DE288486C - - Google Patents
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- DE288486C DE288486C DENDAT288486D DE288486DA DE288486C DE 288486 C DE288486 C DE 288486C DE NDAT288486 D DENDAT288486 D DE NDAT288486D DE 288486D A DE288486D A DE 288486DA DE 288486 C DE288486 C DE 288486C
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- DE
- Germany
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- headlights
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- light beam
- hand lever
- headlight
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Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 8
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 2
- 206010044565 Tremor Diseases 0.000 description 4
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/34—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 288486 KLASSE 74b. GRUPPE
AGNES SCHACKER in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anzeigen der Fährtrichtung an Automobilen,
bei welcher in bekannter Weise die Scheinwerfer dazu verwendet werden, um außer ihrer - eigentlichen Bestimmung auch durch
gerichtete Lichtstrahlen die Fahrtrichtung an- -zugeben. Es ist ferner bekannt, zu diesem
Zwecke die Scheinwerfer in der Art anzuordnen, daß der eine Scheinwerfer unabhängig
ίο von dem andern ausgeschwenkt werden kann.
Die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich nun dadurch, daß das Ausschwenken der einzelnen
Scheinwerfer mittels einer mit beiden Scheinwerfern gekuppelten gemeinsamen Umschalteinrichtung
erfolgt. Auch bei dieser Anordnung wird nur einer der Scheinwerfer unabhängig von der Steuerung des Wagens
ausgeschwenkt, während der andere Scheinwerfer selbsttätig in der Fahrtrichtung so lange
stehen bleibt, bis der Wagen umlenkt. Durch diese Anordnung wird der Vorteil erreicht,
daß einerseits die Absicht des Wendens den entgegenkommenden Personen bereits vor Umlegen
der Steuerung angezeigt werden kann, und daß andererseits die Scheinwerfer durch
die Benutzung zur Fahrtrichtungsanzeige doch nicht ihrer eigentlichen Bestimmung, der Beleuchtung
des Weges, entzogen werden, indem stets nur der eine Scheinwerfer in der Ablenk richtung
ausgeschwenkt wird, während der andere stehenbleibt, um den noch vorhandenen geraden Weg zu beleuchten.
Wie oben bereits angegeben, ist es bekannt, durch geeignete Vorderlichter an Automobilen
Lichtsignale derart zu geben, daß durch Ausschwenken der Lichter die Fahrtrichtung angezeigt
wird. Derartige Vorrichtungen arbeiten aber, soweit sie die vorhandenen beiden
Scheinwerfer für die Anzeige nutzbar machen, in einer von vorliegender Erfindung abweichenden
Form insofern, als die Scheinwerfer außerdem mit der Steuerung gekuppelt sind und keine gemeinsame Umschalteinrichtung
aufweisen. . . .
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgedankens dargestellt.
Es zeigt:
Fig. ι einen Grundriß des Vorderteiles eines Kraftfahrzeuges,
Fig. 2 die schematische Anordnung der Ein^ 5"
richtung zum Richten der Scheinwerfer vermittels eines in der Nähe des Steuerrades angebrachten
Handhebels,
Fig. 3 eine andere Ausführungsform dieses Handhebels.
Die Scheinwerfer a1, a2 sind am Gestell c
des Fahrzeuges um senkrechte Achsen b schwingbar angebracht und können demnach
in wagerechter Ebene, jeder unabhängig vom andern, ausgeschwungen werden. Die Begrenzung
der Bewegung nach innen erfolgt durch Anschläge f, während nach außen das
Ausschwenken durch Bowdenzüge d1, dz hervorgebracht
wird, die an außenliegenden Armen u1, Ma der Scheinwerfer angreifen. Die
Zurückführung der umgelegten Scheinwerfer a
in die Ruhelage erfolgt durch Schraubenfedern h, die zwischen den Lagerböcken g der
Bowdenzüge d und den Armen u der Scheinwerfer
eingelegt sind. Die Bowdenzüge d sind mit ihren freien Enden zu einem Handhebel I
geführt, der an oder unter dem Steuerrad des Fahrzeuges befestigt ist. Die Kabel ö\ o2
der Bowdenzüge d werden durch Hebel k1, k2
bewegt. Diese Hebel k1, k2 stehen parallel
einander gegenüber (Fig. 2) und liegen frei gegen seitliche Arme m1, m2 des Handhebels I1
ίο wobei ihre Bewegung nach innen begrenzt ist
durch feste Anschläge n1, n2. Wird der Handhebel
I im Sinne des Pfeiles y (Fig. 2) umgelegt, so wird entweder der eine oder andere
der Hebel k umgelegt und hierdurch der dazu gehörige Bowdenzug angezogen. Beispielsweise
wird, wenn der Handhebel I im Sinne des Pfeiles y1 umgelegt wird, der Bowdenzug
d1 durch Herüberdrücken des Druckhebels k1 in Richtung des Pfeiles y1 angezogen
und hierbei wird der Scheinwerfer a1 nach
rechts umgelegt. Der durch den Scheinwerfer erzeugte Lichtstrahl nimmt dann die Richtung
ei" ein. Der zweite Scheinwerfer e2 steht
in diesem Falle still, da beim Umlegen des Handhebels I nach rechts der Hebel k2 des
Bowdenzuges d2 unbeeinflußt bleibt. In dieser Stellung zeigt also der eine Lichtstrahl e\ nach
rechts, während der zweite Lichtstrahl e'l vorauszeigt.
Dies ist die Stellung der Lichtstrahlen für das Abbiegen des Fahrzeuges nach rechts. Die Linksstellung der Lichtstrahlen
ist in Fig. 2 in punktierten Linien e] und ei dargestellt und wird durch Umlegen
des Handhebels I in Richtung des Pfeiles y2
in analoger Weise, wie soeben beschrieben, hervorgebracht. ;
Der Handhebel / kann auch gemäß der Ausführungsform nach Fig. 3 derart ausgebildet
werden, daß er mit seinen seitlichen Armen m frei hinter Knöpfe φ der Bowdenkabel
o1, o2 greift. Bei dieser Ausführungsform, die etwas geschlossener und einfacher
ist wie die Ausführungsform nach Fig. 2, sind die Bowdenkabel d1, d2 gekreuzt und zu einem
gemeinsamen Lagerbock ν geführt, an welchem gleichzeitig das Drehlager für den Umlegehebel
I sitzt.
Um den abgelenkten Lichtstrahl e zur besseren Abgabe des Signals etwas stärker
hervortreten zu lassen, kann dieser Strahl auch eine zitternde Bewegung zweckmäßig in
senkrechter Ebene erhalten. Eine Einrichtung hierzu ist in Fig. 1 mit strichpunktierten
Linien angedeutet. Zu diesem Zweck wird eine Linse r, die an einem Arm s in senkrechter
Ebene schwingbar ist und mittels einer Feder t derart gehalten wird, daß sie
durch die Bewegungen des Fahrzeuges an sich stets in einer zitternden Bewegung erhalten
wird, in einer solchen Stellung dem Scheinwerfer α vorgelagert, daß in der abgelenkten
Stellung der Lichtstrahl β des Scheinwerfers durch diese Linse hindurchgeht und durch
diese eine zitternde Bewegung erhält. Eine entsprechende Linse wird in diesem Falle
naturgemäß auch auf der anderen Seite einem Scheinwerfer vorgelagert. Diese Zitterbewegung
in abgelenkter Stellung kann selbstverständlich auch noch durch andere Einrichtungen
erzeugt werden. Die Linsen selbst können auch eine besondere Färbung erhalten, um dem signalisierenden Lichtstrahl eine besondere
Färbung zu geben und ihn hierdurch noch mehr hervorzuheben.
Es ist nicht unbedingt notwendig, die Scheinwerfer für die betreffenden Lichtsignale
zu benutzen, sondern man kann natürlich auch besondere Signallichter für diesen Zweck
vorsehen. Auch braucht man nicht die Lichter selbst auszuschwingen, sondern kann die
Ablenkung lediglich durch Verschwenken der vorderen Linse erzeugen.
Die Erfindung gibt ein außerordentlich wirksames und praktisches Mittel, um in der
Dunkelheit die Fahrtrichtung des Fahrzeuges rechtzeitig und wirksam anzugeben.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Anzeigen der Fahrtrichtung von Automobilen mit zwei Schein- go
werfern, die unabhängig voneinander ausgeschwenkt werden können, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausschwenken der einzelnen Scheinwerfer mittels einer mit beiden Scheinwerfern gekuppelten gemeinsamen
Umschalteinrichtung erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Scheinwerfern in
der Ablenkrichtung vorgelagerte gegebenenfalls gefärbte Wipplinsen, die dem abgelenkten
Lichtstrahl eine Wippbewegung erteilen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288486C true DE288486C (de) |
Family
ID=543602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288486D Active DE288486C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288486C (de) |
-
0
- DE DENDAT288486D patent/DE288486C/de active Active
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