DE288563C - - Google Patents

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DE288563C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/08Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled
    • B41B7/12Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece
    • B41B7/16Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines
    • B41B7/18Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines the matrices being guided by wires, e.g. "typograph" machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, insbesondere solchen, bei denen die Matrizen an Drähten geführt werden, ist an der Abnahmestelle für die Matrizen eine Sperrstange vorhanden, welche in der Sperrstellung verhütet, daß die Matrizen zur Abnahmestelle gelangen und herunterfallen. Um nun zu verhüten, daß die Sperrstange für den Korbrahmen nach erfolgtem Einhängen eines neuen
ίο Matrizensatzes in der geöffneten, d. h. nicht sperrenden Stellung verbleibt oder während des Betriebes von unberufener Seite in diese Stellung gebracht wird, ist gemäß der Erfindung die Einrichtung so getroffen, daß das die Sperrung bildende Lineal durch eine Zugfeder stets in der Sperrstellung gehalten wird, während das Heben und Senken des Lineals nur bei angehängtem Wechselrahmen durch einen an diesem angebrachten Hebel 0. dgl.
erfolgt. Ist das Lineal durch diesen Hebel in die gehobene Stellung gebracht, damit die Matrizenstäbe von den Hilfsdrähten des Wechselrahmens auf ihre zugehörigen Führungsdrähte des Korbrahmens übergleiten können und ist dabei vergessen, das Lineal wieder in die Sperrstellung zu bringen, so gelangt bei Abnahme des Wechselrahmens das Lineal selbsttätig vermöge der Zugfeder wieder in die Sperrstellung. Dadurch ist es ausgeschlossen, daß nach erfolgtem Einhängen eines neuen Satzes das Lineal in der geöffneten Stellung verbleibt, so daß die Matrizenstäbe niemals beim Umkippen des Korbes von den Führungsdrähten abgleiten können.
Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. .
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der Innenseite des rechten Korbrahmenschenkels bis etwa zur Mitte desselben;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B gemäß den Fig. 1 und 3, in der Pfeilrichtung gesehen;
Fig. 3 stellt eine Draufsicht zu Fig. 1 dar.
Auf der Innenseite des Korbrahmenschenkels ι ist das Lineal 2 mittels gebogener Schlitzführungen 3 auf den Schäften der Kopfschrauben 4 verschiebbar gelagert. Durch die an der Spitze des Korbrahmens angebrachte Zugfeder 5, deren Enden in den Stiften 6 und 7 befestigt sind, die am Korbrahmenschenkel ι bzw. am Lineal 2 sitzen, wird letzteres in der Sperrstellung gehalten und liegt in dieser Stellung auf den Führungsdrahten 8 auf. In der Mitte des Lineals 2 ist mittels Schrauben 9 ein Winkelstück 10 angebracht, in dessen oberem Schenkel 11 ein ovaler Schlitz 12 vorgesehen ist.
Der Wechselrahmen 13 wird in bekannter Weise mittels Handgriffe (auf der Zeichnung nicht dargestellt) durch zwei Arme 14 an den Korbrahmenschenkel 1 angehängt. In den an beiden Enden der Traverse 14' angebrachten Armen 15 ist die Sperrstange 16 des Wechselrahmens 13 beweglich gelagert, die oberhalb
der Hilfsdrähte 17 des Wechselrahmens angeordnet ist, auf welche die Matrizen 18 beim Umkippen des Korbes übergleiten. Der Wechselrahmen 13 ist etwa in der Mitte mit der Traverse 14' durch eine Rippe 19 verbunden, die auf beiden Seiten Anschläge 20 und 21 besitzt. Auf dieser Rippe 19 ist ein mit einem Handgriff 22 versehener zweiarmiger Hebel 23 um die in der Traverse 14' angebrachte Stellschraube 24 beweglich gelagert, Die Bewegung des Hebels 23 wird durch die an der Rippe 19 angebrachten Anschläge 20 und 21 begrenzt und der Hebel selbst in seiner jeweiligen Stellung durch einen Federstift 25 gehalten. In dem vorderen Ende des Hebels 23 ist ein Stift 26 angebracht, der in den ovalen Schlitz 12 des Schenkels 11 des Winkelstücks 10 eingreift.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist folgende:
Soll mittels des Wechselrahmens 13 ein neuer Satz eingehängt werden, so wird zunächst der Matrizenkorb so weit umgekippt, daß er etwa horizontal steht, und in dieser Stellung wird dann der Wechselrahmen 13 mittels der Arme 14 an den Korbrahmenschenkel ι angehängt, nachdem der Hebel 23 in die in Fig. 3 dargestellte Lage gebracht ist. Beim Anhängen des Wechselrahmens 13 gelangt der Stift 26 des Hebels 23 in den ovalen Schlitz 12 des Schenkels 11 des Winkelstücks 10. Der Setzer dreht dann die Sperrstange 16 des Wechselrahmens 13 in die in Fig. 2 dargestellte, nicht sperrende Lage und bewegt den Hebel 23 mittels des Handgriffes 22 in Richtung der Pfeile χ gemäß Fig. 3, wodurch das Lineal 1 mittels der gebogenen Schlitzführungen 3 parallel zu sich selbst in Richtung der Pfeile y gemäß Fig. 1 verschoben und dabei gehoben wird. Wird jetzt der Korb in die Ablegestellung gebracht, so gleiten die Matrizenstäbe 18 von den Hilfsdrähten 17 des Wechselrahmens 13 auf ihre zugehörigen Führungsdrähte 8 über. Bevor nun der Wechselrahmen 13 von dem Korbrahmen abgenommen wird, wird zunächst der Hebel 23 wieder in die in Fig. 3 dargestellte Lage gebracht. Vergißt jedoch der Setzer, den Hebel 23 in diese Stellung zu bringen und nimmt den Wechselrahmen 13 ab, während sich das Lineal 1 noch in der gehobenen Stellung befindet, so geht das Lineal 1 vermöge der Zugfeder 5 selbsttätig in die in Fig. ι dargestellte Sperrstellung zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit an Drähten geführten, durch eine Sperrung von der Abnahmestelle getrennten Matrizenstäben und mit Wechselrahmen zur Aufnahme der von den Führungsdrähten abgleitenden Matrizenstäbe, dadurch gekennzeichnet, daß das als Sperrstange ausgebildete Lineal (2) in an sich bekannter Weise durch eine Zugfeder für gewöhnlich in Sperrstellung gehalten wird, während das Heben und Senken des Lineals nur bei angehängtem Wechselrahmen (13) durch einen an diesem angeordneten Hebel (22, 23) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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