DE288676C - - Google Patents

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DE288676C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F13/00Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
    • D21F13/04Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production on cylinder board machines
    • D21F13/06Format rolls
    • D21F13/08Automatic cut-off rolls

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JK!28867§,-KLASSE 55 d. GRUPPE
ARTHUR GÜNTHER in CHEMNITZ, Sa.
Formatwalze und Fortführen der Pappen.
Zusatz zum Patent 287580.
, Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1914 ab.
Längste Dauer: 3. Juli 1929.
Die Zylinderpappenmaschine nach Patent 287580 arbeitet mit ihren selbsttätigen Abschneide- und Stapelvorrichtungen nur nach der Anzahl der Schichten, die auf die Formatwalze auflaufen. Es können aber auch Fälle auftreten, wo unabhängig von der Schichtenanzahl ausschließlich nur die Dicke der aufgelaufenen Pappe für das Abschneiden usw. maßgebend sein soll.
Für diese Fälle werden nach der Erfindung auf dem Formatwalzenzapfen ein stromleitender Schleifring sowie an und über ihm zwei stromleitende Bürsten angeordnet, die nebst einer Magnetspule in einem Stromkreis liegen, wobei ein in der Spule beweglicher Eisenkern auf die Ausrückstange der Schneid- und Stapelvorrichtung wirkt und bei erreichter Pappenstärke und Stromschließung die genannten Vorrichtungen einrückt.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 und 2 die elektromagnetische Vorrichtung zur Bedienung der Ausrückstange 16 in zwei zueinander senkrechten Ansichten dar.
Anstatt der Ausrückstange 16 mittels einer Nockenkette ν und der anderen Verbindungen die nötigen Bewegungen zu erteilen, erfolgt dieses gemäß der Erfindung auf elektrischem Wege. Auf dem Zapfen der Formatwalze d sitzt, gegen diesen isoliert, ein Schleifring 69.
Darauf schleift von unten her eine Bürste 70 und führt ihm mittels der Leitung 71 elektrischen Strom zu; die Bürste 70 ist mit dem Lager e1 der Formatwalze d verbunden und geht mit ihm auf und ab. Oben auf dem Schleifring 69 sitzt eine zweite Bürste 72, welche mit einer mit Skala versehenen, am Ständer f befestigten Vorrichtung 73 der Pappendicke entsprechend, gegen den Schleifring 69 eingestellt werden kann. Von der Bürste 72 geht die elektrische Leitung 71 nach der Magnetspule 74, die sie in Windungen umschlingt, um von da zu einer Stromquelle und dann zu der Bürste 70 zu gehen. In der Bohrung der Magnetspule 74 ist ein Kolben 75 lose angeordnet und mit dem Winkelhebel 76 gelenkig verbunden. Der letztere ist an einem Arm 77 des Ständers f gelagert und umgreift mit der Gabel 78 die Ausrückstange 16; die Gabel 78 umfaßt zwei Zapfen 79 der Stange 16, welche in Armen 17 der Lager e1 ruht und mit diesen auf und ab geht. Eine kräftige Schraubenfeder 261 hält die Stange 16 in ausgerückter,, d. h. Ruhestellung, in welcher die Pappe auf der Formatwalze d entsteht.
Hat die Pappe die gewünschte Stärke erreicht und haben die Formatwalze d und der Schleifring 69 daher' die punktierte Stellung (Fig. 1) erreicht, so kommt der Schleifring 69 mit der Bürste 72 in Stromschluß, und da der Ring 69 immer in Stromschluß mit der Bürste 70 bleibt, so wird der Strom geschlos-

Claims (1)

  1. sen und der Kolben 75 in die Magnetspule 74 gezogen. Dadurch dreht sich der Winkelhebel 76 und schiebt die Stange 16 nach der Triebseite hin, wodurch die Schneid- und Abdruckvorrichtung sowie die Zangenketten 33 bewegt werden. Diese Einrückung hat zu erfolgen, wenn das Schneidmesser i ungefähr senkrecht unter dem Formatwalzenmittel, wie in der Zeichnung Fig. 1 angedeutet ist, sich befindet. Das Hervorschnellen des Messers i findet dann statt, wenn sich Schlitz u der Walze s und Messer i einander gegenüberstehen.
    Die Bürsten 70 und 72 sitzen versetzt auf dem Schleifring 69 (Fig. 1 links). In der Schleifbahn der Bürste 72 ist eine Aussparung 80 angeordnet, damit die Stange 16 wieder ausgelöst wird, ehe eine Umdrehung der Formatwalze vollendet ist. Kommt die Aussparung 80 unter die Bürste 72, so wird der Strom unterbrochen, die Feder 261 schiebt die Stange 16 nach der Führerseite und rückt die Schneid-, Abnahme- und Ablegevorrichtung aus.
    Paten τ-Ans PRU ch:
    Zylinderpappenmaschine mit selbsttätiger Vorrichtung zum Aufschneiden des Pappenzylinders auf der Formatwalze, Ablösen der Pappe von der Formatwalze und Fortführen der Pappen nach Patent 287580, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aaslösen der Schneid-, Ablöse-, Lochungs- und Stapelvorrichtung ein stromleitender Schleifring (69) auf dem Zapfen der Formatwalze {$), eine Kontaktbürste (70) an dem Formatwalzenlager (e1) und eine zweite einstellbare Kontaktbürste (72) sowie eine Magnetspule (74) nebst Kolben (75) und ein die Ausrückstange (16) beeinflussender Winkelhebel (76) am Ständer (f) angeordnet und genannte Teile (69, 70, 72, 74) durch eine elektrische Leitung (71) verbunden sind, so daß nach erreichter Pappenstärke der Strom durch Berührung des Schleifringes (69) und der zweiten Bürste (72) geschlossen und die Ausrückstange (16) verschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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