DE288550C - - Google Patents

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DE288550C
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transverse
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longitudinal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D31/00Superstructures for passenger vehicles
    • B62D31/04Superstructures for passenger vehicles with more than one deck

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 288550 KLASSE 63 b. GRUPPE
LUDWIG SPÄNGLER in WIEN.
Stockhoher Wagen mit Längsbänken im Obergeschoß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1915 ab.
Gegenstand vorliegendes Erfindung ist ein stockhoher Wagen, bei welchem im Obergeschoß Längsbänke angeordnet sind, die mit den Rückenlehnen aneinanderstoßen. · Erfindungsgemäß sind diese Längsbänke an ihrem vorderen Ende durch eine Querbank abgeschlossen, gegenüber welcher eine über die ganze Wagenbreite laufende Querbank mit Lehne vorn angeordnet ist. Dadurch wird im vorderen Teil des Obergeschosses ein Querkupee gebildet, unter dessen Quergang im Untergeschoß eine Querbank liegt. Auf diese Weise werden, die Längsgänge im Obergeschoß wesentlich verkürzt, ohne daß eine Verminderung der Sitzplätze eintritt oder die Bauhöhe des Untergeschosses vergrößert werden muß. Die Querbank, welche die Längsbänke vorn abschließt, kann auch an einer Seite bis an die entsprechende Wagenlängswand verlängert werden, wobei noch ein Quersitz mit Lehne rückwärts im Obergeschoß geschaffen wird.
Die Zeichnung zeigt mehrere Arten von solchen stockhohen Wagen mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Querkupees.
In den Fig. 1 bis 4 ist ein Autoomnibus, und zwar ein Längsschnitt, das Obergeschoß, das Untergeschoß und ein Querschnitt desselben dargestellt. Im Untergeschoß sind in bekannter Weise an den beiden Seitenwänden des Wagens Längsbänke 1 angebracht, die vorn durch die Querbank 2 abgeschlossen sind. Im Obergeschoß befinden sieh die Längsbänke ^1 die mit den Lehnen aneinanderstoßen und seitlich die Längsgänge 4 und 5 freilassen. Bei dem dargestellten Wagen ist das Obergeschoß geschlossen. 6 sind die Türen, durch welche man von der oberen Plattform in die Längsgänge gelangen kann. An ihrem vorderen Ende sind die Längsbänke 3 des Obergeschosses durch die kurze zweisitzige Querbank 7 abgeschlossen. Gegenüber derselben ist die sich über die ganze Wagenbreite erstreckende Querbank 8 angeordnet, die mit der Querbank 7 ein Querkupee bildet. Die Querbank 2 im Untergeschoß ist unterhalb des Querganges 9 im Obergeschoß angebracht.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen einen Autoomnibus mit offenem Obergeschoß. Im Untergeschoß sind Querbänke 10 angeordnet. In bezug auf die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Querkupees am vorderen Ende des Obergeschosses ist die Ausführung die gleiche, wie bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Wagen. Vorteilhaft werden bei diesem Wagen mit offenem Obergeschoß die Rückenlehnen der vorderen Querbank 8 als Querwand 11 ausgebildet, die nach obenhin ein schmales Dach 12 trägt, dessen Breite ungefähr gleich der Tiefe der Sitzplätze auf der Querbank 8 ist, so daß eine größere Anzahl von Passagieren durch die Querwand und das kurze Dach geschützt werden und trotzdem die Benutzung des Querganges 9 nicht gehindert ist.
In den Fig. 9 bis 11 ist ein Straßenbahn-
wagen mit Stiege in der Mitte dargestellt, im vorderen Teil des Obergeschosses ist in der bereits beschriebenen Weise das Querkupee angeordnet. Da ein Ausladen des Obergeschosses nach rückwärts wegen des Ankuppelns eines zweiten Wagens untunlich erscheint, ist in diesem Teil des Obergeschosses rückwärts nur die kurze Querbank 7 angebracht. Die vordere Plattform 13 ist durch die Querbank 2 im Untergeschoß gegen das letztere abgeschlossen und wird zweckmäßig nur von dem Wagenführer oder Dienstpersonal benutzt. Für den Fall, daß dort auch Passagiere untergebracht werden sollen, kann leicht in der vorderen Querwand 14 des Untergeschosses eine entsprechende Öffnung zur Ausgabe der Fahrkarten vom Innern des Untergeschosses aus vorgesehen werden.
Die Fig. 12 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Ausgestaltung des Querkupees im Obergeschoß, und zwar ist die kurze Querbank 7 bis an die Längswand 15 verlängert, wodurch ein Quersitz η' mit Lehne rückwärts gewonnen wird, der den Längsgang 5 nach vornhin abschließt.
Bei allen den dargestellten Wagentypen ergibt sich für die Anordnung des Querkupees der gleiche Vorteil, nämlich die Verkürzung der Längsgänge im Obergeschoß, ohne Verringerung der Sitzplätzeanzahl. Diese Verkürzung der Längsgänge ist insbesondere für Wagen mit gedecktem Obergeschoß besonders wichtig, da bei demselben in erster Linie die Breite des Wagens eine beschränkte ist und daher die Längsgänge im Obergeschoß nicht derart breit gehalten werden können, daß ein bequemer Durchgang ermöglicht wird. Ist die Sitzplatzanzahl auf den Längsbänken im Obergeschoß eine geringere, so fällt dieser Nachteil der Längsgänge bedeutend weniger ins Gewicht. Das Querkupee am vorderen Ende des Obergeschosses kann leicht so breit gehalten werden, daß der Durchgang im Quergang 9 allen Anforderungen an Bequemlichkeit entspricht. Bei Wagen mit offenem Obergeschoß ermöglicht die Querbankanordnung einen wesentlich besseren Schutz der Passagiere gegen Wetterunbilden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Stockhoher Wagen mit Längsbänken im Obergeschoß, die mit den Rückenlehnen aneinanderstoßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbänke an ihrem vorderen Ende durch eine Querbank abgeschlossen sind, gegenüber welcher eine über die ganze Wagenbreite laufende Querbank mit Lehne vorn angeordnet ist, so daß ein Querkupee gebildet ist, unter dessen Quergang im Untergeschoß eine Querbank liegt, so daß die Längsgänge im Obergeschoß verkürzt werden, ohne daß die Sitzplatzanzahl des Wagens vermindert und die Bauhöhe des Untergeschosses vergrößert wird.
2. Wagen nach Anspruch 1 mit offenem Obergeschoß, dadurch gekennzeichnet, daß • die Rückenlehne der vorderen Querbank im Obergeschoß als Wand ausgebildet ist, die in der Kopfhöhe der Sitzenden ein Dach trägt, dessen Breite ungefähr gleich der Tiefe der 'Querbanksitze ist, so daß eine größere Zahl von Passagieren im Obergeschoß geschützt ist.
3. Wagen nach Anspruch 1 oder 2 mit Einstieg am Wagenende, dadurch gekennzeichnet, daß neben der die Längsbänke vorn abschließenden Querbank an einer Seite ein den betreffenden Längsgang abschließender Quersitz mit Lehne rückwärts angeordnet ist, wodurch ohne Verlängerung der Längsgänge ein Sitzplatz mehr im Obergeschoß untergebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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