 aus der wesentlich senkrechten Stellung nach hinten kippt, so tritt zugleich eine Senkung des Obermessers und folglich die kombinierte Ausschaltbewegung ein.
Das Obermesser 15 wird in Gestalt eines ebenen hakenförmigen Platt chens von dem Kloben 25 getragen. Die Flanke des Klobens besitzt eine seitliche Anfräsung, welche im Verein mit dem durch Schraube 26 anzuziehenden Kopfplättchen 27 eine Schwalbenschwanznut bildet; in dieser wird der Stiel des Messerplättchens gemäß Fig. 5 eingeklemmt. Der geschlitzte Lappen 28 des Klobens wird durch die Schraube 29 auf dem Rücken des Trägerhebels 16 gehalten, wobei die aus Fig. 6 ersichtliche Gestaltung der Sohlfläche die richtige Lage des Klobens zum Trägerhebel mit Bezug auf die Querrichtung bestimmt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schneidvorrichtung für Nähmaschinen mit unterhalb der Nähplatte quer zur Naht beweglichem Fänger, bei der der um einen Zapfen schwingende Obermesserträger durch einen mit einem bewegten Maschinenteil verbundenen Lenker auf und ab bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (17) des Messer trägers (16) auf einem durch Gestänge (22-23-24) von außen bewegbaren Hebelarm (19) gelagert ist und infolgedessen zurückgezogen werden kann, dergestalt, daß dabei der die Auf- und Abbewegung herbeiführende Lenker (18) eine Ausschwenkung erfährt, durch die das Obermesser (15) unter die Tischplatte versenkt wird.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ober-
j messer (15) in einem auf dem Rücken des Messerträgers (16) lösbar befestigten Kloben (25) gefaßt ist, so daß es mit diesem Kloben durch die Öffnung der Gestellplatte nach oben herausgenommen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.^
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